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Resort of Changes

von Yesaja
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / Gen
OC (Own Character) Tom Hiddleston
10.09.2020
26.10.2020
31
80.069
7
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10.09.2020 2.740
 
Es war heiß, verdammt heiß und die Luft schwer von der Feuchtigkeit, die von der Pflanzen Plantage rund um das Resort hinaufgetragen wurde.
So heiß war es schon lange nicht mehr gewesen, zumindest nicht, seitdem sie hier arbeitete. Mit einem Handtuch wischte sich Milly über das Gesicht, zupfte an ihrer Bluse, um sich abzukühlen. Zum Glück musste sie sich nur im Geschäft und dem Hotel an die Kleidervorgabe des Resorts halten und konnte in einem Trägertop und kurzen Hosen, zwischen den Pflanzen herum klettern, die überall auf dem Grundstück standen.
Ihre Businesskleidung in modisch schickem dunkelblau klebte mittlerweile an ihrer Haut.
Milly rollte die Augen. Sie mochte weder die Farbe noch die Kleidung. Wenn Elegant angesagt war, war dunkelblau okay, keine Frage, aber doch nicht im Verkauf und dann auch noch so ein komisches Kleid.
Die Länge war unpraktisch und altmodisch, der schnitt zu eng, egal mit welcher Figur und die Ärmel plus Ausschnitt, verdeckten jeden Fitzel Haut.
Und das in einem Tropischen Sommer Resort, in dem man Schwitzte, solange man noch Schweißdrüsen besaß.

Die Frauen im Team des Hotels und demnach auch einige ihrer Helfer, standen seit zwei Tagen Kopf.
Es hatte wie so oft, ein Schauspieler samt Begleitung in einem der Apartments eingecheckt, um an diesem malerischen Ort Urlaub zu machen. Es war wie gesagt eigentlich nichts Besonderes mehr, da sie viele Prominente beherbergten und umsorgten mit ihren tollen Service und der Verschwiegenheit. Es gab keine Möglichkeit für Paparazzi das Gebäude zu betreten und jeder Angestellte und Lieferant, musste eine Verschwiegenheitserklärung unterschreiben, dass nichts von dem was im Hotel und drum herum, an die Presse oder die Öffentlichkeit im Allgemeinen dringen durfte. Absolute Privatsphäre für die Menschen, die hier ihre Freizeit verbrachten.
Diesmal war zum ersten Mal der britische Schauspieler und Frauenschwarm Tom Hiddleston mit Begleitung angereist und die Frauen drehten fast durch. Gut, die jungen Dinger hatten nichts anderes mehr im Kopf, die älteren schauten und genossen. Milly war die einzige die normal zu bleiben schien, wenn er oder beide durch die Halle spazierten oder am Pool lagen. Sie fand ihn durchaus attraktiv, keine Frage, aber es war ja nun mal Fakt, dass er erstens mit einer Frau da war und zweitens, würde ihr das Geschmachte ja nichts bringen! Also tat sie was sie immer tat, sie kümmerte sich um ihren Job und übernahm die Begleitung oder Führung durch den umliegenden Dschungel und Wanderweg.

Etwas Außerhalb der Anlage, standen Blockhäuser, in denen die Angestellten wohnen konnten. Es gab angereihte Einzelzimmer große Hütten, in denen die Kellner, Köche, Musiker und Amateure wohnten und es gab größere Häuser, die man für das doppelte Mieten konnte und mehr Abseits zwischen den Palmen standen um wirklich Ruhe zu haben.
Milly hatte es mal mit der Wohnsituation in Dirty Dancing verglichen, da die Mitarbeiter von Kellermanns auch Außerhalb des Geschehens wohnten und Johnny, irgendwie der einzige war, der eine Hütte oberhalb im Wald besaß.
Hier in dem kleinen Paradies standen vier solcher Hütten mit großem Abstand zueinander.
Gerade war sie mit der Morgenschicht im Blumenladen fertig und wollte sich nur noch aus den langen Sachen schälen, die sie trug, das Kleid hatte sie Dankend abgelehnt und sich für eine dunkelblaue Hose im Marlene Stil und die weiße Bluse entschieden, als ihr wieder mal etwas dazwischen kam. Sie öffnete kurz ihre Haare, um sie neu zu verknoten, zum Glück hatte sie nicht so lange und dicke Haare, sonst würde sie regelrecht sterben.
Die dunkelblonden und recht dünnen Längen, hatte sie hochgesteckt. Einen Pferdeschwanz durfte sie nur in ihrer Freizeit oder bei der Arbeit auf dem Grundstück tragen.
Im Gebäude und Geschäft, ausschließlich eine Hochsteckfrisur.

