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Someone Will Remember Us

GeschichteAngst, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Montgomery de la Cruz
06.09.2020
22.11.2020
30
99.640
3
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Dieses Kapitel
1 Review
 
24.09.2020 2.664
 
Guten Morgen ihr Lieben!


Da ich heute Abend zu einer Freundin fahren und daher keine Zeit haben werde, das neue Kapitel für euch hochzuladen, bekommt ihr es heute schon früher zu lesen. ;-)

Ich habe mir überlegt, dass ich demnächst anfange, pro Woche drei Kapitel hochzuladen, da diese – zumindest in Someone Will Remember Us – doch recht kurz sind. Ich arbeite aktuell an Kapitel 19 und habe also schon mehr als die Hälfte der Geschichte geschafft. Eventuell werde ich meinen Upload-Rhythmus ändern, sobald ich Kapitel 25 fertig habe – so richtig habe ich darüber aber noch nicht nachgedacht, also könnte sich das auch noch ändern.

Die Fortsetzung von SWRU hat aktuell 14 Kapitel und wird laut Aussage der Autorin wohl noch ca. 10 Kapitel bekommen. Sobald ich mit SWRU fertig bin, werde ich also auf jeden Fall direkt die Fortsetzung posten und mich dann an ihre anderen Fanfics setzen. *-*

So, das dazu. Jetzt wünsche ich euch einen schönen Donnerstag und viel Spaß beim Lesen! :-)

Liebe Grüße

Anja

________________________________________


Kapitel 6: 4320 Minuten


Zwei Tage.

Achtundvierzig Stunden.

Zweihundertachtundachtzig Minuten.

Du verstehst, worauf ich hinauswill.

Ich frage mich, wie lange ich noch funktionieren kann, ohne ihn zu sehen.

Und mit Sehen meine ich nicht, ihn im Flur kurz anzuschauen oder Blickkontakt zu ihm herzustellen, wenn er in der Cafeteria an mir vorbeigeht. Nein, ich muss ihn sehen, mit ihm sprechen können, ohne das Gefühl zu haben, dass jemand uns nur kurz ansehen muss und denkt, dass ich eine Schwuchtel wäre.

Das bin ich nämlich nicht.

Von den Workshops habe ich nichts mitgenommen. Ich bin zu sehr damit beschäftigt gewesen, Winston quer durch den Raum mit meinen Augen zu vögeln.

Wenn ich ihn jetzt neben Alex stehen sehe, stört es mich nicht mehr. Alex ist nicht derjenige, der ihn küssen darf, wenn niemand hinsieht.

Ich bekomme schon einen Gefühlskick, wenn ich nur daran denke. Er gehört mir. Niemandem sonst.

Es stellt sich jedoch heraus, dass die Workshops einen großen Teil unserer Hausaufhaben ausmachen, und ohne meine Notizen bin ich ziemlich am Arsch.

Statt Videospiele mit Charlie und Scott zu spielen, sitze ich mit Notizen, die sich über den gesamten Tisch verteilen, an Charlies Esszimmertisch.

Sicher, Scott könnte mich seine Notizen fotokopieren lassen, aber er meint, auf diese Weise würde ich meine Lektion nicht lernen. Was auch immer das bedeuten soll.

Ich diskutiere nicht mit ihm. Ich habe schon Glück, dass er mich seine Notizen überhaupt abschreiben lässt.

Das Esszimmer ist durch einen gewölbten Türbogen vom Wohnzimmer getrennt, ohne eine richtige Tür. Mein komplettes Haus würde einmal in allein diese beiden Zimmer passen.

Ich lehne mich in meinem Stuhl zurück und versuche, durch die offene Wand ins Wohnzimmer zu schauen. Den Punktestand auf dem Fernsehbildschirm kann ich nicht erkennen, aber ich kann dir versichern, dass Charlie verliert.

Sie sitzen auf der Couch, ich kann ihre Hinterköpfe sehen. Naja, ich kann Charlies ganzen Nacken sehen, während nur ein Teil von Scotts Kopf hinter der Couchlehne hervorguckt.

