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Resort of Changes

von Yesaja
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
OC (Own Character) Tom Hiddleston
10.09.2020
26.10.2020
31
80.069
7
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Dieses Kapitel
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05.10.2020 2.380
 
„Milly, hast du eigentlich Mal über einen Urlaub nachgedacht?“ Kyle betrat die Blockhütte am oberen Ende des Areals. Die erste die sein Dad damals aufgebaut hatte. Interessiert sah er sich um. „Lange war ich nicht mehr hier, schön hast du es eingerichtet!“ Milly suchte ihren Laptop und stellte ihn auf die Küchentheke. „Urlaub? Ich lebe und arbeite in einem Urlaubsparadies. Hast du getrunken?“ Geschäftig tippte sie auf den Tasten herum, bis sie fand was Kyle wissen wollte. „Ich habe es dir per E-Mail geschickt!“ „Gut.“ Nickend lief er durch den Wohnraum.
„Ich hatte eher an Schnee gedacht. Was bringt es dir, wenn du Jahr für Jahr hier Urlaub machst?“, fügte er hinzu und stellte sich dann neben sie, um sich das auf dem Laptop anzusehen, was sie ihm geschickt hatte.
„Schnee? Ich war seit 15 Jahren nicht mehr im Schnee. Willst du mich loswerden?“
Mit einem tiefen lachen sah er Milly an. „Ganz im Gegenteil! Ich würde dich bitten für mich nach Colorado zu fliegen. In Beaver Creek liegt trockener Pulverschnee. Ein toller Skiort! Es steht ein Geschäftsessen an, um über eine eventuelle Kooperation zu sprechen. Wenn ich erst ein Bein dort drüben habe, kann ich mir ein zweites Hotel aufbauen.“
„Colorado? Warum fliegt der Chef nicht selbst?“
„Dafür habe ich eine Stellvertreterin! Ich selbst habe andere Termine und da Greg sonst erst wieder im neuen Jahr Zeit hat, musst du da durch! Ich möchte zur nächsten Saison mitmischen, deshalb muss das in trockene Tücher gebracht werden!“
Milly blickte ihn skeptisch an. „Wegen einem Essen und Verhandlungen nach Colorado? Wie wäre Skype?“
„Geschäftliches macht man Persönlich! Und bei so einer charmanten jungen Frau, wird er sicherlich nicht nein sagen können! Ich schicke dir alles zu und du kannst dich bis Ende November darauf vorbereiten! Zur Belohnung kannst du die Woche dort verbringen. Wie siehts aus?“
Wie automatisch griff Milly nach ihrer Wasserflasche. „Eine Woche Colorado auf deine Tasche?“, zog sie eine Schnute und legte die Augen in Schlitze. „Spesen! Aber wenn du ganz lieb bist, lege ich dir einen Bonus drauf. Skikleidung und so!“, zwinkerte er.
„Kann ich Steve mitnehmen?“
Räuspernd klappte Kyle das Laptop zu. „Ich kann ihn fragen, ich wollte sowieso kurz zu ihm. Wir hatten ebenfalls über eine Partnerschaft nachgedacht.“
„Alles klar, dann schau ich mir das später mal an, wenn ich zurück im Penthouse bin. Steht noch was an? Ich habe heute das Gespräch mit der Crew!“ Interessiert schaute sie an dem 2m Mann hoch. „Das ist deine Sache! Bei Betty im Büro liegen die Verträge, lass sie gleich Unterschreiben. Und ich meine da kam ein Fax, wegen der neuen Mitarbeiter Bekleidung.“

Die Tage waren nur so vorbeigeflogen und Tom hatte sich mit seinen Jobs abgelenkt. Wenn er nicht drehte, hatte er Interviews oder Auftritte für gute Zwecke. Die Beziehung zu Zawe, die er für das Kind wiederbeleben wollte, zerbrach täglich mehr. Mit einer Kiste in der Hand zum Auto laufend, war er gesichtet worden. Natürlich waren die Paparazzi vor Ort gewesen und natürlich wurde nachgefragt. Niemandem hatte er eine Antwort darauf gegeben, er wusste ja selbst nicht, wohin sein Weg führte und der erste war unaufhaltbar. Sein Makler hatte ihm eine Wohnung auf der anderen Seite der Stadt gezeigt und Tom war direkt Feuer und Flamme. Ein Loft mit Blick über die Stadt und die Themse. Mit seinem Anwalt hatte er besprochen, wie sie das mit der Wohnung lösen konnten. Dieser empfahl ihm das niedrigste Risiko. Umschreiben des Vertrages auf das Kind und Zawe kann darin wohnen. Sollte sie irgendwann ausziehen, bliebe die Immobilie teil des Erbes für ihr Gemeinsames Kind und bis das Eingetragen werden konnte, übernahm das Management. So war er das Problem los, wenn es auch nur der Tropfen auf dem heißen Stein war.
Zawe war außer sich und hatte an Toms Verstand gezweifelt.

