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Eifersucht - Eine Leidenschaft die mit Eifer sucht was Leiden schafft

GeschichteAllgemein / P18
Inu-Yasha Kagome OC (Own Character)
07.09.2020
18.01.2021
21
94.501
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02.11.2020 4.926
 
9.Kapitel: Lehre





Masami blieb die erste Nacht über bei Kaede und Rin. Nach dem Essen und nachdem Kagome zur Nacht noch mal ihre Wunden versorgte, schlief sie vor Erschöpfung auch schnell ein. Nun wurde sie mit dem Sonnenaufgang wach und sah sich in der fremden Hütte um, in der sie aufwachte. Sah deren noch schlafende Bewohner, die alte Miko und das junge Mädchen.
Dann erinnerte sie sich wieder an das, was passierte. Was sie hierher führte. Wieso sie hier war.

„Du bist ja schon wach, Masami-chan.“ Rin strahlte, sobald sie erst mal wach war.
Wodurch nun auch Kaede aufwachte.
„Geht es dir besser, nach dem du etwas schlafen konntest, mein Kind?“
„Es geht mir ein wenig besser.“ Sie wich dem Blick der alten Frau aus.
„Ich hoffe, du träumtest etwas schönes, Masami-chan.“ Rin war wie immer lebhaft und neugierig.
„Masami.“ korrigierte sie das junge Mädchen jedoch gleich streng.
„Gomen.“kam es daher gleich kleinlaut von Rin.
„Sei ihr nicht böse, Rin.“ Kaede rührte schon wieder in den Resten des Essens, von dem noch etwas übrig war und entfachte das Feuer unter diesem neu, um es aufzuwärmen. „Sie kommt von ziemlich weit her zu uns. Sie wurde verletzt, als sie den Yōkai entkam. Ihre Wunden werden ihre Zeit brauchen, bis sie richtig verheilt sind.“ Kaede lächelte warmherzig. „Aber du wirst dich hier sicher gut einleben.“
„Hier leben nur freundliche Menschen.“ kam es von Rin, die ihre Portion von Kaede entgegen nahm. „Mich nahmen sie auch gleich herzlich auf. Genauso wie InuYasha-sama und seine Freunde.“
„Dann seid ihr also nicht verwandt? Ich dachte, du bist ihre Enkelin.“ Masami sah zu Rin, die ihren Kopf schüttelte.
„Ich wohne bei Kaede-sama und lerne von ihr und Jinenji alles über Kräuter und Medizin. Und Kagome-sama bringt mir das Bogenschießen bei.“
„Mikos leben für gewöhnlich alleinstehend.“
„Wo lebt InuYasha denn?“
„Oben auf dem Gelände des Grabmals. Wo einmal Kagome-sama's Familienschrein stehen wird, den sie mit ihrer Familie hüten und bewohnen wird.“ antwortete Rin und aß dann ihr Frühstück weiter.
„Und wie lange lebt er hier schon?“
„Mittlerweile fast 4 Jahre.“ beantwortete Kaede Masami's Frage.
„Der Hōshi, der mit ihm in unser Dorf reiste…“
„Ist InuYasha-sama's bester Freund. Er ist mit Sango-sama verheiratet. Sie haben drei Kinder.“
„Und die Miko, die gestern bei InuYasha war und mich rettete...“

