Rangers, für immer!

GeschichteFamilie, Freundschaft / P16
Deker OC (Own Character)
02.09.2020
01.10.2020
25
52.103
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16.09.2020 1.653
 
Kapitel XVI

„Ich sehe doch das es dir nicht gut geht, also wage es nicht mich anzulügen oder diese Sache irgendwie runter zu spielen“ der Prinz von Zandar sah seine Freundin sehr ernst und besorgt an, als sie alle zusammen zum Mittagessen ein Steakhaus aufsuchten und sich dort die Bäuche vollschlagen wollten:
„Und das schon seit dem Kampf heute Morgen. Was ist passiert? Wurdest du verletzt? Hat er etwas gesagt, was dich irgendwie getroffen hat?“
„Nein“ Tony schüttelte den Kopf und schob sich eine handvoll Pommes in den Mund.
„Es ist aber eindeutig, dass es dir nicht gut geht. Du wirkst, als hätte man dir fast die ganze Energie entzogen“ bestimmte auch Shelby:
„Und das sollte besonders an deinem Geburtstag nicht der Fall sein. Also, was ist los?“
„Der Energem macht das“ murmelte Tony nur und kuschelte sich an Phillip, wurde erstaunt angesehen:
„Was meint ihr, wie er es findet als Waffe, zum Töten, benutzt zu werden? Er hat es mir erlaubt, aber er hat mir auch vorher schon gesagt was für Konsequenzen es hat, dass er mir bei dieser Sache hilft. Es war ja nicht nur darin mit inbegriffen das ich ihn werfe, sondern auch das Blenden der Kerle... und das uns dieses Licht nicht auch blendet.“
Stille trat ein, einerseits war das natürlich nicht gut für Tony, aber andererseits hatte der Energem auch irgendwie recht. Und sie waren sich nicht bewusst gewesen, dass er so etwas überhaupt konnte. Doch eigentlich war es auch schon von Anfang an klar, dass genau dieser weiße Energem nicht so war wie die anderen zehn. Er war mächtiger, schien ein gewisses Maß an eigenem Bewusstsein zu haben und war vor allem nicht nur da, um seinen Träger in einen Power Ranger zu verwandeln.
„Und wie lange macht er das“ fragte Tyler dann langsam.
„Bis heute Abend“ seufzte Tony:
„Alles hat Konsequenzen, immer. Wenn wir einen Alien besiegen, dann hat das genauso eine Folge, wie das Töten eines Mafiosi. Und diesmal kam die Strafe sofort, aber ich habe auch nicht vor den Energem noch einmal für so etwas zu benutzen. Und es ist okay für mich, sonst hätte ich vielleicht versucht eine Türklinke irgendwo abzureißen, oder ähnliches als Geschoss zu benutzen.“
„Es wäre sehr praktisch, wenn wir das alle könnten, also dieses wirklich starke Werfen. Ich meine, der Energem ist nicht wirklich spitz, er ist allein von deiner Wurfkraft in den Schädel eingedrungen“ überlegte Chase ernsthaft:
„Aber ich wette, das ist nicht so einfach zu lernen.“
„Ihr würdet Jahre dafür brauchen“ wehrte die junge Frau ab und bekam einen sanften Kuss, auf die Stirn, von ihrem Lieblingsprinzen:
„Aber zumindest kann ich jetzt wieder unbeschwert trainieren, und auch unterrichten. Und das Schwarz war eigentlich auch unsinnig, wirklich ärgerlich, wenn ich gewusst hätte das sie mich am Rathaus empfangen... und das der Boss dafür auch extra aus seinem Loch gekrochen kam. Aber er war wohl wirklich darauf aus, dass ich ihm alles überschreibe und im Rathaus hätte er auch gleich einen beglaubigten Zeugen dafür gehabt.“
„Der Onkel von Stephen war ziemlich nett, also für einen Paten“ überlegte Riley ernsthaft.
