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Gefährten

von Rar22
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18
Cobra Lucy Heartfilia
02.09.2020
28.10.2020
17
33.257
9
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01.10.2020 2.117
 
Ungläubig sah Erik Lahar und Mest vom Rat an.
Er hob eine Augenbraue und schnaufte leise.
„Drachen?“, fragte er skeptisch und die beiden nickten langsam.
„Alle Gilden versuchen sie zu bekämpfen, aber die größte Chance haben die Dragon-Slayer und du bist auch einer.“, sagte Lahar und Erik lachte leise.
„Und was hab ich davon euch zu helfen?“, fragte er leise.
„Ich denke nicht das du in der Situation bist Forderungen zu stellen…“, sagte Mest ernst und sah diesen fast angewidert an.
„Ich denke das ich sehr wohl in der Situation bin! Ihr wollt das ich für euch kämpfe und mein Leben riskieren! Auf gut Glück könnt ihr mich auch nicht frei lassen  die Gefahr das ich einfach verschwinde ist zu groß.“, sagte er und sah sie ernst an.
„Und was willst du? Sollen wir euch alle frei lassen?!“, fuhr Mest ihn an und Erik schüttelte sofort den Kopf.
„Nein! Sie dürfen am besten nie wieder frei kommen!“, spie Erik sofort und die beiden sahen ihn verwundert an.
„Lucy.“, sagte Lahar dann leise und Mest sah zu diesem.
Erik nickte und verschränkte die Arme vor der Brust.
„Ihr müsst mich nicht mal für immer frei lassen, aber ich will mehr Zeit mit ihr, die selbe Reglung wie zuvor, nur dieses mal nicht nur 3 Monate! Und falls ich dann wieder ins Gefängnis gehe, weil sie noch nicht bereit dazu ist, werde ich nicht wieder zu den anderen Oración Seis Mitgliedern gesteckt.“, sagte er furchtbar ernst und Lahar sah ihn nachdenklich an.
Er sah zu Mest und verließ kurz mit ihm den Raum.
Erik sah zur Tür und seufzte.
Das war seine letzte Chance mehr Zeit mit Lucy zu bekommen.
Eine kleine Chance sie wieder zu sehen, selbst, natürlich würde er, wenn sie die Forderung nicht annahmen trotzdem kämpfen.
Weil er wusste das Lucy kämpfte und er sich furchtbare Sorgen um sie machte.
Sofort musste er schmunzeln als Lahar seufzend und Mest mit verkniffenem Gesicht wieder herein kamen.
„In Ordnung, sie nehmen die Forderung an, du hast 6 Monate, doppelt so viel Zeit wie zuvor.“, sagte Lahar und Erik nickte.
Er stand auf und hielt ihm seine Arme hin, damit dieser ihm die Handschellen abmachte.
Dann führten sie ihn auch schon wieder aus dem Gefängnis und sobald sie an der frischen Luft standen hörte Erik einen Schrei, von einer Stimme die er nur zu gut kannte.
Bevor die beiden noch etwas sagen konnten, war er schon verschwunden.