„Du bist ja schon wach, Masami-chan.“ betrat Kagome auch gleich die Hütte ihrer Mentorin. Einige Wassertropfen hingen noch in ihrem Haar und ihrem Pony, tropften aus diesem. „Ich nutzte die Zeit am Fluss dazu, deine Sachen zu waschen.“ Sie gab ihr ihren Yukata, der nun keine Blutflecken mehr aufwies, zurück.
„Unsere Kagome schwimmt jeden Morgen im Fluss.“ antwortete Kaede auf den fragenden Blick ihres Gastes. „Möchtest du mit uns essen?“ richtete sie diese Frage dann an ihre zweite und ältere Schülerin.
„Dank InuYasha bin ich schon ziemlich satt. Der wollte unbedingt gleich Fische fangen, wo wir schon mal am Fluss waren.“ Sie sah lächelnd zu Masami. „Geflickt ist er jetzt auch.“ Sie setzte sich auf die hölzerne Wohnfläche, während Masami ihre Kleidung wieder anzog. „Wenn du willst, seh ich noch mal nach deinen Wunden und wechsle die Verbände.“
„Dieses Dorf ist seltsam.“ ging sie nicht auf Kagome's Angebot ein. „Ich sah noch nie ein Dorf mit zwei Mikos.“
„Nun, Kagome lernt noch bei mir.“
„Da ich keine spirituellen Kräfte habe, wie Kagome-sama und Kaede-sama, kann ich keine Miko werden.“ merkte Rin an. „Aber dafür lerne ich ja alles über Kräuter und das Bogenschießen.“
„Und dafür scheinst du ein Naturtalent zu besitzen, Rin-chan.“ Kagome's Worte ließen das junge Mädchen breit lächeln.
„Könnt Ihr mir auch schwimmen beibringen, Kagome-sama? So wie Ihr das könnt?“
„Gern, Rin-chan. Sofern wir in unserem vollen Lehrplan noch etwas Zeit übrig haben. Immerhin wolltest du ja auch noch, dass ich dir Lesen, Schreiben und Rechnen beibringe. Da müssen wir uns gut mit Kaede-oba-chan absprechen. Sie hat ja immerhin auch noch ein Pensum für uns.“
Masami verfolgte die Konversation der jungen Frau und des jungen Mädchens.
„Was möchtest du denn gerne machen, Masami-chan? Jetzt, wo du ja offenbar bei uns bleiben möchtest?“ wandte sich Kagome ihrem Neuzugang zu.
„Ich bin erst fünfzehn. Da lernte ich noch nicht so viel.“
„Kagome-sama kam auch zu uns, als sie so alt war wie du, Masami. Und da wusste sie schon richtig viel. Seitdem war sie noch länger in der Schule.“
„Bedenk aber immer, Rin, dass Kagome aus einer anderen Zeit kommt. In der junge Mädchen und Frauen, Zugang zu Bildung haben.“
„Aus einer...anderen Zeit?“ irritiert und ungläubig sah Masami zu Kagome.
„Das ist eine etwas längere und sehr komplizierte Geschichte, Masami-chan.“
„Sie möchte-“
„Masami.“ unterbrach diese Rin.
„Ach so, in Ordnung, Masami.“
„Besser.“ kam es nur kurz von dem Mädchen.
„Ich erzähle dir ein anderes Mal von der Geschichte, wenn du magst.“ Dann sah sie zu Kaede, der sie den Korb mit den Kräutern vom Vorabend zuschob, den sie auch dabei hatte. „Ich sammelte gestern noch ein paar von denen, die wir heute sammeln wollten, um dir ein bisschen Arbeit abzunehmen, Kaede-oba-chan.“
„Arigatō, mein Kind.“
„Was macht eigentlich InuYasha hier im Dorf?“
„Momentan ist er im Wald, Feuerholz für uns alle holen.“ antwortete Kagome.
Doch Masami schüttelte mit ihrem Kopf. „Ich meinte, welche Aufgabe er hier hat.“
„Am ehesten würde ich seinen Beruf wohl als Exorzisten definieren, da er ja mit Miroku-sama durch die Umgebung reist und Menschen mit Yōkai und Geistern hilft.“ Das war auch das erste Mal, wie es Kagome selbst auffiel, dass sie über InuYasha's Tätigkeit nachdachte.
„Was ist ein Beruf, Kagome-sama?“ fragte Rin interessiert.
„Etwas, dem man in meiner Zeit, meistens, sein ganzes Leben lang nachgeht und das man vorher über Jahre in einer Ausbildung oder für das man vorher jahrelang an einer Uni studiert, um sich dafür zu qualifizieren. Eine Uni ist die letzte und größte Schule, die man in seinem Leben besucht. Nach dem Typ Schule, den ich besuchte, bevor ich zurückkam.“ erklärte sie dem interessierten Mädchen, das verstehend nickte. „Auf diese Zeit übertragen, ist Miko ein Beruf, genauso wie Hōshi, Exorzist und Taijiya, oder auch Bauer. Das was du lernst, Rin-chan, was hier Heiler genannt wird, heißt in meiner Zeit Arzt oder Krankenschwester. Das sind sehr wichtige Menschen, die andere Menschen wieder gesund machen. Die dafür sehr lange studieren und, zumindest im Falle der Ärzte, auch sehr viel Geld verdienen.“
Rin war von dieser Erklärung ganz begeistert.
„Dann lerne ich also etwas sehr wichtiges.“
„Genau, Rin-chan.“
Masami sah zwischen den beiden hin und her, hörte Kagome zu, verstand jedoch kaum etwas, von dem, was sie erzählte. Konnte sich nichts davon vorstellen.
„Willst du jetzt in Zukunft weitere solche Aufträge annehmen, Kagome?“ wurde diese von Kaede gefragt.
„Wenn dies meiner Ausbildung bei dir nicht im Wege steht, Kaede-oba-chan?“
„Nun, es ist ein unausweichlicher Teil der Aufgaben einer Miko. Und dir scheint nun ein gewisser Ruf voraus zu eilen. Es wird öfter vorkommen, dass Menschen aus anderen Teilen des Landes zu uns kommen, um dich um deine Hilfe zu ersuchen. So sehr InuYasha sich auch dagegen sträuben wird.“
„Ich denke, ich weiß schon ganz gut, welche Knöpfe ich bei ihm drücken muss, damit er mir nichts abschlagen kann.“ Kagome spielte mit einer ihrer Haarsträhnen, lächelte dabei.
„So gesehen ist es auch der praktische Teil deiner Ausbildung. Für den ich dich auch noch vorbereiten muss. Damit du stärker wirst und mehr Techniken beherrschst, die eine Miko können muss.“
„Dann lasst uns gleich ans Werk gehen, Kaede-sama.“ Rin war schon fast auf dem Sprung. „Dass wir heute wieder viel lernen werden.“
Mit ihrer herzlichen, aufgeregten Art, brachte sie Kaede und Kagome zum lächeln.

