Skyfall

von Chraze
GeschichteAbenteuer, Drama / P18
Lusheeta "Sheeta" Toel Ul Laputa Pazu
02.09.2020
20.10.2020
5
9.782
 
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02.09.2020 1.090
 
Hallo und herzlich Willkommen verehrte Leserschaft,

ich darf euch einmal mehr zu einer neuen FanFiktion von mir begrüßen. Die Idee zu dieser FF hatte ich schon länger und ich brenne schon seit Monaten darauf sie zu schreiben. Daher freut es mich umso mehr, dass ich sie euch endlich präsentieren darf. Bei das Schloss im Himmel handelt es sich sogar um meinen Lieblingsfilm, daher sollte die Motivation noch einmal erhöht sein. Planmäßige Updates kommen mindestens einmal im Monat. Ich versuche aber häufiger zu posten. Aber genug von mir. Ich wünsche euch ganz viel Spaß mit „Skyfall“

„Rückzug, alle Mann Rückzug.“, das war das Einzige was Pazu hören konnte, bevor die Explosionen begannen und Feuer direkt vor ihm und seiner Truppe ausbrach. Sein leitender Offizier rief zum Rückzug auf. Die Roboter der Laputaner waren auf dem Vormarsch und gegen sie war die Chance auf einen Sieg so gut wie Null. Diese Dinger waren einfach so gut wie unzerstörbar. Auch Pazu musste das schon auf die harte Tour lernen. Unzählige Male hatte er einmal mit seinem Gewehr auf einen von ihnen geschossen. Und seine Kugeln hinterließen wenn überhaupt nur kleine Kratzer. Von richtigen Wunden mal ganz zu schweigen. Wenn ihm damals nicht einer seiner Kameraden gerettet hätte, hätte er an dem Tag wohl das Zeitliche gesegnet. Pazu rannte so schnell er konnte seiner Truppe hinterher. Die Roboter würden bald hier sein und bekanntlich machten die Laputaner keine Gefangene. Während er flüchtete, bot sich ihm ein gar schrecklicher Anblick. Überall lagen Leichen seiner Einheit. Blut färbte den Boden komplett rot. Er starrte auf ihre Gesichter, auf ihre leblosen Augen und musste mit Schrecken feststellen, dass sich unter den Toten auch ein paar Leute befanden die er kannte. „Pazu was machst du denn da?, riss ihm die Stimme seines Offiziers aus den Gedanken. „Sieh zu dass du hier weg kommst.“ Doch zu spät. Dutzende Roboter versperrten ihm den Fluchtweg. Pazu sah seinem Ende entgegen. „Fresst das ihr dreckigen Metallmonster!" Der Offizier tauchte neben ihm mit einem Maschinengewehr auf . Er sah Pazu eindringlich an und rief zu ihm: „Verschwinde von hier Pazu. Flüchte so schnell du kannst zur Festung Tedis. Du hast jetzt das Kommando. Du musst es lebend zurück zu General Muoro schaffen. Hast du verstanden?“ Pazu nickte und rannte los. Im Hintergrund hörte er noch den Offizier brüllen: „Für die Menschheit!“ Nach ein paar Sekunden Schusshagel folgte jedoch eine Explosion nach der nächsten und das letzte was Pazu hörte, waren die qualvollen Todesschreie seines Offiziers.



