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Schicksalshafte Begegnung

von Mimi85
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Gen
OC (Own Character) Sebastian Stan
09.09.2020
09.06.2021
7
10.574
5
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Dieses Kapitel
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09.09.2020 1.102
 
Laute Beats dröhnten aus den großen Lautsprecherboxen in einem Nachtclub von New York. Schwarzlicht flackte über die tanzende, schwitzende Menge der Clubbesucher. Darunter eine junge Frau, die provokativ ihre Hüfte sexy und verführerisch im Rhythmus der Musik bewegte. Ihr kurzer Rock ließ nur ahnen, was sich darunter befand. Er ließen ihre langen Beine verführerisch und elegant wirken. Ihr Oberteil wirkte auf den ersten Blick, wie ein ganz normales Shirt. Doch als sie sich mit dem Rhythmus drehte, konnte man erkennen, dass es Rückenfrei war und ein Tattoo offenbarte. Das Oberteil hebte und senkte sich bei jeder Bewegung und ließ immer Mal wieder einen kurzen Blick auf ihren Bauch werfen. Ihre Haut glänzte vom Schweiß im Lichtschein. Man merkte, dass sie in ihrem Element war.


Er wusste nicht wer sie war, aber er konnte seine Augen nicht von ihr lassen. Wie sie sich zum Rhythmus der Musik bewegte, als würde sie nie was anders machen. Mehrere Mal ermahnte er sich selbst, sich auf seine Bewegungen zu konzentrieren, hier auf der Tanzfläche, um womöglich nicht über seine eigenen Füße zu fallen. Doch sein Blick schweifte immer wieder zu ihr. Er war einfach gefesselt von ihrem Anblick, obwohl er sie nicht mal kannte. Ihm war nie bewusst welche Anziehungskraft sie an diesem Abend auf ihn hatte. Vielleicht war es aber auch nur der Alkohol, wegen dem er diese Sicht auf sie hatte.



Sie saß jetzt schon seit einigen Minuten, obwohl diese sich für sie eher wie Stunden anfühlten, hier alleine an diesem runden Tisch. Sie hatte ihre Freundinnen auf der Tanzfläche verloren und sich dann an den kleinen gemütlichen Tisch ein wenig abseits des Trubels zurückgezogen. Sie genoss die kleine Auszeit vom Tanzen und den Moment, den sie grade nur für sich hatte und verschnaufte kurzzeitig an dem recht ruhigen Plätzchen im Club. Im Augenwinkel nahm sie eine Bewegung wahr, der sie aber keine Beachtung schenkte. Sie nippte an ihrem Barcadi Cola, als sie neben sich einen erwärmten Körper spürte, der an ihr vorbei ging und sich ihr gegenüber hinsetzte.