„Du bist nicht mehr die Frau, in die ich mich damals bei Betrayal verliebt habe! Du bist egoistisch, hinterlistig und boshaft! Ich dachte wir könnten uns einigen, aber so sieht es nicht aus. Ich hatte mich von dir getrennt, habe mich neu verliebt und du rächst dich und … Ich weiß nicht mehr wer du bist Zawe!“
„Ich bin die Frau, die dein Kind unter ihrem Herzen trägt, der du treue geschworen hast und heiraten wolltest! Ich habe mich nicht verändert, ich habe reagiert. Ich war verletzt und bin es noch immer! Du hast dir eine andere Gesucht, in unserem Urlaub. In dem Urlaub, in dem wir unsere Beziehung auffrischen und retten wollten. Unser Baby ist ein Teil dessen, was wir einmal hatten Tom!“
„Hatten, genau!“ Mit diesen Worten verließ er zum letzten Mal das Haus. Der Auszug hatte sich auf eine Woche gedehnt, obwohl er keine Möbel mitgenommen hatte. Jetzt konnte er gehen und sich darum kümmern, wie sie die Zukunft des Kindes planen konnten, denn um das, würde er sich definitiv kümmern. Es lag in seiner Verantwortung und die würde er nicht abtreten.


>> Tom Hiddleston und Zawe Ashton getrennt! <<

Milly las die Überschrift und schob sich den Löffel mit Müsli in den Mund. Etwas Milch tropfte dabei auf den weißen Bademantel, den sie trug und lief an ihrem Bein entlang, das sie angewinkelt hatte.

>>… der britische Schauspieler und seine Partnerin, haben sich laut diverser Gerüchte getrennt. Auf aktuellen Paparazzi Fotos sieht man, wie Tom Hiddleston täglich mehrere Kisten in sein Auto trägt und sie ans andere Ende der Stadt bringt. Es wurden zwar keine Möbel aus der Wohnung gebracht, aber man sollte annehmen, dass er aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen ist. Seit Tagen hat er sich dort nicht mehr Blicken lassen. Nach den letzten Vermutungen um eine Schwangerschaft Ashtons, sah man beide nur noch selten zusammen. Eine Bestätigung hatte man vergeblich erwartet. Da es jedoch auch keine Gegenteiligen aussagen gab, lag es nahe, dass die beiden Eltern werden würden. Ob das jedoch tatsächlich der Fall ist, dürften die neuen Bilder in Frage stellen. <<

Milly löffelte unberührt weiter ihr Frühstück. Sie hatte kein Mitleid mit Zawe und sie rechnete jeden Tag mit der großen Bombe, die sie platzen lassen würde. Mit den Fingerspitzen fuhr sie über das Display ihres Laptops. Tom sah angespannt aus und entschlossen. Nachdenklich starrte sie auf das kleine Foto und bekam nicht mit, wie Steve in die Küche kam.
„Guten morgen Schönheit! Gut geschlafen?“, zapfte er sich einen frischen Bohnenkaffee. Als sie nicht reagierte, drehte er sich fragend um. „Milly?“ Schmunzelnd lief er auf sie zu und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn. Erschrocken fuhr sie hoch und schwappte die Milch aus ihrer Schüssel, über die Seite auf den Boden. „Himmel hast du mich erschreckt!“, hielt sie sich die Hand ans Herz. „Schlechtes Gewissen?“, gluckste er und holte sich seine Tasse. „Oder hast du was entdeckt?“
„Ehm… Nicht wirklich!“, sah Milly vom Boden auf und wischte die Milch weg. Steve riskierte einen Blick auf den Bildschirm und las die Überschrift.
„Dein Schauspieler?“
„Es ist nicht mein Schauspieler!“, brummte Milly und stellte ihre Schüssel in die Spülmaschine. „Da habe ich aber anderes gehört… von dir selbst!“, drehte er sich zu ihr um und zwinkerte. „Das habe ich dir nur erzählt, weil du wissen wolltest, was bei mir los war. Da wusste ich ja nicht, dass ich nicht deine Mitarbeiterin werde, sondern mir den besseren Teil der Medaille gönne.“
„Sehr schmeichelhaft wirklich, aber wenn ich das lese, frage ich mich, ob du damals nicht zu schnell reagiert hast! Das sieht mir nicht nach Happy Family aus!“
„Steve, nur weil du kein Mann zum Heiraten bist, heißt das nicht, dass du mich weiter verschachern musst! Ich genieße was ich habe und dazu gehören keine großen Gefühle! Ich will das nicht noch mal mitmachen, okay?“, zog sie ihn an seinem Gürtel zu sich und fuhr mit ihrer Zungenspitze über seine Lippen. „Du, ich, geiler Sex, ein paar Schmetterlinge und sonst nichts!“
„Wenn du glaubst, dass du das kannst, solls mir recht sein!“, zuckte er mit den Schultern und gab ihr einen Kuss. „Wer weiß, vielleicht heirate ich dich doch noch!“, kniff er ihr in den Hintern.
„Glaubst du?“, kicherte sie und drehte sich aus seinen Armen. „Dazu müsstest du mich erst überzeugen!“, ließ sie den Bademantel über ihre Schultern gleiten und spazierte nackt vor ihm davon ins Schlafzimmer.
„Verdammt!“, biss Steve sich auf die Lippen und sah ihr nach. „Ich sollte tatsächlich darüber nachdenken!“, rief er und beeilte sich ihr hinterher zu kommen.

