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Eifersucht - Eine Leidenschaft die mit Eifer sucht was Leiden schafft

GeschichteAllgemein / P18
Inu-Yasha Kagome OC (Own Character)
07.09.2020
18.01.2021
21
94.501
6
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1 Review
 
28.09.2020 3.289
 
4.Kapitel: Alltag





Besser, als sie es selbst vermutete, fand sich Kagome schnell wieder ins Dorfleben ein.
Ihr Tag begann damit, nach dem Frühstück, eine Runde im nahegelegenen Fluss schwimmen zu gehen. In diesem auch kurz unterzutauchen, um so auch ihre Haare sauber zu bekommen.
Ehe sie ins Dorf zurückging. Kaede und Rin zu Jinenji zu begleiten. Bei dem sie Kräuter pflückten, pflanzten und wässerten. Jinenji erklärte ihr, wie sie, mit welcher Pflanze umgehen musste.
Anschließend machten sie aus diesen Medizin.
Welche sie auch gleich bei einem verletzten Dorfbewohner anwandten, der sich bei der Arbeit auf dem Feld verletzte.
Bevor Kaede dann auch gleich weiter an ihren Kräften mit ihr arbeiten wollte.

„Wirklich gut, Kagome.“ lobte ihre alte Mentorin sie und lächelte dabei.
Rin klatschte.
Während InuYasha, die Arme in seinen Ärmeln, und ein Bein über das andere gelegt, an einem Baum lehnte. Schon den ganzen Tag über, war er bei ihr.
„Du machst schnelle Fortschritte.“ Die Pfeile ihrer Schülerin waren nun wieder von einer leichten Aura umgeben, die um die Pfeile herum pink leuchtete. Wenn auch noch nicht so stark, wie noch vor 3 Jahren.
„Ich hab auch das Gefühl, meine Kräfte wieder mehr zu spüren.“ Wenn sie in sich ging und in sich hinein hörte, spürte sie dieses Kribbeln, das sie schon damals immer bemerkte.
„Dann kann es doch sicher nicht mehr so lange dauern, bis Kagome-sama wieder so stark ist wie damals, oder, Kaede-sama?“ wollte Rin aufgeregt wissen.
Kaede nickte. „Ich denke nicht, dass wir noch lange warten müssen, bis ihre Kräfte ihr nach altem Maß zur Verfügung stehen werden.“ Sie sah von ihrer kleinen Schülerin, zu ihrer älteren. „Und das beruhigt mich doch um einiges. Du bist momentan gefährlich schwach.“
„Ich weiß.“
„Deswegen müssen wir auch weiter daran arbeiten, dich wieder auf den selben Stand wie damals zu bekommen. Denn ich weiß, dass in dir noch viel größere Kräfte schlummern, als sie damals meine Schwester inne hatte.“
Aus großen Augen sah nun auch Kagome, die alte Miko auf diese Aussage hin erstaunt an.

