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Wer ist Yin Li?

von Yvoo
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12 Slash
Aang Katara OC (Own Character) Sokka Toph Zuko
26.08.2020
20.11.2020
42
82.995
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26.08.2020 2.850
 
Aufgeregt stehe ich vor meinem großen Spiegel und betrachte meine zerzausten Haare. „Wieso kann ich sie mir nicht einfach abschneiden? Das würde so einiges erleichtern“, nuschele ich und versuche meine lange, hellbraune, fast schon orangene Mähne mit meiner Bürste zu bändigen. Vater und Mutter haben mir erlaubt, mit meinem zukünftigen Verlobten und Ehemann ein paar Tage zu verreisen. Plötzlich klopft es an meiner Zimmertür. „SCHAATZII!“, höre ich Bo rufen und er reißt sofort die Tür auf. Entgeistert stehe ich vor ihm. „Aus welchem Grund wartest du eigentlich nie mein 'Ja' ab?“, frage ich schnippisch und ziehe an meiner Bürste, welche sich irgendwie in meinen Haaren verhangen hat. „Ich freue mich einfach so! Eine Woche lang nur du und ich!“, lacht er und stellt sich neben mich. Bo ist zwei Jahre älter als ich. Genauer gesagt 16. Groß, gut gebaut, hat kurze dunkelbraune Haare, aschgraue Augen und wirkt ziemlich einschüchternd neben mir. Das wird wohl auch der Grund sein, warum mich meine Eltern alleine mit ihm weglassen. Naja, einer der Gründe. Sie wissen auch, dass ich sehr gut auf mich alleine aufpassen kann. Auch wenn ich nicht so aussehe. Ich bin einen halben Kopf kleiner als mein Freund, zierlich, habe himmelblaue Augen und ein Gesicht voller Sommersprossen. „Jaja, aber ich bin noch nicht fertig. Ich muss erst noch dieses Etwas auf meinem Kopf bändigen und mich hübsch machen“. „Aber du bist doch schon  so wunderschön. Und mach dir doch einfach einen Zopf“, schleimt Bo und wuschelt mir durch die Haare. „Raus!“, zische ich, „in 15 Minuten bin ich so weit..“.
Aus 15 Minuten wurden natürlich 45 Minuten und nun stehe ich zusammen mit Bo und unserem Chauffeur vor dem Haus und verabschiede mich bei meinen Eltern. Meine Mutter ist so groß wie ich und hat hellblondes Haar. Vater ist ein Riese. Aber die Haare und die Sommersprossen habe ich von ihm geerbt. „Wir wünschen euch viel Spaß, ihr Süßen!“. Mutter nimmt mich in den Arm. „Und passt gut auf euch auf, ja?“. „Unser Bo wird unsere Kleine schon beschützen, da bin ich mir sicher!“, fügt Vater hinzu und schlägt meinem Freund auf die Schulter, woraufhin er schmerzverzerrt lacht. „Jaaa, mein Bobärchen wird mich vor allem Bösen beschützen“, entgegne ich und lege meine Arme um seine Hüften. Auf einmal spüre ich etwas um meine Beine schleichen. „Lola!“. Lola ist meine kleines süßes Haustier. Sie ist eine Mischung aus Kaninchen und Katze und das süßeste Tier, was ich jemals gesehen habe. „Und du passt gut auf Vater und Mutter auf, ja?“

„Meinst du, wir werden noch überfallen oder so?“, frage ich und schaue müde aus dem Fenster der Kutsche. „Ich hoffe nicht?“, antwortet Bo und sieht nun auch aus dem Fenster. Ich halte meine Hand vor den Mund, um mein Gähnen und meine offensichtliche Langeweile zu verstecken. „Aber selbst wenn, ich werde dich beschützen!“. „Natürlich!“, antworte ich wenig begeistert. „Was würde ich nur ohne dich tun?“.