Sebastian hatte langsam genug vom Tanzen. Vor allem nachdem er die faszinierende Unbekannte auf der Tanzfläche verloren hatte. Wieso hatte er sich von seinen Kollegen nur überreden lassen in diesen verdammten Club zu gehen. Anthony hatte ihn mal wieder mit seinen Überredungskünsten überzeugen können, mit in den Club zu kommen. Es war Wochenende und doch mussten sie am nächsten Tag am Set sein. Er drängte sich durch die Massen an tanzenden Leuten vorbei und entdeckte einen leeren Platz neben einer jungen Frau. Sie hatte Schulter blonde Haare, ihr Gesicht war nicht zu erkennen aber ihre Figur sah gut aus. Sie trug ein kurzen Rock und ein Rückenfreies Oberteil. Er konnte ein großes Tattoo auf ihrem Rücken erkennen, doch es war zu dunkel um genauer erkennen zu können was es war.
Er erkannte, dass es die selbe unbekannte Frau, wie von der Tanzfläche war.
An der Bar bestellte er sich ein frisch gekühltes Bier und setze sich dann der jungen Frau gegenüber. Nur langsam hob sie ihren Kopf und grinste ihn freundlich an.
Er öffnete den Mund und wollte etwas sagen, schloss ihn aber wieder als er einen unsanften Schlag auf den Rücken bekam.
„Hier bist du Sebastian. Die Jungs wollen weiterziehen“, grinste Anthony ihn an
Er blickte zur anderen Seite des Tisches, wo er die junge Frau entdeckte und seine Lippen zierte ein schelmisches Lächeln.
„Oh, sag das doch gleich. ‚Schuldige wenn dich mein Freund angemacht haben sollte“, scherzte Anthony
Die Unbekannte Schönheit lehnte sich etwas nach vorne. Ihre Lippen zierte eine Lächeln.
„Wer sagt denn, dass er mich angemacht hat. Vielleicht hab ich ja auch ihn angemacht…“, grinste sie und zwinkerte den beiden zu.
Die Männer wollten gerade zur Antwort ansetzen, als eine kleine Gruppe Mädels auf sie zu kam.
„Hey Mel, wir wollen gehen. Kommst du?“, fragte eine schlanke Brünette in einem roten Kleid, bemüht gegen die Lautstärke der Musik anzukommen.
Sie zog die Blondine ein Stück mit, als die Männer endlich ihre Stimme wiedergefunden hatten.
„Können wir noch ein gemeinsames Bild machen?“, rutschte es Sebastian raus.
Er grinste kurz verlegen, als Mel sich umdrehte und mit den Schultern zuckte. Sebastian rutschte von seinem Stuhl runter und stellten sich dann mit Anthony an ihre Seite. Einer stand links von ihr, einer rechts von ihr. Anthony hatte seinen Ellbogen auf ihrer Schulter abgelegt und grinste so breit, dass man seine Zahnlücke sehen konnte. Sebastian hob mittlerweile sein Handy hoch und alle drei grinsten in die Kamera. Einen kurzen Augenblick später war sie auch schon in der Masse verschwunden.
„Wow“, nuschelte Anthony verblüfft.


Einige Tage vergingen, seit der merkwürdigen Begegnung in dem New Yorker Nachtclub und Sebastian hatte ihr gemeinsames Bild von dem Abend bei Instagram gepostet. Er wollte unbewusst einen Aufruf starten, sie wieder zu sehen oder jemanden finden, der sie kannte. Er hatte sehr mit sich ringen müssen dieses Bild hoch zu laden, doch er wollte sie wieder sehen, so viel stand fest. Als er es schließlich postete sah er, dass auch einige seine Schauspielkollegen einige Kommentare unter dem Bild hinterlassen hatten.
//Da lässt man sie einmal alleine *lach*//, schrieb Hemsworth.
//Was? Keiner sagt mir, das sie in der Stadt ist?//, kommentierte Robert empört.
//Sie ist so erwachsen geworden. Wann war sie das letzte Mal dich besuchen, Bruder//, schrieb Tom
//Leute, euch sollte klar sein, dass Mel das niemals lesen wird. Sie hat keinen Instagram Account//, schrieb Sophia
Sebastian überflog jeden einzelnen Kommentar, als er an dem von Sophia hängen blieb. Sophia konnte ihm vielleicht helfen, Mel ausfindig zu machen. Zumindest wusste er schon mal ihren Namen. Aber wie viele Frauen gab es mit dem Namen Mel? War das ein Spitznamen? Und woher kannten die anderen sie alle?
Ohne lange zu überlegen, öffnete er sofort einen privaten Chat mit Sophia, um zu schreiben und hoffte, dass Sophia ihm weiterhelfen konnte.
/Hey, hier ist Sebastian. Das ist jetzt vielleicht etwas merkwürdig, aber du scheinst Mel zu kennen? Hast du eine Idee wie ich sie kontaktieren kann/, schrieb er ihr.
/Hallo, ja ich kenne sie. Du hast eigentlich nur zwei Möglichkeiten mit ihr in Kontakt zu treten: 1. Du fragst ihren Bruder oder 2: Ihren besten Freund Tom/, kam es als Antwort von Sophia zurück
Die Antworten waren nicht wirklich aufschlussreich gewesen. Wer war ihr Bruder? Und wer war ihr besten Freund Tom? Wie viele Leute gab es auf diese Welt die den Vornamen Tom haben?

Sebastian bedankte sich bei Sophia und fuhr sich anschließend verzweifelt und überfordert mit beiden Händen übers Gesicht. Er überlegte was er jetzt tun sollte um Mel, die faszinierende Unbekannte aus dem Club von neulich Nacht, wieder zu treffen.
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