„Also, Kagome, ich will, dass du dich ganz genau auf dein Ziel konzentrierst.“ wies Kaede sie an, als Kagome ihren Bogen gespannt hielt und auf einen Baum schießen sollte, der vor ihr stand.
So, wie es Kikyō einst selber ihrer Schwester beibrachte.
Und sie tat auch das, was ihre Mentorin ihr sagte.
„Versuche, dich auch auf deine Kräfte zu konzentrieren und sie wieder zu spüren.“
Kagome nickte. Und spürte auch gleich ein leichtes Kribbeln in ihrem Körper, das ihr vertraut vorkam. Sie lies den Pfeil los, als sie es stärker spürte.
Zwar leuchtete er noch lange nicht so hell, wie es ihre Pfeile damals taten. Aber doch mehr, als noch am Vortag. Mehr rosafarbene Sternchen begleiteten den Pfeil auf seinem Flug, ehe er im Stamm des Baumes stecken blieb.
„Das war schon sehr gut, Kagome. Ich konnte dein Reiryoku sogar schon selbst etwas spüren. Anders als gestern.“
„Und Euer Pfeil war wirklich schnell, Kagome-sama. Ich sah ihn kaum.“ Rin war begeistert. „Ich möchte auch einmal so gut sein wie Ihr, Kagome-sama. Könnt Ihr mir das auch beibringen, Kagome-sama?“
„Was meinst du, Rin-chan?“
„Mit dem Bogen umzugehen.“
„Aber Rin, du hast doch keine spirituellen Kräfte.“ trat Kaede an das Mädchen ran.
„Ich weiß.“ welches daraufhin traurig ihren Kopf sinken lies. Doch der traurige Blick wurde sofort durch ein breites Lächeln ersetzt, das ihre Augen erreichte, als sie ihren Kopf wieder hob. „Aber Ihr und Kaede-sama seht so toll aus, wenn Ihr Eure Bögen nutzt und ich würde gern mehr können, als nur über das Wissen über Kräuter zu verfügen.“
Kagome lächelte und strich dem Mädchen über den Kopf. „Gibt es sonst noch etwas, das du lernen möchtest, Rin-chan?“
„Ihr seid doch sehr schlau, Kagome-sama.“ Die junge Frau wurde rot um ihre Nase. „In Eurer Zeit verfügen auch Mädchen über den Zugang zu Bildung?“ Kagome nickte. „Könnt Ihr mir dann auch Lesen, Schreiben und Rechnen beibringen?“
„In Rin liegen vielleicht keine spirituellen Kräfte, aber sie besitzt einen sehr wachen und aufgeweckten Geist. Und sie interessiert sich für vieles.“ warmherzig lächelnd, legte Kaede ihrer kleinen Schülerin eine Hand auf ihre Schulter.
Ihren Bogen in einer Hand haltend, hockte sich Kagome lächelnd hin, um mit Rin auf Augenhöhe zu sein.
„Es würde mich freuen, deine Lehrerin zu sein, Rin-chan. Aber wir müssen schauen, wann wir Zeit dafür finden. Da wir ja beide schon bei Kaede-oba-chan in der Lehre sind und von ihr viel lernen.“ Sie sah zu ihrer weisen Mentorin, ihre jüngere Mitschülerin nickte.
„Ich würde gern von dir wissen, was passiert, wenn deine Pfeile verschwinden. Wohin zielst du?“ wollte Kaede wissen.
„Das kann ich erst, seit ich den Bogen aus dem Mausoleum von Azusa habe.“ Sie sah auf den roten Bogen in ihrer Hand. „Und seit ich bei Hitomiko war. Die von Naraku wiederbelebt und kontrolliert wurde. Sie zeigte mir Szenen aus meiner Kindheit, wieso ich Kagome heiße. Und dass ich..schon als ich klein war, sehen konnte.“
„So wie damals das Licht in InuYasha's Wald?“
Kagome nickte.
„Und Yura's Haare.“ ergänzte der Han'yō. Sie nickte erneut.
„Ich wusste immer, wer hinter mir war. Das sah ich dann auch, als ich bei Hitomiko war. Es war nicht sie, die ich mit meinem Pfeil treffen sollte. Ich schoss bis dahin, wie sie es bezeichnete, blind, lies einfach nur los. Seitdem kann ich sehen...wo sich mein Gegner eigentlich befindet.“
„InuYasha?“
„Was?“ antwortete er gereizt, als sie ihn ansprach, ohne den Blick von Kagome zu nehmen.
„Kagome hat das Potenzial, einmal eine sehr starke und mächtige Miko zu werden. Vielleicht sogar genauso stark wie einst Midoriko.“
Das überraschte die junge Priesterin nun nur noch mehr. Ihre Augen weiteten sich vor Erstaunen, aber auch Unglaube.
„Übertreibst du es nicht vielleicht doch ein wenig, Kaede-oba-chan?“ verlegen kratzte sie sich an ihrer Wange, lächelte verhalten.
„Nein, ich denke nicht.“ Die alte Miko schüttelte mit ihrem Kopf. „Du besitzt starke Kräfte und eine einzigartige Fähigkeit, Kagome. Wir müssen weiter an beidem arbeiten. Du wirst einmal eine sehr fähige und mächtige Priesterin.“
„Und wenn ich das nicht will?!“ InuYasha ballte eine Hand zur Faust, diesmal bewusst und knurrte zwischen seinen aufeinander gepressten Zähnen hervor.
„Hier geht es aber nicht darum, was du willst, InuYasha.“
„Hast du denn mal Kagome gefragt, ob sie es will?“ Er sah auch gleich zu ihr.
„Warum sollte ich nicht die Kräfte haben wollen, die es mir ermöglichen, den Menschen zu helfen? Und dieses Dorf zu beschützen, das einmal Tōkyō sein wird? Das Zuhause von so vielen Menschen, die mir wichtig sein werden?“ Es war mehr der Ausdruck in ihren Augen, der ihn schweigen lies. „Ich will wissen, wie stark ich werden kann.“
„Kaede, wir wissen beide, was ein Leben mit solchen Kräften nach sich zieht.“
„Ich weiß das genauso gut wie du, InuYasha. Du brauchst nicht denken, dass ich das jemals vergessen könnte. Aber du musst verstehen, dass es auch zu ihrer Sicherheit und der ihrer Gesundheit dient, wenn sie ihre Kräfte kennt und damit umgehen kann.“
Damit war vielleicht das Gespräch für den Han'yō beendet.
Das Thema aber noch lange nicht.