Masami dagegen war die ganze Zeit über recht still. Beobachtete die zwei Frauen und das Mädchen und ihre Interaktionen untereinander.
„Können wir dann, Kaede-sama?“ aufgeregt tippelte Rin auf der Stelle.
„Wir sollten wirklich langsam in die Gänge kommen.“ Die alte Miko stand auf, nachdem auch sie ihre Portion fertig aß.
„Und du solltest dich noch ein wenig ausruhen, Masami.“ riet Kagome ihr.
„Nein.“ kam es sogleich von ihr. „Ich möchte auch lernen.“ Sie sah entschlossen zu Kaede und Kagome. „Ich möchte auch all diese Dinge lernen.“
„Du bist noch ziemlich mitgenommen, Masami.“ meinte Kagome. „Du solltest dich noch ein paar Tage ausruhen.“
„Das geht schon. Mein altes Dorf wurde öfter angegriffen. Ich bekam schon öfter was ab.“
Kagome lächelte nur, als sie den entschlossen Blick des Mädchens sah. „Und was möchtest du genau lernen, Masami?“
„Ich stelle bei ihr keinerlei spirituelle Kräfte fest.“ merkte Kaede an.
„Dann möchte ich gerne all diese Dinge über die heilenden Pflanzen lernen.“
„Kaede-oba-chan?“ Kagome sah zu ihrer Mentorin.
„Dies könnte reichlich kompliziert werden. Ich habe ja schon dich und Rin. Ich wüsste nicht, wie ich noch Zeit für eine weitere Schülerin finden sollte. Auch wenn es für die Dorfbewohner natürlich gut wäre, noch eine weitere Heilerin unter sich zu haben. Aber ich weiß wirklich nicht, wie ich das zeitlich alles in die Dauer eines Tages bringen soll.“
„Ihr müsst Euch auch nicht groß um mich kümmern. Ich weiß, wie ich allein zurecht komme.“
„Ich weiß nicht, wie es in deinem alten Dorf war, Masami.“ Kagome wollte ihr eine Hand auf ihre Schulter legen. Doch das Mädchen zuckte erst zusammen und zog sie dann weg. „Aber jetzt lebst du bei uns und wir überlassen niemanden sich selbst. In diesem Dorf wissen alle, wie wichtig es ist, sich gegenseitig zu helfen.“
„Dennoch mag das nichts daran ändern, dass ich nicht drei Schülerinnen mit unterschiedlich weitem Wissensstand, unterrichten kann, Kagome.“
„Ich denke, ich habe da eine ganz gute Idee, Kaede-oba-chan.“
„Und welche?“
„Du wolltest mir doch schon seit längerem weitere spirituelle Techniken zeigen.“ Ihre Mentorin nickte. „Wir könnten das jetzt gleich angehen. Während Rin-chan mit Masami zu Jinenji geht. Was die Lerninhalte mit den Kräutern und Heilpflanzen angeht, kann er dir da ein gutes Stück Arbeit abnehmen. Dann kannst du dich mehr auf meine spirituelle Ausbildung konzentrieren. Und Rin-chan kann Masami dabei helfen, sich hier ein bisschen einzufinden und ihr erst mal alles zeigen. Oder, Rin-chan?“
„Ihr traut mir das wirklich zu, Kagome-sama? Dass ich Verantwortung für Masami übernehme?“
„Natürlich.“ Kagome nickte. „Du bist doch schon ein großes Mädchen. Fast ein Teenager. Und du hast so einen offenen und herzlichen Charakter, alle Menschen im Dorf mögen dich. Das wird Masami sicher helfen, sich hier einzufinden und Anschluss zu bekommen. Im Lehrverhältnis, bist du ihre große Lehrschwester. So, wie du auch meine große Lehrschwester bist. Ich lernte viel von dir, in den ersten Tagen, die ich wieder zurück war. Du kannst gut erklären.“
Rin's Augen und ihr Lächeln wurden immer größer.
„Ich werde mir aller größte Mühe geben und Euch nicht enttäuschen, Kagome-sama.“ Sie griff nach Masami's Hand und zog sie mit sich. „Komm, Masami. Ich stell dir erst mal Jinenji vor.“
Kagome und Kaede sahen den beiden nach. Kaede stellte sich neben ihre Schülerin.
„Du überraschst mich wirklich immer wieder aufs Neue, Kagome. Mit deinen Ideen und deinem Gespür für Menschen.“
„Ich dachte mir nur, da die beiden vom Alter her nicht weit auseinander sind, dass sie sich vielleicht gut verstehen würden.“ Kagome stand auf. „Und was ist es, was du mir beibringen willst, Kaede-oba-chan?“