„Ich höre gar nicht mehr das Geräusch eines Stifts, der auf Papier schreibt!“, ruft Scott von der Couch aus, ohne sich umzudrehen. Sie pausieren das Spiel und ich beobachte, wie Scott über den Tisch nach einer Bierflasche greift.

Ich runzele Stirn und versuche herauszufinden, woher er es weiß und dann bemerke ich den gigantischen Spiegel, der über Charlies Fernseher hängt.

„Fick dich“, rufe ich zurück. „Ich versuche, dein Gekritzel zu entziffern.“

Scott kichert und Charlie lacht, glücklich darüber, dass er ausnahmsweise nicht derjenige ist, der gepiesackt wird.

Ich mache mich wieder an die Arbeit und konzentriere mich darauf, mir die Informationen einzuprägen, während ich sie aufschreibe, damit ich sie nicht alle noch einmal lesen muss.

Es ist nicht leicht gewesen, ihn danach in der Schule zu sehen. Ich hätte daran denken sollen, dass ich ihn jeden Tag in der Schule zu Gesicht kriegen würde.

Aber hätte es irgendwas geändert? Ich bezweifle es.

So viele Dinge gehen mir durch den Kopf, eines davon ist das Footballspiel morgen. Ich habe es aufgegeben, mir die Notizen während des Aufschreibens zu merken.

Wir können es uns nicht leisten, das Spiel morgen zu verlieren.

Justin hat uns bereits ein Spiel in dieser Saison gekostet und wenn der Trainer ihn nicht für dieses Spiel auf die Bank setzt, sind wir am Arsch.

Aber natürlich setzt sich Zach immer für ihn ein. Ich verstehe immer noch nicht, wie sie diesen Kerl zum Captain machen konnten.

„Wow, dir ist es wirklich ernst mit diesem „Lernen“-Ding“, kommentiert Scott.

Ich blicke von meinem Heft auf. Ich bin fast zur Hälfte fertig und obwohl ich scheinbar kein einziges Wort in mich aufgenommen habe, werde ich zumindest die Notizen haben, wenn ich sie brauche.

Scott lehnt sich gegen den offenen Türbogen zum Esszimmer und sieht mich grinsend an.

„Was?“, will ich von ihm wissen. Ich lasse meinen Stift auf den Tisch fallen und lehne mich im Stuhl zurück, um den Eindruck zu erwecken, als wären mir meine dämlichen Schulnoten völlig schnuppe. Scott soll schließlich nicht misstrauisch werden.

„Nichts“, meint Scott mit einem Grinsen im Gesicht und schüttelt leicht den Kopf. „Du wirkst nur… verändert.“

Ja, einen Kerl zu ficken verändert dich.

Ich kann fühlen, wie sich meine Lippen zu einem Lächeln verziehen, aber ich presse sie schnell aufeinander. „Ich weiß nicht, wovon du sprichst.“

Ist es wirklich so offensichtlich? Vermutlich sollte ich anfangen, mit Mädchen abzuhängen, damit die Leute nicht anfangen, sich Gedanken zu machen.

„Ich habe gehört, dass deine Mom darüber nachdenkt, wieder bei euch einzuziehen.“

Oder vielleicht auch nicht. Scott hat echt keine Ahnung, was genau vor seiner Nase passiert, und ich grinse vor mich hin.

„Siehst du! Ich habe dir gesagt, dass sich am Ende alles zum Guten wenden wird!“, sagt Scott aufgeregt und ich möchte die Blase, in der er gerade lebt, nicht zerplatzen lassen, also spiele ich mit.

Mittlerweile spiele ich die meiste Zeit über einfach nur mit. Die einzige Zeit, in der ich mich nicht verstellen muss, ist die, die ich mit ihm verbringe.

