Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

2020 08 27: Besuch bei der Schwiegermutter in spe [by Rosalie18]

OneshotFamilie, Liebesgeschichte / P12 / Het
Caroline Forbes Niklaus "Klaus" Mikaelson
27.08.2020
27.08.2020
1
2.102
2
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
 
27.08.2020 2.102
 
Tag der Veröffentlichung: 27.08.
Zitat:  „Geduld ist nicht gerade meine Stärke." - X-Men: Zukunft ist Vergangenheit
Titel der Geschichte: Besuch bei der Schwiegermutter in spe
Autor:  Rosalie18
Hauptcharaktere: Caroline Forbes, Niklaus Mikaelson
Nebencharaktere: Elena, Gilbert, Elizabeth Sorbes
Kommentar des Autors: Caroline x Klaus auch Klaroline genannt, sind mein absolutes Lieblingspaar bei The Vampire Diaries (The Originals). Daher hat es mir viel Spaß gemacht diesen OS zu schreiben.



Besuch bei der Schwiegermutter in spe

Klaus Pov

Fassungslos schaue ich zu Caroline. Ich kann nicht glauben, was da gerade aus ihrem schönen Mund gekommen ist. „Das meinst du doch jetzt nicht Ernst, Liebes?“ Ich hoffe ja immer noch, dass sie nur gescherzt hat.

„Doch meine ich“, kommt es fast trotzig von Care und sie wirft mir einen frostigen Blick zu, der mich wiederum zum Schmunzeln bringt. Ich liebe es, wenn sie versucht böse zu sein. Schafft sie nur in den seltensten Fällen.

Ich weiß nicht, wie ich das finden soll. So ganz wohl fühle ich mich auch nicht.

„Können wir das nicht lieber lassen? ... Ich bin ja … nun mal nicht unbedingt Schwiegermutters Liebling. Ich glaube kaum, dass deine Mum sich mich als Schwiegersohn aussuchen würde und das sie sich über einen Besuch von mir freut.“

„Nein können wir nicht. Ich will dass ihr euch richtig kennenlernt. Meine Mum wird sich schon an dich gewöhnen müssen und dich schon irgendwann auch mal mögen.“ Caroline meint jedes Wort todernst. Genau dieses naive Denken und trotz allem, was sie erlebt hat, dieses positive sehen, liebe ich so an ihr. Ich gehe zu ihr, nehme ihr Gesicht in meine Hände und hauche Care einen sanften Kuss auf die Lippen. Um den Besuch bei Sheriff Forbes werde ich wohl nicht herumkommen. Meine Liebste würde ja keine Ruhe geben bis sie ihr Ziel erreicht hat. Ich rolle mit meinen Augen.

„Okay Liebes, aber gerne tue ich das nicht und das weißt du auch. Dafür habe ich aber etwas bei dir gut. Das ist dir hoffentlich klar.“

„Natürlich Nick. Ich kenne dich ja eine ganze Weile. Danke, dass bedeutet mir viel“, lächelt mein Engel und küsst mich sanft. Dieses kleine Biest weiß genau, wie sie ihren Willen bekommt. Aber auch diese Seite von meiner Caroline liebe ich. Na ja, ich liebe alles an ihr. Ich bin ihr mit Haut und Haaren verfallen.

Ganz wohl ist mir bei der Sache trotzdem nicht. Sheriff Forbes und ich hatten nicht wirklich einen guten Start. Na ja, das ist eigentlich noch untertrieben. Wir hatten einen total schlechten Start. Wie sollen wir das noch retten? Ich habe nicht wirklich eine Ahnung. Nun damit muss ich mich jetzt auch noch nicht befassen. Das werde ich tun, wenn es soweit ist. Mir fällt gerade ein, dass ich gar nicht weiß, wann das Essen sein wird.

