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Resort of Changes

von Yesaja
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
OC (Own Character) Tom Hiddleston
10.09.2020
26.10.2020
31
80.069
7
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27.09.2020 2.500
 
„Wollen wir heute morgen gemeinsam in die Altstadt gehen?“, Milly hockte vor Tom auf ihrem Küchentresen und nippte an ihrem Kaffee. Sie hatten den Morgen mit einem Jogginglauf nach Sonnenaufgang entschieden und waren am Theater zu ihrem Haus zurückgelaufen, damit sie niemand sah. Nach einer erfrischenden Dusche saßen sie nun an ihrer Kurztheke und frühstückten. „Sehr gern, ich warte schon eine Woche darauf, sie mir richtig anzusehen.“
„Sehr schön, dann kann ich auch schnell bei Bea vorbeisehen. Nimm eine Kamera mit, du wirst es nicht bereuen!“, strahlte sie in ihre Tasse. Die grünen Augen leuchteten glücklich. Liebevoll blickte Tom sie an und lächelte. „Wenn ich dann auch Oles Lieblingsmodel fotografieren kann, bin ich sofort dabei!“ “Muss ich mich dann hübsch machen?“, kicherte Milly und beugte sich zu ihm hin. „Du bist immer hübsch!“, küsste er ihre Nasenspitze, scannte kurz ihr Gesicht mit einem breiten Lächeln und küsste ihre Lippen.
„Daran könnte ich mich gewöhnen!“, hauchte sie ihm auf die empfindliche Haut. „Was spricht dagegen?“, küsste er sich an ihrem Kiefer entlang. „Das weißt du ganz genau!“, zog sie sich zurück und hüpfte von dem Schrank.
„Da soll noch Mal einer sagen, Männer wären unromantisch!“, schnaufte Tom und eilte Milly nach.
„Hör zu Milly, ich versuche unsere Gemeinsame Zeit zu genießen so gut ich kann! Du weißt genauso gut wie ich, dass ich ein Leben nach dem Urlaub habe und in dieses erst einmal zurückkehren muss! Was soll ich denn machen? Ich würde alles tun, um es zu ändern, aber ich kann nicht.“
„Und das ist genau der Grund, warum ich innerlich jede Sekunde mehr zerbreche, in der wir so… glücklich sind Tom! Mein Herz hängt sich an dich und mein Verstand weiß, das ist nur jetzt, nur einen Urlaub lang. Auf der einen Seite will ich das genießen solange ich kann, keinen Gedanken daran verschwenden, aber dann wiederrum kommt immer sofort so ein Nackenschlag von meinem Gewissen. Verliebe dich nicht, er ist bald weg!“
Beruhigend nahm Tom sie in die Arme und küsste ihre Schläfe. „Ich werde nicht einfach verschwinden, versprochen!“


Hand in Hand liefen die beiden nur Stunden später durch die kleine alte Stadt und genossen die öffentliche Vertrautheit und die Gelegenheit sich zu küssen, ohne sich vorher in einer Nische oder einem Raum zu verstecken. Seine Hand zu halten, statt mit Abstand neben ihm herzulaufen, Milly hätte in diesem Moment nichts glücklicher machen können. Bea, die vor ihrem Laden saß und die Straßen beobachtete, strahlte die beiden wissend an. „Schön, dass ihr euch dazu entschlossen habt, den Kopf auszuschalten und nicht auf das zu hören, was engstirnige Schwachköpfe euch vorschreiben!“ Peinlich berührt scheute Milly Beas Blick. „Schätzchen, ich kenne Kyle, ich weiß wie er sein kann, aber das du auf diese Blonde Schnepfe hörst, das kann ich nicht verstehen! Solange ihr nicht in aller Öffentlichkeit über euch herfallt, kann euch keiner verbieten euch zu verlieben! Und du junger Mann, ich weiß nicht genau was es ist, aber irgendetwas spüre ich, wenn ich dich ansehe. Siehe dich vor, es wird noch eine Geduld und Gewissensfrage auf dich zukommen! Höre immer auf dein Herz, versprich es einer alten Frau wie mir, einverstanden?“ Tom sah Bea mit einem freundlichen lächeln an und gab ihr die Hand. „Versprochen!“ Innerlich kämpfte er mit ihrer Aussage und fragte sich, was sie wohl meinte und warum sie das gesagt hatte.
„Bevor ihr geht, Milly, das Zimmer ist wieder frei geworden, der Student wollte doch lieber in die große Stadt, wenn du es also brauchst, ich bin da!“
„Ehm, okay, gut zu wissen Bea, danke. Aber ich bin glücklich mit meinem Haus.“ „Das weiß ich Milly, dass weiß ich!“