In einigem Abstand folgte die verschlossene Masami der aufgedrehten Rin.
„Ohayō, Jinenji.“ begrüßte diese den großen Han'yō, als sie an dessen Hütte und dem dazugehörigen Kräutergarten ankamen.
Masami erschrak sich zunächst, als sie Rin's großen Freund aus seiner Hütte kommen sah.
„Du musst keine Angst vor Jinenji haben. Er ist ein Han'yō, wie InuYasha-sama. Aber er ist unglaublich lieb. Dank ihm haben wir viele neue Kräuter hier im Dorf.“
„Wer ist denn deine Freundin, Rin?“ fragend sah der Han'yō zu Masami.
„Wir sind keine Freunde.“
„Das ist Masami. Sie ist jetzt auch eine Schülerin von Kaede-sama. Laut Kagome-sama's Aussage, ist sie meine kleine Lehrschwester.“
„Freut mich, dich kennen zu lernen, Masami.“ Der riesige Han'yō hielt ihr die Hand in. In die sie eher zögerlich und widerwillig, ihre legte.
„Hallo...Jinenji.“
„Wo ist denn Kagome?“ Dabei fiel Masami auf, dass er etwas rot um die Nase wurde. „Normalerweise kommt ihr doch immer zusammen mit Kaede.“
„Es war Kagome-sama's Idee, dass wir beide zu dir kommen sollen. Kaede-sama will ihr einige spirituelle Techniken beibringen und hätte nicht genug Zeit für uns alle, wenn sie uns gleichzeitig auch noch etwas über Kräuter und Pflanzen beibringen müsste.“
„Kagome's Ideen sind immer gut. Sie ist sehr schlau.“ Rin nickte. „Es freut mich, wenn ich Kaede Arbeit abnehmen kann.“
Rin kniete sich neben den Han'yō vor eines der Beete und signalisierte Masami, dass sie sich neben sie knien konnte.
Was diese auch tat. Vor einem Beet mit mehreren, hellgrünen Pflanzen mit spitz zulaufenden Blättern, die am Rand schwach gesägt aussahen.
„Das ist Ashitaba.“ begann Jinenji zu erklären, in dessen Schatten die beiden Mädchen nun saßen.
„Ashitaba hilft gut gegen Wunden. Kagome-sama verwendete sie auch bei deiner Wundversorgung.“ erklärte Rin und strahlte dabei über ihr ganzes Gesicht. „Aber es hilft auch bei Magenproblemen und Beschwerden mit Gelenken und Muskeln.“
„Man kann sie aber auch gut zu Pulver für verschiedene Gerichte verarbeiten oder als Gemüse dünsten.“ ergänzte Jinenji.
Masami sah auf die Pflanzen vor sich und nickte einfach...

