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2020 09 06: Schwitzen, Speis und Trank? - NEIN, DANKE! [by Spence-Love]

OneshotHumor, Freundschaft / P16 / Gen
Carson Beckett John Sheppard Rodney McKay Ronon Dex
06.09.2020
06.09.2020
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06.09.2020 1.169
 
Tag der Veröffentlichung: 6.9.
Zitat: „Woher nehmt Ihr das Recht mich zu beleidigen?“ Black Butler
Titel der Geschichte: Schwitzen, Speis und Trank? - NEIN, DANKE!
Autor: Spence-Love
Hauptcharaktere: Carson Beckett, John Sheppard, Rodney Mackay, Ronon Dex
Pairings: /
Kommentar: Meine erste Stargate Atlantis Story. Mal schauen, wie sie wird und wie ich die Charaktere zu greifen bekomme … Viel Spaß beim Lesen!
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„Seht Ihr, wir kommen in friedlicher Absicht. Ihr habt nichts von uns zu befürchten.“, versicherte John eindringlich und drückte dabei gleichzeitig Ronons Waffenarm nach unten. Danach wandte er sich wieder an das fremdartige, wohl männliche Wesen, dessen Oberkörper entfernt an eine Echse erinnerte, der Unterkörper aber eindeutig menschlich anzusehen war.

„Wir haben nichts Böses im Sinn. Wir möchten nur euren schönen Planeten etwas näher kennenlernen.“
„Ja, so wie es Captain Future immer gemacht hat.“, warf Carson ein und lächelte nervös.
Der hünenhafte Echsenmann, der offensichtlich der Anführer dieser kleinen Armee, bestehend aus zehn, ebenfalls männlichen Echsenwesen war, bedachte den Doktor mit feindseligem Blick.
„Äh, Captain Future war eine Zeichentrickserie, die …“
„Halten Sie doch endlich Ihre Klappe oder sind Sie scharf darauf im Kochtopf dieser absurden Viecher zu landen?“ Rodney rückte ein wenig ab von Carson und stellte sich stattdessen neben Ronon.
„Wie gut, dass diese possierlichen Tierchen kein einziges Wort verstehen, welche wir von uns ge…“
„Da irrt Ihr, mein Vielredner.“, unterbrach der Anführer Rodney sogleich. Seine Stimme wies ein sehr wohlklingendes Timbre auf, sanft umschmeichelnd, aber dennoch wohltuend bestimmend.
Rodney holte tief Luft und schickte sich sogleich an, gebührend zu antworten, aber diesmal war es John, der ihm nicht die Gelegenheit dazu ließ, sie durch unbedachte Aussagen in Schwierigkeiten zu bringen.

„Ich werde John genannt und fungiere als Anführer dieser drei Männer hier. Ich wäre sehr erfreut, wenn Ihr mir den Eurigen, edlen Namen kundtun würdet.“
„Nun ist er vollkommen durchgedreht.“, zischte Rodney Ronon zu.
„Daran ist sicher diese intensive Sonnenstrahlung hier schuld. Ich habe ihm ja förmlich angefleht, dass er sich ordentlich eincremen soll, mit meiner selbstgemachten Sonnencreme und das er, so wie meine Wenigkeit einen Hut tragen soll, aber hört der werte Herr etwa auf mich? Natürlich nicht.“

„Girides, ist der meinige Name. Ihr scheint uns tatsächlich wohlgesonnen zu sein, abgesehen davon, dass Ihr einen Vielredner in Euren Reihen beherbergt, jedoch mutet er harmlos an.“
„Oh ja, das ist er bestimmt“, beeilte sich John schnell zu versichern und warf Rodney einen eindringlichen Blick zu.

„Nun denn, folgt uns. Ich nehme an, dass euch jetzt nach einem guten Essen und etwas Erholung dürstet.“
„Ich habe nicht vor, mich an einem Felsen abzuschubbern, so wie ihr es, Echsen, zu Eurer Entspannung handhabt.“
„Sie werden gleich von mir abgeschubbert! Und jetzt will ich kein Wort mehr von Ihnen hören. Das ist ein Befehl.“, zischte John Rodney zu, griff danach nach dessen linken Arm und zerrte ihn mit sich, folgend ihrem Gastgeber und dessen wackeren Soldaten.


„Steine sehe ich hier weit und breit keine.“ Ronon konnte sich diesen Kommentar, gerichtet an Rodney, einfach nicht verkneifen.

Der Palast, in welchem sie sich nun befanden, konnte einfach nur als prachtvoll bezeichnet werden. Die Wände schimmerten in den herrlichsten Regenbogenfarben und die Böden waren mit kuschelweichen Teppichen ausgelegt worden.
„Na, wenn das mal keine gefärbten Menschenhaare sind.“
Diese unangebrachte Bemerkung brachte Rodney sogleich eine Kopfnuss von John ein.