„Du kannst wohl wirklich nicht länger still sitzen, als nötig.“ Kagome kicherte ein wenig dabei, als sie zu ihrer besten Freundin ging, die ein paar Teile des Yōkai durch die Gegend trug, den Miroku und InuYasha letztens erledigten.
Ersterer der beiden war auf dem Weg in ein Nachbardorf. Sollte sich dort um einen Yōkai kümmern, der das Dorf öfter mal heimsuchte.
„Ohayō, Kagome-chan.“ begrüßte sie ihre Freundin. „Kohaku ist ja gerade unterwegs. Und du weißt ja, dass man solche Teile nicht zu lange herumliegen lassen sollte. Auch wenn Miroku ihnen ihre Dämonenaura bereits austrieb.“
„Gomene.“
„Du musst dich doch nicht entschuldigen, Kagome-chan. Deine Kräfte werden bestimmt bald wieder ihre alte Stärke zurückgewinnen. Und so lange hast du ja deinen Wachhund bei dir.“ Sango sah an Kagome vorbei, zu InuYasha.
Dessen Ohren dabei gleich zuckten und der sie für ihren Kommentar leicht anknurrte.
Was Kagome aber nur zu amüsieren schien.
„Miroku will übrigens wissen, ob du das nächste Mal wieder mitkommst.“
„Wieso? Ist er zu schwach, so ein paar läppische Yōkai allein zu schaffen?“
„InuYasha!“ ermahnte ihn Kagome sogleich.
Sango schüttelte nur mit ihrem Kopf. „Das fehlte die letzten 3 Jahre hier im Dorf wirklich.“ Sie wollte gleich mehrere Teile der Außenhaut des Ōmukade, die sie zu Rüstungsteilen verarbeiten wollte, aus einem Regal auf einen der Tische legen. Die aber eindeutig zu schwer für sie allein waren.
„Dein Ernst, Sango?“ InuYasha sah sie skeptisch an, hob eine Augenbraue. Ehe er sie beiseite schob und die Teile selbst umlagerte.
Auch Kagome sah zuerst noch irritiert zu ihrer Freundin. Der man immer noch ihren After-Baby-Body ansah, da die Geburt ihres Sohnes erst ein paar Tage her war und die Taijiya dennoch wieder zu arbeiten begann. Auch wenn sie sicherlich die dafür erforderliche Muskelkraft besaß.
„Inu!“ kam es auch gleich von den beiden Mädchen, die in die Werkstatt hinein liefen.
„Oh nein, vergesst es.“ versuchte er gleich, sich die beiden vom Hals zu halten. „Kagome.“ lautete seine, weiter unausgesprochene Bitte.
Die sie auch sofort verstand und sich zu den beiden Dreijährigen runter kniete, um auf Augenhöhe mit ihnen zu reden. „Na, ihr Süßen?“ sofort war die neue Frau in ihrer Umgebung, interessanter für die beiden, als die Ohren des Han'yō. „Wollt ihr vielleicht was spielen?“
„Kago.“
„Spielen.“
„Und was wollt ihr spielen?“ Als sie wieder aufstand, hielten sich die beiden an ihren Händen fest, ein Mädchen an jeder Seite. Und liefen neben ihr her, als sie mit ihnen an InuYasha vorbeiging. Dem sie über ihre Schulter kurz zuzwinkerte, ehe sie sich wieder den Töchtern ihrer beiden besten Freunde widmete.
„Ball.“
„Dann lasst uns doch mal fragen, ob die anderen Kinder im Dorf auch Lust haben, ein bisschen zu spielen.“
„Hai.“ kam es freudig von den Zwillingen.
Sango sah ihrer Freundin ebenso lächelnd nach, wie InuYasha mit einem besorgten Blick. Aber nicht nur besorgt, als er sah, wie sie mit den beiden Kleinen umging und auch die anderen Kinder im Dorf, sich schnell um sie scharrten...

