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Neun Jahre

GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P18
Futakuchi Kenji OC (Own Character)
07.09.2020
26.10.2020
11
18.202
5
Alle Kapitel
12 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
07.09.2020 1.085
 
Hallo zusammen,

Die Kreativität und die Muse haben bei mir mit Wucht zu geschlagen und so ist eine weitere Story im Haikyuu! Fandom entstanden. :-P

Da ich ein grosses ❤️ für Nebencharaktere habe, ist es eine Story mit und um Futakuchi Kenji geworden. Ich werde mich nicht strickt an die zeitliche Abfolge der Vorlage halten, ich werde mir vielleicht das ein oder andere etwas zu recht biegen. ^^

Alle Haikyuu! Charaktere gehören ihrem eigentlichen Schöpfer, Haruichi Furudate und ich habe sie mir lediglich für meine eigenen Zwecke entlehnt.

Meine OC gehört mir alleine, genauso ist alles in der Story frei erfunden von mir und gehört genauso mir wie meine OC. Das Kopieren ist somit nicht erlaubt.

Der Upload-Intervall ist 1 x wöchentlich Montags geplant, ausser das Reallife macht dem einen Strich durch die Rechnung, aber in der Regel halte ich mich an den Upload-Intervall.

Desweiteren freue ich mich immer riesig über konstruktives Feedback, egal ob Kritik, Lob oder andere Anmerkungen, also nutzt die Review-Funktion was das Zeug hält! ;-) ich beantworte immer alle Reviews, aber falls es euch mehr zusagen sollte Feedback über eine Privatnachricht zu schicken, freue ich mich natürlich auch von ❤️en darüber.

Genauso erwärmen mein ❤️  Empfehlungen und jeder einzelne Favoriten-Eintrag.  

Noch ein klein wenig Eigenwerbung, ich habe noch weitere Stories im Haikyuu! Fandom geschrieben, wenn ihr diese noch nicht kennt und Lust habt, schaut auch dort vorbei. Ebenso habe ich auch eine Story aus einem anderen Fandom geschrieben.
Schaut regelmäßig auf meinem Profil vorbei, da halte ich euch auf dem laufenden was meine Stories betrifft oder wenn sich etwas am Upload-Intervall ändert. Ebenso erhaltet ihr dort Infomationen was geplant ist bzw. was in Arbeit ist.

Lange Rede, kurzer Sinn, viel Spass beim Lesen.

Liebe Grüsse
Yuki ❤️


Niedlich?!


