The Darkness Inside

von DeanW
GeschichteRomanze, Übernatürlich / P18 Slash
Derek Hale Mieczyslaw "Stiles" Stilinksi
08.09.2020
16.10.2020
10
38.148
9
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24 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
08.09.2020 2.333
 
Hallo zusammen :)
Ich bin in diesem Fandom neu hier und wollte mal schauen, wie ich mich so schlage. Ursprünglich habe ich (fast) nur Supernatural Geschichten hochgeladen, aber seit neustem Probiere ich mich auch in anderen Fandoms aus wie zum Beispiel zu letzt bei The Walking Dead und jetzt bei Teen Wolf.

Ich freue mich über jeden neuen Leser, der mich noch nicht kennt und an dieser Geschichte seine Freude haben wird. Natürlich hoffe ich auch, ein paar meiner alten Leser hiermit eine kleine Freude zu bereiten, da ich schon länger nichts mehr im Bereich von Supernatural hoch geladen habe :D

Noch kurz ein paar Sachen zu dieser Geschichte:
Es sind insgesamt 10 Kapitel die alle etwas Unterschiedlich lang sind. Also manche Kapitel sind etwas länger als andere, aber das werdet ihr dann beim Lesen merken ;)
Ich habe das letzte Kapitel noch nicht geschrieben, werde es dieses Wochenende aber machen, so dass ich zwei mal die Woche ein Kapitel hochladen kann. Das erste kommt heute, an einem Dienstag und das andere wird voraussichtlich Freitags kommen (falls es doch Samstags wird, tut es mir jetzt schon leid, aber ihr seit hiermit vorgewarnt)
Als letzten Punkt wollte ich noch Anmerken, dass ich mit dem Titel der Geschichte noch nicht ganz zufrieden bin und er sich gegebenenfalls noch einmal ändert (ihr könnt mir ruhig Tipps geben wenn ihr wollt)

Es ist eine Sterek Geschichte und nicht umsonst habe ich es als P18Slash eingestuft! Von Gewalt bis Zuneigung ist fast alles irgendwie dabei ;)

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir (gerade zu Anfang) ein paar Reviews da lasst, wie ihr es findet. Das hilft mir ungemein dabei, mich zu verbessern damit die nächsten Kapitel dann besser werden.

So, jetzt aber genug von mir, ich hoffe das erste Kapitel gefällt euch. Lasst es mich ruhig wissen ;)

Liebe Grüße und viel Spaß beim Lesen

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Kapitel 1

Nervös kaut sich Stile auf seinen Fingernägeln als er auf die Uhr schaut und er gleich endlich von seinem Nachsitzen erlöst wird. Eigentlich hat er es gerade nicht eilig, muss nirgends hin, aber er will auch nicht zwingend in der Schule sein. Seit der Nogitsune aus ihm raus ist hat sich alles geändert.

Stiles ist ständig nervös, hat immer das Gefühl, verfolgt zu werden. Man kann schon von einer ungesunden Paranoia reden. Zudem ist ihm auch ständig kalt. Es ist Frühling und er trägt einen Pulli, weil es einfach zu kalt ist! Der Braunhaarige hatte einmal Deaton danach gefragt, unter vier Augen, und dieser konnte sich diese Kälte zwar nicht ganz erklären, aber er geht davon aus, dass der Trickster spuren hinterlassen hat. Immerhin ist der Trickster ein Geist gewesen der von Stiles Besitz ergriffen hat und da ein Geist etwas totes ist kann man es auch mit einer gewissen leere, oder eben Kälte in Verbindung bringen. Zumindest hat Deaton so etwas ähnliches gesagt.

Wie dem auch sei, er wird einfach nicht mehr warm. Sein Vater ist dieses Verhalten von seinem Sohn schon gewohnt dadurch, dass er schon immer etwas hyperaktiv war und es auch immer noch ist, aber jetzt scheint es noch viel schlimmer zu sein.

Und Scott... Das Verhältnis hat sich von Grund auf verändert. Sie sind zwar noch Freunde, aber sobald Stiles Scott in die Augen sieht empfindet er einfach nur Schuld. Er fühlt sich Schuldig für das, was mit Allison passiert ist. Er hat sie nicht getötet, aber hätte er damals dem Nogitsune mehr standgehalten wäre dieser nie ausgebrochen und hätte Allison auch nicht töten können. Scott weiß davon nichts, also von der Schuld und das ist auch gut so.

