freedom

GeschichteRomanze, Thriller / P18
GermanLetsPlay Maudado Paluten Zombey
08.09.2020
18.10.2020
7
8.289
1
Alle Kapitel
8 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
18.10.2020 1.081
 
Hey there c:

Ich bin zurück mit einem neuen Kapitel. Eigentlich sollte es vorgestern schon online kommen, aber während des Speicherns ist mein Laptop einfach ausgegangen. Naja, dann wird es halt neu verfasst hochgeladen.

Interessiert euch die Story noch? Oder ist aufgrund meines ewigandauernden "Prologs" die Lust vergangen? Ihr müsst es auch nur noch zwei bis drei Kapitel ertragen.
Lasst mir eure Meinung doch gerne mal zukommen.

Damit nun viel Spaß beim Lesen! ♥️

clxxdymxnd
____________________

Zombey POV:

Das ist mehr als ungewöhnlich, dass der Blonde sich verspätete. Normalerweise waren Manuel oder ich diejenigen, die sich verspäten. ,,Denkst du gerade an unser Talent für Unpünktlichkeit?", fragte mich auch gleich der Brünette, was ich mit einem ehrlichen Ja beantwortete. Immerhin war das ja kein Geheimnis mehr. ,,Er hat sich bestimmt verfahren", warf Patrick ein. Das klang in meinen Ohren logisch. ,,Lasst uns doch schon mal die Sachen hochbringen, dann können wir Maurice gleich helfen", schlug ich vor.
Da der Vorschlag von den Jungs befürwortet wurde, machten wir uns auch gleich an die Arbeit. Paluten war so freundlich und hatte uns geholfen, weswegen wir nur einmal laufen mussten. Trotzdem war es nicht gerade leicht.

Als wir wieder unten waren, fuhr gerade ein Auto in die letzte freie Parklücke ein. Bei genauerem Hinsehen entdeckte ich zumindest einen blonden Schopf. ,,Er ist da!" Patrick's fröhliche Stimme erlöste mich aus meinen Gedanken. Er war es also wirklich. Nun würde ich den großen Blonden, genau wie Manu, zum ersten Mal sehen. Irgendwie war ich ja aufgeregt.
Als der riesige Körper sich aus dem PKW bewegte und sich aufrecht hinstellte, musste ich erstmal gewaltig schlucken, genauso der Brünette mit den langen Haaren. Unsere Frohnatur hingegen, schien sich nichts aus der Größe unseres Jüngsten zu machen. Er hatte ihn ja schon gesehen, was man spätestens daran erkennen konnte, dass der Ältere auf Maudado zulief und ihn umarmte. Die Beiden gaben ein ulkiges Bild ab. Maurice überragte Patrick locker um zwei Köpfe.

Langsam und synchron bewegten der Maskenträger und ich uns auf unsere Freunde zu. ,,Es ist so komisch Gesichter zu den Stimmen zu haben", kommentierte Patrick fröhlich bevor er auf uns zeigte, ,,Von Micha kannte ich das Gesicht ja, aber von Manu nicht!" Und so plötzlich wie die Worte des Ältesten kamen, so plötzlich wandte sich der Hüne zu Manuel. Die plötzlichen Gefühlsregungen auf dem hübschen Gesicht des Jüngeren faszinierten mich enorm. Von Verblüffung bis Skepsis und zurück zur Verwunderung. Scheinbar ging ihm dasselbe durch den Kopf wie mir.

Sowie Manuel vor uns stand, hatte ich ihn mir nie vorgestellt. Eigentlich hatte ich immer gedacht, er würde seinem Bruder, Peter, etwas mehr ähneln, aber scheinbar war das nicht der Fall. Vielleicht kam der Brünette ja doch mehr nach seiner Mutter.

Den Kopf schüttelte ich kurz bevor ich mich dann näher an Dado bewegte, um den Jüngeren in eine freundschaftliche Umarmung zu ziehen. ,,Freut mich endlich mal ein Gesicht zu deiner Stimme zu haben", scherzte ich lächelnd. ,,Also, Jungs, bevor wir hier weiter rumstehen, lasst uns doch hochgehen. Da können wir auch noch quatschen und kuscheln", schlug der Gastgeber vor, was von uns Allen mit einem freudigen Ja beantwortet wurde.
Manu und ich halfen unserem Größten direkt beim Ausladen und Hochtragen der ganzen Taschen. Währenddessen klärten wir ab, was wir bestellen würden. Das Kennenlernen war Interessanter als selbst zu kochen, zumindest meiner Meinung nach.