„Untereinander ist man auch nett“ schob sich Tony noch ein paar Pommes nach:
„Solange zumindest man keinen Streit hat und sich nicht in die Angelegenheiten anderer einmischt. Und es gibt nur sehr wenig, wo die ganzen Paten zusammen arbeiten. Amber Beach ist... ein neutraler Ort geworden, man trifft sich hier gerne mal um was zu besprechen. Oder etwas gemeinsam zu erledigen, wenn es alle betrifft oder die Bedrohung eines einzelnen Folgen für alle haben könnte. So wie in diesem Fall. Wäre ich gestorben, hätte es sich einen Krieg unter etlichen Clans und Mafiabanden gegeben.“
„Du hast Amber Beach zu diesem neutralen Ort gemacht“ stellte Kendall klug fest.
„Es gibt Bedingungen, unter anderem das Amber Beach clean bleibt. Fünfzig Kilometer von hier werden schon wieder Drogen an der High School verkauft, aber das ist nicht mehr mein Problem. Und eigentlich muss ich mir ab Heute auch überhaupt keine Gedanken mehr dazu machen, es ist vorbei und ich muss nur noch derweil bei meinen Leuten anrufen, ob alles okay ist.“
„Also feiern wir auch heute, dass du ein wenig freier geworden bist“ schmunzelte Shelby, Tony nickte zustimmend:
„Und das du jetzt gerade etwas schwach bist, dass packst du auch. Du bist ja sonst sehr stark, dann passen wir eben solange auf dich auf bis es dir wieder besser geht. Der Energem hat ja auch wirklich irgendwie recht.“
„Dummerweise müssen wir jetzt etwas umplanen“ überlegte Phillip ernsthaft und zog Tony einfach auf seinen Schoß, wo sie sich eng an ihn kuschelte und nebenbei noch etwas von ihrem Steak aß:
„Ich hatte eigentlich geplant, dass wir jetzt zum Vergnügungspier fahren, aber ich will Tony jetzt auch nicht noch zusätzlich anstrengen.“
„Wir wollten doch sowieso demnächst zum Vergnügungspark fahren, und den Pier habe ich schon oft mit Emma besucht...“ ihr Handy klingelte und sie ging ran, es war Emma:
„Ja, Stephen hat dich angerufen... bleibt doch noch auf Hawaii bis das Haus fertig ist. Phillip hat jetzt auch schon ein Zimmer für dich mit eingeplant, ja, sogar mit eigenem Bad“ natürlich wusste Tony schon genau wie das zukünftige, gemeinsame Heim aussehen würde:
„Und ja, es geht mir gut. Nichts ist passiert. Und ich konnte auch meinen Namen ändern, alles ist gut gelaufen, wir sind gerade in einem Steak-Restaurant und danach... ich weiß gar nicht was wir machen wollen, auf jeden Fall wartet noch eine große Zitronensahnetorte auf mich. Lass uns heute Abend noch mal telefonieren... ja, ich vermisse dich auch.“
Sie legte auf und steckte ihr Handy wieder weg.
„Lasst uns später picknicken“ schlug Chase in diesem Moment vor:
„Wir holen die Torte aus dem Stützpunkt, und was zu trinken, und setzten uns damit irgendwo ins Gras. Etwas anderes wüsste ich jetzt auch nicht, und sobald wir wieder einmal etwas Luft haben, gehen wir alle in den Vergnügungspark. Das wird dann auch sehr lustig, besonders dann, wenn Phillip zum ersten Mal in seinem Leben auf eine Achterbahn muss.“
„Wieso zum ersten Mal“ der Prinz von Zandar grinste frech:
„Ich glaube da unterschätzt du mich ein wenig und du solltest auch unbedingt mal den Vergnügungspark von Zandar googlen.“

„Ein Handstand ist für mich immer mit Schmerzen verbunden“ erzählte Tony, als sie ein paar Stunden später, neben ihrer Torte, auf einer Decke saß:
„Ich war einfach sehr jung, als mir die Arme mehrfach gebrochen wurden. Ich kann es, natürlich, ich musste es lernen, aber ich mache es sehr ungern. Und so wie du da rum hüpfst, das werde ich nie können.“ Tyler zeigte ihr gerade, dass er auf den Händen nicht nur laufen konnte und einiges davon sah auch sehr lustig aus.
