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Verliebt in die Schwester meiner Freundin

KurzgeschichteAllgemein / P12 / Gen
Dr. Niklas Ahrend Julia Berger OC (Own Character)
24.08.2020
01.03.2021
35
23.453
1
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23.02.2021 1.044
 
-Sicht Niklas-

Ich gehe schnell noch in mein Büro, hole meine Sachen und sag meinem Kollegen Bescheid, dass ich dringend weg muss.
Keine 5 Minuten später verlasse ich mit Max, Julia und Rebecca  die Klinik. Ich kann es immer noch nicht glauben, dass sie da sind. Ich laufe mit Max an meiner Hand und erwische mich immer wieder dabei, wie ich zu Julia schaue, die gemeinsam mit Rebecca schräg vor uns geht. Mein Blick fährt seitlich über ihr Gesicht, dann zu ihrer Hand. Wie gerne würde ich diese in meine nehmen. Händchen haltend durch die Stadt laufen. Als richtiges Paar. Doch dies traue ich mich nicht. Zu viel steht noch zwischen uns. Also muss ich meinem Drang wieder mal stand halten. Zum Glück redet mein kleiner viel, so dass ich gut abgelenkt werde. Und doch ist es passiert, dass unsere Hände sich fr streift haben. Nur ganz leicht, aber schon das reicht aus ein kribbeln zu verursachen. In diesem Moment breitet sich ein Lächeln in meinem Gesicht aus. Ich weiß genau ihr geht es auch so. Sie schaut hoch. Erst in meine Augen, dann zu unseren Händen ehe sie den Blick schüchtern komplett senkt. Irgendwie macht sie dies noch süßer.

-Julia-
Ich spüre seinen Blick, der schon die ganze Zeit auf mir liegt. Dieser macht mich ziemlich nervös. Ach wie schön es wäre mit ihm Hand in Hand als Familie jetzt laufen zu können. Aber noch geht es nicht. Deshalb konzentriere ich mich auf die Erzählungen von Max. Wie glücklich er jetzt ist. Und wieder der Gedanke, ja ich habe alles richtig gemacht ihn mitzunehmen. Nicht nur er ist so glücklich. Auch Niklas hab ich so ne Freude gemacht und mir irgendwie auch. Plötzlich werde ich aus meinen Gedanken gerissen. Ein Blitz durchfährt meinen Körper. Unsere Hände haben sich kurz berührt. Und alleine diese Berührung kann solche Gefühle ausrufen. Ich schaue ihm in die Augen, auf seine Hand und senke verlegen meinen Kopf. Nun bin ich sehr froh, das wir anscheinend an dem Café das Niklas für uns gewählt hat angekommen sind. Wir wählten einen kleinen Runden Tisch für 4 Personen. Rebecca setzte sich als erste und dann setzt sich Max leider so, dass ich ziemlich weit von Niklas weg bin. Ich glaube Rebecca hat meinen enttäuschten Gesichtsausdruck gesehen, denn mit einem Zwinkern meinte sie: „Jule, können wir den Platz tauschen? Du weißt doch die Sonne.“ worauf hin wir die Plätze tauschen. Hierbei hauche ich ihr ein „Danke“ zu.
Nun war ich natürlich noch nervöser. Als dann unsere bestellten Getränke und ein Riesen Eis für Max kamen konzentrierte ich mich darauf. Plötzlich spüre ich allerdings seine Hand. Die unterm Tisch nach meiner greift. Nun geht mein Herz nochmals schneller. Als er dann nach ner gewissen Zeit seine Hand auf meinen Oberschenkel legt und so ausharrt hab ich Angst, mein Herz könnte gleich rausspringen vor Glück.  Oh Gott, wir verhalten uns wie verliebte Teenager.

-Niklas-
Leider saßen Max und Rebecca so, dass wir ziemlich weit voneinander weg waren. Dies fiel wohl auch Beccy auf, so dass sie mit einem Zwinkern mit Julia den Platz tauscht. Anscheinend wegen der Sonne. Was natürlich nicht stimmt.
Es tut so gut, Julias Nähe zu spüren und dennoch ist sie so weit weg. Ich kann nicht neben ihr sitzen. Neben der Liebe meines Lebens und sie nicht anfassen zu können. Deshalb nehme ich allen Mut  zusammen und greife nach ihrer Hand. Zu meinem Glück zieht sie sie nicht weg.
Dieses wohlig  warme Gefühl wo plötzlich in meinem Körper ist. Unbeschreiblich schön. Unsere Finger spielen miteinander und immer wieder strahlen wir uns an. Ich glaube wir sind gerade in einer eigenen Welt. Vom Gespräch bekommen wir nichts mit. Es gibt nur uns. Ich hoffe nur wir wurden nichts gefragt. Irgendwann lege ich meine Hand auf ihren Oberschenkel und so harren wir aus.
Irgendwann mussten wir uns loslassen. Max wurde es langweilig und wir verließen das Café.
Ich mache den Vorschlag, wir können uns doch eine Pizza holen und im Park essen. Max war gleich begeistert. Doch Beccy hatte eine andere Idee. „Wir holen uns Pizza und dann esse ich sie mit Max beim Spielplatz im Park und ihr zwei geht zu dir Niklas und redet.“ und ich muss zugeben.... diese Idee gefällt mir noch besser als meine. Nur Max scheint nicht so angetan zu sein. „Ich will aber auch zu Papa.“
Daraufhin nahm Rebecca ihn zur Seite und besprach was mit ihm. Was konnte ich nicht hören. „Ok. Ich gehe mit Rebecca und schlafe im Hotel und du kannst mit Papa mit und reden.“ sagte er nun an Julia gewandt. Ich konnte mir ein Lachen nicht verkneifen.
Auf dem Weg zur Pizzeria berührten wir unsere Hände immer wieder. Ganz zufällig natürlich. Ich genieße jede Berührung von ihr. Als wir 30 min. Später unsere Pizza in der Hand hielten, trennen sich unsere Wege. Als Max außer Sichtweite war ergreif ich ihre Hand und so liefen wir, wie ein echtes Paar durch die Straßen Zürichs. An meiner Wohnung angekommen lass ich sie schweren Herzens los, schloss die Türe auf und bat sie herein. Als die Türe geschlossen war nahm ich sie zum ersten Mal wieder in den Arm. Wir hatten uns im Klinikum garnicht wirklich begrüßt. Da war der Schock einfach zu groß. Eng in meinen Armen stand sie da und ich hauchte ihr ein „schön, dass du da bist“ ins Ohr. Als wir uns trennten, gab ich ihr einen leichten Kuss auf die Wange. Dann  begebe ich mich in die Küche und besorge uns Teller und 2 Gläser Wein. Stelle alles auf den Kleinen Tisch auf dem Balkon. Schalte noch schnell eine Lichterkette ein die sich am Geländer des Balkones befinden und warte bis Julia kommt. Als sie den Balkon betritt, rücke ich ihr den Stuhl zurecht und wir begannen zu essen. „Schön hast du’s hier. Und hier draußen, richtig Süß.“ „Danke“
Wir reden viel während des Essens. Aber das wichtige Thema warum sie hier war haben wir noch nicht angeschnitten. Sie meinte, dies sollen wir lieber in Ruhe nach dem Essen machen. Also begaben wir uns nach dem Essen nach drinnen auf meine Couch. Leider saß sie so, dass wir uns zwar ansehen konnten aber nicht berühren. und dann begann sie zu reden.
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