Breaking News: Hiddleston und Ashton werden Eltern!

…wie die Agentin von Miss Ashton heute bestätigte, erwartet die Schauspielerin mit ihrem Partner Tom Hiddleston, dass erste gemeinsame Kind. Die Gerüchte hielten sie schon seit längerem und der zwischendurch stattfindende Umzug, hatte anderes vermuten lassen. Laut Insider Aussagen soll das Kind im kommenden Mai zur Welt kommen….

„Na, da wäre ja die Bombe!“, hielt Milly die Zeitung hoch, die neben der Kasse aufgebaut war. Kopfschüttelnd zahlte sie ihre Croissants und die Zeitung und verließ das Geschäft Richtung wagen. Sie hatte Steves Auto genommen, da sie ins Resort musste. Nachdenklich saß sie am Steuer und blickte immer wieder auf das Bild, das sie für diese Schlagzeile benutzt hatten. Die Verleihung und das Eisblaue Horrorkleid. Toms abwesender Blick. Kurz schlossen sich ihre Lider. Seufzend griff sie nach ihrer Tasche. Doch mit ihrem neuen Smartphone kam auch ein altes Bild zum Vorschein. „Tom“, flüsterte sie und spürte, wie sich ein Kloß in ihrem Hals bildete. Ihr Herzschlag drückte sich bis zu ihren Ohren durch. „Da waren wir noch glücklich!“, murmelte sie und legte das Foto, das beide an der Poolbar zeigte, zurück in die Tasche. Auf dem Weg zum Hotel, liefen ihr einzelne Tränen aus den Augenwinkeln. „Verdammt!“, schlug sie auf das Lenkrad und wischte sich über die Wangen.
„Steve? Du sag mal, hat Kyle dich eigentlich wegen Colorado gefragt? Das hatte ich beim Frühstück total vergessen zu fragen.“ „Colorado? Ach ja, warte.“ Milly hörte, wie er in seinem Kalender zu blättern schien. „Das war ende November richtig?“ „Ja, das zieht sich in die erste Dezemberwoche!“ „Sorry süße, aber da habe ich selbst Termine. Ich könnte höchstens nachkommen, aber das wäre auch nur ein Wochenende. Lohnt sich nicht.“ „Schade!“, seufzte Milly und legte die Croissants an den Empfang. „Hier, für Ole!“, sah sie Zoe an, die lächelnd die Tüte entgegennahm. „Dann muss ich ja allein fliegen!“, maulte sie wie ein Kleinkind. „Du bist Geschäftsfrau, d kommt das schon mal vor! Sucht dir einen Jüngling, der lenkt dich ab. Aber sags mir vorher“, fing er laut an zu lachen. „Was ist er wieder witzig der Herr. Okay, ich muss, wir sehen uns heute Abend?“ „Sicher doch süße. Oder du kommst in die Lounge“ „Ich melde mich später.“

„Kyle hat Milly das Urlaubsangebot gemacht, mal sehen ob sie annimmt!“, setzte sich Miranda neben Jason. „Da bin ich auch gespannt! Hat er auch mit Steve gesprochen?“ „Die neue Personalchefin grinste ihr Klemmbrett an. „Jopp! Der hat ebenfalls Geschäftliches zu tun und kann nicht mit.“
„Dann muss sie allein fliegen?“, gluckste Jason.
„Das wird sie wohl müssen, ja!“, kicherte Miranda.

