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Rangers, für immer!

GeschichteFamilie, Freundschaft / P16 / Het
Deker Jayden Shiba Kevin Mentor Ji Mia Watanabe OC (Own Character)
02.09.2020
28.02.2021
62
132.838
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23.02.2021 3.035
 
Kapitel LIX

„Da wir Morgen unseren Plan ausführen werden, habe ich heute ein wenig Spaß für uns organisiert“ erklärte Tony am frühen Morgen und grinste dabei breit:
„Das ist etwas was ich schon immer mal machen wollte, und jetzt ist die beste Gelegenheit dafür.“
„Wieso gerade jetzt“ wollte Ivan neugierig wissen.
„Falls wir Morgen alle sterben, habe ich das wenigstens einmal gemacht. Und da ihr alle keine Schisser seid, werdet ihr sicher auch Spaß haben.“
„Ich bin dagegen“ nickte Emma ernst:
„Aber da du dir entgegen meines Rates schon einen Mann gesucht hast, und bei diesem kleinen Verein hier mitmachst, kann ich dir da wohl auch nichts mehr sagen.“
„Weißt du ebenfalls Bescheid, Phillip“ wollte Kendall besorgt wissen, das Café war an diesem Tag geschlossen und allein schon deswegen würde sie wohl auch das Ganze mitmachen... sollte es ihr dann wirklich Spaß bereiten.
„Ja, ich habe mitgeholfen das zu organisieren. Zieht eure Anzüge an, aber nicht die Helme. Wir bekommen dort welche. Keine Taschen, und die Handys steckt in die Anzüge. Tony und ich haben unsere Anzüge schon drunter, es ist die beste Kleidung dafür. Ihr habt 30 Minuten, dann fahren wir los.“
„Motorräder oder Auto“ hakte Shelby neugierig nach, schnappte sich dann aber doch ihren Anzug.
„Motorräder“ nickte Tony grinsend:
„Das wird sehr lustig. Und danach gehen wir noch was essen, wenn es euch nicht den Magen umgedreht hat.“
„So schnell dreht es uns nicht den Magen um“ bestimmte Chase und schnappte sich dann auch seinen Anzug, woraufhin sie nach und nach, im Stützpunkt verteilt, sich umziehen gingen.
„Ich wette mindestens Ivan wird kotzen“ überlegte Phillip ernsthaft:
„Und Riley.“
„Und was ist mit dir“ wollte Tony neugierig wissen.
„Ich brauche nicht einmal fremde Hilfe bei der Sache, denn es wird nicht mein erstes Mal sein.“
„Das hast du gar nicht erzählt. Wieso macht man als Prinz so etwas?“
„Weil es einem als Prinz manchmal sehr langweilig ist, und das ist etwas was mir vor drei Jahren nicht nur einmal Spaß gemacht hat. Natürlich hat man mir davon abgeraten, aber man konnte es mir auch nicht verbieten.“
Die anderen kamen umgezogen zurück, selbst Kendall hatte ihren purpurnen Anzug unter Jeans und Bluse angezogen, sie besaß einen obwohl sie am nächsten Tag nicht mit aufs Raumschiff kommen würde.
„Deine Brille wirst du später beim Motorrad lassen müssen“ überlegte Phillip ernsthaft:
„Aber jetzt machen wir uns erstmal auf den Weg. Kann Pachy bei dir bleiben, Emma?“
„Ja. Macht euch da keine Gedanken“ sie zeigte auf den kleinen Pok, welcher gerade auf einem Kissen, in der Nähe, schlief:
„Er ist ja sowieso schon fast mein Baby. Verdammt, sterbt nicht bei der Aktion.“
„Man kann dabei sterben“ hakte Riley besorgt nach.
„Wenn man dumm ist, ja“ wehrte Tony gelassen ab und sie gingen nach Oben, raus zu den Motorrädern:
„Wenn man klug ist, dann scheißt man sich im schlimmsten Fall nur ein. Oder man wird ohnmächtig vor Angst. Aber ich bin ja immer noch der Meinung, dass ihr keine Angst haben werdet. Fahrt einfach Phillip und mir hinterher.“
Sie stiegen auf die Maschinen, Tony bei ihrem Verlobten hintendrauf, Kendall bei ihrem, und dann ging es auch schon los. Einmal durch die Stadt, bis zum Privatflughafen, wo auch die Flugzeuge von Tony und Phillip standen. Und an diesem Tag eine große Maschine, mit mehreren Männern davor. Alle trugen die Anzüge von Fallschirmspringern, hatten entsprechendes Equipment neben sich liegen.