Ein tiefer Seufzer entwich mir als ich aus dem Schulgebäude trat, es war wieder soweit, die Klausurphase begann und so wie meine Noten aussahen, sah es dieses Jahr nicht besser aus als letztes. Ich hatte mich wieder herausragend ums Lernen gedrückt, wenn das ein Schulfach wäre hätte ich dort vermutlich Bestnoten. Immerhin hatte ich diesmal eine gute Ausrede, warum ich mich wieder darum herum drückte, ich musste mich auf die Interhighs vorbereiten, das letzte Turnier das unsere Drittklässler mit uns bestritten. Wieso war ich so doof und hatte ihr Angebot von den Abschlussklausuren vom letzten Schuljahr ausgeschlagen? Dann müsste ich sie nicht wieder anbetteln, das sie mir nochmals half die Klausuren zu bestehen. In meinen Gedanken hörte ich ihre Stimme wie sie mir Ende letzten Schuljahres drohte 'Futakuchi, du bist selbst schuld wenn du nächstes Schuljahr wieder in dem selben Mist sitzt! Komm dann ja nicht auf die Idee, wenige Wochen vor den Klausuren mich zu fragen ob ich dir helfe, weil ich schwör dir, dann Prügel ich dir den Stoff wortwörtlich ein!'. Ein Schauer lief mir den Rücken hinab, wenn ich an damals dachte, wie sie mir die Worte entgegen warf, mich runterputzte, ohne zu wissen das in ihrem Rücken das halbe Volleyballteam stand und die Situation mit Argusaugen beobachtete. Sie fanden es alle höchst interessant dass es mal umgekehrt war, das nicht ich jemanden verbal fertig machte, sondern ich der jenige war, dem das wiederfuhr. Das sie gute zwanzig Zentimeter kleiner war und mir mit ihrer hellen Stimme drohte, machte es nicht besser. Auch als sie danach wütend an mir vorbei rauschte, wie ein kleine Furie, nach dem ich ihr die frohe Botschaft von meinen bestandenen Prüfungen und meine Freude darüber, daß ich mich von nun an wieder ganz dem Volleyball widmen konnte, verkündete. Das schwarzhaarige Mädchen hatte mich einfach verdattert stehen gelassen, nach dem sie mir Prügel androhte. Das Buch, welches sie an dem Tag in ihrer kleinen Hand hielt, zitterte, als sei sie kurz davor gewesen mir den dicken Wälzer um die Ohren zu schlagen. Ich hatte keine Ahnung was damals ihr Problem war, weshalb sie so reagierte, es lief doch gut mit meinen Klausuren, ich hatte bestanden. Das schadenfrohe Lachen meiner Teamkameraden und Moniwas Spruch den er fallen ließ, half mir auch nicht weiter. "Du bist manchmal echt ein totaler Idiot, Futakuchi! Sie hätte dir das Buch wirklich um die Ohren hauen und dir damit etwas Verstand einprügeln sollen." Ich starrte ihn damals einfach nur an, ich verstand nicht was er mir sagen wollte. Kamasaki legte mir an dem Tag seinen Arm um die Schultern und zog mich mit zur Umkleide, das Training stand an. Diesen Satz den er rausposaunte, hallte noch Wochen später weiter in meinen Gedanken nach. "Wie kann jemand der so unglaublich niedlich wie sie ist, nur so bedrohlich sein? Das ist mir echt ein Rätsel. "


Niedlich? Das Mädchen, welches da vorne im Schatten unter dem Baum stand und gerade einen der Drittklässler anlächelte? Das Mädchen, mit dem langen schwarzen Haar, das zu einem hohen Pferdeschwanz gebunden war? Das Mädchen, dessen Beine gerade von ihrem türkisfarbenen Rock umspielt wurden? Das Mädchen, dessen graue Augen leuchteten, wenn sie einem etwas erklärte? Das Mädchen, dass beim Erklären eine Engelsgeduld an den Tag legte? Das Mädchen, dass ständig hinter einem Buch saß? Das Mädchen, dass eine der wenigen Personen war, die so mit mir reden durften? Das Mädchen, dass gerade mit ihren filligranen Fingern dem Drittklässler zum Abschied wank? Das Mädchen, dass sich gerade auf die Wiese fallen ließ und sich wieder hinter einem Buch versteckte? PAAH… Niedlich, war was anderes! Oder etwa doch nicht?


Aone trat neben mich, hielt mir meinen türkisen Blazer hin und stierte mich mit seinem durchdringenden Blick an. Seine braunen Augen jagten mir einen Schauer über den Rücken, in solchen Momenten verstand ich, warum sich viele unserer Gegner vor ihm fürchteten. Ein furchtbar dreckiges Grinsen schlich sich auf meine Lippen, wenn ich daran dachte, wie die Knie unserer Gegner bei seinem Anblick schlotterten, dieser grossgewachsene Kerl machte unserem Motto wirklich alle Ehre. Das verächtliche Schnauben das aus dem Mund meines besten Freundes drang, ließ mich abermals zusammen zucken, ehe ich augenrollend zu ihm aufblickte. "Ja, ich weiss Aone, ich muss das jetzt hinter mich bringen. Sie wird mich vermutlich umbringen, ich bin noch später dran als letztes Mal." Mein weissblonder Freund murrte mir zustimmend entgegen als ich ihm meinen Blazer aus den Händen riss, sich meine Beine entschlossen in Richtung des schwarzhaarigen Mädchens aufmachten, welches vertieft in ihr Buch war. Die Aura des Mittelblockers immer in meinem Rücken spürend, während dieser mir folgte, als musste er sicher gehen das ich mein Vorhaben auch wirklich in die Tat umsetzte.
 
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