Als Rin die Sehne losließ, flog ihr Pfeil durch die Luft und blieb im Baum stecken, an dem sie übte. Kaede stand neben ihr.
„Du scheinst ein kleines Naturtalent zu sein, Rin-chan.“ Mit einem Korb voller Kräuter, kam Kagome, in InuYasha's Begleitung, aus dem Wald. Während ihre kleine Mitschülerin ein wenig übte, wollte sie ihrer alten Mentorin ein wenig der täglichen Arbeit abnehmen und deswegen Kräuter für sie aus dem Wald besorgen, die nur an einer Stelle in diesem wuchsen.
„Meint Ihr, Kagome-sama?“
„Warum sollte Kagome dich anlügen, kleiner Dummkopf?“
„InuYasha.“ Kagome neigte ihren Kopf leicht zu ihm, sah ihn mit einem Seitenblick an.
Dem er sofort auswich. Etwas rot um die Nase.
Kagome schüttelte, lächelnd, leicht mit ihrem Kopf.
„Arigatō, mein Kind.“ bedankte sich Kaede bei ihrer Schülerin.
„Nicht der Rede wert, Kaede-oba-chan. Ich helf dir doch gerne, wenn ich kann. Gehört doch zu meinen Aufgaben.“
Beiden, InuYasha und Kaede, fiel nicht erst jetzt auf, dass Kagome eigentlich die ganze Zeit über lächelte und ihre Augen strahlten. Seit dem ersten Tag, an dem sie zurück war.
„Zeigt Ihr mir noch einmal, wie Ihr schießt, Kagome-sama?“ fragte Rin aufgeregt und sah dabei neugierig auf Kagome's Bogen, welchen sie immer bei sich führte und wie damals, über ihrer Schulter bei sich trug.
„Wo du eh schon mal hier bist, wäre das auch eine gute Möglichkeit, noch ein wenig mit deinen Kräften zu arbeiten, Kagome.“
Diese nickte und nahm ihren Bogen von ihrer Schulter, legte einen Pfeil auf, spannte die Sehne.
Rin sah ihr fasziniert ganz genau dabei zu.
Als Kagome ihren Pfeil losließ, weiteten sich ihre Augen. Als sie sah, dass sich wieder ein Schweif hinter diesem herzog, wenn auch nur ein leichter.
„Wie fühlst du dich, Kagome?“ wollte Kaede von ihr wissen.
„Gut. Wieso?“
„Fühltest du eben deine Kräfte?“
Kagome nickte. „Noch stärker als beim letzten Mal.“ Kaede zeigte sich erleichtert.
„Dann bist du auf einem guten Weg. Vielleicht sollten wir sogar langsam damit beginnen, dir neue Dinge beizubringen, die du können musst.“
„Und was meinst du, Kaede-oba-chan?“
„Zunächst einmal solltest du in der Lage sein, dich selbst schützen zu können. Also lass uns an einer Barriere arbeiten, die du um dich legen kannst.“
„Denkst du denn, dass ihre Kräfte schon dafür ausreichen?“ kam es knurrig von InuYasha.
„Sie sollte zumindest wissen wie es geht. Damit sie, wenn es darauf ankommt, in der Lage ist, eine starke Barriere zu errichten.“
„Du könntest mir auch ruhig mal was zutrauen.“ Kagome sah zu ihm, schmollte dabei.
„Keh.“ etwas rot um die Nase wich er ihrem Blick aus. „Mach doch was du willst. Du hörst doch eh nicht auf mich.“
Sie seufzte nur kurz, wandte sich dann Kaede zu, die ihr Anweisungen gab…