Kendall und Shelby erkannten sofort was da los war und quietschten erschrocken auf, dann hielten sie davor an und als die Helme abgenommen wurden, konnten Tony und Phillip das Entsetzen ihrer Freunde sehr gut sehen. Nur Ivan wusste wohl noch nicht genau, womit er es da zu tun hatte.
„Ihr werdet natürlich nicht alleine springen, außer ich. Aber ich habe das schon ein paar mal gemacht“ erklärte der ehemalige Prinz sachlich:
„Für jeden von euch ist ein erfahrener Springer da. Auch für Tony, denn ich habe das nur so oft gemacht, dass ich es alleine kann, aber nicht im Tandem.“
„Ihr seid wahnsinnig geworden“ ächzte Kendall entsetzt.
„Springen“ wollte Ivan neugierig wissen.
„Ja, aus dem Flugzeug“ Tony zeugte fröhlich nach oben und zog dann ihre Klamotten aus, darunter trug sie den silberweißen Anzug. Dann nahm sie den Energem vom Hals und steckte ihn unter ihren Anzug, band sich die Haare fest zusammen.
„Aus dem Flugzeug“ Ivan sah nach Oben.
„Keine Sorge, das ist alles ganz sicher“ wehrte Phillip gelassen ab:
„Ich bin sicher schon zwanzig mal gesprungen und nie ist etwas passiert.“
Er zog seine Sachen ebenfalls aus, darunter hatte er seinen Anzug, und bekam dann einen Fallschirmrucksack. Den legte er sofort an, einer der Männer half ihm dabei.
„Macht eine kurze Übung mit den Männern“ forderte er, woraufhin sich jeder einen aussuchte und dann wurde ihnen auch schon erklärt wie sie sich zu verhalten hatten.
„Ich bin mir sehr unsicher“ nuschelte Riley ein wenig vor sich her.
„Sie müssen sich keine Sorgen machen, im Grunde bin ich es der springt und Sie hängen nur an mir dran“ bestimmte der Fallschirmspringer recht amüsiert:
„Und es gibt auch eigentlich gar nichts was Sie falsch machen können, außer mir ins Gesicht schlagen, oder ähnliches.“
„Sie sind doch die Power Rangers“ lachte einer der anderen Männer:
„Da wird das doch eine Kleinigkeit für sie alle sein.“
„Ich freue mich irgendwie darauf“ überlegte Shelby und Tyler stimmte ihr zu:
„Aber irgendwie bewegt sich mein Magen gerade sehr unangenehm.“
„Frag mich lieber nicht“ Kendall verstaute ihre Brille im Motorrad:
„Aber ich lasse mir das bestimmt nicht entgehen. Wahrscheinlich wird es aber auch das erste und letzte mal sein.“
„Und da tun sich aber auch schon wieder ganz andere Eigenschaften unseres ehemaligen Prinzen auf“ stellte Chase fest:
„Wieso hast du so etwas gemacht?“
„Weil ich es konnte und es mir Spaß machte. Und wenn man kein Dummkopf ist, dann lernt man es sehr schnell.“
Sie kletterten in das Flugzeug und nahmen darin Platz, schnallten sich an und dann ging es auch schon los.
„Wie hoch sind wir dann, wenn wir springen“ wollte Ivan wissen.
„Sehr hoch“ nickte Phillip:
„Aber die Fallschirme sind streng überprüft worden, sie werden sich ganz bestimmt öffnen und damit passiert dann auch nichts. Ich frage mich, wer von euch sich als erstes einscheißt.“
Er grinste breit und wurde sofort sehr finster angesehen.
„Keiner“ bestimmte dann Riley ernst:
„Aber Kreischen werden wir alle, mindestens beim Absprung.“
„Sonst macht es ja keinen Spaß“ lachte einer der Fallschirmspringer.
„Ich kreische nicht“ verkündete Phillip ernst und steckte sein Handy in den Anzug, setzte seinen Helm auf:
„Aber ich bin auch nicht soweit, dass ich irgendwelche Tänze in der Luft veranstalte. Also wenn sich einer traut das zu Filmen, dann kann er es gerne versuchen. Ich habe jedoch selbst einmal gesehen, wie es einem das Smartphone aus den Händen gerissen hat. Und das war ein vergoldetes, einzigartiges Iphone gewesen. Beim Aufprall war es dann aber auch nur noch Müll.“
„Ich traue es mich nicht“ steckte Tony ihr Handy in den Anzug, und setzte dann ebenfalls einen Helm auf:
„Besonders nicht, weil ich auf dem Gerät einige Nummern habe, die ich noch brauche. Und es ist immer sehr mühsam die alle zusammen zu tragen, wenn man sie verliert.“
Und so machten sie es ihnen nach, der Pilot verkündete das sie nun auf der passenden Höhe waren und die Tür wurde aufgemacht.
