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Gefährten

von Rar22
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18
Cobra Lucy Heartfilia
02.09.2020
28.10.2020
17
33.257
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17.09.2020 1.887
 
Eine Woche war Cobra nun schon mit Lucy in dem Raum in der Kanalisation eingesperrt.
Und er glaubte in der Zwischenzeit waren er und Lucy sich ein wenig näher gekommen.
Sie hatte zumindest keine so große Angst mehr vor ihm.
Vielleicht auch nur weil er ihr genauso von seiner Vergangenheit erzählt hatte, wie sie ihm von ihrer.
Langsam stand er vom Sofa auf und hielt sich den Rücken.
Das Sofa war echt unbequem, er fühlte sich gleich 30 Jahre älter wenn er darauf schlief.
Er sah auf die Tür zum Schlafzimmer die aufging und sah zu Lucy.
Sie sah ihn fragend an und dann mit rotem Kopf zur Seite.
Sie hatte sich immer noch nicht daran gewöhnt das er nur in Boxershorts schlief.
Und er gab zu, sie war unglaubliche niedlich, wenn sie so rot wurde.
„Wir können für die restliche Zeit auch tauschen.“, murmelte sie ohne ihn anzusehen.
Cobra sah sie nachdenklich und schüttelte den Kopf.
„Schon gut.“, murmelte er und sie nickte langsam.
„Willst du zu erst ins Bad?“, fragte er und sie sah wieder zu ihm.
Ihre Wangen waren jedoch immer noch gerötet.
„Nein, geh du ruhig.“, murmelte sie.
Langsam nickte er und nahm sich seine Sachen um ins Bad zu gehen.
Er schloss die Tür hinter sich und hörte wie Lucy zur Küchenzeile ging und scheinbar anfing etwas zum Frühstück zu machen.
Er stieg schnell unter die Dusche und wusch sich, er wollte nicht zu lange unter der Dusche stehen, der Boiler den es dort gab brauchte immer ewig um wieder Warmes Wasser vorzubereiten und Lucy wollte sicher auch noch duschen.
Schnell war er wieder aus der Dusche raus, trocknet sich ab und zog sich seine Sachen über.
Dann verlies er das Bad auch schon wieder.
Lucy stand an der Küchenzeile und schnitt etwas Obst auf.
Er ging auf sie zu, so das sie ihn kurz ansah.
Sie schluckte und wurde schon wieder rot, dieses mal verstand er jedoch nicht wieso.
Bis er in ihren Gedanken hörte das sie ihn in dem Muskel-Shirt irgendwie heiß fand.
Kurz schüttelte er den Kopf, hatte sie tatsächlich gerade gedacht er wäre heiß?
Er sah sie einfach nur an und blinzelte kurz, er stand plötzlich so nah neben ihr, er selbst hatte gar nicht bemerkt das er noch einen Schritt auf sie zugemacht hatte.
Wie von selbst nahm er ihre Hand, die das Messer hielt so das sie ihn sofort erschrocken ansah.
„Du bist wirklich süß, wenn du so rot wirst.“, murmelte er und sofort bekamen ihre Wangen noch mehr Farbe.
Er schnaufte kurz belustigt als er sie sich in Gedanken beschimpfen hörte und lächelte leicht.
Er ließ ihre Hand wieder los und murmelte das er schon mal den Tisch decken würde.
Langsam nickte sie und sah wieder auf das Obst das sie gerade klein schnitt.
Cobra hatte gerade alles an Geschirr und Besteck auf den Tisch gelegt als er Lucy kurz zischen hörte und dann ein klirren.
„Mist…“, murmelte sie und er sah zu ihr rüber.
Sofort sah er was passiert war.
Sie hatte sich in den Finger geschnitten.
„Zeig mal.“, murmelte er und nahm ihre Hand in seine.
Er nahm sich ein sauberes Küchentuch und wischte erst einmal das Blut weg.
Cobra schluckte schwer, der Schnitt war nicht besonders tief und es hörte auch schon wieder auf zu bluten.
Und trotzdem bekam er ein flaues Gefühl im Magen, ihm wurde beinahe richtig schlecht.
Aber irgendwie roch ihr Blut für ihn auch unglaublich süß.
Lucy sah ihn fragend an und er schüttelte nur leicht den Kopf.
„Sag mir nicht dir wird schlecht, wenn du Blut siehst.“, sagte sie leise ein wenig belustigt.
Cobra sah sie an und wusste plötzlich was ihm dieses üble Gefühl im Magen bereitete.