Etliche Stunden später scheinen wir endlich an unserem Ziel angekommen sein. Es ist eine große Stadt, mit vielen Attraktionen, Restaurants und Leuten. Viele Touristen kommen hierher. Oft wird es auch die „Partystadt“ in der Gegend genannt. Als ich aus dem Wagen steige, läuft eine Gruppe lachender Jugendlicher an mir vorbei. Die Stimmung hier scheint fantastisch zu sein. „Bo! Was denkst du können wir hier alles machen? Wir müssen unbedingt die teuersten Restaurants ausprobieren! Und shoppen gehen! Meinst du, es gibt hier heiße Quellen?“, frage ich voller Begeisterung und springe auf meinen Freund zu. „Ja ja! Wir können alles machen, aber was hältst du davon, wenn wir erst einmal das Gepäck ins Hotel bringen und dann etwas essen gehen?“. Ich nicke und greife nach einem meiner Koffer, doch ziehe meine Hand schnell wieder zurück und drehe mich zu unserem Chauffeur. „Du wirst doch dafür bezahlt“, erkläre ich mit einem Grinsen und sofort wirft sich der schlacksige Mann meine Taschen um die Schulter. Bo, welcher seine Taschen selbst trägt, geht voraus in das Hotel. Es ist groß und geräumig und an den Wänden hängen viele Gemälde. "Tretet ein! Tretet ein! Ihr müsst die schöne Yin Li sein, in Begleitung Eures Verlobten!". Ein kleiner, alter, gut gekleideter Mann kommt hinter dem Tresen hervor und verbeugt sich. "Ich bringe Euch auf Eure Zimmer!".

Ich lasse mich auf das große, weiche Bett fallen. "Das Zimmer ist ziemlich klein", entgegne ich und starre an die weiße Decke, an der ein Kronleuchter hängt. Bo erwidert nichts und sieht stattdessen aus dem Fenster. "Aber immerhin ist es sauber", rede ich weiter und drehe mich auf die Seite. "Auf was hast du denn heute Abend Lust, Liebling?", fragt mich Bo plötzlich. "Schatz, ich bin erst 14...", antworte ich ironisch und ziehe eine Grimasse. Er verdreht die Augen. "Was möchtest du Essen?". Ich zucke mit den Achseln und richte mich auf. "Hummer". Ein Grinsen breitet sich auf seinem Gesicht aus. "Also heute gleich das Geld aus dem Fenster werfen?". "Wir haben genug", entgegne ich kalt und gehe zu meinem Gepäck. Aber zuerst muss ich mich noch schminken.

"Ich bin pappsatt!". Bo rutscht mit seinem Stuhl ein Stück nach hinten und klopft sich auf den Bauch. "Benimm dich", murmele ich und tupfe mir mit einer Servierte den Mund ab. Ich muss sagen, das Essen hier war wirklich gut. "Dürfte ich Ihnen noch etwas bringen?". Auf einmal steht einer der Kellner neben unserem Tisch. Ich ziehe eine Augenbraue nach oben. "Sehen wir so aus, als hätten wir noch hunger?". "Nein nein!", entschuldigt sich der Mann nervös, "vielleicht hättet Ihr ja noch gerne ein paar Drinks?". Abrupt greife ich nach der Karte, die mir der Kellner hinhält und sehe mir die Getränke an. Aus dem Augenwinkel erkenne ich, wie mich Bo kritisch ansieht. "Was ist denn ein Mitternachtstraum?", frage ich, doch ehe der Mann antworten kann, mischt sich schon mein Freund ein und nimmt mir die Karte aus der Hand. "Ich denke, diese Sachen sind mit Alkohol, wir sollten nicht...". "Ich nehme einen Mitternachtstraum!", unterbreche ich ihn und grinse den Kellner an, welcher sich bedankt und wieder verschwindet. Bo sieht mich böse an. "Hast du selbst nicht vorhin erst gesagt, du bist erst 14?". "Ja..naja. Wenn er es uns schon anbietet? Ich sehe offensichtlich nicht älter aus. Wird schon nicht so schlimm sein. Außerdem..wir sind im Urlaub. Lass uns was erleben!". Mit zusammengekniffenen Augen sieht er mich an. Ich sehe nur an ihm vorbei, Richtung Küche.