„Soll ich dir vielleicht helfen?“ Ihre beste Freundin fragend ansehend, legte Kagome ihren Kopf schief.
Die Taijiya und dreifache Mutter mühte sich gerade damit, ihre beiden aufgedrehten Zwillinge zu bändigen, um die Wäsche ihrer Familie zum Fluss zu tragen, während sie ihren Sohn auf dem Rücken trug.
„Das wäre wirklich toll, Kagome-chan.“ Sango lies entspannt ihre Schultern sinken. „Du hast die Wahl zwischen der schweren Wäsche und meinen aufgedrehten Kindern.“
„Na mal sehen, wie ich dir helfen kann.“ lächelnd kniete sie sich zu den beiden Mädchen runter, deren Aufmerksamkeit gleich auf ihr lag. Auch nach einigen Tagen, war die junge Frau für sie noch neu in ihrem Umfeld. „Na ihr Mäuse?“ Sie strich ihnen über ihre brünetten Köpfe. „Wollen wir uns am Fluss vielleicht ein paar Fische angucken?“
„Fische!“
Sango sammelte alle angefallene Wäsche zusammen. An die sie nun ran kam. Jetzt, da sie ihre Töchter nicht mehr unter Kontrolle bringen musste.
Die sich sehr für die weit auslaufenden Ärmel von Kagome's Chihaya zu interessieren schienen und sich von ihr an den Händen nehmen ließen.
Am Fluss angekommen, ließen sie diese auch gleich los, liefen auf das Wasser zu.
„Kagome-chan?“
„Ich kümmer mich drum, keine Sorge.“ Sie lief den beiden hinterher und fing sie wieder ein. „Hört mir mal zu, ihr beiden. Ihr könnt nicht einfach in den Fluss rennen, der würde euch einfach mitreißen. Und dann wäre eure Mama sehr traurig.“
Die beiden sahen an Kagome vorbei, zu Sango, die bestätigend nickte. Dann sahen sie, fragend, wieder zu Kagome.
„Aber ich kann euch zeigen, wir ihr mir helfen könnt, ein paar Fische zum Abendessen zu fangen.“
Sie band sich ihre Ärmel und die Beine ihres Hakama hoch und ging mit den beiden Mädchen zu einem Abschnitt des Flusses, der ruhiger war, um ihnen zu zeigen, wie man Fische in diesem fing.
Die Taijiya beobachtete dies amüsiert, wie viel Spaß ihre Kinder hatten.
„Willst du sie jetzt eigentlich keine Sekunde mehr alleine lassen?“ Sie sah sich nicht zu dem Han'yō um, der in einigen Metern Entfernung auf dem massiven Ast eines Baumes saß.
„Du fragst mich das, obwohl du die Antwort schon kennst?“ Sein Blick ging zu Kagome, die mit den beiden Kleinen durchs Wasser tollte.
„Sie geht bei uns richtig auf.“ Seine Arme hatte er hinter seinem Kopf verschränkt, beobachtete Kagome weiter. Wie sie lachte und ihre Augen strahlten.
Und kleine Tropfen des Flusswassers wie kleine Perlen in ihrem dunklen Haar hingen, die im Sonnenlicht glitzerten…

