Zweite chance

GeschichteAllgemein / P16
Whitley Schnee
03.09.2020
08.09.2020
2
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03.09.2020 2.395
 
(Niemanden Pov)


Weiss machte sich bereit in ein paar Tagen nach Beacon zu gehen und machte schonmal ihre Koffer bereit.

„Weiss?“

Sie seufzte, bevor sie sich umdrehte und ihren Bruder ansah. Aber sie bemerkte, wie etwas nicht stimmte.

„Was ist los, Whitley?“

Er sah etwas… Besorgt aus, bevor er seufzte und zu mir ging. Er lächelte nicht, oder hatte eine hochnäsige Haltung. Das Machte Weiss ein bisschen besorgt.
   
„Unser Vater wird wahrscheinlich etwas in der Zukunft machen, damit du wieder nachhause kommst“, fing er an und holte eine Kreditkarte raus, bevor er es ihr gab. „Er weiß nicht, dass ich ein separates Konto für alle Fälle habe. Das Passwort ist 389205.“

„Warum gibst du es mir?“, fragte sie. „Ich dachte, du mochtest mich nie.“

„Da-!“, er wollte was sagen, aber stoppte sich und kratze sich an den Kopf. „Ich hasse weder dich oder gar Winter. Ich war… Ich war eifersüchtig auf euch. Aber nicht wegen euer Semblance.“ Sie schaute ihn überrascht an. „Weiss. Du hattest Winter, in den du dich klammern konntest. Unsere Mutter ist… Du weißt schon. Du hattest immer eine Schulter zu Weinen… Aber ich bekam nicht mal Blicke von Winter. Denkst du wirklich, dass nur weil ich "Vater Liebling" bin, dass ich er mir nichts antut? Er behandelte mich wie er dich behandelte, aber da niemand mich beschützte, hielt ihn nicht wirklich jemand zurück.“ Er sah ihr nicht in den Augen. „Es ist mir klar, dass ich nicht der beste Bruder für keinen euch war… Aber ich könnte keine von euch beiden Hassen. Ihr…“ er sah von ihr weg. Seine Hände ballten sich an seine Seiten.

„Ihr verdient was Besseres als ein Schlechten Bruder.“

Weiss konnte ihren eigenen Bruder nicht erkennen. Sie dachte immer, dass er sie und Winter nicht mochte, aber sie dachte nach, wie nie wirklich versuche mit ihm zu reden.

Sie konnte es nur bei seiner Haltung erkennen, dass es ein Versuch war, die Dinge richtigzumachen, bevor es zu spät ist. Sie wollte was sagen, aber er war schneller:

     „Wenn du etwas brauchst, kannst du mich immer anrufen…“ Er legte seine Faust direkt über ihr Herz. „Egal ob Erbin oder Jägerin. Du bist meine Schwester und werde dich immer unterstützen. Also passe bitte auf dich auf.“

Damit drehte sich um und ging weg. Weiss konnte nur sein rücken anstarren.


X


Whitley machte seine Augen auf. Er konnte nur zu der Decke Starren. Sein Körper schmerzte auf eine Weise, dass er sich nicht bewegen konnte.

„Wie ich sehe, sind sie aufgewacht.“

Ich drehte mein Kopf leicht zu der Stimme und sah dort ein Doktor.

     „Was ist passiert?“

Der Arzt antwortete, indem er die Nachrichten auf den Bildschirm zeigte. Dort ist ein Reporter und ein Bild, dass er kommentierte.

Das Bild war einem grimm angriff. Eine gruppe von Kindern – Faunus und Menschen – und ein Grimm. Zwischen ihn war Whitley. Sein Rücken war zu den Kindern gerichtet und sein Arm war in den Mund auf den Gesicht von den Grimm.

Er erinnerte sich jetzt, was passierte. Er ging durch die Stadt zu spazieren, als die Grimms angriffen. Er wollte sich verstecken, aber er sah die Gruppe Kinder und sein Körper reagierte von Selbst.

Der Weißhaarige Junge sagte nichts, als der Arzt ging. Nach ein paar Sekunden öffnete sich die Tür und seine Schwester Winter ging herein. Er wusste schon, was sie sagen wollte und machte sich bereit.

„Was du getan hast, war dumm und unverantwortlich. Was hast du dir dabei gedacht?“

„Das würde ich auch gerne wissen“, antwortete Whitley. Er sah sie an und war überrascht von der Sorge in ihre Augen, aber auch Überraschung.