Tom war überrascht, wie groß der alte Teil der Stadt war und wie viel es hier zu entdecken gab. Der Stadtbrunnen lud zum verweilen und Fotos machen ein, daneben gab es ein Café, in dem sie sich eine weile aufhielten, köstlichen, Hausgemachten Kuchen aßen und frische Teeblätter aufgebrüht bekamen. Es erinnerte ihn an eine Mischung aus der Toskana und einer hübschen französischen Kleinstadt.
In einem kleinen Lädchen, das Handgemachte Keramik und Souvenirs verkaufte, kaufte sich Tom einen alten Bilderrahmen, den er passend für seine Wohnung fand und eine Hübsche Kette für seine Mutter.
„Du bist der erste Mann, der sich einen Bilderrahmen kauft!“, kicherte Milly und hielt Ausschau nach dem Eiswagen, der täglich seine Runden drehte.
„Ich brauche einen für das Foto unterm Wasserfall!“, grinste Tom frech und legte seinen Arm um ihre Taille.
„Das willst du aufhängen?“ Millys Gesicht wurde kurz Kalkweiß. „So groß ist der Rahmen nun auch wieder nicht und ja, ich möchte es mir in mein Büro hängen. Spricht etwas dagegen?“ Um nicht wieder in eine unnötige Diskussion zu verfallen, die ihr selbst nicht guttat, schüttelte Milly nur den Kopf. „Nein. Nein, schon gut. Ich bin nur überrascht. Du hättest aber auch ein anderes Bild wählen können. Das bei Sonnenaufgang zum Beispiel.“
Eine Antwort bekam sie nicht mehr, da sie den Eiswagen hörte und direkt losstürmte. Mit Tom an der Hand, der nicht wusste wie ihm geschah, eilte sie die Pflastersteine hinunter. Das Sommerkleid wehte wie ihre Haare wild um sie und ihr lautes Lachen, war auf der kompletten Straße zu hören. Talal, der Eisverkäufer, hörte sie ebenfalls und blieb an der Seite im Schatten stehen.
„Das nächste Mal sagst du mir einfach, dass du ein Eis möchtest und sprintest nicht direkt los!“, schnaufte Tom mit einem amüsierten lächeln. „Das ist das beste Eis der Stadt und er hat nie viel dabei. Da muss man schnell sein!“, verteidigte sie sich und strahlte Talal an. „Wie immer?“, erwiderte dieser mit einem Schmunzeln.
Milly nickte und sah dann zu Tom. „Möchtest du auch?“ „Was gibt es denn zur Auswahl?“ „Ich such dir etwas aus, einverstanden? Du wirst es mögen, versrochen!“
„Na gut, ich vertraue dir!“, ergab er sich und zückte den Geldbeutel. „Hey, ich habe dich eingeladen, steck das weg!“, sah ihn Milly empört an. „Aber“, versuchte Tom noch zu widersprechen, doch Millys Blick sprach Bände. „Du kannst mich am Samstag zum Essen einladen, aber jetzt zahle ich!“

Mit ihrem Eis in der Hand suchten sie sich einen Schatten Platz unter den Bäumen, die den Stadtrand säumten. Tom lehnte gegen den Baum und Milly saß zwischen den Beinen an seinen Bauch und die Brust gelehnt und genoss das Eis und die nähe zu dem Mann, der ihr unerwartet den Kopf verdreht hatte. „Woran denkst du gerade?“, fragte Tom und suchte seine Sonnenbrille, die aus der Tasche an seinem Shirt gefallen war, um sie aufzusetzen. „Ich? Wie kommst du darauf, dass ich an etwas bestimmtes denke?“
„Weil ich dich gerade etwas gefragt hatte und du mich nicht mal gehört hast!“, gluckste er auf und schob die Sonnenbrille auf seine Nase.
„Ach ich habe mich nur gefragt, wie du das so schnell geschafft hast! Ich meine, ich fand dich schon sehr attraktiv und anziehend, aber ...“ „Aber was?“, wurde Tom hellhörig.
„Ich habe den Ruf mich nie gegen die Regeln aufzulehnen, sondern sie strikt einzuhalten. Niemals wäre ich freiwillig zwischen dich und… Und Zawe geswitcht! Aber warum auch immer das so schnell ging, mit jeder Minute, die wir zusammen waren, hat sich mein Herz anders entschieden.“
„Und warum soll ich da was getan haben?“, kicherte Tom und schob sich den Rest der Eiswaffel in den Mund.
„Ja wer denn sonst?“, lachte Milly und drehte sich auf ihm um. „Du hast mir den Kopf verdreht Miss! Ich bin absolut unschuldig! Ich konnte mich überhaupt nicht dagegen wären“, strich er durch ihr Haar und schenkte ihr sein Grübchen lächeln.
„Das ist die reinste Unterstellung. Nichts habe ich getan!“ Millys Augenbraue zucke nach oben. „Oh doch! Du hast mich nicht behandelt wie einen erfolgreichen Schauspieler, wie Tom Hiddleston der Prominente, sondern wie Tom Hiddleston, der Brite auf Urlaub! Bei dir konnte ich sein wie ich wirklich bin. Du und deine Freunde habt mich vieles vergessen lassen. Ich kann mit dir aus vollem Herzen lachen, einfach Mal anders sein, ohne auf die Etikette zu achten, ohne auf meinen Ruf aufpassen zu müssen.“ Millys Wangen umfassend lächelte er sie n. „Du hast dich nicht verstellt, um mir zu gefallen!“ Völlig in ihren Kuss vertieft, vergaßen sie, wo sie eigentlich waren.


