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Resort of Changes

von Yesaja
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
OC (Own Character) Tom Hiddleston
10.09.2020
26.10.2020
31
80.069
7
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Dieses Kapitel
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26.09.2020 2.540
 
Leise schlich sich Tom den Kiesweg hinauf, immer darauf bedacht, nicht von irgendjemandem erwischt zu werden. In Millys Haus leuchtete kein Licht und alles lag in einer drückenden Stille.
Von einem klopfen an ihrer Tür, schreckte sie hoch. Milly hatte sich in ihrem Bett noch ein Buch vorgenommen, bevor sie schlafen musste. Am nächsten Tag würde schließlich ihr Job wieder rufen. Schnell schlüpfte sie in ein Big-Shirt und lief zur Tür. Vorsichtig öffnete sie, die andere Hand am Notfallknopf dahinter und erschrak. „Tom? Was machst du hier?“, zerrte sie ihn ins Haus und schloss die Tür, mit einem prüfenden Blick nach draußen. „Das kostet mich meinen Job, wenn dich Donna oder Kyle hier sehen!“
„Ich wollte dich sehen und Miranda hat mir geholfen. Sie lenkt die beiden im Kasino ab und alle anderen haben laut ihrer Aussage zu tun.“
„Tom, warum machst du mir das ganze nur so schwer?“, seufzte Milly und ließ sich von ihm in die Arme ziehen. „Warum machst du es mir so schwer Milly? Ich dachte nach vorhin wäre das leichter und irgendwie hatte ich das Gefühl, du hättest dich auch endlich entschieden!“
Milly sah abwechselnd in das eine und dann das andere seiner Augen, fuhr wie selbstverständlich den Weg zu seinen Lippen nach und presste die Lippen aufeinander. „Wie soll das mit uns funktionieren Tom?“
„Diese Frage möchte ich mir jetzt nicht stellen müssen, ich möchte lieber deine Lippen auf meinen fühlen und dich wenigstens für die nächsten Stunden, ohne einen anderen Gedanken oder störende Mitmenschen an meiner Seite haben. Und wer weiß wo sonst noch!“, zwinkerte er ihr zu.
Milly kamen die Worte von Bea wieder in den Sinn.
*Genieße es solange du es hast! *
Fest krallte sie sich in sein Shirt und zog ihn an sich. „Auf und unter dir wäre mir lieber als an deiner Seite!“, grinste sie frech und drückte ihm ihre Lippen auf.
Befreit von allen Sorgen und Gedanken, hob er sie sich auf sein Becken und trug sie in ihr Schlafzimmer. Behutsam legte er sie auf das Bett und krabbelte über sie.


Von einem schrillen piepen, wurden die beiden gegen 4 Uhr geweckt. Der Deckenventilator drehte sich langsam über ihnen und das dünne Laken verdeckte nur das Nötigste. Eng an ihren Körper gepresst, lag Tom hinter ihr und seufzte zufrieden, wenn auch müde. Ihr Haar duftete nach Orangen und ihre Haut, die sich so zart unter seinen Fingern anfühlte, schmeckte nach Kokosnuss. Sie war eine Paradiesische Versuchung, von der er immer wieder kosten wollte.
„Guten Morgen!“, kam es leise hinter einem feinen lächeln von Milly, die seine Arme noch einmal enger um sich zog.
„Guten Morgen schöne Frau, haben sie gut geschlafen?“
„Wunderbar, wenn auch etwas kurz!“, drehte sie sich auf den Rücken und grinste Tom breit an. „Schade, dass ich schon wieder gehen muss! Am liebsten würde ich hierbleiben und den Abend wiederholen.“ Langsam ließ er seine Zunge über ihren Hals und das Schlüsselbein gleiten. Hungrig nach mehr, schob er sich etwas auf sie, streifte mit den Lippen die empfindliche Haut ihrer Brüste und saugte ihre Warzen vorsichtig an. „Tom hör auf, ich muss zur Arbeit!“ „Mmmhh“, brummte er auf ihre Haut und ließ sich nicht dabei stören, ihren Körper zu liebkosen.

„Milly, wo kommst du denn jetzt erst her?“ Donna drehte sich mit ihrem Clipboard in der Hand um, als Milly durch die Tür brächte. Die Haare noch wild auf dem Kopf und die Bluse nicht komplett verschlossen, stand sie da und starrte die Freundin des Chefs an und wusste nicht, was sie sagen sollte.
„Es tut mir leid! Ich... Ich habe verschlafen. Mein Wecker hat nicht geklingelt!“, schob sich Milly die Haare in einen Zopf und stecke diesen mit Bobby Pins hoch. „Verschlafen? Unsere Milly hat verschlafen? Das ich das noch mal erleben darf hätte ich nicht gedacht. Zieh dich ordentlich an und dann geh, deine Arbeit macht sich nicht von allein!“ Donna war alles andere als die Vorzeige Chefin. Sie war eingebildet und unerfahren, aber sie teilte mit Kyle das Bett und tat alles was er wollte. Also war es auch kein Wunder, dass er ihr die Mitarbeiter unterstellte, um dies nicht auch noch machen zu müssen.

