Glitch Techs - Onshot Storys

von BWegner
OneshotAbenteuer, Freundschaft / P6
30.08.2020
30.08.2020
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30.08.2020 714
 
Ein Glitch soll den hiesigen Park in Bailey heimsuchen.
Hector, aka "Five" und "Me-K. O." aka Miko wurden von Phil, ihrem Boss, auf diesen Fall angesetzt. Natürlich nicht ohne einen Kommentar von ihrem Kollegen Mitchell. Er ätzte, das solche kleinen Fische die Zeit nicht wehrt wären, die jagt mit ihnen zu vergeuden. Die XP Ausbeute wäre ein Witz, balbla. Nach dem Miko ihm eine entsprechende Antwort gegeben hatte, zog Mitch beleidigt von dannen. Nun hockten die zwei auf einem Ast, von wo aus man einen wunderbaren Blick über den Park hatte.
Die Zeit verging, Miko und Five beobachteten die Zivilisten, die sich auf der Wiese aufhielten. Ab und an schauten sie auf ihren Handschuh, doch weit und breit war kein Glitch zu sehen. Es wurde langsam Abend, die Sonne stand tief am Horizont und ließ ihr Gold gelbes Licht auf die Wälder und Berge scheinen. „Wenn man so in der Ferne schaut hat das fast schon was Ro...“, Five hielt inne und legte sich beide Hände auf den Mund. Miko wippte mit ihren Beinen und sah fragend zu ihrem Partner und Freund hinüber. „Hast du was gesagt?“
„Nichts, nichts“, entgegnete Five und schüttelte seinen Kopf. Er wechselte schnell das Thema.
„Wir haben jetzt den halben Tag hier im Baum gehockt und kein Glitch. Ich schlage vor wir gehen runter und sehen uns noch etwas um. Wenn er nicht bald kommt, fahren wir zurück ins HQ und lassen es gut sein für heute, was sagst du dazu?“
„Klingt nach einem Plan!“, ohne Vorwarnung richtete sich Miko auf und sprang vom Ast hinab.
Sie machte einen Salto und landete sauber auf ihren Füßen. Dieses Mädchen war wirklich verrückt. Ohne darüber nachzudenken, stürzte sie ständig los.
Hector war der vernünftigere von den beiden. Er rutsche langsam am Baumstamm hinab und klopfte seinen Anzug sauber als er unten angekommen war. „Dann lass uns Patrouillieren.“

Gesagt getan.
Die zwei liefen durch den Park, scannten Büsche, den Kinderspielplatz, die öffentlichen Toiletten (Die die zwei auch schnell benutzten) und liefen alle bekannten Wege ab. Nichts! Kein Glitch. Irgendwann trafen die zwei wieder dort ein, von wo aus die Reise gestartet war. Erschöpft ließen sich beide ins Gras fallen. Die Sonne war inzwischen fast untergegangen.
„Lass uns kurz ausruhen, dann machen wir Schluss“, schlug Five vor. „Keine Einwände.“
Die Zwei legte sich ins Grass und beobachteten die Wolken die Himmel entlangzogen.
„Sie mal“, Five deutete auf eine langgezogene Wolke, „die Erinnert mich an Karotten Madness 2!“ „Und die da“, Miko deutete auf eine andere, „sieht aus wie Mapfkatze!“, die zwei lachten und fachsimpelten noch ein wenig über ihre Lieblingsspiele, bis beide von der Müdigkeit übermannt an Ort und stelle einschliefen.

Miko hatte einen schönen Traum, jedenfalls glaubte sie sich daran erinnern zu können, als sie die Augen öffnete.
Sie lag auf die Seite gerollt im Grass und spürte etwas warmes in ihrem Rücken. Miko realisierte, dass es Five war.
Irgendwie haben es die beiden geschafft im schlaf zueinander zu finden. Five lag eng an sie gekuschelt, Mikos Kopf ruhte auf seinem rechten Arm, während sein linker Arm um sie geschlungen war. Es war nicht unangenehme, wie Miko feststellte, aber es war trotzdem irgendwie seltsam schräg. Five war ihr Freund, ihr bester Freund und ihr Partner. Sie hatte sich noch nie Gedanken um etwas anderes gemacht in diese Richtung und das jagte ihr Angst ein, ganz gleich wie schön das auch alles sein mochte. „Five!“, Miko schreckte auf. „Was?“, er war sofort hellwach und brachte seinen Glitch-Handschuh in Angriffsstellung. Five sah sich hektisch um, bereit zu feuern. „Ach nichts, ich dachte nur, ich hätte den Glitch gesehen“, sagte Miko kleinlaut und räusperte sich verlegen. Five überprüfte seinen Scanner, aber dieser zeigte nach wie vor nichts an. „Keine Gefahr. Sag mal, sind wir ernsthaft eingeschlafen?“, er lachte peinlich berührt. „Ja, scheinbar... aber es ist nichts passiert oder so!“, ergänzte Miko sofort. „Passiert? Was meinst du damit?“ „Nichts, gar nichts! Lass uns fahren, ich will Heim.“ „Roger!“, Five stand auf und reichte seiner Partnerin die Hand. Miko nahm sie zögerlich an und ließ sich von ihm aufhelfen. „Dann lass uns gehen“, sagte er mit einem lächeln im Gesicht. „Ja.“
Die zwei verließen den Park und Mikos Herz klopfte mit einem Mal wie verrückt.
Sie wusste nur nicht warum.
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