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Ich habe keine Familie mehr....

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Familie / P12 / Gen
G. Callen Henrietta "Hetty" Lange Kensi Blye Marty Deeks OC (Own Character) Sam Hanna
08.09.2020
30.11.2020
4
3.306
3
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30.11.2020 977
 
Nachdem Miss Smith das Bootshaus verlassen hatte, war die Stimmung ziemlich bedrückt.

Keiner wollte etwas sagen, nur bedrückte Blicke wurden zwischenzeitlich ausgetauscht.

Kensi drehte nachdenklich an ihrem Ring herum.

Sie unterbrach das Schweigen als erste, doch grade als sie etwas sagen wollte ging die Tür auf. Das helle Tageslicht durchflutete kurz den dunklen Raum und erst jetzt bemerkte das Team, dass es schon Morgen war. Nach dem Anruf sind sie alle direkt zum Bootshaus gefahren, doch dass sie die ganze Nacht hier verbracht hatten ist niemanden wirklich aufgefallen.

Doch wenn man das Team genauer musterte viel es auf, Kensi hatte dunkel Ränder unter den Augen und auch ihre Haare waren zerzaust. Deeks versuchte mehrfach sein Gähnen zu unterdrücken, dies gelang ihm zwar, doch sein Gesicht verzog sich zu den unmöglichsten Fratzen. Auch Sam war der Schlafmangel anzumerken er saß am Tisch und nippte an seinem 6. Kaffee, G fuhr sich nachdenklich mit der Hand übers Gesicht. Was sollte er jetzt tun ? Wie sollten sie weiter vorgehen ? Alle diese Fragen verschwanden schlagartig als er sah wer das Bootshaus betrat.

Vor ihm stand seine Chefin Hetty mit einem großen To-go Becher. Verwundert sah das Team sie an, grinsend witzelte sie: "Sie sehen aus, als hätten Sie die ganze Nacht nicht geschlafen meine Herrschaften".

Doch das Team hatte keine Kraft mehr zu antworten oder auch nur ihre Mundwinkel zu heben um ein Lächeln zu erwidern.

G nahm all seine Kraft zusammen und fragte seine Chefin: " Was verschlägt Sie ins Bootshaus, Hetty?" Die kleine Frau lächelte geheimnisvoll und deutete mit ihrer freien Hand auf den Bildschirm. "Ich bin hier um mit Alexis zu sprechen" gab sie an . Schlagartig fiel der Schleier der Müdigkeit vom Team ab und alle schauten wie gebannt auf ihre Chefin. "Wie meinen sie das ?", fragte Sam.

Doch Hetty lächelte nur auf mysteriöse Weise und drehte sich um, sie bewegte sich auf den Raum zu, in dem Alexis saß. Sie betrat den Raum und schloss die Tür hinter sich wieder, die Blicke des Teams wanderten synchron auf den großen Fernseher der die live Übertragung zeigte.

Sie sahen wie Hetty gegen über des Mädchens platz nahm. Kensi stellte den Ton lauter, um alles verstehen zu können. Alexis hatte die Arme auf dem Tisch gekreuzt und lag mit dem Kopf darauf, sie scheint zu schlafen. Hetty stellte den Becher vor sie und strich ihr leicht über den Arm. Alexis schreckte hoch, sie ging direkt in eine Kampfhaltung. Doch dann entdecke sie Hetty und beruhigte sich sofort wieder, sie richtig sich auf und blickte die kleine Frau an.

Deeks blickte sich verwundert zu Callen um und fragte " Findest du nicht auch, das es den Anschein macht, als würden sie sich kennen ?"

Callen nickte, doch er löste den blick nicht vom Bildschirm, denn er wollte keine Sekunde von dem Gespräch verpassen.

„Alexis“, sagte Hetty mit belegter Stimme. „Ich kann mich an einen Tag vor gar nicht mal so langer Zeit erinnern, da saßen wir uns schon einmal in so einem Raum gegenüber.“

„Ach“, gab das Mädchen nur trotzig zurück und kippelte leicht nach hinten.

Eine lange Zeit herrschte Schweigen auf beiden Seiten des Monitors.

„Woher kennen die beiden sich wohl?“, fragte Kensi ihre Kollegen, doch diese starrten nur wie gebannt auf den Bildschirm.

Deeks zuckte mit den Schultern, doch sagte nichts.

Hetty seufzte und sah einen Moment lang in die Kamera.

G kam es so vor, als würde sie etwas sagen wollen, wäre sich aber noch nicht sicher, ob sie dies vor den Augen und Ohren des Teams tun sollte. Endlich wand sie ihren Blick von der Linse der Kamera ab und sah mit eindringlichen Blick das ihr gegenübersitzende Mädchen an.

„Ich kann dich nicht jedes Mal rausholen, Alexis“, sagte Hetty mit verschwörerischer Stimme.

Alexis sah sie nur weiterhin finster an.

„Wow, Hetty duzt jemanden?“, entfuhr es Deeks überrascht. Nach all den Jahren gemeinsamer Arbeit hatte der Cop immer noch großen Respekt vor der kleinen Dame.

Auf Deeks Ausruf folgte wieder eine sehr lange Zeit des Schweigens.

Schließlich seufzte Alexis und ließ ihren Stuhl nach vorne fallen.

„Das war kein Zufall“, murmelte sie so leise, dass sie kaum verständlich war.

„Wie bitte?“, fragte Hetty nach.

„Das war kein Zufall!“, wiederholte das Mädchen nun lauter und deutlicher. „Ich hab beim LAPD extra deutlich meinen Namen fallen lassen, da ich ihre Hilfe brauche, Hetty!“, erklärte Alexis mit eindringlichen Ton.

G hatte den Eindruck, dass Hetty überrascht war dies zu hören, aber bevor er sich über den gesehen geglaubten überraschten Blick sicher sein konnte, hatte Hetty sich schon wieder gefangen und sah das ihr gegenübersitzende Mädchen herausfordernd an. „Wirst du mir auch sagen, wobei du meine Hilfe brauchst?“

„Erst wenn ich weiß, dass Sie mir helfen werden“, erwiderte Alexis misstrauisch.

Hetty nickte dem Mädchen zu, erwiderte aber nichts weiter.

Alexis seufzte und gab sich nach kurzem Zögern geschlagen.

„Nach meiner letzten Verhaftung habe ich Jack Kennengelernt, er hat mich bei sich wohnenlassen. Alles war in Ordnung naja bis letze Woche."

Hetty nickte und gab ihr zu verstehen weiter zu reden

"Er wusste weshalb ich verhaftet wurde und meinte er hätte einen Job für mich. Ich bräuchte das Geld also habe ich zugestimmt, ich bekam eine Adresse und die Liste von Gegenständen die ich mitnehmen sollte. Ich stieg in der Nacht dort ein. Nahm mit was ich sollte und verschwand wieder.
Ich gab die Sachen am vereinbarten Treffpunkt ab, von da an lief alles schief. Der Typ meinte ich hätte etwas nicht abgegeben und selber eingesteckt, er ist total ausgerastet. Ich konnte gerade so abhauen bevor es eskaliert ist. Jetzt machen sie jagt auf mich, deshalb brauche ich sie."


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Sorry dass ich im Moment nicht so aktiv bin. Habe viel Stress. Danke an die liebe Mysterywriter die mir bei diesem Kapitel sehr geholfen hat

Liebe Grüße und bleibt gesund
Tessa ✨
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