Mit rollenden Augen verzog sich Milly in das Mitarbeiter Klo und kontrollierte im Spiegel wie ihre Haare lagen und ob die Bluse richtig geknöpft war. Schon schlimm genug, dass sie keinen BH trug, den sie in der Eile nicht mehr zu fassen bekam, da musste sie nicht auch noch alle Blicke auf ihr Dekolleté leiten. Zum Glück hatte sie nur Dienst im Blumenladen und nicht innerhalb des Hauses, sonst hätte sie sich etwas einfallen lassen müssen, denn die hellen Blusen zeigten alles.
Leicht außer Puste, stürmte sie durch die Halle, rannte noch in Tom, der sich gerade den Weg hinuntergeschlichen hatte und sie nun mit einem fetten Grinsen ansah und verschwand dann den Flur hinunter zu ihren Blumen. Miranda, die Tom sehr wohl hatte kommen sehen, stand schmunzelnd am Empfang. „Na warte mein lieber!“, flüsterte sie und bestellte für das Zimmer von Mr. Hiddleston den Reinigungsservice inklusive Staubsauger.
Es dauerte auch keine zwanzig Minuten, da stand er wieder im Empfangsbereich und lächelte sie an. „Habe ich dir zu verdanken, oder?“, sprach er Miranda an, kaum das diese vor ihm stand. „Wenn du derjenige bist, der statt um halb 5, erst um 7 Uhr hier eintrudelt, dann ja, dann hast du das mir zu verdanken! Was habt ihr gemacht verdammt? Sie hatte um 5 Uhr Schichtbeginn und dann kommt sie total zerfleddert hier herein und riskiert ärger von der Möchtegern Chefin.“
„Es tut mir leid, wird nicht wieder vorkommen, hoffe ich!“ Tom presste die Lippen aufeinander und schielte zu Miranda hinunter. „Tom, lass das! Hat sie dir nicht erzählt was hier los ist?“, schob Miranda ihn durch die Glastür Richtung Pool. „Doch, grob. Irgendwas über die Pläne von Kyle und dem Abriss des Theaters, was ich persönlich überhaupt nicht nachvollziehen kann!“ „Ja und genau das ist das große Problem Tom! Kyle lässt da oben einen Wellness Spa errichten und das Hotel wird ebenfalls umgebaut! Keine Touristen mehr, keine Kinder oder Rentner, nur noch Stars und Sternchen! Ole bekommt die Möglichkeit seinen Raum in den Blumenladen zu verlegen, denn Fotografen werden bei den Narzisstischen Promis immer gerne gebucht, aber Milly kann dann einpacken! Donna schließt den Blumenladen und streicht den Dienst für die Stadt, alles kommt weg. Milly kann dann an den Empfang oder Mädchen für alles werden wie ich. Heißt sie macht die Arbeit von allen! Empfang, Animateur, Poolbar, Lounge, Kasino, alles!“
Tom sah man an, das er nachdachte. Er war erschüttert darüber, was mit dem Hotel passieren sollte. Er fand das es so, wie es war, genau richtig war und nicht nur er, auch seine Kollegen, die es ihm empfohlen hatten. „Würde es helfen, wenn ich mit ihm rede? Ich meine, ich gehöre zu der Klientel, für die er das umbauen will! Ich allerdings fände es grausam und da gehören auch viele Kollegen dazu!“
„Keine Ahnung Tom, aber solange sich da nichts ändert und Milly auch nichts neues hat, riskiert nicht, dass sie fliegt! Sex mit Gästen ist verboten!“