„Kagome, kannst du etwas mit dem Begriff Onmyōdō anfangen?“
„In meiner Zeit lernte man, dass es sich dabei um eine traditionelle Kosmologie handelt. Die zu großen Teilen aus China übernommen wurde. Die in Verbindung mit der Lehre der fünf Elemente steht.“
„Das ist schon mal eine gute Basis, auf der ich mit dir arbeiten kann. Du kannst dir dann sicherlich denken, was Onmyōji sind.“
„Praktizierende, die Onmyōdō anwenden. Der berühmteste Onmyōji ist Abe no Seimei, der zur Heian-Zeit lebte.“
„Wirklich gut, Kagome. Und was ist dann Onmyōjutsu?“
„Das sind dann wohl Techniken, die von Onmyōji verwendet werden.“
„Richtig, Kagome. Es gibt davon sowohl offensive als auch defensive.“
„Und wozu soll dieses ganze Kauderwelsch nützlich sein?“ murrte InuYasha im Hintergrund.
„Du wirst sicher wissen, was ein Ofuda ist.“ ignorierte Kaede seine Anwesenheit einfach.
Kagome nickte. „An unserem Schrein verkauften wir sie immer lediglich als Talismane.“
Auf Kaede's Lippen bildete sich ein Lächeln. „Weil du nichts von deinen spirituellen Kräften wusstest.“
„Du meinst, sie hätten dann tatsächlich etwas bewirken können?“ Kagome sah sie aus großen Augen an.
„Ich sehe in dir ein sehr großes, mächtiges Potenzial, Kagome. Du weißt, zu was meine Schwester alles in der Lage war. Unter anderem die Meiose, von der ihr mir erzähltet. So etwas solltest du auch beherrschen können.“
Kagome nickte, schluckte, fühlte sich etwas nervös dabei.
„Du weißt sicher noch, was ein Shikigami ist.“
Augenblicklich begann Kagome etwas an ihrem Knöchel zu zwicken und beschleunigte sich ihr Herzschlag. Auch InuYasha merkte sofort auf.
„Glaubst du, wir könnten das vergessen, alte Hexe?“
Kaede seufzte nur. „Ich weiß, InuYasha.“ Sie sah kurz zum Han'yō, dann wieder zu Kagome. „Tsubaki's Shikigami war eine Schlange. Meine Schwester erschuf diese beiden Mädchen und eine Kopie von sich selbst. Diese beiden jungen Mikos, die auf Tsubaki hereinfielen, verwandelten Haare von euch in riesige Abbilder, ansonsten schickten sie nur schwache Papierpuppen. Aber Kagome's Kräfte sind anders, mehr wie die meiner Schwester. Und mit der Zeit werden sie die Kikyō-onee-sama's übersteigen. Sie wird in der Lage sein, unglaubliche Shikigami zu erschaffen und zu führen. Und die wird sie brauchen. Genauso wie starke Barrieren, die sie mittels Ofuda erschaffen wird können und vieles mehr. Wie sehr starke Versiegelungen zu erschaffen.“
//Bin ich wirklich so...//
„Deswegen sollten wir am besten heute schon damit anfangen.“ Kaede gab ihrer Schülerin ein Stück weißes Papier, das aussah wie eine kleine Puppenfigur.
„Der ist ja leer.“
„Schreib darauf ein Gebet deiner Wahl, Kagome. Und dann möchte ich, dass du dir selbst einen Shikigami erschaffst. Der dich als Beschützer und Diener begleiten soll.“
„Wozu braucht sie das, alte Hexe?“ Mit verschränkten Armen hinter seinem Kopf, lehnte InuYasha an einem Baum. „Ich bin doch immer bei ihr und beschütze sie.“
Kaede sah zu ihm, lächelte. „Natürlich bist du das. Aber du kannst nicht immer bei ihr sein. So gern du deine Gedanken daran auch verdrängst. Und Kagome muss ihre Macht kennen und anzuwenden wissen. Shikigami sollten noch das Leichteste für sie sein.“
„Okay.“ Kagome nickte und schrieb einige Schriftzeichen auf ihre kleine Papierpuppe.
„Stell dir die Gestalt deines Shikigami vor deinem inneren Auge vor.“ wies Kaede sie an. Und Kagome schloss ihre Augen.
Neben ihr erschien auch gleich eine weiße, dichte Nebelwolke. Die sich langsam zu bilden begann. Auch wenn sich noch nicht so recht ein erkennbares Gebilde daraus formen lassen wollte.
„Gut so, Kagome. Mach weiter. Konzentrier dich.“ hielt Kaede sie dazu an. Als sich aus dem Nebel langsam eine zu erkennende Form zu bilden begann. Kagome kniff ihre Augenbrauen noch mehr zusammen. Fokussierte sich ganz auf die Vorstellung, die sie vor ihrem inneren Auge hatte.
Doch dann löste sich das Nebelgebilde auch schon wieder auf und Kagome öffnete ihre Augen wieder. Sah auf die kleine Papierpuppe, die neben ihr im Gras lag, wo eigentlich ihr Shikigami hätte stehen sollen.
InuYasha bemerkte sofort, dass ihre Atmung schneller und flacher war.
„Gomene, Kaede-oba-chan.“
„Schon gut, mein Kind. Wir haben ja noch ein wenig Zeit. Für den Anfang war das schon ganz gut. Man konnte klar sehen, in welche Richtung das gehen sollte.“ Kaede lächelte sie warmherzig an. „Ich wusste damals nicht mal, was ich mir vorstellen sollte. Du scheinst ein genaues Bild im Kopf zu haben.“
„Ich sah dich noch nie einen Shikigami einsetzen, alte Hexe.“
„Kagome?“
„Osuwari.“

