True reason

von Hayv
OneshotFamilie, Horror / P18
OC (Own Character)
09.09.2020
09.09.2020
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Souren hatte sie zugegebener weise überrumpelt, doch hatte sie mehr als nur Mikiya als Grund in dieses Haus zurückzukehren. Cornelius hatte nicht nur den Fehler begangen sie bei ihrem verhassten Spitznamen zu nennen, auch hatte er ihr etwas gestohlen, was ihr mehr bedeutete als alles Andere.
Ihre Rache an ihrer Schwester, das magische Erbe der Aozaki Familie, selbst ihre Magie war ihr nicht mehr wert, als dass was Cornelius ihr gestohlen hatte. Sie würde ihn dafür leiden lassen, sehr langsam und sehr schmerzvoll würde er für diesen Diebstahl sterben.
Ihre Hände bohrten sich in das Leder des Lenkrads, ihr Atem war kaum mehr als ein wutentbranntes Knurren. Sie musste wirklich an sich halten, um den Wagen nicht zu schnell zu beschleunigen und sämtlichen Verkehrsregeln zu missachten.
Als sie nun vor dem Haus hielt, hatten sich ihre Finger derartig ins das Lenkrad gebohrt, dass sich ihre Knöcheln weiß färbten, ihre Hände begannen zu krampfen und die Adern auf ihrem ganzen Armen wurden sichtbar.
Sie konnte sich nicht entsinnen jemals so auf hundertachtzig gewesen zu sein, in ihrem Kopf herrschte nur noch ein vor Wut kochender Gedanke. Es dauerte einige Momente, bis sie aus dem Wagen ausstieg und sich ihren Koffer schnappte, in dem sich einer ihrer Familiär verbarg. Bis sie zum Eingang des Gebäudes kam, versuchte sie sich zumindest etwas zu fassen. Sie würde Cornelius nicht die Genugtuung geben, dass er sie aus der Fassung gebracht hatte, auch wenn es so war.
„Gestorben, ach bitte sei so gut und sprich es nicht aus, ja Cornelius?“, beendete sie den Satz des irritierten und verängstigten blonden Magiers.
„Du bist doch gestorben, warum zum Teufel bist du hier?“, schrie Cornelius verängstigt.
Trotz ihrer glühenden Wut schweifte ihr Blick zum verletzten Mikiya, soweit sie es beurteile konnten hatte er lediglich eine leichte Platzwunde.
„Ich hab mich beeilt, hab's aber trotzdem nicht rechtzeitig geschafft!“, meinte sie zu sich selbst und wandte sich dann wieder an Cornelius und beschloss etwas mit ihm zu spielen. „Ganz einfach, ich bin Touko Aozakis Stellvertreterin!“, beantwortete sie seine Frage mit einem Grinsen.
„Bist du etwa eine Puppe, nein ich bin sicher du bist die Echte, aber das kann doch nicht.... das ergebt doch....“, stammelte der Magier verwirrt und verängstigt vor sich hin.
>Ja!<, dachte sie mit einer tiefen grimmigen Befriedung. >Verfalle in Verzweiflung du elender Mistkerl!<
„Hey Cornelius! Vor einigen Jahren erschuf ich eine Puppe die genau so war wie ich, sie war weder besser noch schlechter als ich. Eine Puppe die genau die selben Fähigkeiten besaß wie ich. Ich betrachtete sie und dachte: Mit dieser Puppe braucht man mich nicht mehr, ich bin sozusagen überflüssig!“
„Und selbst wenn all das war wäre, wenn man zu so etwas fähig ist, muss man doch nach höheren streben!“, meinte Cornelius hysterisch.
Innerlich verzog sie das Gesicht, wie erbärmlich dieser Kerl doch war. Eigentlich sollte sie diejenige sein, die hysterisch wurde.
„Verstehst du nicht? Wenn die Puppe mit mir identisch ist, versucht sie zur nächsten Stufe aufzusteigen, auch ohne mich. Und das Ergebnis ist das gleiche!“
Sie schloss die Augen und hob absichtlich selbstgefällig die Schultern, um Cornelius noch mehr zu reizen.
„Jetzt versteh ich, Souren hat dich nur am Leben lassen, weil dein andere Ich nur aktiviert wird, wenn du tot bist!“, stammelte Cornelius vor sich hin.
Touko legte eine Hand auf ihr Augen, schaute absichtlich emotionslos und mit einem Lächeln zu Boden.
„Das hat vorhin wirklich sehr wehgetan, Cornelius!“, sagte sie mit gefährlich kalter Stimme.
„Aber die Person die ich bisher als Touko kannte...“´, meinte Cornelius und schluckte schwer. Der Angstschweiß stand ihm ins Gesicht. „Oh nein!“
Touko grinste breit.
„Bist du die Echte, oder bist du es nicht?“, fragte der blonde Magier angsterfüllt.
Ihr Grinsen wurde breiter, boshaft und diabolisch.
„Ach sag mir doch, welchen Sinn hat es, mir diese Frage zu stellen?“, fragte sie und legte den Kopf schief und schaute ihn mit ihrem diabolischen, wahnsinnigen Grinsen an.
„Wenn ich ehrlich sein soll, fand ich den Hass den du seid der Akademie auf mich hattest, gar nicht so übel. Er ist der Beweis dafür dass ich, Touko Aozaki, existiere!“
„Aber du hast mich Scarred Red genannt.“, sie unterbrach ihren Satz und ließ den Koffer fallen, wodurch er sich öffnete und ihr Familiär herausschoss.
Dieser packte Cornelius mit seinen tausenden von zähnen und zog ihn langsam in Richtung des Koffers, indem eine unendliche Dunkelheit herrschte.
Während Cornelius um sein Leben schrie, stützte sie ihr Gesicht in die Handfläche, beugte sich etwas vor und legte die freie Hand in die Beuge ihres Ellenbogens. Sah Cornelius aus ihrem freien Auge mit einem eiskalten Killer Blick an.
„Und ich habe seit jeher die Regel jeden zu töten, der es wagt mich so zu nennen!“ , sagte sie mit kühler Stimme und sah dabei zu, wie Cornelius von ihrem Familiär gefressen wurde.
Mit einem lauten Schrei wurde er dann komplett in den Koffer gezogen und dass letzte was er zu sehen bekam, war ihr hasserfüllter Blick.
>Außerdem hast du mir meinen Sohn genommen! Mein Kind! Stirb nun, Cornelius Alba!<, dachte sie und entließ ihre Wut fürs erste.
Stattdessen trat nun eine tiefe Trauer in ihre Seele, die Trauer einer Mutter die ihr Kind verloren hatten, aber dafür war jetzt keine Zeit.
Sie würde ihren Sohn finden und Heim hohlen, sie würde nicht aufgeben und ihn finden, eines Tages.
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