„Hej Milly, wie geht es dir? Hat dir Tom schon die Fotos gezeigt?“ Ole gesellte sich wie jeden Morgen gegen halb zehn zu ihr in den Laden und brachte Kaffee mit. „Er hat mir die Mappe zwar mitgebracht, aber ich kam noch nicht dazu, reinzusehen.“ Mit einem Eimer voller langstieliger Rosen lief sie durch den Laden und baute sie vor der Tür auf. „Ich kann dir eine Eigene Mappe machen, kein Problem!“, bot der Schwede an und lächelte so Herzerwärmend wie immer. „Das wäre super! Sind sie gut geworden?“ Schnaufend blieb sie neben ihm stehen und griff nach ihrem Kaffee. „Ich liebe sie! Nicht nur Tom Hiddleston vor unserem wunderschönen Theater oder dem Pavillon, sondern auch ihr beide gemeinsam. Milly, ich sage dir, wenn man sich die Bilder ansieht, man bekommt Herzklopfen!“
„Nun übertreib mal nicht!“, lächelte Milly und lief mit ihrem Kaffee Richtung Büro. Ole folgte auf dem Fuße und widersprach. „Ich übertreibe nie! Okay doch, manchmal, aber diesmal nicht! Ihr seht so, so, so verliebt aus!“ Mit einem Glitzern in den Augen setzte er sich vor sie und schmunzelte. „Ja so ähnlich schaust du auch auf einem Foto!“, gluckste er los, als er Milly verträumtes Gesicht sah.
„Du bist endlich wieder glücklich, dass sehe ich!“
Milly blickte verlegen in ihre Tasse. „Ich fühle mich auch so!“, gab sie zu und ihr ganzes Gesicht strahlte.
„Dann halt das mal fest, ich möchte dich immer so sehen!“
„Solange ich kann Ole.“

Das diese Zeit in 11 Tagen enden würde, daran wollte sie jetzt nicht denken. Das schob sie weit von sich. Sie war jetzt glücklich und das sollte einfach so bleiben.


In der Mittagspause beeilte sie sich den Schichtwechsel hinter sich zu bringen. Sie musste nach der Pause umgezogen sein und die Pflanzen im Hotel wässern. Miranda, die den ganzen Vormittag nicht dazu kam Milly aufzusuchen, rannte ihr hinterher, als sie diese entdeckte. „Milly warte doch mal Mensch, ich bin nicht so schnell!“ „Ich kann nicht Miri, ich muss mich umziehen und ins Hotel!“ „Nimm einfach die Klamotten mit, die behältst du doch eh nicht lange an, wenn du im 6. Stock bist!“ Damit hatte sie Millys Aufmerksamkeit. „Was?“, drehte sie sich zu Miranda und zog sich die Haarnadeln heraus. „Du weißt was ich meine! Was sollte das heute Morgen? Mensch Mädel, wenn die euch erwischen, ist es vorbei mit deinem Traum!“ Genervt drehte sich angesprochene um und lief weiter zu ihrem Häuschen. „Wir haben verschlafen!“, druckste sie herum und zog sich die elenden Heels aus. „Verschlafen? So nennt man das also, wenn man sich ins Nirvana vögelt und die Zeit vergisst. Gut zu wissen!“ Kopfschüttelnd betrat Milly die Veranda und öffnete die Tür. Auf dem Weg zum Schlafzimmer, öffnete sie die Bluse und zog sich einen BH an. Der Rock fiel zu Boden und ihr Blick ging zu Miranda. „Ich weiß was ich tue Miri! Ich werde aufpassen, versprochen! Ich kann es mir nicht leisten den Job zu verlieren, dass weiß ich selbst, aber…“ Milly schnaufte und stülpte sich das Top über den Kopf. „Ich habe nicht daran geglaubt, aber ich fühle mich gut! Ich kann es genießen und auch wenn ich es nicht haben sollte, so flattern doch Schmetterlinge in meinem Bauch umher. Es sind nur 11 Tage Miri! 11 Tage die wir gemeinsam haben. Es kann doch nicht falsch sein, wenn es dem Herzen guttut, oder?“
„Na das frag mal die Ex! Mensch Milly, ich kann dich ja verstehen, aber du weißt auch wie das bei Liah war!“
„Sie ist mittlerweile mit ihm verheiratet, da denk du mal dran!“, konterte Milly und schlüpfte in ihre Cargo Shorts. „Nur weil Liah ihren ehemaligen Gast geheiratet hat, heißt das nicht, dass dir das auch passiert. Ich wünsche es dir und ich freue mich für euch, ohne Scheiß! Aber ich kann euch auch nur bedingt helfen. Wenn ihr dann genau das Gegenteil macht, stehe ich Machtlos da. Man dieser Kerl ist verrückt nach dir, aber wie du so schön gesagt hast, es sind nur noch 11 Tage. Danach ist er weg, du allerdings lebst und arbeitest hier und deshalb noch mal, passt besser auf!“


