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2020 08 28: Die Hungerspiele - ein Sonett [by Eiche]

GedichtPoesie / P12 / Gen
28.08.2020
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Tag der Veröffentlichung: 28.8.
Zitat: No blood! No bone! No ash! (K)
Titel der Geschichte: Die Hungerspiele – ein Sonett
Autor: Eiche
Kommentar des Autors: Wieder ein Sonett von mir, dieses Mal aber nur ein einzelnes. Dafür aber im einheitlichen Rhythmus (Alexandriner)

Die Hungerspiele – ein Sonett



Ganz still sie steht da vorn, mein Blick starr auf ihr ruht
Die andern sind nervös, sie sich um sie bewegen
Jemand die Rede hält, die Augenbraun sich heben
Ein Name wird gesagt, „ich meld mich als Tribut“

So stolz ich auf sie bin, so groß ist doch ihr Mut
Der Sieg wird ihrer sein, ja sie wird alles geben
Als Punktzahl eine zehn, ja sie wird überleben
An Rache nur sie denkt, helfen wird ihr die Wut

Die Kämpfe gehen los, gleich greift sie zu den Waffen
So furchtbar stark sie ist, ich weiß sie wird es schaffen
Ich sehe es ihr an, so groß ist doch ihr Hass

Doch tot liegt sie nun da, Abgründe in mir klaffen
Wird gleich schon abgeholt, dacht doch, sie wird es schaffen
Leer liegt die Lichtung da, No blood! No bone! No ash!





~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ Lulas Nachwort ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Ich finde es immer so toll, was die Autoren aus den Zitaten machen.
Das Zitat, das hier verwendet wurde, mag ich sehr gerne. Es war jedoch auch eines von denen, wo ich unsicher war, ob es überhaupt jemanden gibt, den das Zitat anspricht.
Eiches Umsetzung gefällt mir wirklich gut. Es hat eine große Ähnlichkeit mit der eigentlichen Bedeutung.

Eure lula-chan
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