Ihm ist jedoch aufgefallen, dass Stiles nicht mehr so oft bei ihm ist und hat ihn auch schon darauf angesprochen, weshalb Stiles gelogen hatte und meinte, dass er einiges in der Schule nachholen muss. So ein Schwachsinn, als ob er mal in der Schule hinterherhinken würde. Aber Scott hat es ihm abgekauft und seitdem treffen sie sich immer nur für das Nötigste. Also für das Rudel. Es scheint tatsächlich so etwas wie Rudel Besprechungen zu geben. Klingt absurd, aber sie treffen sich dann alle, oder zumindest fast alle, und reden dann einfach darüber, ob es etwas neues gibt.

Meist ist Stiles nur körperlich Anwesend aber nie so wirklich mental. Er hängt meist seinen eigenen Gedanken nach. Zur Zeit gibt es auch keine wirkliche Bedrohung in Beacon Hills was wirklich einem Weltwunder gleicht. Derek ist auch nie wirklich bei diesen Treffen dabei, aber das liegt Wahrscheinlich daran, weil diese Treffen meistens in der Schule sind, in der Pause. Sie treffen sich dann in Couchs Büro und Derek ist nie wirklich dabei. Das scheint aber auch keinen zu stören. Nicht einmal Stiles nimmt sich die paar Minuten zeit um dem ganzen auch nur einen Gedanken zu schenken. Derek ist schon immer eine Nummer für sich gewesen. Erst war er der Mysteriöse Kerl, dann war er irgendwie der Böse als er zum Alpha wurde und jetzt ist er sogar irgendwie... nett. Stiles kann es nicht ganz definieren, aber Derek ist nicht immer so grimmig wie damals und hält auch nicht immer alles Geheim. Wenn er etwas wichtiges weiß zu einem Thema, sagt er es Scott und dieser wiederum sagt es den anderen.

Seitdem es in Beacon Hills keine neue Bedrohung mehr gibt sieht Stiles Derek kaum noch, wenn er mal ehrlich zu sich selbst ist, also wer weiß, vielleicht ist der Werwolf ja doch wieder zum Bösen geworden.

Als der Zeiger auf der Uhr endlich auf die zwölf zeigt und es somit endlich 16:00 Uhr ist, springt Stiles auf und verlässt Fluchtartig den Raum. Er kommt jedoch nicht sehr weit, weil er draußen auf dem Flur plötzlich mit Malia zusammenstößt. Diese sieht Stiles einfach nur mit einer hochgezogenen Augenbraue an und entfernt sich etwas von ihm.

,,Scott schickt mich“, kommt die Kojotin direkt zum Punkt, so wie sie es eigentlich immer tut. Sie weiß nicht mehr wie man sich als Mensch richtig Verhält und tut sich mit Redewendungen, Ironie, Sarkasmus und noch vieles mehr sehr schwer. Aber sie lernt. Von Scott. Stiles ist nur manchmal dabei, er weiß nämlich nicht wie er Malia gegenüber treten soll. Sie hatten immerhin im Eichenhaus rum gemacht und wurden dann unterbrochen. Will sie etwas von ihm? Will er überhaupt etwas von ihr? Und weil er es nicht weiß, hält er sich lieber von ihr fern.

,,S-Scott? Was will er denn?“, fragt Stiles und versucht seinen Herzschlag zu kontrollieren. Er weiß, dass Malia es hören kann und sie wird auch seinen Geruch wahrnehmen können. Stiles will nicht einmal annähert wissen, wie er riecht.

,,Du sollst zu Derek etwas abholen“, berichtet Malia und sieht Stiles dabei immer verwirrter an.

,,Wieso soll ich da hin?“, fragt Stiles zurecht. Er ist doch nicht der Laufbursche! Also doch, schon manchmal, aber nicht immer!