Lucy hielt sich das Knie und sah auf diesen merkwürdigen Drachen der aus diesem merkwürdigen Eiern gekommen war und so etwas wie Laserstrahlen abschloss.
Sie schluckte schwer und biss sich auf die Unterlippe.
Ihr Knie schmerzte echt schlimm und überhaupt tat ihr alles weh.
Sie konnte sich einfach nicht mehr bewegen, aber ihr war klar, wenn sie nicht abhaute, dann würde sie hier sterben.
Und dann hatte der Rogue aus der Zukunft das was er wollte und sie wäre tot.
Sie schloss die Augen, als der Strahl abgeschossen wurde und öffnete sie erst wieder als sie spürte das jemand sie im Arm hielt.
Perplex sah sie auf und erkannte Erik.
Er hielt sie im Arm und sah noch um die Mauer hinter der sie Schutz gesucht hatten.
Erst dann sah er zu ihr und setzte sich einfach mit ihr auf seinem Schoß hin.
Sofort drückte er sie fest an sich und vergrub seine Nase in ihren Haaren.
Er hatte ihren Geruch so sehr vermisst.
„Erik…“, hauchte sie ungläubig und sah ihn immer noch aus großen Augen an.
Langsam nickte er und nahm ihr Gesicht in seine Hände, sofort lagen seine Lippen auf ihren und er sah wie sie die Augen schloss.
Ihre Arme schlangen sich um seinen Nacken und sie drückte sich ihm noch weiter entgegen.
„Das ist kein Traum oder?“, fragte sie leise als ihre Lippen sich von einander lösten.
Leise lachte er und schüttelte den Kopf.
„Kein Traum.“, flüsterte er als er seine Stirn gegen ihre lehnte.
Lucy fing an zu weinen und küsste ihn von sich aus noch einmal.
„Ich hab dich so sehr vermisst…“, hauchte sie gegen seine Lippen, so das er sie einen Moment erstaunt ansah.
„Und ich dich erst, es gab keinen Tag, keine Sekunde in der ich nicht an dich gedacht habe.“, flüsterte er und wischte ihr einige Tränen weg.
Langsam nickte sie und lächelte leicht.
„Und nun! Was hast du getan das dich schon wieder jemand umbringen will?!“, fragte er ernst und Lucy fing leise an zu lachen, während wieder Tränen über ihre Wange liefen.
So schnell wie möglich erzählte sie ihm was passiert war, wofür die Magischen Spiele eigentlich abgehalten wurden und allem was dazu gehörte.
Langsam nickte er verstehend und sah zu einem Drachen weiter weg.
„Geh dort in Sicherheit, ich hol dich, wenn alles vorbei ist!“, sagte er ernst und Lucy sah ihn erstaunt an, als er auf eine Luke im Boden zeigte.
„Aber…“, fing sie an und er schüttelte schnell den Kopf und griff an ihr Kinn.
Lucy sah ihn perplex an, als er sie todernst ansah.
„Ich kann mich nicht Konzentrieren, wenn du in Gefahr bist! Bitte, bleib dort in Sicherheit, ich komm wieder zu dir! Versprochen!“, sagte er und sie sah ihn langsam nickend an.
Dann schnappte er sich ihr Handgelenk und nahm sie auf die Arme, immerhin hatte sie sich das Knie verletzt und konnte nicht mehr auftreten.
Er trug sie zu der Kellerluke im Boden und öffnete diese.
Schnell trug er sie rein und sah zu den anderen Menschen die dort wohl auch Schutz gesucht hatten.
„Bleib hier! Bis alles zu Ende ist!“, befahl er ihr noch einmal und sie nickte verstehend.
Eine Frau kam sofort auf sie zu, sie hatte eine salbe und einen Verband in der Hand und meinte sie würde ihre Verletzungen verarzten.
Erik ging wieder und lief so schnell wie möglich zu dem Drachen, der scheinbar von noch keinem Dragon-Slayer angegriffen wurde.
Natürlich musste seine Gefährtin mal wieder in Gefahr sein, wieso eigentlich immer sie?
Er schmunzelte leicht, aber nun könnte er bei ihr bleiben und er spürte das alleine der Gedanke sie beschützen zu wollen ihm Kraft gab.
Auf dem Weg zum Drachen begegnete er einmal Erza die ihn kurz erstaunt ansah, ihm dann jedoch nur zunickte um ihren Kampf weiterzuführen.
Dann kam er auch schon bei dem Drachen an und streckte sich einmal.
„Ich hab echt nicht geglaubt, das es euch wirklich gibt!“, murmelte er und grinste.
Aber nun würde er ganz sicher einen dieser Drachen besiegen.

Lucy wachte benommen auf als sie ein Knarren hörte und die Luke zum Keller wieder geöffnet wurde.
Sie hatte nicht mal bemerkt wie sie eingeschlafen war.
Sofort versuchte sie aufzustehen, doch ihr Knie war noch immer verletzt und sie fiel beinahe auf den Hintern.
Erik hielt sie fest und sah sie einfach nur an.
„Geht es dir gut?“, fragte sie leise und stich vorsichtig über einen Kratzer in seinem Gesicht.
Er seufzte leise und Lucy hatte schon Angst das sie verloren hatten.
„Ich hab’s nicht geschafft, diesen blöden Drachen fertig zu machen, bevor sie verschwunden sind! Achso hier deine Schlüssel, soll ich dir von so einer kleinen Weißhaarigen geben.“, sagte er und Lucy schmunzelte.
„Die Hauptsache ist das es dir gut geht und du noch lebst.“, gab sie leise von sich und er nickte langsam, bevor er mit ihr die Kellertreppe rauf ging und zu den anderen sagte, sie können auch heraus kommen.
Oben setzte Erik sie auf einen Felsen und hockte sich vor sie.
Er sah auf ihr verbundenes Knie und schluckte, er wollte sie doch nie wieder verletzt sehen.
Lucy nahm sein Gesicht in die Hände und küsste ihn einfach.
„Mach dir keinen Kopf darum, mir geht es gut.“, flüsterte sie.
Er nickte und sah zu den Schritten die auf sie zu kamen.
Lucy hatte angst das es der Rat war, der Erik wieder mitnehmen wollte, doch sie atmete erleichtert aus, als sie Wendy, Natsu und Erza sah.
„Geht es dir gut Lucy-san?“, fragte Wendy und die blonde nickte.
Wendy sah auf ihr Knie und meinte sie würde es schnell heilen.
Lucy sah jedoch wie erschöpft Wendy war und meinte das hätte Zeit, sie solle sich erst einmal ausruhen und selbst zu Kräften kommen.
Charle stimmte ihr dabei zu und meinte das die blauhaarige sich immer übernehmen würde.
„Wie bist du eigentlich hergekommen?“, fragte Erza an Erik gerichtet und dieser stand langsam auf.
„Der Rat wollte das ich als Dragon-Slayer auch gegen die Drachen Kämpfe.“, sagte er und die rothaarige nickte verstehend.
„Bleibst du, oder wirst du gleich wieder abgeholt?“, fragte Natsu.
Er wusste das Lucy es wohl nicht so leicht verkraften würde, wenn Erik sofort wieder ging.
„Nein, ich bleibe. Ich hab ihnen eine Forderung gestellt.“, sagte er und die vier sahen ihn perplex an.
„Was für eine?“, fragte Lucy und nahm seine Hand.
Er spürte das Zittern in ihrer Hand und drückte sie leicht.
„Das ich nur Kämpfe, wenn ich mehr Zeit mit dir bekomme.“, sagte er ernst und Lucy sah ihn verwirrt an.
„Du hättest wirklich nichts unternommen, wenn sie nicht drauf eingegangen wären?!“, fragte Natsu entsetzt und Erik seufzte.
„Natürlich hätte ich gekämpft, aber es war eine Möglichkeit für mich, Lucy wieder zu sehen…“, sagte er erst ein wenig ernster, bis es zum murmeln überging.
Lucy drückte seine Hand und lächelte leicht, er hatte das für sie gemacht, auch wenn es vielleicht nicht besonders richtig war, war alleine sie in seinem Kopf gewesen.
„Und wie lange hast du dieses mal Zeit bekommen?“, fragte Erza ihn nachdenklich.
Moralisch war seine Forderung vielleicht nicht unbedingt richtig, aber irgendwie konnte sie es auch verstehen.
„6 Monate.“, sagte Erik und hatte nur Augen für Lucy.
Sie lächelte sofort und Natsu seufzte leise.
„Gut, lasst uns alle zu den anderen. Wir müssen noch unseren Sieg bei den magischen Spielen feiern.“, grinste Natsu und Lucy sah ihn erstaunt an.
„Ich wusste das ihr gewinnt.“, flüsterte sie und wurde von Erik hochgehoben.
Laufen konnte sie ja noch immer nicht.

