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The Longest Night

GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
Gaara OC (Own Character)
30.08.2020
28.02.2021
24
16.356
2
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30.08.2020 789
 
Ja ich konnte meine kleine Vampirwelt in Naruto nicht liegen lassen und deshalb gibt es hier eine neue Geschichte. Sie spielt 50 Jahre nach dem was in "A Thousand Years" geschehen ist und Charaktere wie Sarana und Amaya aus meinen anderen beiden Geschichten tauchen hier irgendwann auch wieder auf.
Wie bei all meinen Geschichten kommt jeden Sonntag um 14 Uhr ein neues Kapitel Online :D
Viel Spaß beim lesen :)
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„Und du willst wirklich nicht mit uns kommen Misaki?“ ich schüttle den Kopf. „Nein ich bin nicht so fürs Feiern. Außerdem habe ich schon lange geplant mal die Wälder hier zu erforschen.“ Meine Kommilitonen sehen mich schulterzuckend an und lassen mich dann alleine. Ich seufze leise und gehe erst einmal Duschen. Danach überlege ich ob meine langen, roten Haare Föhnen soll oder die Nass lasse. Weil es aber relativ Warm ist lasse ich sie nass und offen, packe aber ein Haargummi in meine Tasche falls es mir mit offenen Haaren dann doch zu Warm wird. Ich ziehe mir eine lange aber dünne Hose an, ein Top mit Spaghetti Trägern und meine Lieblings Turnschuhe.

Bevor ich meine Wohnung dann verlasse, Packe ich mir noch genügend zu trinken in meinen Rucksack, etwas zu Essen und mein Skizzenblock mit stiften und allem was man zum Skizzieren braucht. Draußen im Wald finde ich eigentlich immer etwas was ich zeichnen will. Mit dem Bus dauert es nur eine halbe Stunde bis ich am Waldrand bin. Andererseits ist das Land der Flüsse auch nicht groß, aber größer als Amegakure wo ich geboren und aufgewachsen bin.

Die Waldluft hier ist so rein und im Wald ist es aus irgendeinem Grund nicht mehr so schwül wie in der kleinen Stadt, in der ich für mein Studium lebe. Aber in Amegakure gab es keinerlei Möglichkeiten Kunst zu studieren und in eine der Großstädte wollte ich noch nicht. Aber irgendwann will ich mal nach Suna oder nach Konoha. Mein kleiner Bruder ist da anders. Nächstes Jahr wenn er die Schule abgeschlossen hat will er in Konoha in dem großen Krankenhaus dort eine Ausbildung anfangen.

Nach zwei Stunden, in denen ich durch den Wald gewandert bin, lasse ich mich auf einer Kräuterwiese nieder und mache dort pause. Was es alles für Kräuter hier gibt, so viele und so seltene die es hier auch in Massen gibt. Nachdem ich eine Kleinigkeit gegessen und getrunken habe hole ich meinen Zeichenblock raus und beginne dieses kleine Paradies hier zu zeichnen. Die große Runde Wiese die von Bäumen gesäumt ist und genau in der Mitte einen großen Baum stehen hat, dessen Baumkrone mindestens so groß ist wie die Wiese auf der die Kräuter wachsen und weil diese Wiese so Perfekt rund und der Baum genau in der Mitte des Kreises steht gehe ich davon aus das diese Lichtung einmal von Menschen so gemacht wurde wie sie jetzt ist.

Nachdem ich mit meiner Zeichnung fertig bin packe ich alles wieder in meinen Rucksack und will mich wieder auf den Weg nach Hause machen als auf einmal eine Frau vor mir steht. Sie hat sehr lange weiße Haare und weiße Augen, die so aussehen, als seien sie blind, trotzdem starrt sie mich genau an. Vor Schreck durch ihr Plötzliches auftauchen falle ich nach hinten. Wo kommt sie so schnell her? „Wie schön das mein Essen mal zu mir kommt.“, flüstert sie leise. Essen? Schießt es mir durch den Kopf und dann schnellt sie schon nach vorne, packt mich an den Haaren und zieht mich wieder auf meine Beine. Ich schaffe es mein kleines Taschenmesser zu greifen und ohne wirklich darüber nachzudenken, schneide ich mir meine Haare ab und beginne zu rennen.

Die Frau holt mich schnell wieder ein, packt mich wieder an den Haaren und dann spüre ich schon einen stechenden Schmerz an meinem Hals. Mit einem Mal verlässt mich meine Kraft, ich kann nicht einmal mehr schreien aber was würde es auch bringen? Hier ist niemand anderes außer mir. Nach einer gefühlten Ewigkeit lässt sie von mir ab und ich falle schwer atmend auf den Boden. Mein Hals brennt, mein Herz schlägt so schnell und stark, dass ich angst habe, es springt gleich aus meiner Brust. „Soll ich es beenden Mutter?“ höre ich eine kratzige Stimme aber ich sehe nicht woher sie kommt. „Nein, sie macht es sowieso nicht mehr lange. Lass sie leiden dafür das sie unbefugt in meinem Garten war. Später kannst du deinen Teil von ihr haben.“ Einige Minuten später kommt meine Kraft wieder, die Frau ist weg und ich beginne zu rennen. Es ist nicht die Richtung, aus der ich gekommen bin und bald erreiche ich schon die Wüste des Windreiches. Aber durch die Angst renne ich weiter bis es dunkel ist und ich irgendwo umgeben von Sand zusammenbreche.
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