Am Empfang angekommen, entdeckte sie an dem Blumenaufbau, den sie dort gestaltet hatte, einige verblühte Stängel Grün und Blütenblätter auf dem Boden. Mit dem großen Schlüsselbund in der Hand, sah sie sich das Gebilde genauer an und zog alles heraus, was sich verfärbt hatte. Gegenüber an der Rezeption tummelten sich 5 Mitarbeiterinnen, die kicherten und versuchten zu Tuscheln. Deren Aufmerksamkeit ging immer wieder zur Seite weg, den Gang entlang zu den Aufzügen. Milly folgte den Blicken und schnaufte als sie erkannte, warum sie sich so kindisch benahmen. Der Schauspieler stand allein zwischen dem Eingangsbereich und der Tür zu einem Außensitzplatz und telefonierte.
Eilig lief Milly zu den Frauen. „Sagt mal, spinnt ihr? Ihr wisst das das nicht Professionell ist, oder? Macht euch an die Arbeit und reißt euch zusammen!“
„Ach komm schon Milly, sei doch nicht so!“ „Wenn ihr euren Job verlieren wollt, macht weiter so!“, drehte sie sich dann weg. Das Blattgrün warf sie Ronda über den Tresen und verließ die Gruppe zurück zum Aufbau. Ronda verdrehte die Augen. Sie konnte das Getue von Milly nicht leiden. Immer Pünktlich, immer alles erst beenden ehe man Pause oder Feierabend machen konnte und vor allem, immer alles genau nach den Regeln des Hauses. Für diese Frau gab es scheinbar keinen Spaß und keine kleinen Ausnahmen.

Mit einem Eimer lief Milly an dem großen Metallgestell entlang um andere Blumen, Pflanzen und Grün zu entfernen, das sich nicht mehr von der besten Seite zeigte als hinter ihr, Rico mit einem Gast sprach und von einer Führung begann. Innerlich stöhnte Milly bereits auf. Das war es dann wohl mit einer kühlenden Dusche und einem Tee am Pool.
„Wenn Sie sich unser schönes Ressort und dessen wunderbare Aussicht auf das Tal ansehen möchten, kann ich ihnen nur unsere Mitarbeiterin Milly empfehlen! Sie kennt die Wege wir ihre Westentasche und kann ihnen wunderschöne Ecken zeigen. Zudem dürfen Sie in ihrer Begleitung auch den Wanderweg rund um das Resort gehen oder in den kleinen Dschungel abzweigen“, empfahl Rico und schien nicht enthusiastischer werden zu können.
Ja es war ein Wunderschönes Fleckchen Erde, aber Hey, der Wanderweg war verdammt lang und heiß und heute irgendwie auch sehr schwül. Milly würgte ihn in Gedanken bereits, als sie Schritte hinter sich hörte.