Rechtzeitig zu Schichtbeginn trudelte Milly am Pool ein. Die Reinigung um 12 Uhr, hatte Zoe für sie übernommen, da sich die beiden unter dem Baum etwas zu wohlgefühlt und die Zeit vergessen hatten. „Danke Zoe für deine Hilfe! Ich habe meine Uhr direkt zum Aufladen an den Computer gesteckt, kommt nicht wieder vor!“, schlüpfte Milly hinter der Bar in ihr Poloshirt. „Das hoffe ich, Ronda hat es mitbekommen und du weißt, wie sie ist!“ „Sie wird es Donna petzen!“, seufzte Milly. „Was hast du ihr denn gesagt?“ Zoe stellte die Kerzengläser auf und zuckte mit den Achseln. „Das du die Getränkeliste in der Lounge mit den anderen absprechen wolltest und dabei mit dem Shirt hängen geblieben bist und es nun tauchen musstest.“ „Okay super, das passt, Donna hat mich von oben kommen sehen!“

Tom war nach dem aufstieg aus der Stadt in die andere Richtung zum Hotel verschwunden, damit man sie nicht zusammen sah. Auf seinem Zimmer wollte er nur noch aus den Klamotten und unter die Dusche.
Mit einem Salat saß er auf dem Balkon und suchte das Bild aus der Mappe heraus, dass er in den Rahmen machen wollte.
Mit dem Blick auf das Foto, kamen ihm wieder die Bilder in den Kopf, wie dieser Tag gelaufen war. Wie er in diesem Moment hinter dem Wasserfall alles vergessen hatte und einfach nur noch Millys Lippen Küssen wollte. Das der Tag unschön geendet war, schmälerte die Erinnerungen daran kaum, denn nun hatte er diese Frau erobert und war glücklich!
Bevor er sich an den Pool aufmachte, legte er den Bilderrahmen zusammen mit der Tüte und der Fotomappe auf das Bett. In einer Leinenhose und seinem Weinroten Hemd, verließ er das Zimmer und freute sich auf einen langen und lustigen Abend. Wie groß das Wasserglas war, das er leeren musste, wusste er zum Glück und konnte sich darauf einstellen. Diesen Tanz würde er keinem anderen Gast überlassen!