„Du kannst diese fertigen Salben zu Sango-sama bringen.“ wies Rin ihre neue Mitschülerin darauf hin, als sie und Jinenji fertig damit waren, einen Großteil der Kräuter und Heilpflanzen, zu Salben weiter zu verarbeiten.
„Und Sango-sama ist…“
„Sie ist die beste Freundin von InuYasha-sama und Kagome-sama und eine äußerst starke Taijiya. Sie betreibt hier im Dorf die Werkstatt, in der sie aus Teilen von Yōkai, Ausrüstung und Waffen für die Dorfbewohner anfertigt. Sie trägt einen rosafarbenen Yukata und einen grünen Mo-bakama.“
Masami nickte und machte sich auf den Weg.
Bei der Werkstatt angekommen, an deren Türrahmen sie auch kurz klopfte, sah sich Sango gleich zu ihr um, die anscheinend gerade an einigen Waffen arbeitete.
„Sango-sama?“ fragte Masami und die Taijiya nickte.
„Du bist Masami. Das Mädchen, das Kagome-chan und InuYasha, auf ihrem Weg hierher, auflasen. Es scheint dir schon besser zu gehen.“ Sango lächelte und Masami nickte nur kurz, wich dabei ihrem Blick aus.
„Man bat mich, diese Salben hierher zu bringen.“
„Arigatō.“ Sango nahm sie auch gleich entgegen und Masami beobachtete sie dabei, wie sie die kleinen Muscheln, die als Behälter dienten, in die Rüstungsteile einarbeitete, die wohl für die Dorfbewohner waren.
Sango bemerkte, dass Masami noch im Raum stand und sie zu beobachten schien.
„Ist noch etwas?“
„Das sieht spannend aus, was Ihr da macht. Ihr seid eine Taijiya, oder?“
„Hai.“ Sango nickte.
„Ich traf bis jetzt noch keine so selbstständige Frau wie Euch. Vor allem, da Ihr mit einem Hōshi verheiratet und Mutter seid. Euer Mann muss gut genug verdienen.“
„Nun, ich war das erste und lange auch einzige Kind meines Vaters, der das Oberhaupt meines Dorfes und meiner Familie, sowie unseres Clans von Taijiya war. Er brachte mir alles bei und behandelte mich nicht anders als die Jungs in unserem Dorf. Er machte keinen Unterschied in unseren Ausbildungen. Dennoch blieb ich die einzige Frau in unseren kämpfenden Reihen. Und mein Mann begrüßte diese Idee noch, die mein Bruder und ich hatten, unsere Kenntnisse in diesem Dorf fortzuführen. Damit die Dorfbewohner sich besser gegen Yōkai zu verteidigen wissen. Er meint immer, ich wäre sonst nicht mehr die Frau, die er kennen lernte und in die er sich verliebte, würde ich einfach nur Hausfrau und Mutter sein.“ Sango wurde dabei etwas rot um die Nase...

Auf ihrem Rückweg zu Jinenji's Hütte und Garten, sah Masami, wie Kaede, Kagome und neben ihr InuYasha, die lange Treppe herunter kamen. Sich dabei unterhielten. Wobei der Han'yō einen etwas eingeschnappten Eindruck machte.
Die Dorfbewohner, die unten an der Treppe vorbeigingen oder sich dort kurz aufhielten, sahen alle bewundernd zu den beiden Mikos.
Kagome lächelte, als sie sie sah und auch gleich auf sie zukam.
„Konntest du heute schon einiges lernen, Masami?“
„Dass es ziemlich viele Heilpflanzen gibt.“
„Lass dich davon nicht entmutigen. Mir fällt es auch noch recht schwer, alles zu behalten.“ verlegen kratzte sich Kagome dabei an ihrer Wange. „Aber mit der Zeit wird es uns beiden sicher gelingen, eine Menge davon zu behalten.“
Masami nickte nur. Sie bemerkte die Blicke, die auf ihrer etwas älteren Gesprächspartnerin lagen.
„Für heute ist mein spirituelles Training beendet. Lass uns zusammen zu Jinenji gehen.“
Wieder nickte das Mädchen nur, ging neben ihr her. Dabei bemerkte sie auch, dass InuYasha die ganze Zeit hinter Kagome her ging.
„Ich war eben kurz bei Sango-sama. Brachte ihr einige Salben, wie Rin mich darum bat.“
„Sango-chan ist ein sehr netter Mensch und ihr Bruder, Kohaku-kun, auch. Du wirst ihn sicher noch kennen lernen. Er ist gerade unterwegs und hilft anderen Menschen, die Probleme mit Yōkai haben.“
„Rin sagte mir bereits, sie sei eine gute Freundin von Euch und…“ über ihre Schulter sah sie zu dem Han'yō, der somit auch ihr folgte. „...InuYasha.“