„Heute machst du sowieso nichts davon, nicht einmal ansatzweise. Du sitzt hier und isst deine Torte, ruhst dich aus“ bestimmte Phillip ernst und wurde daraufhin sehr neugierig, von seiner Freundin, angesehen:
„Ich werde auch keinen Handstand machen“ sie spitzte die Lippen:
„Nein!“
„Wieso nicht“ wollte Kendall neugierig wissen, sie untersuchte gerade den mitgebrachten Ball und warf ihn dann, mit all ihrer Kraft, Chase entgegen. Und der fing ihn natürlich sofort auf, warf ihn weiter rüber zu Riley, der dann schon etwas mehr Mühe hatte.
„Ich trage einen meiner Anzüge“ wehrte der Prinz, ein wenig eitel, ab, woraufhin ihn besonders Tony sehr herausfordernd ansah:
„Ich kann es nicht, verdammt!“
„Das ist ein arges Problem“ stellte sie sofort fest und die anderen nickten zustimmend, besonders aber Tyler:
„Aber es ist ja schnell zu lernen, Tyler kann es dir beibringen. Zieh die Jacke aus, damit sie nicht dreckig wird.“
„Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder“ ächzte Phillip entsetzt, aber er hatte eindeutig keine Wahl, besonders nicht mehr als Tony ihn mit ihrem Welpenblick ansah. Wäre Trainingszeit, hätte sie es ihm befohlen, aber in dem Fall war es mehr ein betteln darum. Da wurde er natürlich sofort schwach und zog seufzend seine Anzugjacke aus.
„Hier ist es weich, du wirst dir also auch nicht wehtun“ nickte Tony sanft und nahm die Jacke an sich, warf einen ernsten Blick auf das Etikett. Sie wusste, Phillip hatte ein paar maßgeschneiderte Anzüge und einige von dem besten Ausstatter in Zandar. Und dieser durfte eindeutig auch nur mit der Hand gewaschen werden.
„Was war das für ein Blick“ fragte Kendall neugierig und leise.
„Ich habe beschlossen mich zukünftig um seine Wäsche zu kümmern, solange zumindest, bis wir eine Haushälterin im Haus haben“ murmelte sie leise und mit einer gewissen Selbstverständlichkeit, wie es Kendall schon etwas überraschte:
„Den hier werde ich wohl im Bad schrubben müssen. Aber das gibt auch Kraft in den Armen.“
Sie legte die Jacke zur Seite und beobachtete dann wie Tyler und Chase die Beine des Prinzen packten und ihm so auf die Hände halfen.
Sofort hatte Tony ihr Handy gezückt und machte ein Foto davon, gleichzeitig mit Shelby, die das wohl auch als besonderen Moment in Erinnerung behalten wollte.
„Ich glaube nicht, dass das so ein schönes Foto geworden ist“ schnappte Phillip nach Luft, die Jungs ließen ihn vorsichtig los und schon fiel er um und stöhnte leise auf.
„Das müssen wir definitiv noch üben“ grinste Tony amüsiert, krabbelte dann zu ihrem geliebten Prinzen und gab ihm von oben herab einen sanften Kuss:
„Ich liebe dich. Und wie du heute Morgen dem Kerl den Kiefer gebrochen hast, das war sehr beeindruckend.“
„Habe ich von dir gelernt“ lächelte er versöhnt:
„Und als er sagte, dass er dich schon damals, als du ein kleines Kind warst, hätte töten sollen... das...“
„Ich weiß“ sie rieb ihre Nase kurz an seiner und setzte sich dann wieder hin:
„Los, das ist doch keine große Sache, und wenn du das beherrschst, kann ich dir zeigen wie man sich nach einem Angriff, mit den Händen, abfängt und so auch gleich zum nächsten Tritt übergehen kann.“
„Ich glaube das will ich dann auch gleich mit lernen“ bestimmte Chase sofort:
„Also los, Prinzessin, zurück auf die Hände und diesmal fällst du ganz sicher nicht um.“