,,Was weiß ich. Er wäre ja selber gekommen aber er hat selber gerade viel zu tun“, weicht Malia seiner Frage aus und wendet sich bereits von dem hibbeligen Jungen ab. Dieser steht wie bestellt und nicht abgeholt im Flur der Schule und denkt nach. Er muss es nicht tun. Natürlich muss er es nicht tun, aber er ist doch schließlich irgendwie noch ein Teil des Rudels und wenn Scott ihn mal wieder los schickt etwas zu besorgen, dann macht er es natürlich auch. Das liegt zuletzt natürlich nicht daran, dass er selber neugierig ist, um was es sich dabei handelt.

Stiles Jeep ist einer der wenigen Autos, dass noch auf dem Parkplatz steht. Er schwingt sich in dieses rein und schaut in dem Rückspiegel. Ein kurzes zittern geht durch den Körper des jungen Mannes gefolgt von einem unangenehmen Schmerz. Die Schmerzen tauchen nicht sehr häufig auf, sind aber dennoch manchmal vorhanden. Er kann es nicht ganz definieren, aber es scheint so, als würde sein ganzer Körper schmerzen und Tabletten helfen dagegen nicht, deswegen steht er es einfach durch. Das zittern ebbt nicht ab, weshalb Stiles das Auto startet und sofort die Heizung einstellt. Zu Anfang kommt noch kurz kühle Luft aus dem Gebläse, aber nur kurze Zeit später wird es warm und Stiles hält seine Unterkühlten Hände an dem Gebläse. Er muss wirklich ein jämmerliches Bild abgeben.

Nachdem seine Hände soweit aufgewärmt sind, dass er endlich mal sein Lenkrad umgreifen kann, setzt er zurück und fährt dann von dem Parkplatz. Zu Derek ist es nicht gerade weit, man muss nur am Rande der Stadt ankommen. Wieso Derek sich damals soweit zurück gezogen hat weiß Stiles nicht. Er wollte vielleicht nicht mehr in dem alten Hale Anwesen leben, vielleicht sogar Beacon Hills hinter sich lassen, aber das konnte er nicht, weshalb er zwar noch in der Stadt lebt, aber nicht gerade im Zentrum.

Als Stiles bereits das große Gebäude aus einiger Entfernung sehen kann, bekommt er automatisch Herzrasen. Es liegt vielleicht an den Umstand, dass Stiles und Derek sich schon seit zwei oder sogar drei Monaten nicht mehr gesehen haben. Derek kam wie gesagt nie zu diesen Rudeltreffen in der Schule und Stiles selber auch nicht so wirklich. Derek würde Stiles niemals etwas tun, dass weiß der Teenager, aber wer weiß auch schon, in welcher Verfassung Derek gerade ist. Hat er einen guten, oder eher einen schlechten Tag?

Stiles will nicht Nervös sein, weil Derek es dann riechen kann, aber er kann wirklich nichts dafür. In Dereks Nähe muss man sich einfach nervös fühlen. Der Braunhaarige parkt seinen Jeep direkt neben Dereks Auto. Kaum, dass er den Zündschlüssel raus zieht und die Heizung ausgeht bekommt er wieder eine fette Gänsehaut. Der zugleich steigende Schmerz in seinem Körper macht es nicht besser. Augen zu und durch.

Stiles betritt das Gebäude und läuft die Stufen nach oben, um zu dem Werwolf zu gelangen. Die Kälte wird immer schlimmer, ebenso wie die Schmerzen. Ein zittern geht durch Stiles Körper als hätte er ganz schlimmen Schüttelfrost bedingt durch Fieber, aber er hat kein Fieber.

Oben angekommen greift Stiles nach dem Griff an der großen Stahltür. Sie ist kalt, wie Stiles Hände es auch sind. Er verspürt ein taubes Gefühl und kann nicht richtig zugreifen. Nun stärker die Zähne zusammenbeißend reißt Stiles die Tür auf und kann nun in das Loft rein schauen. Mit kleinen Schritten betritt Stiles den Raum und reibt seine Hände kurz aneinander. So kalt waren sie wirklich schon lange nicht mehr. Das zittern seiner Lippen versucht Stiles zu unterbinden. Derek soll nicht sehen, was mit ihm los ist, weil die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass er es dann Scott sagt und darauf hat Stiles keine Lust.

Stiles läuft immer mehr in den Raum rein, haucht nun auch in seine beiden Hände um irgendwie eine Art der Wärme zu erzeugen. Dereks Loft ist nicht kalt, dass weiß Stiles. Die Kälte kommt aus seinem inneren und dagegen kann er kaum etwas tun.