„Ich springe als letztes“ forderte Phillip sie auf, woraufhin sie sich alle an ihre Springer schnallten, noch mal einiges überprüft wurde, und Ivan ein leises Stoßgebet von sich gab.
„Das wird sicher lustig“ bestimmte Tyler und schon kreischte er wie ein Baby, als der Mann mit ihm aus dem Flugzeug sprang.
„Wir sehen uns unten“ lachte Tony fröhlich und verlor dann auch kreischend den Boden unter den Füßen.
Ivan, Shelby, Chase und Kendall, alle verließen das Flugzeug kreischenderweise, dann folgte ihnen Phillip mit einem eher jubelnden Schrei, wie ein Pfeil schoss er den anderen hinterher, bis er auf der Höhe von Tony war.
Deren Springer zeigte ihm einen Daumen nach Oben, unterhalten konnte man sich im freien Fall nicht, aber es war wohl ein Zeichen dafür das er es als gut empfand wie der ehemalige Prinz da neben ihnen flog.
Da bemerkte Phillip aber etwas, womit er nicht gerechnet hatte, der weiße Energem leuchtete so stark, dass er unter dem Anzug zu sehen war. Er pulsierte wild, Phillip zeigte darauf, Tony sah runter und zeigte ihm dann ihr Zeichen für Gefahr.
Schnell sah er sich um, es war Zeit um die Fallschirme langsam aber sicher zu öffnen, der Springer von Kendall wirkte aber gerade nicht so als könne er es. Er zog und zerrte an dem Seil, Kendall sah immer wieder verwirrt zu ihm hoch.
Verdammt, schoss es dem ehemaligen Prinzen durch den Kopf, die Fallschirme gingen alle auf, nur der von Kendall und ihrem Springer nicht. Phillip zögerte noch seinen zu öffnen, aber er hatte auch noch etwas Zeit.
So gut er konnte, so schnell er konnte, versuchte er an Kendall und ihren Springer ran zu kommen, dann packte er die Cafeleiterin an der Hand und öffnete seinen Fallschirm. Für den aber waren sie zu dritt zu schwer, es verschaffte ihnen aber auch noch etwas Zeit.
Shelby schien nun etwas zu suchen, sie hatte es auch gesehen, und dann zog sie etwas aus ihrem Anzug, warf es in die Luft. Das war ein Charger, ein Brüllen war zu hören und dann kam tatsächlich ein riesiger, grau-silberner Zord angeflogen. Das war der Neue, sie hatten ihn noch nicht einmal ausprobiert, aber gerade konnte er zwei Leben retten.
Er flog direkt auf die Drei zu, Phillip ließ Kendall los und verlor sofort an Gewicht, konnte von Oben sehen wie die Beiden von dem Zord aufgenommen wurden. Ja, es gab einen Sicherheitsschirm, aber so war es vollkommen sicher und man konnte durch das Fenster des Cockpits sehen, dass sie Beide sehr erleichtert waren.
Der Zord brachte sie weg, als sie dann alle landeten, trafen sie Kendall und ihren Springer wieder.
„Der Fallschirm öffnete sich nicht und wie ich gerade sehe, hätte es der Sicherheitsschirm auch nicht getan“ untersuchte der Mann den Rucksack:
„Das ist nicht normal. Verdammt, ich habe den Rucksack gestern Abend überprüft und dann eingeschlossen. Ich hätte ihn gerade noch einmal überprüfen müssen, aber normalerweise passiert so was nicht.“
„Sabotage“ fragte Tyler, der noch auf dem Boden hockte und erstmal abgeschnallt wurde. Ivan, Chase und Riley hatten sich einfach im Gras ausgestreckt, Shelby kniete leicht zitternd neben ihnen.
„Sieht danach aus“ murmelte der gute Mann und zeigte ein paar Sachen vor, die manipuliert aussahen:
„Es gibt immer wieder mal jemanden, der zu solchen Mitteln greift, doch in Amber Beach ist es noch nie passiert.“
Tony zog ihr Handy hervor und rief Jack an, er solle sich darum kümmern, dann begab sie sich in die Arme ihres Verlobten.
„Das war aufregend“ freute sie sich:
„Und wir machen das bestimmt irgendwann noch einmal... außer Ivan wahrscheinlich...“ Sie zeigte auf den Ritter von Zandar, der gerade sein Frühstück in das Gras gab. Woraufhin sie alle lachen mussten und sich von ihrem Zord winkend verabschiedeten.