Bei Jinenji angekommen, setzte sich InuYasha auch gleich wieder auf dessen Zaun. Stützte seinen Kopf auf einer Hand ab und seufzte.
„Wird euch dieses ganze Grünzeug nicht langsam auch mal langweilig?“
„Aber nicht doch, InuYasha-sama.“ kam es vergnügt von Rin. „Es gibt noch so viel, was ich darüber lernen will. Jetzt, wo ich dank Kagome-sama weiß, wie wichtig das ist, was ich lerne.“ Mit einem breiten Lächeln sah sie zu ihrer Sitznachbarin vor dem Beet, die ihr Lächeln erwiderte.
Masami saß neben Kagome, sah zu den beiden.
„Und Kagome muss auch noch einiges lernen. Deswegen werde ich sie auch gleich mal testen.“ Kaede klang nicht streng, aber sie erwartete auch einiges von ihrer wichtigsten Schülerin.
Die auch gleich zusammenzuckte, als sie hörte, dass ihre Mentorin sie testen wollte.
„E-Ein Test?“ Sie kam sich gleich wieder so vor, als käme sie seit längerem aus der Sengoku in die Schule zurück und wurde vor vollendete Tatsachen gestellt. Nur war jetzt die Sengoku-jidai ihre Schule.
Kaede nickte nur. Und irgendwie schien sie Kagome's Reaktion auch ein wenig zu amüsieren.
„Wie heißt diese Pflanze, Kagome?“ Kaede zog den Zweig einer größeren Pflanze zu sich, neben der sie stand und die sie um mehrere Meter überragte. Die kleine, weiße Blüten hatte und deren Äste aussahen wie dünner Bambus.
„Ähm, ich denke, das war Itadori.“
„Richtig.“
Kagome atmete erleichtert aus.
„Und für was kann man die Pflanze alles verwenden?“
Kurz musste die junge Miko in ihrem Gedächtnis kramen. „Also die jungen Sprossen kann man als Gemüse essen. Auch roh, wenn sie noch sehr jung sind. Umschläge aus ihren zerstoßenen Blättern helfen bei Hautkrankheiten und die Pflanze selbst kann man auch zur Bekämpfung bei Pilzkrankheiten anderer Pflanzen verwenden.“
„Ich bin wirklich stolz auf dich, mein Kind.“
„Ihr seid unglaublich, Kagome-sama.“ war Rin sichtlich begeistert. „Ihr seid wirklich schlau.“
Verlegen kratzte sich Kagome am Hinterkopf. „Ich musste schon kurz noch mal in meinem Gedächtnis kramen.“
„Dann werde ich das wohl die nächsten Tage noch einmal ein wenig mit dir durchgehen müssen, Kagome.“
„Hai, Kaede-oba-chan.“ Kagome seufzte.
//Toll, ich darf nachsitzen//

So zusammen, arbeiteten und lernten sie noch etwas auf den Feldern des Han'yō. Bis Kaede bemerkte, dass ihr noch einige Kräuter fehlten, die sie in den nächsten Tagen brauchen würde. Die aber nur außerhalb des Dorfes wuchsen.
Also machte sie sich, mit Rin, Kagome und Jinenji auf den Weg. Während Masami Anweisungen erhielt, für die weitere Verarbeitung der Kräuter schon mal alles in ihrer Hütte vorzubereiten.
Während InuYasha, wie jeden Abend, noch mal eine routinemäßige Runde durch die nähere Umgebung des Dorfes machte.
Doch Rin hielt es nie lange an nur einem Ort auf und so langsam wurde es auch Zeit fürs Abendessen. Sodass sie und Kaede sich schon bald auf den Weg zurück zur Hütte machten.
Kagome wollte noch etwas auf der Wiese sitzen, ein bisschen weiter sammeln. In der Annahme, dass InuYasha sicher eh zeitnah zurückkehren würde.
Und während sich Masami in Kaede's Hütte aufhielt, um dort Kräuter und Heilpflanzen zu sortieren und zu trocknen, waren die anderen im Dorf.

„Ist das auch eine Heilpflanze?“ fragte Kagome den großen Han'yō, als sie neben Jinenji auf einer der Wiesen am Rande des Dorfes saß, auf der Kräuter wuchsen.
Jinenji nickte, ein wenig rot um seine Nase, ehe er sich wieder seinen eigenen Kräutern zuwandte.
Wohl auch, weil InuYasha gerade zu ihnen kam.
„Du siehst sehr enthusiastisch aus.“ Wie immer steckten seine Arme in seinen Ärmeln. Besah sich dabei aber auch genau die Situation zwischen Kagome und Jinenji, der dicht neben ihr saß.
Und sofort etwas schneller Kräuter pflückte, als der andere, dominantere Han'yō, zu ihnen stieß.
„Hai. Ich muss mich hier doch ein wenig nützlich machen.“ Kagome's Augen strahlten und wurden durch ein breites Lächeln ergänzt.
Rin und Kaede waren schon wieder auf dem Rückweg zur Hütte der alten Miko, unterhielten sich.
„Ich dachte ja immer, sie würde bei Sesshōmaru bleiben.“ Das war jedenfalls die letzten 3 Jahre über ihre Annahme.
„Kaede meinte, sie solle lernen wieder mit Menschen zusammenzuleben, um sich entscheiden zu können, wenn die Zeit dazu gekommen ist.“
Nebeneinander gingen der Han'yō und die junge Miko durch das Dorf. Vorbei an den Feldern, auf denen noch einige der Dorfbewohner arbeiteten.
Als ein länglicher Schatten kurz über das Dorf zog. Genau vor ihren Füßen.
Sodass sie stehen blieben und zum Himmel aufsahen. Vor dessen hellem Blau sich in den zuvor weißen Wolken, bereits das Gemisch aus orange und lila des Sonnenuntergangs abzeichnete.
Sesshōmaru, an dessen Mokomoko sich Jaken festhielt, flog über das Dorf.
Also war er mal wieder auf einen Kurzbesuch da, um Rin einen neuen Kimono zu bringen.
„Schaut mal, Sesshōmaru-sama. Kagome kehrte zurück.“ bemerkte Jaken, als er nach unten und die Miko neben dem Halbbruder seines Herren sah.
Dieser verzog nicht einmal seine Lippen. Kommentierte diesen Umstand nur durch einen kurzen Laut und damit, dass er seine Augenlider ein wenig senkte. Wobei sein Blick etwas abschätzendes und feststellendes bekam.
„Onii-san!“