„Liebes, wann soll das besser Kennenlernen denn stattfinden?“, frage ich und fürchte mich ein kleinwenig vor der Antwort. Nach wie vor finde ich das Ganze eine Schnapsidee. Aber da muss ich wohl durch. Ich habe aber immer noch die Option meine Freundin zu manipulieren. Sehr verlockend, aber das kann ich nicht machen. Na ja, ich werde den Besuch bei ihrer Mum schon überleben. Ich habe ja schon ganz andere Sachen überlebt. Meinen Vater zum Beispiel. An den will ich aber nun wirklich nicht denken.

„Am Sonntag Schatz“, antwortet Care lachend und küsst mich.

„Noch spießiger geht es einfach nicht, wenn’s jetzt noch Kaffee und Kuchen gibt“, nörgele ich.

„Nein Nick, es wird keinen Kaffee und Kuchen geben – zumindest nicht für uns beide.“

„Wenigstens das.“

„Aber jetzt genug von meiner Mum. Ich weiß besseres mit unserer Zeit anzufangen“, haucht mein Engel verführerisch und schmiegt sich an mich. In ihren Augen blitzt es.

Ich ziehe Care an mich und küsse sie voller Liebe und Leidenschaft.



Caroline Pov

„Du willst was machen?“, lacht meine beste Freundin. Es fehlt nicht mehr viel und sie kugelt sich auf dem Sofa. Ich werfe ihr einen bösen Blick zu.

„Das habe ich dir eben erzählt. Hast du etwas an den Ohren oder leidest du an Gedächtnisverlust?“, fauche ich eine Spur härter als ich will. „Sorry.“

„Schon gut. Aber die Vorstellung wie du zwischen deiner Mum und deinem Liebsten den Blitzableiter spielst, finde ich ziemlich witzig. Tut mir leid Care.“ Elena legt mir den Arm um die Schultern. Ich lege meinen Kopf an ihre Schulter.

„Würde mir ja nicht anders gehen. Für mich ist es aber unheimlich wichtig, dass die Beiden sich etwas besser kennenlernen und sich etwas annähern. Mir ist ja klar, dass sie niemals  beste Freunde werden. Das will ich auch gar nicht. Mir würde es schon reichen, dass sie sich respektieren und miteinander auskommen. Mehr will ich ja im Moment gar nicht. Natürlich ist Klaus nicht der perfekte Schwiegersohn. Aber er ist nun mal meine große Liebe.“

„Nein, er ist jetzt nicht wirklich der perfekte Schwiegersohn. Damon ja nun wirklich auch nicht. Ich kann die Vorbehalte deiner Mum schon verstehen, aber sie hat auch nach einiger Zeit akzeptiert, dass du zum Vampir geworden bist. Also wird sie auch mit der Zeit akzeptieren, dass du Klaus liebst und er dich. Mach dir keine so großen Sorgen. Genieß lieber die Zeit mit deinem Urvampir. Ich hätte nie gedacht, dass ich das einmal zu dir sagen würde. Aber es fühlt sich so richtig an. Du bist glücklich und nur das zählt. Natürlich war ich geschockt, als du Tyler vor dem Altar hast stehen lassen, aber ich habe verstanden, wieso du es gemacht hast. Ich meine im Grunde war ich ja auch nicht besser, ich habe Stefan ja auch das Herz gebrochen und bin mit seinem Bruder zusammengekommen, aber gegen die wahre große Liebe kann man sich nicht wehren. Sie passiert einfach. Manchmal bricht sie wie ein Sturm über einen herein.“ Ich lächele meine beste Freundin dankbar an. Ich bin froh, dass wir uns wieder so nahe stehen. Das war, weiß Gott, nicht immer so. Diese Zeit war nicht schön und ich will sie am liebsten vergessen.

„Da hast du vollkommen Recht. Auch wenn man gegen alle Widerstände ankämpfen muss. Aber für die wahre Liebe lohnt es sich zu kämpfen. Wir beide haben gekämpft und sind endlich glücklich. Wir haben uns unser Glück wirklich verdient.“ Elena stimmt mir zu, auch ohne Worte.

„Ja, haben wir.“ Elena schaut mich an. Ich kenne diesen Gesichtsausdruck. Genervt stöhne ich auf und rolle mit meinen Augen.