„Ja, vielleicht wird sie es tun“, sage ich, als Scott sich einen Stuhl vom Esszimmertisch hervorzieht, sich hinsetzt und seine Ellbogen auf der Rückenlehne ruhen lässt. Er ist wie ein kleines Kind, das darauf wartet, seine Lieblingsgeschichte zum Einschlafen zu hören. Weil es genau das ist, ein Märchen. Es ist nicht real.

„Warte mal, woher weißt du das?“, frage ich nach und ich erkenne einen verstohlenen Ausdruck auf Scotts Gesicht, aber dann verschwindet er wieder.

„Estela“, sagt er beiläufig mit einem kleinen Schulterzucken. „Sie hält mich auf dem neuesten Stand, im Gegensatz zu ihrem großen Bruder.“

Ich verdrehe die Augen bei seinen Worten und Scott beginnt erneut breit zu grinsen.

„Es freut mich, dass sich die Dinge für euch zum Besseren wenden.“

Es ist eine schöne Abwechslung, mir keine Sorgen darüber machen zu müssen, dass mein Dad mir eine Bierflasche über den Kopf zieht, sobald ich nach Hause komme.

Aber es ist alles nur ein Schauspiel.

Früher oder später wird der Vorhang fallen und mein lieber alter Dad wird wieder in seine alten Muster zurückfallen.

Und ich bin sicher, dass ich der Grund dafür sein werde.

***


Alles ist so gut gelaufen.

So verdammt gut.

„Sie können ihn nicht spielen lassen!“, brülle ich.

Das Spiel beginnt bald. Wir sollen uns in ein paar Minuten aufwärmen, befinden uns aber immer noch im Umkleideraum und diskutieren darüber, ob es Justin erlaubt werden sollte, zu spielen.

Ich bin der Trainer. Ich entscheide, wer spielen wird und wer nicht.“

Er blickt sich in der Umkleide um, um sicherzustellen, dass jeder seine Worte verstanden hat, dann richtet er seine Augen wieder auf mich. Er wird Justin spielen lassen.

„Aber–“, setze ich an, aber der Trainer fällt mir ins Wort.

„Noch ein Wort von dir und ich werde es mir noch einmal überlegen, ob ich dich spielen lasse“, sagt er und zeigt mit dem Finger auf mich. „Verstanden?“

Ich weiß, dass er nur blufft. Jeder weiß, dass das Team mich braucht. Doch ich kann nicht glauben, dass er Foley mir vorzieht.

Verfickter Junkie.

Ich weiß, dass Charlie in diesem Punkt nicht auf meiner Seite sein wird, er ist mit dem Kerl befreundet. Zach ist Captain und er wird Justin nicht nur verteidigen, sondern dem Trainer auch noch zustimmen.

Der Einzige, der offenbar zu 100 % hinter mir steht, ist Diego. Scheiß auf alle anderen.

„Monty–“, versucht Zach zu sagen. Er streckt einen Arm nach mir aus, aber ich mache einen Schritt weg, als hätte ich mich verbrannt.

„Fass mich verfickt nochmal nicht an“, zische ich ihn an. „Das ist so verdammt unfair.“

Der Trainer ruft mir etwas nach, während ich mich an allen vorbeidränge und aus dem Umkleideraum laufe.

Ich höre, wie er etwas darüber sagt, dass wir bald auf dem Feld sein sollen, und Zach ruft mir nach, dass ich aufhören soll, mich kindisch zu benehmen. Und dann – als ich gerade durch die Tür zum Korridor gehen will – höre ich, wie Rufe in der Umkleide lauter werden.

Gut.

Wenn wir dieses Spiel verlieren, wird es allein Justins Schuld sein und vielleicht wird der Coach ihn endlich aus der Mannschaft werfen.

Sie werden schon sehen, dass ich die ganze Zeit über recht hatte.

Ich laufe durch das leere Schulgebäude, bis ich die Ausgangstüren erreiche.

Die leeren, stillen Flure wirken ziemlich beruhigend und ich spüre, wie sich mein Herzschlag beruhigt, sobald ich das Gebäude lassen habe.

