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Immer füreinander da

GeschichteAllgemein / P18 / Gen
Dirk Matthies Harry Möller Katja Metz Lothar Krüger OC (Own Character)
28.08.2020
29.09.2020
5
5.709
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28.08.2020 987
 
„Wieso müssen die Wochenenden eigentlich immer so schnell vorbei sein?“ fragte Sophia Küppers während sie mit ihren Kollegen der Frühschicht das PK 14 betrat. „Das frage ich mich auch aber es war ein geiles Wochenende!“ antwortete Nina Sieveking, Kollegin und langjährige Freundin von Sophia Küppers. Diese grinste nur und nickte.

Die beiden Frauen gingen gemeinsam mit Harry Möller in den Aufenthaltsraum um zu ihren Spinds zu gelangen. Im Aufenthaltsraum trafen die drei Frauen auf Lukas Petersen, was bei Sophia gleich ein Lächeln hervor rief. „Guten Morgen mein Held!“ sagte die junge Frau als sie zu ihm ging und ihm ein Kuss gab.

„Junge Liebe muss so schön sein. Can guckt mich nicht mehr so an!“ kam von Harry als sie mit Nina an dem jungen Pärchen vorbei ging um an ihren Spind zu kommen. „Tja! Unsere Turteltauben sind im Moment nicht zu übertreffen!“ antwortete Nina während Lukas Sophia einen letzten Kuss gab um anschließend den Aufenthaltsraum zu verlassen.


20 Minuten später waren sie umgezogen und hatten auch schon einen Kaffee getrunken bevor der Dienst richtig los ging. Gerade wollten sie am Büro von Regina Küppers vorbei gehen, die wieder einmal sehr früh in der Dienststelle war und sich an diesem Morgen einen jungen Kollegen zur Brust nahm.

„Da herrscht dicke Luft! Aber Robin´s Aktion war echt nicht gut!“ sagte Harry als sie an dem Büro stehen geblieben sind. „Das stimmt allerdings. Sie hatte heute Morgen schon so schlechte Laune als ich sie zuhause gesehen habe.“ antwortete Sophia als sie nur noch hörten wie Regina den jungen Kollegen nach Hause schickte. Noch kurz blieben sie stehen und redeten miteinander bis sich die Bürotür der Küppers öffnete. „Ist nichts zu tun oder warum wird der Flur versperrt?“ zischte Regina als sie an ihnen vorbeirauschte.

„Jetzt ist aber mal Schluss. Wir können nichts für deine Scheiß Laune! Lass sie doch da ab wo du sie her hast.“ zischte Sophia zurück. Regina drehte sich auf dem Absatz um, sah ihre Tochter an und orderte sie in ihr Büro.

„Oh oh. Manchmal sollte sie einfach nur die Klappe halten aber das konnte sie noch nie.“ kam von Nina während sich die Bürotür schloss und sie da nur noch zu zweit standen.

„Sag mal, was bildest du dir ein? Das geht gar nicht das du mich so anmachst. Ich bin deine Chefin und nicht zu vergessen auch deine Mutter.“ wutentbrannt redete Regina während sie in ihrem Büro auf und ab lief. Ihre Tonlage war lauter, so dass auch die Kollegen das mitbekommen konnten.

„Ja, ich weiß, du bist meine Chefin bla bla bla. Mama, wir können nichts für deine Scheiß Laune. Wenn du uns anmachst, weil wir wirklich Scheiße gebaut haben okay aber nicht so. Seit Dirk weg ist bist du so ätzend. Wir können nichts dafür und ganz ehrlich er kommt doch bald wieder also entspann dich und fahre uns nicht ständig so an.“ auch Sophia redete lauter und mittlerweile standen nicht nur Nina und Harry vor der Bürotür sondern auch Hannes Krabbe – der Gefühle für seine Chefin hegte – sowie Lukas Petersen als auch Daniel Schirmer.

„Du gehst jetzt an die Arbeit aber das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.“ Regina brachte ihre Tochter zur Tür, diese sah ihre Mutter an und man sah bei beiden Küppers Frauen die Wut im Gesicht. „Ei Ei Oberfeldwebel Küppers!“ antwortete Sophia zynisch was bei Harry und den anderen ein Grinsen hervorbrachte. Einzig Krabbe hielt sich zurück.

„Wollen wir los Harry? Die Luft ist mir hier zu stickig!“ haute sie nochmal nach während ihre Mutter noch in der Tür stand.

Schnellen Schrittes verließ Sophia das PK 14 und Harry eilte hinter her. „Ich fahr!“ rief die Polizistin mit griechischen Wurzeln während sie Sophia auf die Beifahrerseite scheuchte.

Sie fuhren einige Meter, bis Harry sie schließlich fragte was los sei. „Ach weißt du, seitdem Dirk weg ist, ist sie so unausstehlich.“ Sophia machte sich Luft bis ihr Handy klingelte. „Wenn man vom Teufel spricht, da ruft er an!“ sagte sie grinsend während sie auf ihr Display sah. Je doch war es nicht ihre Mutter sondern Dirk Matthies.

„Moin Deern!“ hörte sie am anderen Ende der Leitung nur sagen und sie war froh diese vertraute Stimme zuhören.  „Hey, wie geht es dir?“ fragte Sophia sichtlich erfreut. „Bei mir ist alles gut aber mir ist zu Ohren gekommen, das bei dir und deiner Mutter nicht alles in Ordnung ist.“ sagte der Mann am Telefon.

Sie verdrehte die Augen als sie hörte, das er bereits mit ihrer Mutter gesprochen hatte. „Nein es ist nicht alles gut aber das ist auch egal. Wann bist du wieder in Hamburg?“ fragte die junge Frau und hoffte das sie ihren Vater bald wiedersehen würde, schließlich war er bereits einige Wochen weg.

„Ich bin bald wieder in Hamburg, solange passt du mir bitte noch gut auf meine Repsold auf und redest mit deiner Mutter.“ antwortete er und verabschiedete sich noch von seiner Tochter.

„Ja gut! Bis bald!“ sagte sie noch und beide legten auf.

Schon widmete sie sich wieder Harry und die beiden redeten miteinander. „Ich weiß echt nicht was meine Eltern denken aber ich bin doch kein kleines Kind mehr. Ja gut, ich habe mich vielleicht etwas im Ton vergriffen aber hey, sie kann uns nicht anbluffen weil ein Kollege Mist gemacht hat.“ noch immer war sie sauer. Sauer auf sich, das sie so ausgerastet ist aber auch Sauer auf ihre Mutter, die jeden Scheiß in letzter Zeit an den Kollegen ausließ.

„Deine Mutter war schon immer Launisch, das wissen wir alle aber im Grunde ist sie eine super Chefin und sie hat es in letzter Zeit auch nicht einfach. Der neue Kollege hält die ganze Wache auf Trapp und deine Mutter muss grundsätzlich ihren Kopf hinhalten. Rede mit ihr und vertragt euch.“ sagte Harry und versuchte ihre junge Kollegin zu beruhigen. Diese beschloss aber für sich, das sie die Nacht lieber auf der Repsold verbringen würde als zuhause zu schlafen.
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