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Twisted Love

OneshotAllgemein / P12
Chrollo Lucilfer Feitan
05.09.2020
05.09.2020
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Nur noch 32 Sekunden, bis deine Zielperson erscheinen würde, die du heute noch töten musst.

Du zupfst nochmal deinen (L/F) Rock zurecht und streckst dein Handy in deine Jackentasche zurück.

Innerlich überlegst du dir schon, wo du ihn töten würdest. Auf der Straße wäre es ziemlich ungünstig, weil du dann Augenzeugen an der Backe hättest und das würde definitiv Ärger bedeuten.

Das heißt wohl für dich, dass du wirklich mit ihn in sein Haus gehen musst und auf die perfekte Gelegenheit warten, um ihn zu töten.

Du seufzst und schließt für einen kurzen Moment deine (A/F) Augen.

»Ms. (N/N)?«, hörst du eine männliche Stimme fragen und du öffnest deine Augen wieder. Nur, um deine verbot gutaussehende Zielperson ansehen zu müssen.

Chrollo Lucilfer.

»Ein wunderschönen guten Tag, Mr. Lucilfer. Es freut mich, dass Sie sich für mich entschieden haben«, begrüßt du deinen Chef höflich und schenkst ihm ein kurzes Lächeln, was keinesfalls ehrlich ist.

»Nun, wollen wir reingehen, damit ich ihnen ihre Arbeit erklären kann?«, fragt der Grauäugige dich.

»Nur zu, Ich werde ihnen folgen.«

Der Schwarzhaarige kehrt dir den Rücken zu und steuert sein Haus an, wobei du ihn auf Schritt und tritt folgst.

Schnell hat er seine Haustür geöffnet und betrifft sein Haus als erstes, dicht gefolgt von dir.

Chrollo zieht sein Jackett, sowie seine Schuhe aus und stellt diese ordentlich weg. »Bevor Sie mit ihrer Arbeit beginnen, möchte ich noch etwas wissen.«

Der Schwarzhaarige dreht sich wieder zu dir und fixiert dich mit seinen Blick. »Und das wäre, Mr. Lucilfer?«, willst du wissen, wobei du seine Haustür nebenbei schließt.

»Besitzt du eine Nen-Fähigkeit?«, stellt er dir die Frage, wobei du dich leicht verkrampfst.

Du betest innerlich dafür, dass der Schwarzhaarige nichts von deiner Spannung bemerkt hat und ziehst dir deine Schuhe aus, um diese ordentlich zu seine zustellen.

»Nein, Ich besitze keine, aber das wird doch auch nicht wichtig fürs putzen sein, oder?«, beantwortest du seine Frage und richtest sich wieder in deiner vollen Größe auf.

Eine glatte Lüge. Natürlich, besitzt du eine Nen-Fähigkeit, sonst würdest du sicher nicht als Assassine aktiv sein, aber was der gute nicht weiß, macht ihn auch nicht heiß.

Dennoch ist es merkwürdig, dass er dich ausgerechnet jetzt danach gefragt hat.

»Mh, nein, damit haben Sie recht. Vergessen Sie die Frage wieder«, sagt er und kehrt dir den Rücken zu.

Du beißt dir auf die Innenseite deiner Wange und spielst mit den Gedanken es jetzt zutun, aber dein Bauchgefühl sagt dir, dass es noch nicht der richtige Moment dafür ist.

»Sie können ihre Jacke auch noch ausziehen und dann folgen Sie mir bitte.«

Kaum hat dein Chef dir diesen Befehl erteilt, ziehst du deine Jacke auf und hängst sie auf einen der Harken, bevor du dem Schwarzhaarigen folgst, der schon halb in ein Zimmer verschwunden ist.

Das Zimmer teilt sich als seine Küche heraus und Chrollo hat sich inzwischen an den Esstisch gesetzt, wobei ein Buch vor ihm auf dem Tisch liegt.

»Die Putzutensilien stehen auf der Kücheninsel und zudem möchte ich, dass Sie mich duzen. So alt bin ich nämlich noch nicht«, erklärt er dir, ohne dich anzusehen.

»Dasselbe geht auch für mich. Darf ich aber fragen, warum du gefragt hast, ob ich eine Nen-Fähigkeit besitze?«, hakst du nach, woraufhin Chrollo seinen Blick von seinem Buch abwendet und dir stattdessen in die (A/F) Augen sieht.

»Ich möchte im vornherein wissen, was meine Putzkraft kann, deshalb habe ich dir diese Frage gestellt.«

»Ich verstehe. Gut, dann werde ich mich mal ans Putzen machen«, sagst du und läufst auf die Kücheninsel zu, damit du deiner Arbeit nachgehen kannst.

Innerlich atmest du erleichtert auf, weil Chrollo anscheinend noch keinen Verdacht geschöpft hat.

Vermutlich hatte er schon andere hier gehabt, die Nen-Fähigkeiten besitzt haben und somit, ihre Arbeit erleichtert haben, aber das braucht dich nicht zu interessieren.

Deine Nen-Fähigkeit könnte dir nicht mal im Traum helfen, die Wohnung zu säubern.

Zugegeben benutzt du deine Nen-Fähigkeit nur, wenn du wirklich in der Klemme steckst, weil du in einem ähnlichen Berserker Modus verfällst und alles zerstörst, was dir in die Quere kommt.

Du hörst erst auf, wenn keiner deiner Gegner mehr auf den Beinen steht und genau darum, benutzt zu deine Nen-Fähigkeit nur im Notfall, weil es an deinen Kräften zerrt. Auch, wenn du den Nen Typ Verstärkung angehörst.

»Ich werde deine Arbeit beurteilen. Also, sei gründlich«, reißt dich Chrollo aus deinen Gedanken, als du den Eimer von der Kücheninsel nimmst.

»Keine Sorge, Chef. Ich bin immer gründlich und werde dich sicher zufrieden stellen«, antwortest du und kannst dir ein kleines Lächeln nicht verkneifen, bevor du zu dem Waschbecken läufst.

•••

Der Schwarzhaarige hatte nicht gelogen, als er gesagt hat, dass er deine Arbeit kontrollieren würde.

Kaum warst du mit einem Zimmer fertig, ging er schon durch den Raum und kontrollierte, ob du auch jeden klitzekleinen Staubkorn beseitigt hast.

Allerdings hättest du nicht viel zutun, Weil die Wohnung für dich schon sauber genug war.

Innerlich fragst du dich, ob der Schwarzhaarige vielleicht nicht doch ein kleiner Putzfanatiker ist, der seine Wohnung mehr, als sauber haben muss.

Apropo Chrollo, der Grauäugige war der Meinung, dass er dich für eine halbe Stunde alleine lassen müsse, weil er einen Anruf bekommen hat.

Das war die perfekte Gelegenheit um dich eine kleine Pause zu gönnen und nebenbei herauszufinden, wie dein alter bekannter hier so lebt.

Natürlich, ist er kein direkter bekannter für dich, aber als fremde würdest du euch auch nicht gerade bezeichnen.

Bisher bist du ihm ganze zweimal begegnet damals hast du in Metero City gelebt und der Schwarzhaarige ist dir des öfteren dort aufgefallen und das andere mal war in Yorknew City das liegt nun ganze drei Monate zurück.

Seufzend lässt du dich auf das riesige Bett fallen und schließt deine Augen. Wenn das hier vorbei ist, wirst du dir definitiv Urlaub von 'deinen Job' nehmen.

»Ich sagte dir doch, dass Machi gesagt hat, dass sie ein schlechtes Gefühl hat. Diese Frau, die der Chef zu sich geholt hat, bedeutet Ärger«, hörst du eine Stimme von draußen sagen und öffnest ruckartig deine Augen, bevor du dich aufsetzt.

»Ist das so, Feitan? Und wo ist der Chef?«, will eine zweite Stimme wissen.

»Der muss schon wieder hier sein, weil Pakunoda mir eine SMS geschrieben hat, Phinks«, antwortet Feitan seinen Kameraden.

»Gut, dann geh ich nach unten, um nach dieser Frau zu suchen, während du nachdem Chef suchst«, meint Phinks.

»Von mir aus. Wenn du die Frau findest, töte sie nicht«, sagt Feitan.

Alarmiert stehst du leise vom Bett auf und schielst zu der anderen Tür, die dir vielleicht dein Hintern retten wird, oder dich in die Hände dieser Männer treiben wird.

Du kannst nämlich jetzt unmöglich ein Kampf mit einem der Männer anfangen, weil sonst deine ganze Mühe umsonst war.

Auf leisen Sohlen stiehlt du dich davon und öffnest leise die Tür, bevor du durch diese hindurch schlüpfst und so gleich wieder hinter dir schließt.

Jetzt fällt dir auch das Geräusch der Dusche auf und du musst schwer schlucken, als du zu der Dusche siehst.

Du kannst Chrollo durch die Glasscheibe erkennen, der sich gerade eine Dusche genehmigt.

Er muss sich wohl an dir vorbei geschlichen haben, als du in einem anderen Zimmer mit den Putzen beschäftigt warst.

Leise läufst auf die Dusche zu und ziehst dein Messer aus deinem Stiefel, dass du dort immer bei dir trägst.

Es ist war riskant, ihn jetzt töten. Denn, wenn die anderen davon Wind kriegen, werden sie definitiv dich angreifen, aber wer sagt dir, dass du nochmal so eine Chance bekommen wirst, Chrollo so schutzlos ausgeliefert zu kriegen, dass du ihn töten kannst?

Dein Auftraggeber würde dich ein Kopf kürzer machen, wenn er dich gerade erleben würde, sofern du zögern solltest, ihn endlich aus dem Weg zu räumen.

Vorsichtig öffnest du die Glastür und hebst deine Hand mit deinem Messer an, bevor du ausholst, aber in diesem Moment dreht sich der Grauägige zu dir um.

Schneller als du gucken kannst, packt er dein Handgelenk und hindert dich so daran, ihn zu töten.

»So hinterhältig hätte ich dich nicht eingeschätzt, (N/N).«

»Tja, ein Assassine tut, was ein Assassine tun muss, um seinen Job zu erledigen. Immerhin solltest du das doch wissen, weil du doch schon selber ein angeheuert hast«, meinst du.

»Da scheint wohl jemand sehr gut Bescheid zu wissen. Nun denn, wer ist es, der mich tot sehen will, hm?«, hakt er nach und übt mehr Druck auf deinem Handgelenk aus, sodass du gezwungen bist, das Messer loszulassen.

»Schweigepflicht gegenüber meinen Klienten. Was hast du jetzt mit mir vor?«, hakt du nach und gibst dir alle Mühe ihm in die Augen zusehen, anstatt ein Blick auf seine Muskeln, oder seine Intimzone zuwerfen.

»Zuerst einmal kommt das Weg, damit du nicht noch auf dumme Gedanken kommst.« Chrollo wirft das Messer von dir nach oben, wo es in der Decke stecken bleibt.

»Das ist ganz schön riskant, wenn das herunterfällt, findest du nicht auch?«, fragst du, aber du wirst im nächsten Moment in die Dusche gezogen und Chrollo schlingt seine Arme um dich.

»Angst? Mh, wenn es in den nächsten 10 Sekunden nicht herunterfällt, gibst du deinen Job auf und schließt dich meiner Phantom Troupe an, einverstanden?«, schlägt er vor und löst einen Arm von dir, damit er dir eine nasse (H/F) Haarsträhne aus dem Gesicht schieben kann.

»Warum sollte ich mich darauf einlassen?«, willst du wissen und legst deine Hände auf deine nackte, trainierte Brust ab.

»Weil ich dir keine Wahl lasse, oder willst du lieber sterben? Eine Frau, die mich versucht zu töten, lass ich sicher nicht so einfach davonkommen. Dir bleiben nur diese zwei Optionen«, erklärt er dir und nimmt seine andere Hand von dir weg, stattdessen greift Chrollo nachdem knüpfen deiner (L/F) Bluse und öffnest diese.

»Mh, dann Spiel ich dein kleines Spielchen mit, aber denk ja nicht, dass du die Oberhand haben wirst«, sagst du Selbstsicher und greifst nach seinem besten Stück.

»Ganz schön frech. So hatte ich dich nicht in Erinnerung«, meint er, woraufhin du eine Augenbraue nach oben ziehst und Chrollo dich vollkommen aus deiner Bluse befreit.

»Du...Du erinnerst dich an mich?«, stellst du ihm die Frage und wirst von Chrollo Hochgehoben, sodass du gezwungen bist, deine Beine um seine Hüften zu schlingen.

»Ja, du bist mir noch in Metero City öfters hinterher gelaufen und mir ist später zu Ohren gekommen, was aus dir geworden ist.«

»Illumi hat es dir gesteckt. Der kann definitiv etwas erleben. Also wusstest du von Anfang an Bescheid, obwohl du mich seit Jahren nicht mehr gesehen hast?«, knurrst du und siehst hinter Chrollo etwas nach unten fallen.

»Das wird wohl warten müssen, weil du ab jetzt ein Mitglied der Phantom Troupe bist. Ich habe das sagen, (D/N). Und um deine Frage zu beantworten, ja. Ich wollte aber dein kleines Spielchen mitspielen«, meint er und kommt deinen Gesicht gefährlich nah.

»Oh, das werden wir noch sehen, Chef.« Du überbrückst die Lücke zwischen euch und presst deine Lippen auf seine Lippen, wobei du ihm in die Unterlippe beißt, um ihn zu zeigen, dass du ihm nicht so einfach die Führung unter der Dusche überlassen würdest.

»Das denkst auch nur du.« Er erwidert deinen Kuss und du hörst nebenbei, während das Wasser auf euch nieder prasselt, wie die Tür zum Badezimmer geöffnet wird.

»Ich schätze, die Sache hat sich erledigt, Phinks.«

»Was du nicht sagst, Feitan. Los gehen wir, sonst wird der Chef noch wütend«, erwidert Phinks.

Innerlich amüsiert es dich schon ein wenig, weil die beiden hierher gekommen sind, um dich zu schnappen und dich nicht mit ihren Chef unter der Dusche zu erwischen.

Du bist schon darauf gespannt, deine neuem Kameraden offiziell kennenzulernen, aber woher widmest du dich Chrollo.
 
 
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