In Windeseile hatte sich Milly durch die Unteren Stockwerke gearbeitet und Rico gebeten Den Außenbereich zu kontrollieren. Im 6. Stockwerk angekommen, eilte sie durch die Gänge und kontrollierte die Pflanzenkübel. Die Zimmer beobachteten die Zimmermädchen und gaben ihr immer eine Liste mit, weshalb sie genau wusste, dass es auf diesem Stockwerk nur 4 Zimmer gab, in die sie hineinmusste. Eines davon und das letzte in das sie gehen würde war Toms.
Als sie auf die Tür zuging, hoffte sie, dass er nicht mehr im Speisesaal war. Wie es ihr Job verlangte, klopfte sie an. „Guten Tag Mr. Hiddleston, Pflanzenservice. Ihre Zimmerpflanzen brauchen Wasser, dürfte ich kurz reinkommen?“ Noch bevor der Satz fertig ausgesprochen war, ging die Tür auch schon auf und ein, in ein weißes Handtuch gewickelter Brite, stand vor ihr. „Nicht nur meine Pflanzen brauchen Wasser! Kommen Sie doch bitte herein!“
Die Tür fiel ins Schloss und Tom über Milly her. „Ich habe deine Lippen vermisst!“, keuchte er in den Kuss und vergrub seine Hände unter ihrem Top. „Langsam Cowboy“, schob sie ihn etwas von sich. „Ich habe nicht viel Zeit, Donna kontrolliert mich heute. „Dann lass uns keine Zeit vergeuden!“, schnappte er sie sich und zog sie ins Bad.
Gerade noch Rechtzeitig bevor Donna eintrudelte, erreichte Milly die Empfangshalle und kletterte in den Aufbau, der zwischen Rezeption und Eingangstür stand. Sie hatte am Morgen bereits angefangen die Pflanzen zu entfernen, um alles komplett neu zu dekorieren und kletterte nun endlich in ihren Shorts steckend, am Metallgestell raus, um die restlichen Sachen zu entfernen und alles abzukehren.
Donna entdeckte sie zwei Minuten später und nickte zufrieden. „Milly, wie wäre es, wenn du künstliche Blumenverwenden würdest? Das macht weniger Arbeit“, rief sie ihrer Mitarbeiterin zu und legte die Arme ineinander. „Und es sieht scheiße aus, reinigt nicht die Luft und ist nicht Markenzeichen des Hotels, du hast recht, aber lass uns Kyle Fragen, vielleicht hat er auch eine Meinung dazu!“, brummte Milly verachtend und kehrte den Staub in Donnas Richtung vom Metall.
Donna quietschte auf und rieb sich den Schmutz von ihrem Bleistiftrock. „Na warte, das büßt du mir!“
„Was denn? Ich mache nur meinen Job und stehe nicht im Weg herum!“ Mit einem fiesen Grinsen sah sie Donna nach und kletterte wieder hinunter. „Du willst wohl fliegen, oder?“, tauchte Miranda hinter ihr auf und drückte ihr den Besen in die Hand. „Kyle hasstes, wenn sie im Weg steht und er hasst Kunstblumen, also nein ich habe mir gerade kein Bein gestellt!“

Nach Feierabend schlurfte Milly de Weg zur Blockhütte rauf und freute sich auf ihr Bett. Gähnend blieb sie auf der Wiese vor ihrer Veranda stehen und verzog irritiert das Gesicht. „was soll das?“ Vor ihrer Haustür stand der Eimer mit den langstieligen Rosen, die sie heute Morgen geliefert bekommen hatte. 10 Scheinchen pro Stiel. Und dort standen nun rund 300 Rosen in unterschiedlichen Farben. Mit ihrer Nase tauchte sie in den Blüten ab. An der Tür hing ein Umschlag mit ihrem Namen.

Weil du mich so Glücklich machst, seitdem ich hier bin!

„Du bist verrückt!“, freute sie sich und schleppte das Ungetüm in ihre Küche. Neben der Theke stellte sie ihn ab und erfreute sich an dem Anblick.

Tom saß auf dem Balkon und schaute mit einem glücklichen Dauergrinsen über die Aussicht, die sich ihm seit anderthalb Wochen geboten wurde. Er fühlte sich hervorragend. Bei dem Blick über die Palmen, fiel ihm ein, was Miranda ihm gesagt hatte. Es wäre ein Albtraum, wenn Kyle das ganze wahr machen würde! Er überlegte hin und her, aber was konnte er schon anrichten? Vielleicht würde ein Gespräch schon reichen, aber dazu müsste er sich überlegen, woher die Informationen waren, die er hatte. Kyle müsste es ihm selbst erzählen, bei einem Essen im Hotel Restaurant. Das war zumindest eine Idee und sollte er in angriff nehmen. Aber erst am nächsten Tag, heute wollte er nur noch zu Milly und mit ihr einschlafen und aufwachen. Zum Glück hatte sie am nächsten Tag erst um 13 Uhr Schichtbeginn, wenn auch an der Poolbar bis um 1 Uhr.
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