„Nun frag schon“, lächele ich.

„ Okay. Wie hat deine Mum auf den Vorschlag reagiert?“

„Na ja … sie war ähnlich begeistert wie Klaus auch.“

„Das kann ich mir lebhaft vorstellen. Die Gesichter der beiden hätte ich so gerne gesehen. War bestimmt total lustig gewesen.“ Elena kann sich das Lachen nicht verkneifen und ich auch nicht. Wir brechen beide in einen heftigen Lachanfall auf. Es ist nicht gerade nett über meinen Liebsten und meine Mum zu lachen. Na ja, eigentlich lachen wir ja nur über den Gesichtsausdruck und das ist ja eigentlich nichts Verwerfliches. Trotzdem werde ich weder Klaus noch meiner Mum etwas davon erzählen. Ich hoffe, es endet nicht in einem Desaster, da Geduld nicht gerade eine Stärke meines Freundes ist.



Klaus Pov

„Nick jetzt beeile dich endlich. Wir müssen los“, ruft Care etwas ungehalten nach mir.

„Ich komme gleich Liebes.“ Leider, füge ich in Gedanken hinzu. Nur gut dass Care meine Gedanken nicht lesen kann. Aber manchmal glaube ich das.

„Klaus, wir müssen los.“ Jetzt nennt mich Caroline schon Klaus. Nicht unbedingt gut, aber ich habe absolut keine Lust auf einen Nachmittag mit Sheriff Forbes. Die nächsten Stunden werden unheimlich spannend werden. Ich rolle mit meinen Augen. Vielleicht sollte ich Caroline einfach manipulieren und wir könnten den Nachmittag anders verbringen. Eine tolle Verlockung. Aber keine Alternative. Also muss ich den Besuch wohl oder übel über mich ergehen lassen. Juhu. Was freue ich mich!

„Niklaus Mikaelson wie lange dauert es denn noch? Wir müssen los. Ich habe dich durchschaut. Wir werden den Nachmittag bei meiner Mum verbringen. Jetzt mach hin“, zischt eine ziemlich wütende Caroline. Sieht man schon daran, dass sie mich mit meinen vollständigen Namen anspricht. Ich sollte sie wohl nicht länger reizen. Ihre Geduld ist heute nicht unbedingt die Stärkste, was wohl an ihrer Nervosität liegt.

„Ich komme Liebes.“

Mich empfängt eine ziemlich frostig dreinschauende Care. „Oh der Herr ist endlich fertig, dann können wir ja los.“

Ich gehe zu meiner Freundin und ziehe sie in meine Arme. Noch immer schaut sie mich böse an. Ihre schönen Augen funkeln mich angriffslustig an. „Tut mir Leid Liebes. Ich wollte dich nicht verärgern“, versuche ich meine Liebste zu beschwichtigen.

„Hast du aber schon.“

„Tut mir Leid mein Engel. Es ist halt nicht unbedingt das Schönste für mich der Besuch bei deiner Mum. Aber ich weiß ja wie wichtig es für dich ist und daher lass es hinter uns bringen.“

„Danke“, flüstert meine Freundin und küsst mich zärtlich.



+++





Caroline drückt meine Hand, haucht mir einen schnellen Kuss auf die Lippen und schließt dann die Haustür zum Haus ihrer Mum auf.

„Hallo Mum. Wir sind da“, begrüßt sie freudestrahlend ihre Mutter.

„Ich bin im Wohnzimmer.“ In der Stimme von Sheriff Forbes schwingt Skepsis mit. Wirklich verübeln kann ich es ihr nicht.

Meine hübsche Freundin, die heute ein gelbes Kleid, gelbe Schuhe und eine Jeansjacke trägt, gibt mir noch einen Alles-wird-schon-gutgehen-Kuss. Um einen guten Eindruck zu machen trage ich einen Anzug –  ich sehe aus wie Elijah – und habe einen Strauß bunter Blumen dabei. Mein geliebter Bruder fand mein Outfit und die Blumen für Sheriff Forbes natürlich toll. Ich habe auch nichts anderes erwartet. Typisch Elijah. Ein wenig spießig ist der Gute ja schon. Dennoch liebe ich meinen Bruder und bin froh ihn an meiner Seite zu wissen.