Leise summte ich vor mir her, um mir die Zeit zu vertreiben. Die Anderen wollten sich erstmal frisch machen und in Jogginghosen schlüpfen. Dem hatte ich vorgebeugt. Schon vor der Fahrt hatte ich mich in eine Jogginghose und in einen oversized Hoodie gequetscht. Natürlich war der Hoodie in lila. Nur die Stoffhose war schwarz.

Die Klingel riss mich aus meinen Gedanken und den dadurch verursachten Ruf seitens des Eigentümers. Ich sollte an die Tür, super. An die Wohnungstüre zu gehen, wenn es klingelte, mochte ich nie. Eher aus der Angst heraus, da würde Jemand stehen, den ich nicht sehen wollte. Nun denn, was muss das muss, Michael! Seufzend betätigte ich den Summer, griff währenddessen nach meinem Portemoinnae um die Dinge zu bezahlen.
Es war natürlich wieder einmal einfacher als mein Unterbewusstsein mir da vorgaukelte. Ich war hier in einem völlig anderen Bundesland. ,,Idiot..", murmelte ich leise zu mir selbst, dabei begann ich einfach das Essen am Esstisch anzurichten und holte aus der Küche auch Gläser und Getränke.

Erst als sich zwei Hände auf meine Schultern legten, stoppte ich mit dem nervösen Rumgewusel. Ich hatte es erfolgreich nicht mitbekommen, dass die Drei sich an den Tisch gesellten. ,,Sorry", lachte ich verlegen, wandte meinen Blick dabei der Person hinter mir zu. Er war größer als ich, nicht so enorm viel, aber das reichte schon. Das helle gelb-grün der Augen funkelte beinah liebevoll. Die großen Hände des Jüngeren rutschten dabei über meine Oberarme hinab, nur um dann auf der Rückenlehne des Stuhls, vor welchem ich stand, erneute Ruhe zu finden. Das ich ihn anstarrte, merkte ich deutlich, aber ich konnte nicht wegsehen. Zu schön war das Funkeln der ungewöhnlichen Augenfarbe. Braun, blau und grün sah man häufig, nur nicht dieses Grün. Es war heller als das von Manuel, die gelben Sprenkel, die beinah Gold funkelten, umrahmten die Pupille. Im Vergleich zu Maurice Augen erinnerten die von Manuel eher an Smaragde. Sie waren dunkel, aber trotzdem nicht langweilig. ,,Ich bin fasziniert von diesen schönen Grüntönen", gab ich offen zu, da ich seltsame Blicke in meinem Nacken spürte. Leicht zuckte ich mit den Achseln, lächelte dabei einfach unschuldig. Das unschuldige Lächeln war nicht ansatzweise so süß, wie das Lächeln unseres Älteren und des Jüngeren. ,,Schleimer, jetzt lasst uns erstmal essen. Danach können wir uns ja auf die Couch kuscheln und einen Film anmachen." Zustimmend brummte ich, bevor ich mich gegnüber von Manu und neben Maurice setzte, der während des Vorschlags seitens Patricks Platz genommen hatte.

,,Was wollen wir dann gucken?", fragte die helle Stimme neben mir. ,,Ich dachte an etwas Actionreiches", murmelte der Brünette gegenüber des Blonden. ,,Mit oder ohne Blut?", kam nun meine Frage. Ich fand sie berechtigt. Ich mochte Horrorfilme lieber als Actionfilme. Sinnlos waren die Meisten sowieso, es endete doch eh immer gleich. Erst kam eine Schießerei, dann ein paar Explosionen und am Ende kam ein Happy-End. Darauf konnte ich verzichten. Ziemlich gut verzichten sogar.
,,Mit Blut ist besser. Actionfilme sind ohnehin nicht so meine Welt", gab nun auch der Mann mit der Maske von sich.
Review schreiben