Makarov sah auf die Gruppe die auf sie zu kam und grinste, als er Erik sah.
Er hatte in den Monaten die Lucy und die anderen zum Trainieren weg waren, fast jeden Tag mit dem Rat diskutiert, aber diese hatten sich nicht überzeugen lassen, aber wie es jetzt aussah hatten sie ihn doch frei gelassen.
Ob nun auf Zeit oder ganz, würde er sicher gleich erfahren.
„Ich bin froh das es euch gut geht!“, sagte er als sie bei ihnen ankamen.
Lucy lächelte leicht und hatte ihren Kopf auf Eriks Schulter gelegt.
„Master, Lucy ist noch verletzt und auch die anderen sollten sich wohl untersuchen lassen.“, sagte Erza ernst und er nickte.
Er sagte ihr das Porlyushka schon dabei war und sie sich einfach in das Zelt begeben sollten.
Erik trug Lucy sofort dahin, ohne noch irgendwas zu sagen, oder auf die merkwürdigen Blicke von Lucys Kameraden einzugehen.
Makarov sah Erza an und diese erklärte ihm sofort was Erik bei ihnen tat und wieso er aus dem Gefängnis heraus war.
Der Master der Fairy Tail Gilde nickte nachdenklich und murmelte das sie recht hatte und man seine Forderung als moralisch verwerflich ansehen könnte, doch sie alle wussten nicht wie sehr die Dragon-Slayer zu ihren Gefährtinnen hingezogen wurden.
„Wenn sie sie gefunden haben, kann nichts und niemand sie wirklich von ihr fernhalten.“, hörten Makarov und Erza, Sting sagen, der mit seiner Gilde auch dort auf dem Platz saß.
Rogue neben ihm nickte nur und meinte das sie alles für ihre Gefährtin tun würden um diese zu beschützen und in Sicherheit zu wissen, also konnte man ihm seine Forderungen dem Rat gegenüber eigentlich nicht böse nehmen.
Erza nickte nachdenklich und seufzte leise.
„Es ist eher ein Wunder das er nicht versucht hat aus dem Gefängnis auszubrechen.“, meinte Natsu und Erza seufzte erneuert.
„Wahrscheinlich weil er wusste das er Lucy dann nicht wieder sieht.“, sagte sie ernst und Natsu nickte sofort.
Dann kamen Erik und Lucy auch schon wieder aus dem Zelt.
Lucy humpelte noch ein bisschen, aber sonst schien es ihr ziemlich gut zu gehen.
„In Ordnung, wenn alle soweit gesund und munter sind, fangen wir an dabei zu helfen die Stadt wieder aufzubauen!“, rief Makarov und alle Fairy Tail Mitglieder nickten zustimmend.
Lucy seufzte leise und sah zu Erik der ihre Hand leicht drückte.
Leise fragte er sie was los wäre und sie drehte sich ganz zu ihm und nahm seine andere Hand in ihre.
„Ich würde lieber alleine irgendwo mit dir hin.“, flüsterte sie und er schmunzelte leicht.
„Später.“, sagte er und Lucy nickte langsam.
Dann gingen die beiden zusammen mit Erza und Gray um zu sehen wo sie helfen konnte, obwohl Erik ihr die ganze Zeit sagte sie solle sich nich ausruhen und ja nichts unternehmen.
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