Nach ein paar Minuten kommt auch schon der Kellner mit einem Tablett und meinem Getränk aus der Küche. "Bitte sehr", entgegnet er und rauscht wieder davon. In meinem Glas befindet sich eine dunkelblaue Flüssigkeit, die ein wenig beängstigend aussieht. Vorsichtig rieche ich daran und verziehe die Nase. Was ist das für ein strenger Geruch? "Hast du jemals Alkohol getrunken?", fragt mich Bo und sieht mich neugierig an. Ich schüttele den Kopf. "Ist es das, was so eklig riecht?". Er lacht. "Eventuell?". Dann fange ich an, daran zu nippen. "Ewww". Ich stelle das Glas wieder hin. "Ich bin der Meinung, wir teilen uns das". Überrascht sieht er mich an. "Was? Ich? Du willst, dass ich Alkohol trinke?". Ich rolle mit den Augen. "Jetzt tu doch nicht so. Ich weiß ganz genau, was du jedes Wochenende mit deinen Freunden machst. Nur weil es deine Eltern nicht wissen...".
Nach einer halben Stunde ist das Glas fast leer und ich verspüre plötzlich einen dringenden Harndrang. "Ich muss mal...", nuschele ich und versuche vom Stuhl aufzustehen. Ich habe noch nie einen Tropfen Alkohol getrunken. Das war wohl zu viel für den Anfang. Um mich herum dreht sich alles. "Brauchst du Hilfe?", fragt mich Bo, doch ich winke ab und schlängel mich zwischen den Tischen und den komischen Blicken, erwachsener Leute durch, Richtung Toilette.
Als ich mit meinem Geschäft fertig bin, betrachte ich mich im Spiegel und kralle mich an eines der Waschbecken. Eigentlich ist es gar kein so komisches Gefühl, betrunken zu sein. Oder bin ich überhaupt schon betrunken? Ich weiß es nicht. Irgendwie fühlt sich alles so anders an. Auch hab ich plötzlich bessere Laune als davor. "Das sollte man ausnutzen", murmele ich und streiche mir meine langen Haare aus dem Gesicht und korrigiere mein Make Up. Kurz darauf stolziere ich wieder aus der Toilette und halte Ausschau nach Bo, doch finde den Tisch nicht. "Scheiß drauf ", nuschele ich und drehe mich Richtung Ausgang, wo mir auch schon ein netter Mann die Tür aufhält. "Vielen Daaaank!", entgegne ich und springe raus auf die Straße. Aufgeregt sehe ich mich um. "Okay und was jetzt?". Ich entscheide mich dazu, einfach die Straße entlang zu laufen und zu schauen, was ich so finde. Vielleicht lerne ich ja ein paar nette Leute kennen? Oder gewinne etwas? Finde einen Schatz. Im zickzag schlendere ich durch die Straßen und finde einige interessante Stände mit Schmuck, Kleidung, Essen und Trinken. Also noch mehr Alkohol möchte ich tatsächlich nicht mehr trinken. Vielleicht wieder in fünf Jahren, aber das war mir jetzt definitiv zu eklig.