Kagome's Anmerkung, zu ihrem, wohl baldigen, Verwandtschaftsverhältnis, lies nicht nur die Gesichtszüge des sonst so beherrschten Daiyōkai entgleiten.
Auch die Dorfbewohner um sie herum, nahmen dies zur Kenntnis und sahen überrascht zu der jungen Miko. Die diese Blicke jedoch ausblendete.
„Hä? Der schaut mich aber böse an.“
Stattdessen zu InuYasha neben sich sah, dessen Gesichtsausdruck auch nicht viel besser und erfreulicher aussah. Eher verstört, bestenfalls noch irritiert.
„Du auch?“ war sie davon überrascht.
„Das hörte sich wirklich sehr falsch an.“ kam es trocken von ihm.
Auch Jaken bekam dies mit und empörte sich sogleich. „Was für eine Frechheit! Ich werde dich für diese Anmaßung bestrafen.“ nahm er es sich für den nächsten Besuch vor.
„Ruhe, oder ich töte dich.“ bis sein Meister ihm, in gewohnt ruhiger und kühler Manier, ihm mit seinen Worten einen Riegel vorschob.
Ehe er einfach weiterflog.

Während Rin sich ihren neuen Yukata besah, den der Daiyōkai ihr da ließ.
Gehalten in einem hellen Rosa und mit kleinen, gelben Punkten und dunklen, pinkfarbenen Linien und den Abbildungen von bunten Temari verziert.
„Brachte Sesshōmaru dir wieder etwas mit?“ war Kaede doch mehr von den Aufmerksamkeiten des Daiyōkai überrascht, als sie ihm damals zutraute, als sie ihm ihren Vorschlag unterbreitete.
Währenddessen war Masami schon wieder auf dem Weg zu Sango's und Kohaku's Werkstatt. Um dort neue Medizin abzuliefern, die in die Rüstungsteile eingearbeitet werden sollte.
„Hai, einen neuen Kimono.“

InuYasha war unterdessen mit Kagome im Wald unterwegs. Wollte sie doch endlich den Vorsprung sehen, von dem er ihr erzählte, von welchem aus man die Sterne in der Nacht und die gesamte Ebene Musashis vor sich betrachten konnte.
//Ich bin mir sicher, wenn ich hier bleibe, werden sich die Dinge von nun an nur noch Stück für Stück verändern//
Das Lächeln und den glücklichen Ausdruck in den Augen des Han'yō, sah sie momentan nicht, während er sie auf seinem Rücken zu dem Ort trug, welcher die letzten 3 Jahre nur ihm gehörte. Und den er, von nun an, nur mit ihr teilen würde.
//Ich werde mein Leben hier mit InuYasha verbringen//
An diesem Ort angekommen, lies er sie kurz von seinem Rücken steigen. Damit sie sich neben ihn stellen konnte.
//InuYasha und ich sind...//
Ein leichter und warmer Abendwind wehte ihnen durch ihre Haare. Während sie beide auf die Ebene von Musashi blickten, die sich vor ihnen erstreckte.
Mit einem glücklichen Funkeln in ihren Augen, sah sie zu ihm, ihrem Verlobten.
//...verbunden und sehen dem nächsten Tag entgegen!//
Über ihnen färbte sich der Himmel allmählich von einem hellen und langsam dunkler werdenden Blau, zu einem hellen Lila, das im Verlauf des werdenden Abends, sich auch noch verdunkeln würde...




Masami lebt jetzt also nicht nur im Dorf, sondern lernt dort auch von Kaede. Wie sich Masami wohl noch ins weitere Dorfleben wird mit einleben können?
Bis nächste Woche zum Lesen^.<
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