Milly schenkte den ersten Gästen bereits ihre Aufmerksamkeit, als er sich dazu gesellte. Wie schon in der Woche zuvor, wollte er sich auf dem Platz der Mitarbeiter niederlassen, um mit Milly flüstern zu können, aber dort saß bereits Donna und erledigte Papierkram. Tom setzte sich an die Bar und ignorierte die Blondine. Diese jedoch, hatte einen genauen Blick auf ihn.
„Guten Tag Mr. Hiddleston, darf ich ihnen einen Gin Tonic anbieten oder lieber einen unserer berühmten Coconut Cocktails?“, lächelte ihn Milly an, als sie hinter die Theke ging.
„Gin Tonic bitte!“ Sein schmunzeln wurde untermalt von einem funkeln in seinen Augen, was Milly direkt erkannte.
„Milly, Ronda wird dich heute unterstützen, Rico hat sich krankgemeldet und Georg hat noch in der Lounge zu tun!“, erklärte Donna, nachdem Tom sein Getränk bekommen hatte.
„Warum hilft mir dann nicht Jason?“, baute sich Milly vor ihr auf und versuchte so leise wie möglich zu sprechen, was ihr nicht ganz gelang. Viel zu aufgebracht war sie über die Tatsache, dass sie mit Ronda arbeiten sollte. Mit dieser kleinen Petze würde das ein anstrengender Abend werden.
„Jason ist ebenfalls in der Lounge und dort wird er auch bleiben. Ihr schafft das schon! Übrigens weißt du zufällig etwas über die plötzliche abreise?“ Donnas Ton wurde rauer und irgendwie schien es so, als würde sie gezielt Milly danach fragen.
„Woher soll ich das denn wissen?“, verzog Milly das Gesicht und füllte die Bestellungen ab. „Ich bin nicht für die Gäste zuständig, wenn sie an und abreisen. Ich verkaufe ihnen Blumen, ich führe sie über das Gelände und animiere sie zum Trinken!“ „Zu was animierst du sie noch?“ „Zum spaß haben Donna! Sie sollen hier einfach nur Spaß haben und euch Geld in die Kassen spülen, mehr nicht.“
„Ich waren dich Milly, leg dich nicht mit mir an! Ich habe den längeren Atem!“, zischte Donna durch die Zähne und schenkte ihr einen eiskalten Blick. Augenrollend drehte sich Milly weg und spülte mit leichten Aggressionen die benutzten Gläser. Tom hatte das Gespräch nicht ganz verfolgen können, aber er hatte beiden angesehen, dass es nicht gerade ein freundschaftliches Gespräch gewesen sein musste.
Er passte daher den Zeitpunkt b, als Donna sich aus ihrem Platz erhob und die Unterlagen zusammenraffte.
„Entschuldigen Sie, dürfte ich Sie kurz etwas fragen?“, sprach er sie an. Donna lächelte ihn breit an und schien freundlicher nicht sein zu können. „Hallo Mr. Hiddleston, wie kann ich ihnen helfen?“
„Ich möchte gerne mit dem Besitzer sprechen. Wäre es Möglich einen Termin bei ihm zu bekommen?“
„Kann ich ihnen vielleicht weiterhelfen? Mein Mann ist sehr beschäftig im Moment.“ Tom seufzte. „Das kann ich nur mit ihm besprechen. Ich würde morgen gerne mit ihm zu Abend essen, richten Sie ihm das bitte aus.“ Donna schien nicht gerade erfreut darüber zu sein, dass er sie „überging“, schließlich würde sie ebenfalls Besitzerin werden, wenn Kyle sie erst geheiratet hatte. „Ja gern, er wird sich dann bei Ihnen melden!“, blieb sie denn och freundlich.
„Danke schön!“, setzte sich Tom wieder auf seinen Platz und nahm einen Schluck von seinem Gin.

Den Abend mit Ronda, versuchte Milly so gut es eben ging zu Ende zu bringen. Das Wasser wetttrinken hatte zum Glück Tom mit der letzten Sekunde gewonnen, somit konnte sie sich wenigstens in seine Arme legen. Als Ronda bei den Gästen die Gläser einsammelte, beugte sich Milly vor und flüsterte Tom zu. „Ich müsste gleich zur Lounge, um Nachschub zu holen, wenn du jetzt vorgehst, können wir uns da treffen.“ Mit einem breiten Lächeln nickte Tom und lief wenige Augenblicke danach los. Milly ließ ihm etwas Vorsprung, damit es nicht zu auffällig war und schnappte sich dann ihren Flaschenkorb. „Ronda, ich hole schnell neue Getränke. Wir sitzen sonst gleich auf dem trockenen.“ Mit den Gläsern und Bestellungen beschäftigt, nickte Ronda nur schnell ab, was Milly direkt ausnutzte.
Mit noch größeren Schritten wäre sie förmlich den Gang entlang gerannt. In der Lounge angekommen, hielt sie direkt Ausschau nach Tom. „Milly, die Getränke warten bereits auf dich, du kannst sie direkt einpacken!“, zwinkerte Jason und nickte mit dem Kopf in die Richtung des Hinterzimmers, in dem sie alle Getränke aufbewahrten. Eilig tippte sie den Code ein und drückte mit dem Piepen die Tür auf. Jason zog hinter ihr den Vorhang wieder vor die Tür, damit niemand die Tür sehen konnte.
Tom saß auf dem großen Kasten, in dem die Fässer untergebracht waren und grinste breit, als sie auf ihn zukam. „Lass mich schnell die Flaschen einpacken!“, gab sie ihm einen Kuss und suchte sich alles heraus, was sie brauchte. Den Korb stellte sie neben dir Tür und fiel dann in seine Arme. „Kommen die öfter hier rein oder ist hier sonst Ruhe?“, raunte er an Millys Halsbeuge. „Getränke werden nur vor der Schicht aufgefüllt, hier kommen nur wir von der Pool Bar her, da wir nicht so viel Platz haben. Warum fragst du?“
„Das wirst du gleichsehen!“, zog er sie hinter das Weinregal, das genug Platz im Dunkeln bot.
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