Niemand kommt mir nach, als ich hinaustrete und auf den Parkplatz zusteuere.

Scheiße. Ich wünschte, Scott wäre hier.

Vermutlich sitzt er auf den Tribünen und hat keine Ahnung, was vor sich geht. Er hätte die Mannschaft nie verlassen sollen.

Mir ist bewusst, dass er sich dieses Jahr mehr auf Baseball und seinen Abschluss konzentrieren will, aber er hätte das Team nicht verlassen müssen.

Scheiß auf ihn, weil er mich im Stich gelassen hat.

Ich reibe mit den Händen über mein Gesicht in dem Versuch, mich zu beruhigen, während ich weitergehe. Und als ich wieder aufsehe, erblicke ich Winstons Auto und eine Person, die in seiner Nähe steht.

Ich bleibe wie vom Blitz getroffen stehen. Er kommt nie zu den Footballspielen. Das ist das erste Mal.

Auf einmal vergesse ich alles, was im Umkleideraum passiert ist. Wen interessiert schon, was sie alle denken? Ich könnte Winston erzählen, was passiert ist und er würde mir in jedem Fall recht geben.

Die Autotür steht offen und ich sehe, wie er etwas vom Vordersitz nimmt. Eine Kamera. Er ergreift das Band, das an ihr befestigt ist, und legt es sich um den Hals.

Ich sage immer noch nichts, aber ich mache ein paar Schritte auf ihn zu.

Sofort wandern meine Gedanken zu dem Tag im Bus, als ich mich ihm auf ähnliche Weise genähert habe.

Er schließt die Autotür und dreht sich langsam um, um zu bemerken, wie ich ihn anstarre.

„Monty!“, sagt er, als sein Blick auf mir landet und er lacht nervös. Er braucht eine Sekunde, um sich zu fassen, und ich schenke ihm ein kleines Lächeln.

Mir ist nicht wirklich danach, zu lächeln, aber für ihn tue ich es.

Er grinst und sieht zu Boden. Wir stehen vor der Schule, jeder könnte uns gerade sehen und ich wünschte, ich könnte behaupten, dass es mir egal ist. Aber ich überlege mir bereits Ausreden dafür, warum ich mit ihm rede.

„Was machst du hier?“, frage ich und versuche, so gleichgültig wie möglich zu wirken. Sollte einer von den Jungs kommen, um mich zu holen und aufs Spielfeld zu zerren, würde er nur sehen, wie ich mich mit irgendeinem Kerl auf dem Parkplatz unterhalte. Keine große Sache. „Du stehst doch gar nicht auf Football.“

Ich weiß das, weil ich versucht habe, ihn dazu zu bringen, sich Sport mit mir anzusehen, doch er hat sich gelangweilt und angefangen, mich abzulenken.

Winston leckt mit der Zungenspitze über seine Unterlippe und verschränkt seinen Blick mit meinem. „Nein, aber ich steh auf dich.“

Mein Magen macht einen Satz und ich beginne, panisch zu werden.

Scheiße, jeder hätte das hören können.

Aber das ist in Ordnung. Winston ist eine Schwuchtel. Die Leute erwarten, dass er sich so verhält.

Wahrscheinlich hat er schon vorher heterosexuelle Jungs angebaggert. Ich sollte einfach weggehen, sodass es für einen Zuschauer nach nichts Besonderem aussehen würde.

Ich schaue zurück zum Schuleingang. Nichts. Niemand kommt, um mich zu holen. Vermutlich sollte ich jetzt zurückgehen.

Winston wartet darauf, dass ich etwas sage, und als ich es nicht tue, sieht er verlegen aus und blickt rasch weg. „Tut mir leid, ich… ähm…“

Aber ich verstehe, warum er es gesagt hat. Wir haben uns drei weitere Tage lang nicht gesehen und jetzt stehen wir hier.

Doch wir beide haben Dinge zu erledigen und Orte, an die wir gehen müssen. Das alles für ihn abzublasen, ist sehr reizvoll.