„Es ist dein Blut.“, murmelte er und Lucy sah verwirrt an.
„Mein Blut?“, fragte sie leise und er nickte.
Ihm wurde schlecht, weil es das Blut seiner Gefährtin war und er wusste in dem Moment das er niemals wieder ihr Blut fließen sehen wollte.
„Weil du meine Gefährtin bist und ich dich um jeden Preis beschützen möchte.“, flüsterte er und sah immer noch auf den Schnitt.

Lucy sah ihn immer noch verwirrt an und spürte wie ihre Wangen schon wieder rot wurden.
Ihr Herz hämmerte gegen ihren Brustkorb und sie sah ihn nachdenklich an.
Irgendwie war es unglaublich niedlich was er gerade gesagt hatte.
Er sah sie wieder an und Lucy lächelte leicht.
„Niedlich also?“, fragte er leise und sie zuckte kurz zusammen.
„Das ist echt gemein.“, murmelte sie und sah wie er fragend die Augenbraue hob.
„Du weißt immer was ich denke und ich hab nicht einmal eine Ahnung davon was in deinem Kopf vor sich geht.“, flüsterte sie und er sah sie kurz perplex an bevor er leise lachte.
„Dafür müsstest du Hörmagie erlernen.“, murmelte er und Lucy seufzte leise.
„Und wahrscheinlich dann könnte ich nicht einmal so gut hören wie du.“, sagte sie leise und er nickte.
Sie sah auf und Cobra sah sie sofort fragend an.
„Dann sag mir was du denkst!“, forderte Lucy ernst.
Cobra blinzelte einen Moment nur, scheinbar hatte er nicht damit gerechnet das sie so etwas von ihm fordern würde.
„Das ich dich niemals bluten sehen will, egal aus welchem Grund.“, flüsterte er.
Lucy öffnete vor erstaunen leicht den Mund und sah ihn einfach nur an.
„Und das ich jeden umbringen würde, der dich verletzt.“, fügte er leise hinzu.
Ganz langsam nickte sie und sah auf ihre Hand die immer noch von seiner festgehalten wurde.
„Danke…“, hauchte sie.
Leise fragte er wofür sie sich bedankte und Lucy murmelte das er ihr geantwortet hatte.
Er lächelte leicht und ließ ihre Hand wieder los, er sagte er würde ihr ein Pflaster holen und dann sollten sie wirklich langsam etwas essen.
Lucy sah ihm nur hinterher als er ins Bad rüber ging.
Sie musste plötzlich leicht lächeln, er war irgendwie ganz anders als sie gedacht hatte.
Er war, wenn sie es genau nahm sogar ziemlich fürsorglich und vorsichtig ihr gegenüber.
Sie sah auf als er schon wieder aus dem Bad kam und ihr sofort das Pflaster über die Wunde machte.
„Danke.“, flüsterte sie noch einmal und er nickte nur.
Er nahm den Teller mit dem fertig geschnittenem Obst und stellte ihn zu den anderen Sachen die sie schon auf den Tisch gestellt hatte.
Lucy setzte sich wieder an ihren üblichen Platz und auch Cobra wollte sich gerade setzten, als ihm noch etwas einfiel.
Er ging zum Sofa und nahm ein Buch vom Tisch um es Lucy zu geben.
Fragend sah sie ihn an, nahm es aber entgegen.
„Wendy hat es heute Nacht gebracht, sie dachte vielleicht möchtest du über die ganze Gefährten Sache nachlesen.“, murmelte er und Lucy sah auf den Einband.
„Drachen, Gefährten und Bindung.“, las sie leise und er nickte nur.
„Es ist ziemlich genau erklärt.“, sagte er leise und setzte sich an den Tisch.
Sie nickte nur und legte es erst mal bei Seite um erst zu frühstücken.

Später am Tag lag Lucy auf dem Bett im Schlafzimmer und las in dem Buch das Wendy gebracht hatte.
So langsam verstand sie alles, auch wenn sie noch immer nicht verstand wieso gerade sie Cobras Gefährtin sein sollte.
Außerdem sah sie gerade etwas schockiert auf diese eine Seite.
Cobra würde niemals glücklich werden, wenn sie ihn endgültig abwies?
Und auch sie könnte niemals wahrhaftiges glück empfinden?
Wollen die mich verarschen? Fragte sie sich in Gedanken.
Wenn sie also jemals glücklich werden wollte, jemals wahre Liebe empfinden wollte, dann konnte sie das nur mit Cobra.