,,Du hast lange gebraucht“, ertönt plötzlich Dereks Stimme, als er von der Wendeltreppe runter kommt und sich ein paar Meter von Stiles entfernt hinstellt. Der Braunhaarige dreht sich daraufhin erschrocken zu dem Mann um und muss hart schlucken. An Derek hat sich eigentlich nichts geändert. Er hat noch immer seinen leichten Bart, hat noch immer die selbe Anzahl an Muskeln, die auch gut zur Geltung kommen und wirkt auch sonst so wie immer. Von ihm kommt eine kühle Art rüber, was ja auch nichts neues ist.

,,Hatte Nachsitzen“, erklärt sich Stiles und versucht den kommenden Schüttelfrost zu unterbinden, was ihm mehr schlecht als recht gelingen will. Derek beäugt ihn bereits skeptisch, fragt aber nicht nach so wie man es auch von ihm gewohnt ist. Derek geht auch nicht mehr auf den Satz von Stiles ein, geht stattdessen auf ihn zu und hält ihm ein Glas mit einer Kräutermischung hin. ,,Was ist das?“, fragt Stiles, bevor er es auch nur anfasst.

Derek hält das Glas weiterhin ausgestreckt als er antwortet:,,Es sind verschiedene Kräuter zur Beruhigung. Deaton hatte wohl keine mehr und Malia kriegt das mit der Kontrolle an Vollmond noch nicht hin.“

Und dafür sollte Stiles herfahren? Wieso ist denn Malia nicht selbst hergekommen? Immerhin ist Derek doch ihr Cousin, oder nicht? Nun doch sichtlich genervt nimmt Stiles die Glasflasche entgegen. Dabei berührt er kurz Dereks Zeigefinger. Der Werwolf verfolgt mit seinen Augen plötzlich Stiles Hand, wie er das Glas umgreift und dann am liebsten wieder verschwinden möchte. Er will nicht unnötig länger bleiben als nötig.

,,Okay, na dann, ich geh mal wieder“, plappert Stiles schnell, weil Dereks Blick nichts gutes verheißen mag. Er muss irgendetwas wahrgenommen haben, dass sieht Stiles ihm an, deswegen will er auch schnell hier weg.

Der jüngere dreht sich um und versucht mit schnellen Schritten zu gehen, dabei hat er aber die Rechnung nicht mit einem gewissen Hale gemacht, der bereits Lunte gerochen hat.

,,Stiles, warte mal“, versucht Derek den Jungen aufzuhalten und greift dabei nach seinem Handgelenk. Stiles stockt in der Bewegung und könnte im nächsten Moment zusammenbrechen. Erst weiß er gar nicht wie ihm geschieht er kann nur spüren, wie der Schmerz plötzlich geringer wird. Kaum, dass Stiles realisiert was Derek gerade tut, entreißt er ihm sein Handgelenk und dreht sich erschrocken um. Auch der Schwarzhaarige sieht Stiles entsetzt an.

,,Stiles was... Was sind das für Schmerzen?“, fragt Derek zurecht irritiert. Stiles hingegen weiß nicht, was er antworten soll. Er wollte nur eins, nicht auffliegen. Er stand schon einmal im Mittelpunkt mit der ganzen Nogitsune Sache und die Menschen in seiner Umgebung sollten sich nicht auch noch nach dem ganzen Vorfall um ihn sorgen. Er kriegt das auch alleine hin! Jetzt hat Derek es raus gekriegt. Zumindest weiß er, dass etwas mit Stiles nicht stimmt.

Vor lauter Panik und auch durch die Verzweiflung schießen Tränen in Stiles Augen die er versucht weg zu blinzeln. Er rennt mehr als das er läuft, zu der Tür und dreht sich dann noch einmal kurz um.

,,Verrat es nicht Scott, okay?“ Stiles Stimme klingt gebrochen, genauso wie er sich auch fühlt, wenn er mal ehrlich ist. Sein Leben ist nicht mehr das, was es mal war. Er ist ein gebrochener, junger Mann und er hat keine Ahnung, wie er das jemals wieder ändern soll.
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