Nee, das könnte ich dem Team nicht antun. Sie brauchen mich.

Ich muss wieder reingehen und ihnen zeigen, dass sie mich brauchen. Ihnen zeigen, dass es völliger Schwachsinn ist, Justin Foley spielen zu lassen.

„Tyler kann nicht, also habe ich angeboten, für ihn einzuspringen“, sagt Winston nun schlicht und er deutet auf die Kamera um seinem Hals. „Solltest du gerade nicht bei deiner Mannschaft sein?“

„Wahrscheinlich“, meine ich beiläufig und zucke mit den Schultern.

Seine Lippen öffnen sich leicht und er wirkt, als wäre er kurz davor, mir zu sagen, dass ich hineingehen sollte, aber ich mache einen Schritt auf ihn zu und sein Mund schließt sich wieder.

„Was… was machst du nach dem Spiel?“, erkundige ich mich und muss direkt danach schlucken, weil sich meine Kehle auf einmal trocken anfühlt.

Winston lächelt leicht, als wüsste er genau, was ich vorhabe. „Nichts, nehme ich an. Du?“

„Nichts.“

„… cool.“

„Ja.“

Winston kichert leise und sieht zu Boden. Gott. Drei Tage. Solange habe ich es geschafft, mich von ihm fern zu halten.

Ich warte darauf, dass er mich fragt, ob wir nach dem Spiel zusammen abhängen sollen, und das ist ihm bewusst. Er grinst vor sich hin und dann seufzt er.

Ich verstehe nicht, worauf er wartet. Will er, dass ich mich dafür anstrenge? Denn genau das werde ich tun, wenn ich es muss.

Meine Augenbrauen ziehen sich zusammen und er merkt es. „Meine… ähm… meine Eltern sind zuhause.“

Wieder leckt er sich die Lippen.

Scheiße. Diese gottverdammten Lippen.

„Oh“, sage ich nur, da ich keine Ahnung habe, was ich sonst sagen soll. Mein Gehirn funktioniert nicht richtig, weil ich nur an seine Lippen denken kann.

Drei verfickte Tage.

Und es werden noch mehr.

„Wir könnten aber was anderes machen?“, schlägt Winston vor und ich erkenne ein Funkeln in seinen Augen. Das ist es, was er will. Er will mich nie zu sich nach Hause einladen. Er hat mich genau da, wo er mich haben will und ich fühle mich benommen, während ich seine Lippen anstarre.

Ich könnte nein sagen. Aber das will ich nicht.

Drei ganze Tage lang lediglich im Schulflur an ihm vorbeigehen und ihn nicht anschauen zu können, ist Strafe genug gewesen. Ich denke, ich verdiene das.

„Ich wähle den Ort“, sage ich schnell, bevor ich es mir anders überlegen kann, und ich sehe, wie sich Winstons Augen weiten.

Ich wähle nie den Ort. Winston ist immer derjenige, der plant, wo wir uns treffen und was wir unternehmen, und ich füge mich immer. Das ist neu für ihn.

„Okay“, meint er mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht und, Gott, ich liebe dieses Grinsen.

Mit einer Hand streiche ich meine Haare zurück und weiche langsam vor ihm zurück. Ich mache noch ein paar weitere Schritte zurück, während ich ihm weiterhin zugewandt bin, und er lacht mir zu.

„Geh, bevor sie dich aus der Mannschaft werfen!“, ruft er und ich drehe mich um, um zurück zum Gebäude zu gehen. Erst, als ich mich mit dem Rücken zu ihm befinde, lasse ich zu, dass sich ein Lächeln auf mein Gesicht schleicht.

Er hat keine Ahnung, was für eine Wirkung er auf mich hat, und ich möchte nicht, dass er es erfährt.

Ich schüttle über mich selbst den Kopf, als ich die Eingangstür erreiche. Und ohne einen bestimmten Grund lache ich leise – einfach nur, weil ich das Gefühl habe, es zu müssen.
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