„So wie wir es damals schon getan haben“ auf dem Boden des Stützpunktes waren Kissen und Decken ausgebreitet worden, Phillip kam mit ein paar Pizzakartons zu ihnen und selbst Kendall hatte sich dazu gekuschelt:
„Nur saß da Emma noch nicht in der Nähe und hat unsere Kleidung geflickt.“
„Es macht ja auch sonst keiner“ meldete sich Tonys Pflegemutter vom Sofa her:
„Und ihr solltet so wenig Geld wie möglich für neue Kleidung ausgeben müssen.“ Sie kümmerte sich gerade um Ivans Mantel, der bei ihrem letzten Kampf schon ein wenig gelitten hatte... aber es war auch nichts, was man nicht reparieren konnte.
„Und sie braucht etwas zu tun“ fügte Tony hinzu und öffnete den Pizzakarton, den Phillip ihr hinhielt:
„Die Chilis sind unter dem Käse. Wo hast du die bestellt?“
„Eindeutig bei der falschen Pizzeria“ stellte er entsetzt fest:
„Ich hätte einen unserer Köche anrufen müssen, dass er sie für einen Bonus schnell macht.“
„Das Café ist heute geschlossen und die Köche brauchen den freien Tag mehr als alle anderen“ wehrte Tony ab und sah in die anderen Kartons hinein:
„Kann ich mit dir tauschen, Tyler?“
„Ja, aber nur weil du es bist“ lachte der rote Ranger und Tony bekam seine Rindfleischpizza, er die mit Chili, Käse, Schinken und Ananas. Phillip ließ ein leises Knurren hören.
„Und schon ist er wieder eifersüchtig“ stellte Riley klug fest.
„Tyler und Ivan sind noch single, da muss ich aufpassen“ verkündete der ehemalige Prinz ernst:
„Mindestens bis zur Hochzeit.“
Er holte sich Tony in die Arme und nahm dann auch seine Pizza an sich, zusammen kuschelten sie sich in die Kissen und Decken.
„Wir sollten uns Morgen, auf dem Raumschiff, aufteilen und verschiedene Aufgaben gleichzeitig erledigen“ überlegte Tyler essend.
„Wie würdest du uns denn aufteilen?“
„Chase und Phillip bleiben bei dir, zusammen geht ihr Hethalon suchen. Ivan und Riley gehen in die eine Richtung und ich gehe mit Shelby in die andere. Es ist nicht unbedingt wichtig alle Monster auf dem Schiff zu töten, aber die Wege sollten frei sein.“
„Eine Aufteilung ist nicht schlecht“ nahm sich Tony ein Stück Pizza:
„Aber ich würde es anders machen, und wahrscheinlich wird es auch genau so ablaufen. Ivan und Phillip kommen mit mir, Riley und Chase gehen zusammen, du gehst mit Shelby. Und Kendall bleibt im Zord. Ich wollte sie erst nicht mitnehmen, aber eventuell muss sie unseren Rückzug sichern. Epy nehmen wir nicht mit. Ich überlege sogar ob...“ Der Energem leuchtete kurz auf:
„Nein, leider nicht.“
„Was hat er verboten“ hakte Shelby sofort nach.
„Das wir, wenn wir zurück im Zord sind, das Raumschiff direkt in die Hölle schicken... und zwar in Einzelteilen. Aber für den Energem sind das unnötige Morde. Wir dürfen es aber aus dem Orbit heraus bringen, und zum Beispiel bis zum nächsten Planeten.“
„Zum Mars“ murmelte Kendall:
„Sicher kann unser neuer Zord es dorthin ziehen, oder tragen. Und wenn sie sehen das wir Hethalon getötet haben, dann werden sie es sich auch zweimal überlegen ob sie noch mal zurückkehren.“
„Und sollten sie doch so dumm sein, und die Erde noch mal angreifen wollen, dann werden wir sie entsprechend empfangen“ nickte Chase zustimmend:
„Du hast uns verändert, Tony, zum Besseren. Und das nicht nur mit deinem Training. Ich habe wahrscheinlich deswegen auch keine Angst vor Morgen, vielleicht ein wenig Sorge, aber die schadet nie.“
„Angst lähmt. Respekt aber macht vorsichtig“ Tony wurde für einen Moment sehr nachdenklich:
„Ihr habt mich auch verändert. Und das ebenfalls nur zum Positiven. Auch wenn ich derweil wegen euch das Training habe schleifen lassen, so hat es mir auch nicht geschadet.“
„Beherrschst du dieses Rad mittlerweile“ fragte Riley neugierig.