Vor ihnen ging die Tür zum neuen Personalraum auf, der bis zum Umbau in den Konferenzräumen neben Kyles Büro lag.
„Guten Morgen!“, lächelte sie halbherzig und kam mit einer Kiste auf den Tisch zugelaufen, an dem die beiden saßen.
„So, da ihr zwei die Chefrollen habt, seid ihr auch diejenigen, denen ich die Neue Kleidung zeige, die es geben wird. Das sind die Probeteile.“ Sie öffnete die Kiste und zog das erste Teil hervor. „Alles in Ordnung?“, hinterfragte Miranda und sah skeptisch in Millys Augen. Doch die reagierte nicht darauf. „Wir dachten uns, dass wir an der Bar, so bequem wie möglich und trotzdem edel auftreten sollten. Schwarze Schürzen, schwarze Hosen und bequeme Schuhe. Was ihr obendrauf anzieht, bleibt euch allen selbst überlassen! Egal ob privat oder eines der neuen Arbeitsshirts. Wichtig sind die neuen Namensschilder, die ihr tragt. Wir haben Poloshirts in Weiß, schwarz, türkis und pink. Hosen sind immer 2x lang, 2x kurz und für die Mädels zusätzlich 2x Stretch Röcke. Seidenwesten und Blazer für die Info und den Empfang. Das Kasino bekommt ebenfalls neue Sakkos und Blazer, dazu luftige, lange Hosen. Eure Haare dürft ihr tragen, wie ihr möchtet, solange sie ordentlich aussehen. Neu ist die Erlaubnis für bunte Strähnen. Zusätzlich gibt es nun die Bauchtasche mit Börse und ein Haustelefon für jeden. Ach, und an den Pool dürft ihr nun auch in eurer Freizeit.
Der kleine bei uns oben wird erneuert und überdacht.
So, ich denke das wars. Gibt’s fragen?“

Jason und Miranda sahen sich an. „Das... Das ist super! Wie hast du das so schnell Umsätzen können?“ „Kyle hat die Kleidung nie selbst gekauft oder ausgesucht und die Regelung nicht am Pool zu liegen nach Feierabend, kam ebenfalls von Donna. Ihr könnt auch weiterhin Ideen an uns weitergeben, wenn euch im Alltag etwas auffallen sollte.“
„Ja, geil! Danke!“, grinste Miranda und zog sich die Kleidung ran, um sie genau ansehen zu können.
„Bekommen wir dann auch endlich eine Bühne in die Lounge?“
Milly schüttelte den Kopf. „Nein, die Lounge bleibt so!“
Jason verzog schon leicht das Gesicht, als Milly weitersprach. „Das Pool Haus wird umgebaut. Dort werden wir dann Shows anbieten. Ich habe bei den Dragqueens in der Stadt nachgefragt, die hätten bock drauf. Ebenso der Comedy Club.“
„Das wer Wahnsinn! Warum hat er Donna nicht schon früher ausgetauscht?“ „Weil er sie da noch gevögelt hat!“, mischte sich Miranda ein. „Donna wohnt in der Stadt mit ihrem Sohn. Sie wird dort in einem Hotel arbeiten“, erwähnte Milly brummend und zückte ihr Telefon. „Ich muss los. Kümmert ihr euch darum?“ Ihre beiden Freunde nickten und Milly verschwand durch die Tür.

Im Aufzug hypnotisierte sie ihr Telefon. Immer wieder suchte sie Toms Nummer raus und schrieb ihm ein kurzes Hallo, aber genausooft löschte sie es wieder. „Es wird nur wieder wehtun!“, murmelte sie und steckte es zurück in ihre Hosentasche.


„Zawe, kommst du?“ Tom wartete an der Wohnungstür und wippte mit den Füßen. Sie hatten einen Termin bei der Gynäkologin und er wollte unbedingt dabei sein. Das erste Mal selbst sehen, wie das kleine Herz schlug. „Ja ich bin gleich da!“, kam es leise aus dem Bad. In einem dunkelroten Hosenanzug kam sie auf ihn zu und lächelte. „Wir können! Und wenn du erstmal gesehen hast, was ich gesehen habe, wirst du nie wieder ohne uns Leben wollen!“
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