Caroline nimmt meine Hand und zieht mich hinter sich her ins Wohnzimmer. Auf in den Kampf. Gut, das ist vielleicht übertrieben.

Carolines Mum steht mitten im Wohnzimmer. Ihr Gesichtsausdruck lässt nichts über ihren Gemütszustand erahnen. Ich nehme aber mal an, dass es ihr so geht wie mir. Wir wären jetzt beide gerne woanders. Diesem Treffen haben wir nur Caroline zu liebe zugestimmt.

Sie kommt auf uns zu. „Hallo mein Schatz“, begrüßt sie ihre Tochter und zieht sie in einen Umarmung.

„Hallo Mum.“

„Guten Tag Herr Mikaelson“, wendet sie sich förmlich an mich, nachdem sie ihre Tochter losgelassen hat. Sheriff Forbes reicht mir die Hand, ich ergreife sie und überreiche ihr mit der freien den Blumen. „Danke.“

„Guten Tag Sheriff Forbes.“ Unsere Blicke treffen sich. In ihren Augen spiegelt sich Zweifel, Angst und Misstrauen.

Meine Liebste beginnt zu lachen. „Mum, Nik. Das hier ist kein offizieller Termin. Also bitte nicht so förmlich.“

„Wollen wir uns setzen?“ Ich nicke nur. Das wird ein ganz langer Nachmittag. Ich stöhne leise auf. Caroline wirft mir einen bösen Blick zu. Manchmal verfluche ich, dass sie ein ebenso gutes Gehör hat wie ich.

Wir kommen der Bitte des Sheriffs nach. Ich setze mich neben meine Freundin auf die gemütliche Couch, nehme ihre Hand in meine und mit meinem Daumen fahre ich in kreisenden Bewegungen über ihren Handrücken. Ihre Hand zu halten beruhigt mich.

„Ich denke, sie wissen, dass ich nicht gerade viel von ihnen halte. Sie sind nicht unbedingt das, was ich mir für meine Tochter gewünscht habe.“ Carolines Mutter ist Fan von klaren Worten. Sie hält ihre Meinung nicht hinter dem Berg. Das mag ich. Caroline zieht ihre Stirn kraus und blickt ihre Mutter nicht begeistert an.

„Mum, bitte!“

„Ja, das weiß ich. Das haben Sie mir schon mitgeteilt. Dennoch kann ich Ihnen nur noch einmal versichern, dass ich Caroline über alles lieben. Ich habe nur ernste Absichten“, versuche ich Sheriff Forbes zu überzeugen. Würde ich allen Ernstes hier sein, wenn Caroline nur ein lockeres Abenteuer wäre? Wohl nicht. Wenn ich in ihrer Situation wäre, ging es mir wohl nicht anders. Eltern machen sich eben immer Sorgen um ihre Kinder. Egal wie alt sie sind. Selbst da Care ein Vampir ist und die Fürsorge ihrer Mum nicht mehr nötig hat, sorgt sich Elizabeth Forbes um sie.

Die blonde Frau mit den kurzen Haaren mustert mich. „Ich muss ihnen das erst einmal glauben. Die Zeit wird zeigen, ob sie es wirklich aufrichtig mit meiner Tochter meinen. Ich hoffe es aber für sie“, droht sie mir. Auch wenn ihre Drohung keine wirkliche Gefahr für mich darstellt, nehme ich sie ernst. Sie kann mich zwar nicht töten, aber mir die Beziehung mit Caroline vermiesen und Zweifel säen.



~*~






~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ Lulas Nachwort ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Das hat mir gefallen. Sehr lustig, aber auch ernst. Das Zitat kam hier toll zur Geltung.

Eure lula-chan
Review schreiben
 
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast