Stolz und Schmerzen

OneshotAllgemein / P16
Weiss Schnee Whitley Schnee Winter Schnee
29.08.2020
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(Weiss)


Ich konnte nicht schlafen. Ich traf mich vielleicht wieder mit fast allem… Aber die Schuld, dass ich Whitley dort alleine ließ zerstörte mich. Ich ging langsam nach draußen und dachte nach, was alles bis jetzt passierte.

Ich Erinnere mich, wie Jacques immer seine Hand gegen mich erheben wollte und anschrie. Aber bevor irgendwas passierte, beschützte Winter mich. Seltsamerweise wurde er immer ruhiger, nachdem er Whitley zu seinem Büro gegangen hatte.

Und selbst wenn Winter nicht da war, zögerte er immer mich zu schlagen. Es war vielleicht das erste Mal, dass er mich wirklich schlug.

Whitley hatte nie Anzeichen gezeigt, aber er zuckte hin und wieder zusammen, wenn unserem Vater ihn rief, aber ich dachte nicht wirklich was dabei. Selbst mit unserer Mutter zuckte er zusammen und war steif.

Ich schlug mich auf der Stirn, weil ich nie bemerkte, wie Whitley nie seinem Oberkörper zeigte. Seine Kleidung war immer etwas, dass sein Oberkörper bis zu dem Bizeps bedeckt ist.

Bei meinen Gedanken stoppte mich etwas. Eine einzige frage, bei den ich vielleicht die Antwort wusste:

„Woher wusste Klein von dem Geheimgang…?“

Es konnte nicht Winter sein, der es ihn erzählte, auch nicht unsere Mutter. Die meiste Zeit blieb er bei mir oder…

Ich legte meine Hände vor meinen Mund und ließ meine Tränen fallen. Ich konnte fühlen wie meine Schultern zitterten.

„Oh Gott…“

Der Junge, von den ich dachte, es wäre wie unserem Vater…

Der Junge, von den ich dachte, er wäre nichts weiter als eine Puppe ohne freien Willen…

„Whitley... Warum…“

War der Junge, der mich vielleicht am meisten beschützte.

(Whitley)


Ich drehte die blauen Karten um meine Finger, bevor ich sie Schweben ließ.

Niemand außer eine Handvoll leuten wusste davon, aber ich selbst hatte mein Semblance entdeckt. Es waren keine Glyphen, aber eher eine Variation davon.

Meine Karten konnte alles, was die Glyphen konnten. In direkten Kampf waren sie nicht praktisch, aber für die Unterstützung sind sie perfekt.

Ich erschuf mehrere Karten und ließ sie vor mir schweben, bevor sie sich an der Mitte sammelten und eine einzige Karte wurde.

„Herr Whitley. Ich habe ein paar… Nachrichten für sie“, sprach Klein. Einer der Diener der Familie Schnee und vielleicht neben Laura der Vertrauensvollste.

„Und die wäre?“, fragte ich und sah weiter nach draußen.

„Miss Weiss ging durch den geheimen weg und ist wahrscheinlich schon auf dem Luftschiff.“

Meine Augen wurden kurz groß, bevor ich lächelte und die Karte verschwinden ließ. Ich drehte mich um und sah ihn mit Dankbarkeit an.

„Danke Klein. Wirklich vielen Dank.“

„Nicht doch. Ich muss ihnen danken, dass sie mich über den Weg informierten.“

„Ich rede nicht darüber… Danke das du für Weiss da warst“, sprach ich mit einem Lächeln und drehte mich wieder zum Fenster. „Danke, dass du trotz allem noch hier Arbeitest und der Vater warst, den sie brauchte.“

„… Und es tut mir leid, dass ich nicht der Vater war denn du brauchtest, Herr Whitley.“

Bevor ich was sagen konnte, ging er weg. Ein Seufzer kam aus meinen Lippen. Ich beschuldige ihn nicht wirklich dafür. Meine Schwester hat eine größere Zukunft als ich und brauchte mehr Aufmerksamkeit.

„Noch ein paar Jahre und alles ist vorbei…“ Ich musste dabei wieder lächeln, bevor ich aufstand und mich richtig anzog.

Ich musste nach meiner Mutter sehen.

(Ruby)


Ich folgte Weiss leise nach draußen. Ich habe gesehen, wie irgendwas sie verletzte und wollte mit ihr reden.

„Whitley… Warum…“

„Weiss?“, fragte ich leise. Sie drehte sich erschrocken zu mir um. Es war das erste Mal, dass ich sie so… Gebrochen und verletzlich aussah.

Ich konnte sagen, dass sie sprechen wollte, aber nicht konnte. Also ging zu ihr und umarmte sie. Ihre Arme schlangen sich langsam um mich.

(Whitley)


Ich ließ die Flasche meinen Kopf treffen. Dank meiner Aura wurde ich nicht verletzt, aber trotzdem nass mit den gestand von Vodka.

Meine Mutter war betrunken und sagte etwas, was ich nicht verstand. Ich ging näher und kniete mich hin.

Meine Hand war sanft in ihre und meine Augen waren zu ihr gerichtet.

„Hallo Mutter. Es bin ich. Dein Sohn Whitley. Nicht Jacques.“

Sie begann plötzlich zu Weinen und sich zu entschuldigen. Ich legte einfach meine Arme um sie und versuchte sie wenigstens ein wenig zu beruhigen.

Aber solange Jacques macht hat, wird sie vielleicht niemals aus ihrem Zustand herauskommen.