Nach ein paar Minuten hält mich plötzlich jemand an meinem Handgelenk fest. Verwirrt drehe ich mich um und sehe einen großen, glatzköpfigen, dicken Mann vor mir. "Normalerweise erlaube ich es nicht, dass man mich einfach so anfässt. Aber da ich heute guter Laune bin: Wie kann ich Ihnen helfen?". Ich ziehe meinen Arm wieder zurück und versuche ihn freundlich anzulächeln. Wobei das bei seinem Anblick echt schwer ist. Auf einmal kommt er mir wieder näher. "Was macht so eine süße Junge Dame hier alleine auf der Straße?", lallt er und ein ekelhafter, nach Alkohol stinkender Geruch kommt mir entgegen. Der hat definitiv mehr intus als ich. "Urlaub!", antworte ich und will mich wieder umdrehen, doch er stellt sich vor mich. Ich fange an zu lachen. "Ich muss dich leider enttäuschen, aber ich habe absolut keine Lust, mich mit einem besoffenen, fetten Mann abzugeben. Ich bin die Tochter der Lis, falls es dir noch nicht aufgefallen ist". Ich mache einen Schritt zur Seite. "Aber in deinem Zustand ist das natürlich verständlich. Ich kann das jetzt ein bisschen nachvollziehen". Sein Gesichtsausdruck verändert sich. Ich kneife meine Augen zusammen. Er sieht ein wenig wütend aus. "Naja dann..viel Erfolg noch!", rufe ich ihm zu und springe davon. Plötzlich höre ich ein lautes Brüllen hinter mir. "Bleib gefälligst stehen, du Göre! Ich lasse mich nicht beleidigen! DU WIRST GLEICH SEHEN!". Ich blicke kurz zurück und sehe, dass er mir hinterherrennt. Nicht sein ernst? Ich kann mir ein Lachen nicht verkneifen, nehme mein langes, dunkelrotes Kleid in die Hände und renne auch darauf los. Ich sprinte durch Gassen, Straßen, über Zäune, bis ich plötzlich ausrutsche und auf den Boden falle. "Aua", nuschele ich. Ich fühle mich gerade ein bisschen wie ein kleines Kind, als ich noch Fangen gespielt habe. "Jetzt habe ich dich endlich!", brüllt der dicke Mann. Das er so lange mithalten konnte? Ausdruckslos sehe ich ihn an. Denkt er, ich hätte Angst? Auf einmal sehe ich einen alten Mann und einen jüngeren, mit einem Strohhut auf dem Kopf in unsere Richtung laufen. Mit einem Grinsen stehe ich auf und winke ihnen zu. Der alte Mann sieht mich überrascht an und schubst dann seine Begleitung nach vorne, welcher ihn grimmig anschaut. Nach einem kurzen Augenblick scheint er verstanden zu haben und kommt mit einem extrem genervten Gesichtsausdruck auf uns zu. "Was ist hier los?!", fragt er. Seine Begeisterung zu helfen hält sich ziemlich in Grenzen. Ich erkenne eine große Brandnarbe an seinem linken Auge. "Dieser eklige Mann, verfolgt mich schon die ganze Zeit. Ihr wärt doch bestimmt so nett und würdet ihm sagen, dass ein ehrenvoller Mann so etwas nicht tut? Ja? Danke!", erkläre ich und hüpfe wieder davon. Ich werfe einen kurzen Blick zurück und sehe, dass die beiden Männer jetzt in einen Kampf verwickelt sind. Echt praktisch, wenn man eine Frau ist. Man muss sich nicht selbst die Hände schmutzig machen.
Als ich an einer kleinen Brücke angekommen bin stoße ich auf eine Gruppe Teenager und renne fast gegen einen Jungen. "Huch, nicht so stürmisch, meine Schönheit!", lacht er und hält mich fest, dass wir nicht beide umfallen. "Ach schmeichel mir doch nicht so!", kichere ich und gehe einen großen Schritt zurück. Es ist ein dunkelhäutiger Junge, ungefähr so groß wie ich, mit einem Zopf und abrasierten Seiten. "Alles in Ordnung?", fragt mich plötzlich ein weiterer Junge, allerdings ist er kleiner als ich und hat eine Glatze mit einem seltsamen Tattoo auf dem Kopf. "Ja, alles gut! Ich wurde nur gerade von einem ekelhafter Mann verfolgt, aber der scheint wohl weg zu sein!", antworte ich ihm und