Sie legte das Buch weg und sah auf die Bettdecke.
Sie hörte es klopfen und murmelte nur ein leises herein.
Sie sah nicht auf, sie wusste ja das es sowieso Cobra war.
Er setzte sich vorsichtig zu ihr aufs Bett und sah zu dem aufgeschlagen Buch.
Er erkannte die Seite und seufzte lautlos.
Deswegen dachte sie also darüber nach niemals glücklich zu werden.
Lautlos seufzte er und brachte sie dazu ihn anzusehen.
Erstaunt sah sie ihn an und schluckte schwer.
„Du wirst niemals unglücklich sein Lucy.“, murmelte er und sie sah wieder zur Seite.
„Aber auch nie wirklich glücklich…“, flüsterte sie und er sah wie sich Tränen in ihren Augen sammelten.
Noch einmal seufzte er lautlos.
„Du kannst wirklich glücklich werden.“, flüsterte er und sie öffnete den Mund.
„Aber, aber in dem Buch steht…“, fing sie leise an und er nickte langsam.
„Naja, mit seinem Gefährten zusammen zu seinen gibt einen das Gefühl vollständig zu sein. Aber es trifft eher auf Drachen oder Dragon-Slayer zu, du bist keine Dragon-Slayerin.“, sagte er und sie nickte langsam.
„Aber… aber du…“, fing sie leise an.
Er nickte nur und fuhr sich einmal durch die Haare.
„Du kannst nie glücklich werden, wenn ich mich nicht an Dich binde.“, flüsterte sie leise.
Cobra sah zur Seite und spürte wie sie sich plötzlich direkt vor in setzte.
„Ich will einfach nicht das du für immer unglücklich bist.“, hauchte sie und er sah sie erstaunt an.
„Lucy…“, hauchte auch er und legte ihr eine Hand auf die Wange.
Sie schluckte und rutschte noch ein wenig näher an ihn.
Er spürte das zittern in ihrem Körper und sah sie traurig an.
„Dann… dann… tu es…“, gab sie zitternd von sich.
Perplex sah er sie an, damit hatte er nicht gerechnet.
Er lehnte sich zu ihr und sah wie sie ihn aus großen Augen ansah.
Er sah die Angst in ihren Augen und wusste das er es nicht tun konnte, so wie sie es sagte.
Allerdings konnte er sich auch nicht wieder von ihr entfernen.
Ihr Geruch nebelte ihn völlig ein und er konnte nichts anderes als auf ihre Lippen zu starren.
Sie befeuchtete ihre Lippen und in dem Moment setzte etwas in ihm aus.
Sofort lagen seine Lippen auf ihren.
Dieses mal schob sie ihn nicht von sich, sondern erwiderte den Kuss leicht.
Sie fiel auf den Rücken und ihre Lippen lösten sich für einen Moment wieder.
Sie atmete schnell ein und aus und Cobra hörte ihr Herz rasen wie wild.
Außerdem zitterte sie immer noch.
Kurz schloss er die Augen und setzte sich wieder auf.
Lucy setzte sich auch auf und sah ihn fragend an.
„Wieso…“, fragte sie leise und er nahm ihr Gesicht in seine Hände.
„Weil du nicht dafür bereit bist Lucy.“, sagte er ernst und langsam schüttelte sie den Kopf.
„Es… es ist in Ord…“, fing sie wieder an.
„Nein, ich will das du es machst weil du es willst und nicht weil du denkst du musst das tun.“, sagte er.
Langsam nickte sie und lächelte leicht.
„Danke.“, flüsterte sie und er nickte einmal.
„Wieso hast du mich nicht früher angesprochen.“, fragte sie leise.
Cobra sah sie an und kratze sich am Hinterkopf.
Lucy glaubte das sie irgendwann bereit war sich an ihn zu binden, aber nicht mehr in einer Woche.
„Ich… ich wusste nicht wie ich dich ansprechen sollte. Nach allem was passiert ist.“, murmelte er und Lucy nickte verstehend.
Sie konnte ihn wirklich verstehen, ihre Vergangenheit miteinander war nicht und unbedingt einfach.
„Aber…, dann hätten wir mehr Zeit miteinander.“, hauchte sie und sah auf ihre Hände.
Er sah sie erstaunt an und fragte sie leise ob sie es wirklich irgendwann machen wollte.
Langsam nickte sie, sagte aber auch sofort das sie ihn erst richtig kennen lernen wollte und noch Zeit brauchte um überhaupt mit ihm zu schlafen.
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