„Bitte folgt mir ins Speisezimmer.“ Girides vollführte eine einladende Geste mit seinen Vorderpfoten.

Der Raum, in dem sogleich das Essen aufgetragen werden sollte, wies einen goldenen runden Tisch auf, um den locker dreißig Personen bequem sitzen konnten. Die Sessel, mit den mächtigen Lehnen, trumpften mit einer enorm weichen Polsterung auf. Durch die ebenfalls vier runden Fenster, die jetzt weit geöffnet waren, drang helles Sonnenlicht und durchflutete das Zimmer rötlich schimmernd. An den Wänden hingen Gemälde von berühmten Malern. Neben dem Esstisch lud eine gemütliche Sitzgruppe zum entspannten Verweilen ein.

„So nehmt denn Platz. Speis und Trank werden Euch gleich dargereicht werden.“
„Keinen Bissen werde ich essen.“
John lächelte Girides dankbar an und schleifte Rodney einfach mit sich.
„Lassen Sie das!“
„Dann hören Sie endlich auf sich wie ein verzogenes Kind zu benehmen.“


Das Essen schmeckte vorzüglich. Davon konnten sich John, Carson und Ronon überzeugen. Rodney nahm tatsächlich nichts zu sich. Auch das Glas mit dem Fruchtsaft ließ er unberührt.

„Darf ich nun den tapferen Männern und dem Vielredner …“
Rodney machte Anstalten sich zu erheben, wurde aber von dem neben sich sitzenden Ronon sofort wieder auf die weiche Sitzfläche befördert.
„Den Vorschlag unterbreiten, unsere Palast-Sauna aufzusuchen und sich dort einem gepflegten Müßiggang hinzugeben?“
„Damit er uns mit so einem heißen Drogen-Sud gefügig machen kann? Wohl kaum.“
„Warum sollten gerade Sie gefügig gemacht werden, Rodney? Bilden Sie sich mal keine Schwachheiten ein.“ Carson verdrehte genervt die Augen, stand danach auf und beeilte sich, zu Ronon und Girides aufzuschließen, die das Speisezimmer bereits verlassen hatten.

„Kommen Sie, Rodney?“
„Nein, ich denke ja gar nicht daran! Ich habe nie den Sinn daran gesehen, eingepfercht in einer brühheißen Kammer zu hocken, noch dazu nackt und röchelnd nach Luft zu japsen.“
„Ich kann gerade Sie, aber hier nicht alleine zurücklassen. Wer weiß, was Sie in meiner Abwesenheit alles anstellen. Daher, so leid es mir auch tut, erteile ich Ihnen den Befehl, mich auf der Stelle in die Sauna zu begleiten.“
Es hätte nicht viel gefehlt und Rodney hätte trotzig mit dem Fuß aufgestampft, aber letztendlich blieb ihm keine andere Wahl, als sich zu fügen.

„Nehmen Sie es mit Humor, Rodney. Außerdem bin ich davon überzeugt, dass Ihnen so ein Saunagang richtig gut tun wird.“
Rodney verkniff sich jeden weiteren Kommentar und ging mit grimmiger Miene neben John her.

Vor der Benutzung der Sauna, händigte man ihnen winzige weiße Badetücher aus, jedenfalls in den Augen von Rodney und geleitete sie danach in einen Raum, in welchem sich bereits Carson und Ronon befanden. Letztgenannter war gerade dabei aus seiner Unterhose zu schlüpfen. Peinlich berührt drehte sich Rodney schnell um.
„So schüchtern, Darling?“, bemerkte der gutgebaute Mann grinsend.
„Ach, halten Sie den Mund. Ich muss nun wahrlich nicht alles von Ihnen sehen. Und jetzt bedecken Sie sich endlich. Das gleiche gilt auch für Sie, Carson. Meine Güte, Sie sind ja doch ziemlich fett.“
„Danke für die Blumen, Rodney. Von Ihnen lasse ich mich ganz bestimmt nicht mehr küssen, das haben Sie nun davon.“
„Sie wissen ganz genau, dass das damals nicht ich war, sondern …“
„Schon gut, Rodney. Schlüpfen Sie jetzt endlich aus Ihren Klamotten. Ich kann mich ja vor Sie stellen, wenn Ihnen damit geholfen ist.“
„Sehr witzig John. Sie sollten übrigens etwas für Ihre Bauchmuskeln machen. Das sieht echt nicht mehr schön aus.“
John warf sich theatralisch in Pose.
„Woher nehmt Ihr das Recht mich zu beleidigen?!“
Carson und Ronon grinsten amüsiert. Rodney jedoch begann sich grummelnd auszuziehen.
Das konnte ja noch heiter werden!

THE END





~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ Lulas Nachwort ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Das war eine wirklich lustige Geschichte. Ich habe mich köstlich amüsiert. Das Zitat hat hier definitiv gepasst.

Eure lula-chan
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