(Winter)


Ich hatte ein ungutes Gefühl, als man mir ein Video schickte. Aber ich dachte mir nicht wirklich was dabei und schaute es mir nicht an. Ich hatte wichtigeres zu tun.

Mit der Zeit verschwand das Gefühl nicht, aber es wurde Schlimmer.

Mit ein Seufzte saß ich mich auf meinen Sitz und öffnete mir das geschickte Video an.

Jacques schlug Whitley auf den Bauch, bevor er seine Haare packte und ihn gegen die Wand stieß.

„Woher hat sich das Geld und Staub?!“, knurrte Jacques leise und sah seinem Sohn an. Sein Zorn war nicht auf ihn gerichtet, aber die Schmerzen schon.

Whitleys Kopf wieder gegen die Wand geworfen.

„Ich habe ihr Konto gesperrt!“, schrie Jacques. Whitley rutsche nach unten. Blut lief sein Gesicht hinunter „Woher hat Weiss dann so viel Geld und Staub?! Wer hat es ihr gegeben?!“

Whitley antwortete nicht und Jacques trat auf sein Gesicht, bevor er sein Fuß wütend auf seinen Sohn stampfte.

Der Junge biss sich die Zähne zusammen und ließ sein Vater weitermachen. Es war zu der Zeit täglich, dass er so benutzt wird, aber akzeptierte es.

Der Vater schlug und tritt noch eine Weile auf seinen Sohn, bevor er die Dienerin bestellte sich, um ihn zu kümmern, bevor er aus dem Raum ging.

Whitley begann schmerzhaft zu lachen, bevor Laura zu ihm ging. Sie zog sein Oberkörper aus und kümmerte sich um seine Wunden.

„Herr Schnee wird nicht glücklich sein, wenn er herausfindet, dass es ihr wart, den Miss Weiss das Geld und Staub gab.“

„Ich weiß“, grinste Whitley, bevor er auf den Boden spuckte und hustete. „Aber es war es wert.“


Es stand eine Nachricht, bevor das Video endete:

"GEHE ZU DEN FRIEDHOF."


Ich konnte nichts sagen oder tun. Mein Blut wurde Kalt und mein Atem stockte. Ich wusste nicht wann, aber meine Beine bewegten sich von alleine nach draußen.

(Whitley)


Zum Glück hatte er dieses Mal nicht die Peitsche benutzt. Aber ich musste mich um wichtigere Dinge kümmern.

Ich legte die Blumen auf das Grab vor mir, bevor ich auf den Boden saß. Der kalte Wind berührte leicht mein weißes Hemd und mein Gesicht, aber ich ignorierte es.

„Hey Astrid. Tut mir leid, dass ich dich nicht in letzte Zeit besuchte. Es war viel los“, begann ich und kicherte.

(Winter)


Ich verstecke mich hinter einen Baum und hörte wie mein kleiner Bruder mit dem Grab redete.

„Weiss fand ein bisschen über meinen Plan heraus und sah sogar meine Narben.“ Sein Lachen hatte kein funken von Freude. „Obwohl ich wünschte, sie würde es nicht herausfinden. Ich hoffe nur, dass sie es nicht Winter sagt. Aber ich bin glücklich, das sie jetzt Freunde fand… Und vielleicht eine Familie, dass sie wirklich Verdient… Ich wünschte nur, dass Winter das Gleiche bekommen wird. Sie verdienen ein glückliches Leben, wo sie frei sind… Anstatt eine alkoholische Mutter, ein Gieriger und brutaler Vater und ein Stück Müll als ihr Bruder.“

Ich konnte mein zucken oder den kommen grauen nicht verstecken… Ich habe nie gedacht, dass Whitley so von sich und unsere Eltern hielt.

Es brach mir das Herz.

„Ich weiß, dass ich es fast bei jeden besuch sage und du mich dafür wahrscheinlich schlagen würdest.“ Ich konnte hören, wie er sein Bestes gab seine Tränen zu unterdrücken. „Danke du mir gezeigt hast, wie viel das Leben von nicht nur Faunus, aber von jedem Leben sein Wert hat. Danke, dass du mich unterstützt hast, als ich niemand hatte. Danke, dass du mir den wert der Freundlichkeit zeigtest. Danke dir wurde der Funke in mein Leben erwacht und egal was passiert, ich werde nicht zulassen, dass jemand dieses Licht in mein Herzen erlöscht… Immerhin ist das der Kern von meinem Stolz.“

Ich hörte, wie er aufstand, aber ich musste mich konzentrieren, damit meine Gefühle nicht ausbrechen.

„Ich verspreche dir: Jacques Schnee wird fallen… Auch wenn ich dazu meine Würde wegwerfen muss und meine Schwestern dazu bringen muss mich zu verachten … Ich werde meine Familie von diesem Monster beschützen… Auch, wenn ich dabei etwas Schlimmeres werde als der Teufel selbst.“

Ich hörte, wie er ging. Nach eine Weile ließ ich meine Tränen fallen.

Es waren Tränen Schmerzen und Stolzes.

Ich war Stolz, dass Mein Bruder letztendlich nicht wie unser Vater ist und nie wird. Ich war Stolz auf den Mann, den er werden würde.

Es schmerzte mich, weil es das einzige Mal ist, dass ich auf ihn Stolz bin.

Und es schmerzt mich, weil ich zu spät erkannte, dass ich als seine Schwester versagte.
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