„Das brennt jetzt vielleicht ein bisschen.“ warnte sie Rikichi, einen der Männer des Dorfes vor, ehe sie die Salbe auf seine Wunde auftrug, die er sich bei der Feldarbeit, am Bein zuzog.
Und trotz ihrer Warnung, verzog er kurz sein Gesicht und sog scharf die Luft ein.
„Gomen.“ entschuldigte sie sich für die Schmerzen bei ihm, lächelte dabei entschuldigend.
Was ihn etwas rot um die Nase werden lies.
„Nein, sch-schon gut, Kagome-sama.“ Bei diesem Tonfall, der verlegen klingenden Stimme, öffneten sich die Augen des Han'yō und ließen einen kalten Ausdruck erkennen, zuvor zuckten seine Ohren. InuYasha lehnte, mit einem angewinkelten Bein und den verschränkten Armen in seinen Ärmeln, außen am Türrahmen von Rikichi's Hütte, während Kagome ihn verarztete. Was Kaede sie bei kleineren Wunden bereits allein durchführen lies. Er knurrte nicht laut, aber laut genug, dass man es auch im Inneren der Hütte hörte.
„Ich bin ja gleich fertig.“ entgegnete sie ihm nur kurz, ohne auch nur kurz von der Wunde vor sich wegzuschauen, die sie gerade verband. „Ich lass dir noch etwas von der Salbe da.“ Kagome erhob sich und packte ihre Sachen zusammen, die sie dafür brauchte. „Deine Frau soll die Verbände alle paar Stunden wechseln.“ Auch davon lies sie welche in der Hütte des Dorfbewohners. Dieser nickte.
„Ich danke Euch, Kagome-sama.“
„Nicht der Rede wert.“ winkte sie höflich ab, verbeugte sich zum Abschied kurz und verließ dann Rikichi's Hütte.
Um neben InuYasha, zu Kaede zurückzugehen.
„Willst du heute zum Abendessen bei uns bleiben? Ich fing heute einige Fische.“ fragte sie ihn und war auch sichtlich stolz auf sich.
„Das sah ich.“ Das wusste sie. Sie spürte sein Yōki immer in ihrer Nähe und wusste daher, wo er war. „Aber ich verzichte.“
Kagome seufzte. „Du bist echt so ein Griesgram. Du warst noch keinen einzigen Abend bei uns. Willst du jeden Abend und jede Nacht, oben auf dem Dach sitzen bleiben?“
„Hast du richtig erkannt.“
„Und ein Sturkopf bist du auch noch. Was ist denn gegen ein bisschen Gesellschaft einzuwenden?“
Sie sah ihn aus ihren großen braunen Augen an. Und mit ihrem breiten Lächeln im Gesicht, das diese erreichte.
„InuYasha?“ fragend sah sie ihn an, als er stehen blieb und sie noch kurz zwei Schritte weiter ging.
„An der Gesellschaft liegt es nicht.“ Sie ging auf ihn zu. Er schien wieder mal mit der Sprache nicht wirklich rausrücken zu wollen.
„Sondern?“
„Kagome...es ist…“ Er sah ihren fragenden, erwartenden Blick. „Nichts, schon gut.“ und schluckte dann kurzerhand alles runter, was er ihr sagen wollte, ging an ihr vorbei.
Irritiert sah sie ihm nach, ehe sie zu ihm aufschloss und neben ihm her ging.
Es war schon dunkel, der Abend brach über das Dorf herein. Es hielten sich kaum noch Dorfbewohner draußen auf.
Weswegen sie auch nach seiner Hand griff. Sofort lag sein Blick auf ihr.
„Du wirst es mir ja sicherlich noch sagen, was schon wieder mit dir los ist, wenn du soweit bist.“
//Kagome//
Er erwiderte ihren Griff um seine Hand…

„Wo wollt Ihr jetzt eigentlich leben, Kagome-sama?“ fragte Rin, als die Drei in der Hütte ihrer gemeinsamen Mentorin zu Abend aßen.
„Du kannst gerne so lange bei mir bleiben, wie du willst, Kagome.“ Kaede lächelte sanft.
„Ich möchte dir aber nicht so lange, so viel Platz wegnehmen, Kaede-oba-chan.“
„Du bist nicht nur meine Schülerin, Kagome.“ Diese nickte. „Es ist auch nicht ungewöhnlich, wenn du bei mir wohnst. Und in deiner Position als Miko…“
„Wird es auch von mir erwartet, alleinstehend zu leben, ich weiß.“ Ein Aspekt, der ihr keinesfalls zusagte. „Bei wem wohnt eigentlich InuYasha? Oder wohnt er alleine?“
„Wohnen kann man das nicht gerade bezeichnen.“ meinte Kaede nur und verwirrte ihre Schülerin damit.
„InuYasha-sama lebt im Wald.“ erklärte Rin und erntete daraufhin einen fragenden Blick Kagome's.
„Wir wissen nicht, wo er sich alles so rum treibt. Aber er ist immer unterwegs und selten länger im Dorf.“ Kaede schmunzelte. „Zumindest bis zu deiner Rückkehr.“
Während ihrer Unterhaltung, saß der Han'yō die ganze Zeit über auf dem Dach der Hütte, der alten Miko...




Nach dem ruhigen Leben, kommt nächste Woche dann auch wieder ein bisschen Action in die ganze Sache. Wenn wieder einige Yokai denken, sie könnten bei einem weiteren Angriff als siegreich hervorgehen...
Bis nächste Woche zum Lesen^.<
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