Pazu war total am Ende als er die Festung Tedis erreichte. Die größte Festung des ganzen Landes. Wahrscheinlich sogar der ganzen Welt. Die Menschheit nannte sie voller stolz „die letzte Bastion“ Und das war sie jetzt wohl wahrscheinlich auch. Die Roboter waren auf dem Vormarsch und aller Voraussicht nach würde auch die Festung Tedis ihnen nicht lange trotzen. Pazu stürmte ins Innere der Festung direkt in Richtung Kriegsraum. Mehrere Wachen versuchten ihn aufzuhalten, doch er war zu schnell für sie. Dann erreichte er sein Ziel. Er durchbrach die Holztür, legte sich mit vollem Tempo auf die Nase und landete direkt vor einem breit gebauten Mann in grüner Uniform. Hinter ihm stürmten die Soldaten hinein. Als sie sahen wer da vor ihnen stand, nahmen sie Haltung an und salutierten: „Bitte vielmals um Verzeihung Herr General.“, erhob einer von den Soldaten das Wort. „Dieser Knilch ist einfach an uns vorbei gestürmt. Wir werden ihn sofort in den Kerker werfen.“ Doch der General winkte ab: „Das wird nicht nötig sein. Ich will wissen was er zu sagen hat. Ihr dürft wieder auf Euren Posten zurückkehren. Kümmert ihr euch in der Zwischenzeit um die Verwundeten und um unsere Verteidigung. Diese Bastarde werden jeden Augenblick hier sein und ich will das diese Festung zu 100% einsatzbereit ist.“ Die Soldaten nickten respektvoll und machten sich auf dem Weg. „Jawohl Herr General, wird erledigt Herr General!“ Dann wandte er sich an den vor sich liegenden Pazu: „Und mit wem habe ich das Vergnügen?“ Pazu stand auf und als er sah wen er vor sich hatte, verkrampfte er sofort und fing an zu stottern: „Äh Gene-General Muoro. Ich-ich bitte vielmals um Verzeihung. Ich bin Soldat Pazu von der 9. Division.“ Der General fing an zu lachen und antwortete: „Ist schon gut Junge. Also was willst du von mir?“ Pazu wusste nicht wie er es sagen sollte: „Ähm also es ist so... Ich muss Ihnen leider mitteilen dass der Offizier unserer Einheit in der Schlacht gefallen ist. Er opferte sich um mir das Leben zu retten. Außerdem... außerdem hat er mir das Kommando über seine Einheit hinterlassen.“ General Muoro sah ihn schweigend an. Er ließ sich hinterrücks in einen Stuhl fallen und machte sich eine Zigarre an. Als er den ersten Zug nahm, entgegnete er traurig. „Unfassbar. Ich.. ich kann es nicht fassen. Er war einer der Besten in unserer Armee und nun haben diese Mistdinger auch ihn erwischt.“ Dann stand er wieder auf und zog seine Runden um den Konferenztisch. „Du musst wissen Pazu. Er hat sehr viel von dir gehalten. Schon dein Vater diente unter seinem Kommando und die Beiden waren sehr gute Freunde.“ Bevor der General weiterreden, unterbrach Pazu ihn: „Er kannte meinen Vater. Das hatte er nie erwähnt.“ Der General sah ihn böse an und erst da merkte Pazu was er gerade getan hatte. „Oh ich bitte vielmals um Verzeihung General. Ich wollte Sie nicht unterbrechen.“ Muoro seufzte kurz, ehe er fortfuhr: „Wie dem auch sei. Vor ein paar Jahren zogen er und dein Vater in eine Schlacht, doch dein Vater kam nicht wieder zurück. Er war bei der Verteidigung eines Außenpostens gefallen. Kurz bevor er starb, bat dein Vater ihn um einen Gefallen. Er sollte sich um sein einziges Kind kümmern. Um dich Pazu. Er verstand die Lage nur allzu gut und versprach es seinem sterbenden Freund.“ Pazu konnte es nicht glauben. „Deshalb also hat er sich für mich geopfert. Um das Versprechen an meinen Vater zu halten." Muoro nickte: „Und genau aus diesem Grund werde ich seinen letzten Wunsch erfüllen. Du musst beenden was er begonnen hatte. Pazu, hiermit ernenne ich dich zum Offizier der Neunten Division.“

So Leute,

das soll es dann erst einmal mit dem Prolog gewesen sein. Und ich kann nur eines sagen: Mein Laptop brennt. Das Ding brennt einfach. Ich hab so schnell in die Tasten gezimmert wie schon ewig nicht mehr. Lasst mir sehr gerne eure Meinung zum Prolog da. Vor allem zu dem doch etwas brutalen Weg für einen Kinderfilm. Jedenfalls noch einen schönen Tag und bis zum nächsten Mal.

LG Chraze
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