warte, dass mir die Gruppe aus dem Weg geht. "Wie alt bist du?". Erschrocken sehe ich ein braunhaariges Mädchen an. Sieht aus wie die Schwester von dem anderen Typen. "Was geht dich das bitte an?", frage ich schnippisch. "Naja, du riechst nach Alkohol und siehst noch aus wie ein Kind". Ich verschränke meine Arme vor meiner Brust. "Was. Geht. Dich. Das. An?", kontere ich weiter. "Außerdem muss ich jetzt los. Mein Freund sucht mich sicher schon". Stimmt. Bo. An ihn hab ich gar nicht mehr gedacht. Dann trete ich einen Schritt zur Seite und knalle dabei fast gegen ein kleines Mädchen. "Geh mir aus dem Weg!", gifte ich sie an. "Warum sollte ich?!", brüllt sie zurück. "Bitte was? Wie redest du eigentlich mit mir? Und schau mir dabei gefälligst in die Augen!". Doch sie bewegt sich keinen Zentimeter. Die anderen sehen uns verdutzt an. "Jetzt sag mal. Weißt du nicht wer hier vor dir steht?! Was denkst du eigentlich wer du bist?!". "Ich bin Toph Bei Fong. Und nein, ich weiß nicht, wer hier vor mir steht. ICH BIN NÄMLICH BLIND!". Erschrocken sehe ich sie an. Damit hätte ich jetzt nicht gerechnet. "G-gut, dann kann ich das noch akzeptieren. Ehm..du scheinst nette Freunde zu haben, dass die dich hier herumführen...", verwirrt sehe ich um mich. "Ich.. kenne nur Blinde, mit Blindenstock..ehm hast du keinen?". Komplett überfordert mit der Situation und mit null Ahnung, was ich gerade rede, drehe ich mich in der Gegend herum. "Du..hast deinen bestimmt verloren! Hier gibt es bestimmt Läden... Ihr seht arm aus.. Ich kann dir einen besorgen... Aus welchem....". "WENN ICH EINEN WOLLEN WÜRDE, KÖNNTE ICH MIR SEHR WOHL EINEN LEISTEN!", unterbricht sie mich plötzlich. Sie kommt mir so bekannt vor. Kann es sein, dass...? "Was heißt hier eigentlich, wir sehen arm aus?", motzt mich der ältere Junge auf einmal an. Ich grinse. "Naja. Eure Kleidung sieht schon ziemlich abgetragen aus. Außerdem ist neben mir jeder arm. Fast jeder. Ich bin nämlich Yin Li. Ihr solltet von mir schon gehört haben, ich gehöre zu einer der reichsten Fa...". "Yin Li?!", unterbricht mich Toph plötzlich. "Ha! J-ja! Siehst du, du scheinst wohl doch von mir gehört zu haben! Und das obwohl du blind bist!". Ich schaue an der Gruppe vorbei. Ich will einfach nur hier weg. Auf einmal kommt das kleine Mädchen ein paar Schritte auf mich zu. "Pass ja auf, dass du nicht gegen mich läufst!", entgegne ich immer noch nervös. "Kannst du dich nicht an mich erinnern?". Mein Herz macht einen riesigen Sprung. "Nein? Ich wüsste nicht woher ich eine Blinde kennen sollte", lüge ich. "Du hast doch gerade gesagt, du kennst Blinde...", mischt sich der Junge wieder ein. "Mit Gehstock!", brülle ich ihn an. "Yin, wir haben als Kinder immer miteinander gespielt. Weißt du nicht mehr?", fragt Toph weiter und genau in diesem Augenblick höre ich Bo meinen Namen rufen. "Yin, wo warst du denn die ganze Zeit?", fragt er besorgt. "Ich hatte Spaß! Und diese dummen Kinder haben ihn mir verdorben", antworte ich. "Sogar dieses dumme kleine Kind behauptet hier, ich würde sie kennen. Unfassbar oder?". Nachdenklich sieht er sie an. "Moment.. du bist doch der blinde Bandit?! Diese coole Erdbänderin aus der Bei Fong Familie!", entgegnet er plötzlich begeistert. "Genau die bin ich!". "Ich hab deine Kämpfe ab und zu mal verfolgt! Wow!". Schockiert sehe ich ihn an. Bitte was? Er dreht sich wieder zu mir. "Aber das ist doch gar nicht so unwahrscheinlich? Die Lin und die Bei Fong Familie waren doch früher sehr gut befreundet, soweit ich weiß". Böse sehe ich ihn an. "Ich gehe zurück ins Hotel. Ich bin müde".
 
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