Er hatte jetzt Narben auf dem Gesicht. Vier Lange Linien, die von ein bisschen der Stirn bis zum King gingen. Aber das war es nicht, was sie überraschte.

Den in seine Rechte Iris war das Zeichen von einer Schlange mit einem Kreuz, um das er sich wickelte, Zwei Flügel und eine Krone darüber. Um das Zeichen waren zwei kreise und viele verschiedene Symbole, dass sie nicht erkennen konnte.

„Wie geht es den Kindern?“

„Wohlauf. Die Ace-Ops kamen rechtzeitig und erledigten die restlichen Grimms.“

Winter wurde überrascht, als Whitley leise lachte und seinem Arm auf seine Augen legte. Sie sah die Tränen an der Seite fallen und sie hörte ihn etwas flüstern von dem sie wusste, dass es für sich selbst ist:

„Gott sei Dank…“

Ihre Augen wurden kurz groß, bevor sie sich erweichten und sie ihre Hand auf seine Schulter legte. Sie beugte sich dann vor und umarmte ihn sanft.

Sie wusste nicht, wann es das letzte Mal ist, dass sie ihren Bruder umarmte. Aber sie wusste, dass es nicht das letzte Mal sein wird.

X


Seitdem sind 3 Wochen vergangen. Whitley wurde im Gegensatz zu seinem Vater von Menschen und Faunus langsam gemocht. Winter besuchte ihn so oft es ging und gab während seiner Rehabilitation einige Bücher, die er bat.

Whitley musste leicht Lachen, als er sie über Alchemie Bücher sprach. Er wollte nicht wirklich sagen, woher er seine Semblance herausfand und sagte einfach, er hatte Glück, dass eine ihrer Vorfahren etwas Ähnliches hatte und er praktisch und ein Glücksspiel machte.

Er konnte ja nicht sagen, dass er nur dank der Wahrheit über die wahrscheinlich Komplizierteste Semblance der Welt herausfand.

Er wurde sehr wenig von seinem Vater besucht. Jacques ging nur, um so zu tun, als wäre er um Whitley besorgt, aber ging auch schnell wieder. Er war zufrieden mit der Anerkennung, dass sein Sohn für die Schnee-Familie gab, aber das war es auch schon. Willow besuchte ihn nicht, aber er konnte es ihr nicht verübeln. Sie war schon emotional kaputt und brauchte kein neuer Zusammenbruch.

General Ironwood selbst besuchte ihn, schellte ihn und gratulierte ihn für seine Aktionen.

Derzeit war er mit Winter in dem Krankenhaus und bat ihr, Weiss nichts über seinen Zustand zu erzählen, oder sie wenigstens zu bitten, nicht zurückzukommen. Winter verstand, dass es wegen Jacques ist und akzeptierte es widerstrebend. Er las einfach eine der Bücher in Ruhe und genoss die Anwesenheit von seiner Schwester.

„Deine Semblance ist wirklich einzigartig“, sagte Winter und hielt eine Holzpuppe, dass ihr Bruder machte. „Materie unter Verwendung der eigenen Energie zu manipulieren und zu verändern ist schon unglaublich. Aber das man dafür die Gesetze der Alchemie benutzt…“

„Aber es ist auch ziemlicher Kopfbrecher“, sagte Whitley und schloss sein Buch. Er rieb sich die Nasenrücken mit seinem Finger. „Ich muss die Regel der Alchemie immer im Kopf behalten, oder etwas könnte schiefgehen.“

Er nahm die Holzpuppe. Das Zeichen in seinen Augen leuchtete und ein blaue blitz ging zu der Puppe, bevor er sich in ein Holzmesser verwandelte.

„Nur das hier macht viel Arbeit.“

Winter schüttelte leicht den Kopf bei ihm. Sie hatte eine Ahnung, dass es bereits Kompliziert ist, und während er es ansprach, fühlt es sich so an, als meinte er es nicht ernst.

Winter nahm dann eine Kiste und legte es vor ihn. Er hob eine Augenbraue und sie erklärte:

„Öffne es.“

Er öffnete es und seine Augen wurden groß. Es war eine große Augenklappe mit den Schnee Zeichen.

„Das ist mein Geschenk an dich… Und eine Entschuldigung“, antwortete sie und lächelte bei seinem schockierten Gesicht. „Ich habe immer gedacht, dass du der Liebling von unserem Vater bist und konzentrierte ich komplett an Weiss… Aber als das Bild von dir sah, dass die Kinder beschützte… Habe ich mich erinnert, dass unsere Eltern nicht Besten waren und das ich noch einen Bruder habe, der mich vielleicht braucht.“

Whitley nahm es langsam und sah es sich an. Er starrte es entschloss an, bevor er sprach:

„Winter… Könntest du mir mit etwas helfen?“

X


Whitley dürfte endlich aus dem Krankenhaus gehen. Sofort wartete auf ihn ein Auto. Mit Winter ging er in dem Auto und fuhren zu der Schnee-Villa.

„Also. Was habe ich alles verpasst?“, fragte er und wandte sich zu seiner Schwester. Er wollte während seiner Rehabilitation nicht seinem Kopf zerbrechen und isolierte sich komplett. Derzeit trug er auch Augenklappe, dass sein Auge und ein großer Teil seiner Stirn bedeckt.

„Die Leute von Mantle mögen unseren Vater immer noch nicht, aber du bist bei den Leuten ein bisschen beliebt geworden. Vor allem bei den Faunus.“

Er runzelte die Stirn, bevor er sprach:

„Was hat unser Vater eigentlich gegen die Faunus, dass er sie so sieht? Gegen den White Fang kann ich es noch verstehen, aber es ist unsere Schuld, dass wir Angst vor ihnen haben.“

Winter wusste sofort über was er sprach, aber fragte:

„Was meinst du?“

„Macht darf nur denen gegeben werden, die bereit sind, sich zu senken, um sie zu pflücken.“ Er schaute nach draußen. Sein Spiegelbild wurde an dem Fenster reflektiert. „Aber es ist gefährlich. Es zieht das Schlimmste an. Und verdirbt das Beste. Faunus haben mehr kraft als ein normaler Mensch, aber die Leute bekommen Angst deswegen.“

„Und ihre Angst erzeugt Gewalt“, machte Winter weiter. Sie war wirklich beeindruckt von seiner Denkweise und musste zugeben, dass sie damit einverstanden war.

Nicht jedes Lebewesen hatte das recht an macht. Ihr Vater ist das beste Beispiel dafür.

„Genau“, nickte Whitley und sah sie an, bevor er seufzte und seine Hand ansah. Er dachte an alles, was man ihn zeigte.

Aber das ließ ihn nur wütend werden.

X


„Also hat er wirklich Alchemie als Semblance?“, fragte Ironwood und beugte sich vor seinem Tisch.

„Ja“, nickte Winter.

Ironwood dachte nach. Alchemie ist etwas, was noch älter ist als die Technik Staub in der Kleidung zu weben. Niemand wusste warum, aber mit der Zeit verschwanden sie und wurden ein weiteres Märchen.

„Und er kann es ohne transmutationskreis machen?“

„… Nicht ganz“, sagte Winter und zeigte auf ihr Auge. „Der Kreis befindet sich in sein Auge. Wenn er es benutzt, dann leuchtet es auf. Also bedeckt er es mit einer Augenklappe.“

James Augen wurden groß, bevor er sie wieder normal machte.

„Verstehe. Wer weiß noch davon?“

„Ich, der Arzt und euch. Whitley will es unserem Vater Wegen… Persönliche Gründe nicht sagen.“

Die beiden Erwachsenen wussten sofort, was sie damit meinte:
Ironwood dachte kurz nach, bevor er lächelte und sprach:

„Warum nehmen sie sich nicht ein bisschen Zeit für sich und kümmern sich um ihren Bruder?“

Sie schaute ihn überrascht an, aber nickte dankbar und sprach:

„Danke, General Ironwood. “

X


Whitley musste Blinzeln. Mehrere Male. Er saß auf sein Bett mit mehreren Büchern und Notizen neben ihn. Winter ist in seinem Zimmer und sprach etwas, bei den er fragen musste:

„… Tut mir leid, dass ich so eine Frage Stelle: Aber wer soll, wo mit wem für wie lange bleiben und warum?“

„Ich wohne näher an dem Krankenhaus und es hat auch eine Trainingshalle, wo du trainieren kannst“, erklärte Winter. Sie lächelte leicht bei seinem geschockten Gesicht. „Auch glaube ich, dass du eine Pause von unserem Vater brauchst.“

„Was ist mit Weiss?“, fragte Whitley und überraschte sie. „Von seine Ausdrücke kann ich sagen, dass sie nicht mal seine Anrufe annimmt. Verdammt, er ließ sie einfach gehen, weil er mich als Plan B hat. Ich gab ihr meine zweite Kreditkarte und da ich täglich Lien darin lege, wird sie nicht wirklich aufhören ihn die kalte Schulter zu geben.“

„… Seit wann machst du Witze?“, fragte Winter belustigt.