„Milly, kann ich dich gerade stören?“ Ricos Tonfall ließ daraus schließen, dass er wusste, was er Milly damit antun würde. „Ich habe hier einen netten jungen Mann, der sich unser Resort mit deinen Augen ansehen möchte, könntest du das übernehmen?“
Milly kletterte aus dem Aufbau und sah die beiden an. Wie zu erwarten, war es der begehrte Schauspieler.
Wer sollte auch sonst, bei so einem Wetter, so einen Tatendrang besitzen.
„Hallo Mr. Hiddleston“, lächelte Milly und hob ihre Hände an. Sie waren voll mit Grünabfall, weshalb sie ihm nicht die Hand reichen konnte.
„Danke Rico, ich übernehme hier. Könntest du jemanden herschicken, der sich um den Müll kümmert und mit dem Reinigungswagen durch geht? Wäre super!“ Rico nickte und verschwand mit einer halben Verbeugung nach hinten weg.
„Sie wollen also freiwillig unseren Wanderweg erklimmen bei dem Wetter?“, sah sie zurück zu dem Briten, der beide mit einem Schmunzeln zugesehen hatte.
„Ja das würde ich sehr gern. Meine Begleiterin liegt mit Migräne im Bett und ich wollte mir ein wenig die Zeit vertreiben. Joggen wäre sogar mir zu gefährlich bei den Wetterumständen“, entgegnete Tom charmant.
„Ich müsste Sie dann aber kurz über alles Aufklären und ihr Einverständnis einholen, dass Sie weder das Hotel noch mich Verklagen, wenn Sie sich aus eigenem Antrieb abwenden und verlaufen, wenn Sie aus Unachtsamkeit Stürzen oder wenn wir klettern sollten, Sie sich an meine Anweisungen halten. Das ganze Bürokratische Gedöns eben. Ich habe in meinem Büro die Karte und den Vertrag liegen, wenn Sie möchten, können wir das Gleich besprechen.“ Milly löste sich aus seinen strahlenden Augen und deutete den Weg hinter sich.
„Ich habe Zeit und würde mich wirklich freuen, wenn wir das machen könnten.
„Toll, dann dürfte ich Sie bitten mir zu folgen.“

Das Klackern der hohen Schuhe, die Milly tragen musste, Hallte über die großen Gänge. Tom lief dicht hinter ihr. Das Büro für die Wanderungen und Führung durch den Dschungel ins Dorf, lag am Ende des Eingangsbereiches und stand nur Milly und Georg zur Verfügung. Sie waren die einzigen, die sich wirklich auskannten und für die Sicherheit der Teilnehmenden „Touristen“ verantwortlich waren.
„Da wären wir. Sie können sich hier vorne hinsetzen, ich holen die Unterlagen. Möchten Sie vielleicht einen Tee? Etwas Warmes bei der Hitze ist besser als eiskalte Getränke.“
Tom sah Milly erstaunt an. „Ja gern.“
Es dauerte einen Moment, da tauchte Milly mit einem Ordner, zwei Tassen und einer Kanne auf. „Das Wasser hat 65 C°, der Tee steht hier auf dem Tisch. Ein Teeei oder einen Beutel können Sie sich ebenfalls aussuchen. Geht es ohne Milch?“, stellte sie alles ab und ließ sich dann schnaufend auf den gepolsterten Stuhl fallen.
„Danke, alles gut. Ich kann meinen Tee auch ohne Milch trinken.“ Tom grinste und nahm sich das Teeei, füllte die getrockneten Teeblätter des Earl Gray hinein und füllte mit heißem Wasser seine und die Tasse von Milly auf.
„Vielen Dank!“, schob sie langsam die Tasse zur Seite.
„Bevor ich zu dem Vertrag komme, möchte ich Ihnen gerne zeigen, wo der Weg entlangläuft, wo wir abbiegen können und an welchen Stellen es gefährlich oder abschüssiger wird.“ Milly legte ihm einen mittelgroßen Plan vor die Nase und führte mit dem Zeigefinger darüber. „Um das komplette Resort verläuft ein Weg, den man sehr gut Wandern kann. Es ist uneben und verläuft bis auf das Stück an der Seite hier, komplett in der Sonne.
Es wäre also angebracht einen Sonnenschutz auf dem Kopf und der Haut zu tragen.
An vier Stellen haben wir Pausenhäuser stehen. Dort kann man sich setzen, zur Toilette gehen, etwas trinken und zur Not kann man dort abgeholt und ins Hotel gebracht werden. Alles was dazwischen liegt, ist frei von allem. Wir empfehlen daher immer ein Smartphone mitzunehmen und etwas zu trinken.“
Milly blickte ihn kurz an, um zu sehen ob er ihr folgen konnte.
Tom nickte und sah sich die Karte genau an. „Was sind das für kleine Wege rund um diesen Wanderweg?“, fragte er nach, nachdem er die Wegführung erneut mit dem Finger entlang gefahren war.

„Hier geht es zur Stadt durch den Dschungel. Wir haben dort abgeriegelt, da schon einige alleine dort hinein gegangen sind und irgendwann in der Nacht oder am nächsten Morgen gefunden wurden. Der Weg hier, führt zu einem hölzernen Pavillon. Es ist allerdings derzeit nur über einige Felsen zu erreichen, die man hochklettern muss. Die Stufen werden erneuert. Dieser lange Weg hier, führt zu einem alten Theater. Dort wurden immer Sommerfeste veranstaltet. Heute dient es nur noch als Location von unserem Fotografen oder für die Hobbyfotografen aus der Stadt. Wenn Sie wollen können Sie sich bei ihm vorab Bilder ansehen, er hat alles Rund um den Wanderweg fotografiert und bietet auch an, unsere Gäste abzulichten. Sollten Sie mit Ihrer Begleitung noch einmal dort hingehen wollen.“
„Wie lange dauert so eine Wanderung am Stück?“
„Also ich laufe das jeden Tag und kann sagen, dass man als geübter Wanderer oder Läufer in gut 4 Stunden durch ist. Mit Foto und Trinkpausen natürlich etwas länger. Ungeübte kosten mich dann schon mal einen ganzen Tag, wenn ich nicht die Abkürzungen zurück ins Hotel nehme.“
„Abkürzungen?“ Tom schaute sich den Plan noch mal genauer an.
„Ja wir haben an jeder Hütte einen Weg zurück ins Innere.“ Sie fuhr den Weg mit dem Finger ab und zeigte die vier Hütten, an denen man Pausieren konnte und zwei weiteren Stellen.
„Von dort kann man einfach direkt zum Hotel durchlaufen. Wir kommen dann immer an den Häusern der Mitarbeiter heraus und können von dort zum Pool oder hier zum Empfang gehen.“
„Das wiederum heißt, man kann sich die Tour auch aufteilen?“
Verwundert sah Milly auf und nahm einen Schluck aus ihrer Tasse. „Das hat zwar noch niemand gemacht, aber ja, man könnte sich die Tour auf eine Woche aufteilen, kein Problem.“
„Ich würde das ganze zwar an einem schaffen, aber ich denke man kann es eher genießen, wenn man jeden Abschnitt genau ansieht und einem angenehmen Schritttempo geht, um sich zu Unterhalten. Ich rede nämlich gerne!“, grinste er und Milly entdeckte das erste Mal, die Grübchen in seinem Gesicht.
„Das heißt, ich kann direkt für jeden Tag eintragen, das Sie den Weg gehen möchten?“

„Sie können Notieren, das ich mir die Option freihalte. Noch weiß ich nicht was meine Begleitung gerne tun würde und wie lange ihre Migräne anhält.“
„Die kommt von dem drückenden Wetter! Ich hatte damals gute zwei Wochen damit zu kämpfen. Sie muss nur sehr viel trinken und liegen bleiben. Am Abend, wenn es bei uns abkühlt, sollte sie dann spazieren gehen. Ich werde ihr ein Kühlkissen und Ätherische Öle schicken, damit sollte es erträglicher werden.“
Milly schrieb sich alles unter seinen Blicken auf und legte es neben ihr Telefon.
„Dann kann ich nur noch darum bitten, dass Sie sich den Vertrag ansehen und unterschreiben. Ich würde dann alles vorbereiten und Sie bitten sich feste Schuhe, eine Kopfbedeckung und wenn Sie möchten ihr Telefon zu holen. Sonnencreme oder Spray, haben wir Vorrätig. Wasser bringe ich ebenfalls mit.“
„Hört sich gut an!“, lächelte Tom und nahm sich den Vertrag. Während er diesen las, ging Milly telefonieren. Sie gab an den Kollegen der ersten Pausenhütte Bescheid und an der Rezeption bestellte sie das Migräne Set für Zawe.