„Ja. Aber ich wende es erst an, wenn es notwendig ist. Es ist immer noch nicht einfach auszuführen. Ich muss dafür mein Chi sammeln, es anwenden, und gleichzeitig aufpassen das ich auch jede Bewegung richtig mache, das Ziel treffe... während ich mich selbst überschlage, wie ein Rad eben.“
„Solltest du nicht besser schon... dich jetzt mit deinem Energem vereinen“ fragte Tyler, er wusste das es ein heikles Thema war:
„Einfach um sicher zu gehen, dass...“
„Ich jegliche Angriffe überlebe? Das Problem ist folgendes, wenn Hethalon da oben eine wirklich fiese Waffe hat und mir zum Beispiel ein fußballgroßes Loch in den Oberkörper schießt, dann überlebe ich das. Und wer soll mir das dann „reparieren“? Ich würde ja sogar überleben, wenn man mich in zwei Hälften teilt. Nein, ich bin nicht vorbereitet genug für so etwas, das braucht wahrscheinlich mehrere Monate und Jahre, Entwicklungen die mich solche Angriffe auch unbeschadet überstehen lassen. Ich werde mich sicher noch dieses Jahr mit dem Energem vereinen, aber er macht mich nur unsterblich, nicht unverletzbar. Immun gegen Krankheiten, ja, das ist ein großer Vorteil, denn Krebs kann ich dann auch nicht mehr bekommen. Aber man kann meinen Körper dann so verletzen, dass dauerhafte Schäden bleiben. Der Energem lässt keine Körperteile nachwachsen.“
„Aber nehmen wir einmal an, du änderst deine moralischen Vorstellungen und fängst an wild herum zu morden, oder Mafiaoberhaupt von Kalifornien zu werden...“
„Ich bin dann gleichzeitig auch der Energem, und dessen moralische Vorstellungen teile ich dann auch. Und da der Energem ein gutes Wesen ist, ein vollkommen reines Bewusstsein hat, werde ich nie anders sein als er es ist. Aber würde in mir auch nur ein Krümel Mafiaoberhaupt stecken, käme ich gar nicht auf die Idee mich mit ihm vereinen zu wollen.“
„Du hast gerade darüber nachgedacht das Raumschiff am Ende aus dem Universum zu pusten“ erinnerte Kendall sie ein wenig amüsiert.
„Um die Erde endgültig zu schützen, und ich bin ganz froh das der Energem manchmal darauf aufpasst was mir so durch den Kopf geht. Es ist wirklich besser, wenn wir es nur bis zum Mars bringen. Und ich bestehe ja nicht auf meinem Vorschlag, das ist etwas was sehr wichtig ist. Es ist ganz leicht gut und rein geboren zu werden und das einfach zu erhalten. Aber hingegen Tag für Tag gegen das in sich zu kämpfen, was einem bei der Geburt mitgegeben wurde, und was einen doch noch zum schlechten Menschen machen könnte, das ist viel schwieriger. Ich hätte den Weg der Andrea Therese aus der anderen Dimension nehmen können, es wäre wesentlich einfacher gewesen... aber wahrscheinlich auch langweiliger. Und ich hätte euch nie getroffen, oder wenn, dann nur sehr unangenehm. So zeige ich euch demnächst nicht irgendwelche Maschinengewehre, sondern mein Hochzeitskleid.“
„Das natürlich weiß sein wird“ quiekte Shelby verzückt.
„Nein. Na ja nicht ganz. Aber ich verrate lieber nicht mehr, da wird nämlich gerade ein ehemaliger Prinz sehr neugierig.“
„Bedingt“ fütterte Phillip sie mit einem Stück Pizza:
„Ich bekomme es ja an Weihnachten sowieso zu sehen und bis dahin ist ja nicht mehr lang hin.“
„Wenn wir das alles nicht noch mal verschieben müssen“ warnte Kendall:
„Sollte unser Plan Morgen nicht funktionieren... umpf... urgh...“ Chase hatte sich auf seine Verlobte gestürzt und dann folgten ihm auch alle Rangers, außer Tony und Phillip.
„Ich habe ein gutes Gefühl für Morgen“ flüsterte der weiße Ranger leise.
„Ich auch“ küsste Phillip sie sanft und holte dann noch etwas von der Pizza ran:
„Wenn Kendall diesen Überfall überlebt.“ Er grinste breit und Tony zupfte frech an dem langen Haar, welches von Kendall als einziges unter dem Haufen hervorschaute.
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