„Seit ich mich entschied meine eigene Person zu sein, statt ein Mini-Jacques“, antwortete Whitley trocken, aber mit einem Kichern. „Aber wirklich. Ich will unsere Mutter nicht alleine mit ihm lassen.“

„Ich habe bereits mit dem Dienern geredet und sie werden auf unsere Mutter aufpassen. Und ich habe bereits mit ihm gesprochen. Solange du zu den Veranstaltungen gehst, kannst du mit mir leben.“

„Super. Ich werde benutzt, um seine nicht existierende Popularität zu steigen“, grummelte Whitley.

Winter verstand seine Frustration gut, da Weiss das gleiche Problem hatte. Sie ging zu seinem Bett und sah sich die Notizen an.

„Du bist wirklich fleißig, oder?“, sagte sie mit einem Hauch von Stolz.

„Entweder dass, oder ich kann meine eigene Semblance nicht richtig benutzen“, schnaubte er und sie nickte.

„Sorge dich später damit und fange an zu Packen.“

„Verstanden.“

X


Whitley überraschte Winter, als er nicht nur half ihr Haus sauber zu halten, aber auch mit seinen anständigen Kochkünsten. Anscheinend bat er den Diener der Schnee-Familie ihn zu zeigen, wie man alles macht.

Von Zeit zu Zeit wusste sie nicht, ob sie mit ihrem 15-jährigen Bruder oder jemand anderen Sprach, aber sie wusste es besser.

Sie nahm sich nie Zeit für ihn, oder gab ihn Aufmerksamkeit. Es war erbärmlich, dass sie so wenig von ihrem eigenen Bruder kannte. Und sie wusste das.

Deswegen war sie so dankbar, dass er ihr Angebot akzeptierte mit ihm zu wohnen. Er scherzte, war sarkastisch, aber verhielt sich nicht wie ein Jacques. Er war ein Guter Junge, auf den sie Stolz ihren Bruder nennen konnte.

Derzeit sah sie ihn in sein Zimmer. Mit Kopfhörer und mit Büchern sowie Notizen. Es war eine Position, die sie ihn oft fand.

Auch hatte er sich ein neuer Haarschnitt gegeben. Sein Haar an der ging nur leicht bis zu den Augenbrauen, während die Seiten etwas kürzer waren. Überraschenderweise war es die Idee von Winter für den Schnitt.

Mit der lässigen Kleidung, die er trug, sah er einfach wie ein Normaler junge…, wenn man sein Auge ignorierte.

Whitley seufzte leise, bevor er seine Kopfhörer nahm und die Bücher neben ihn legte. Er stand auf und begann sich kurz zu strecken. Seine Augenklappe lag auf den Nachttisch neben sein Betten.

„Du bist heute dran zu kochen“, sagte Winter und ging von dem Zimmer, als sie noch ein "Ich weiß!" hörte und lächelte leicht.

X


„Ich will nach Vale gehen“, sagte Whitley stumpf und sorgte dafür, dass Winter ihn überrascht ansah. Sie trank einem Glass Wasser, bevor sie fragte.

„Warum so plötzlich?“

„Ich möchte zu den Vytal-Fest. Ich will Weiss persönlich über na ja… Meine derzeitige Situation sprechen.“ Er zeigte auf seinem Auge.

„Bist du dir sicher?“

„Besser ich als unser Vater, der wahrscheinlich früher oder später verzweifelt wird.“

Sie konnte nicht damit streiten. Ihr Vater tat anscheinend noch nichts, aber sie konnten sehen, was er sagen wollte.

„Und Ich glaube, dass mit dir und General Ironwood er ein paar kleine Probleme haben könnte“, fügte Whitley hinzu mit einem gerissenen Lächeln.

Etwas was sie von ihrem Bruder herausfand war, dass er gerne unseren Vater in den Wahnsinn treibt, aber sie genoss es auch ein bisschen, also konnte sie nicht viel sagen.
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