Eine gute halbe Stunde später, traf Milly am Treffpunkt ein. Tom wartete bereits bei einem ihrer Kollegen. Er hatte sich ein schwarzes Basecap angezogen, trug eine kurze Hose, darunter eine Trainingstights und neu wirkende Nikes. „Mr. Nike scheint fertig zu sein!“, kicherte Milly und stellte die Wasserflaschen auf den Tisch vor den Männern. Lachend Blickte Tom zur Seite weg. „Nike macht die für mich, beste Sportswear.“ Seine Blicke schweiften über Milly, die sich noch schnell umgezogen hatte. Die Haare waren geflochten und lagen auf der Schulter. Auf dem Kopf thronte ein beigefarbener Hut und sich selbst hatte sie ein Trägershirt nebst einer kurzen Hose an. „Nike trage ich selbst gerne, ich fand es nur witzig. Wenn man hier rauskommt, steht ein Mann komplett in Nike gekleidet, so wie es in anderen Ferienhotels die Adidas Träger gibt!“, kicherte sie.
„Und die Trainingstaights finde ich besonders praktisch!“, lüpfte sie ihr Hosenbein etwas. Darunter kam eine schwarze Nike Hose zum Vorschein. „Warum trägt man das?“ Petro verzog das Gesicht. Und ungeplant, kam von beiden wie aus einem Mund: „Wegen dem Wolf!“ Milly blickte überrascht zu Tom und beide fingen an zu lachen. „Wegen dem Wolf? Was denn für ein Wolf?“ Petro sah seine Kollegin irritiert an. „Lauf bei dem Wetter mal ein paar km, die Oberschenkel Innenseiten werden dich hassen! Die Hosen, die locker sitzen, reiben auf der Haut und alles wird wund. Diese engen Sporthosen, verhindern das!“
Petro grinste nur und ließ die beiden allein. Milly schüttelte den Kopf und lächelte.
„Hier habe ich Sonnenschutz mitgebracht. Das hier ist für das Gesicht. Einmal komplett einreiben und dann noch mal extra auf Nase und Wangen tupfen. Wir werden schön blöd aussehen, aber außer uns, sieht das ja niemand. Und das Spray dann auf Arme, Beine, Nacken und alles was rausguckt. Es hält auch die lästigen Moskitos fern, zumindest eine Weile.“

Während sie ihm die beiden kleinen Dosen erklärte, stülpte sie silberne Kühlschläuche über die Wasserflaschen und schloss sie am oberen Ende. „Und hier haben wir die Bauchhalterun für die Flaschen. So kocht es nicht gleich.“
„Ich muss sagen, die Vorbereitungen gefallen mir! Und wenn ich mich hier zum Affen mache, dann auch meine Wanderbegleitung!“ Tom hielt Milly den Sonnenschutz für das Gesicht hin und schmunzelte. „Danke! Keine Angst, ich mache mich immer mit meinen Touris zum Hirsch!“ Vorsichtig rieb sie sich den Schutz ins Gesicht, ohne über die Augen zu kommen und tupfte dann noch etwas auf Nase und Wangen. „Ich habe das nämlich perfektioniert! Am Anfang hatte ich immer ein verbranntes Gesicht, trotz Hut und eincremen. Das ist der höchste Lichtschutzfaktor, den man bekommen kann. Heute Abend leuchten sie dann nicht bei ihrem Abendspaziergang mit Ihrer Freundin“, gluckste Milly und steckte den Sonnenschutz in ihre Hosentaschen, an den Beinen.
„Wollen wir?“, setzte sie sich dann ebenfalls eine Sonnenbrille auf. „Sind wir allein?“ Tom sah sich suchend um. „Ja, bei dem Wetter liegen unsere Gäste lieber am Pool. Die meisten Wandern auch allein. Den Weg durch den Dschungel in die Stadt macht diese Woche mein Kollege. Das ist dann morgens und am Abend. Wir sind also allein Unterwegs, wenn es recht ist?“
Tom hob die Hände beschwichtigend und lächelte. „Kein Problem, je weniger umso übersichtlicher. Es kann zwar ganz nett sein andere dabei zu haben, mit denen man Spaß hat, aber auch eine Wanderung zu zweit wird so manches Mal interessant.“
„Könnte durchaus mal eine Entspannte Geschichte werden!“, stimmte Milly zu.
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