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Drachenblut und Kopfgeldjägerin - die Legende von Sal

GeschichteAbenteuer, Fantasy / P16
24.08.2020
24.01.2021
62
124.243
12
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13.01.2021 2.759
 
Kapitel LVIII

„Hier ist es kälter als auf dem Hals der Welt“ schnaubte Sal in den fallenden Schnee, als sie die Mine Steinbühel erreichten und sich dort erstmal an einem Lagerfeuer aufwärmten. Es gab ein Wohnhaus und einen Zeltplatz um das Feuer herum, ansonsten nur die Mine. Sal nahm stark an das nur Nord in den Zelten hausten, ansonsten konnte sie nicht glauben das irgendjemand in dieser Kälte draußen schlafen wollte.
„Ich wärme Euch“ bestimmte Skadi und legte den entsprechenden Zauber auf das Drachenblut:
„Es ist wirklich sehr kalt, aber noch halte ich es aus und Tyr ist wie immer halbnackt.“
„Mein Vater gab mir mit was ich hier im Land wirklich brauche, die angeborene Fähigkeit meiner Mutter hätte mir nichts gebracht“ nickte der große Krieger ernst:
„Es wird auch in Dämmerstern nicht wirklich wärmer sein, deswegen werden wir uns nicht lange aufhalten und gleich nach einem Schiff schauen, welches uns nach Windhelm bringt.“
„Rein theoretisch, wenn wir keines finden, könnten wir von dort aus nach Windhelm gehen“ fragte Sal, woraufhin Tyr die Karte hervor holte und sie auf einem alten Baumstamm ausbreitete.
„Es gibt eine Straße, hier an der Kreuzung geht es nach Weißlauf und Windhelm. Es wäre aber definitiv der längere, und kältere, Weg. Aber auf dem Weg liegt auch das Gasthaus „zum Nachttor“ dort könnten wir einkehren.“
„Dann haben wir wenigstens eine Alternative“ bestimmte Sal und nahm noch einen Schluck aus der Metflasche, die sie von Tyr bekam. Mittlerweile war auch Kürbis wieder dabei, er stand neben einem Zelt und schnaubte, derweil suchte er den Boden nach ein paar Bergblumen und altem Gras ab.
Hätte er aber wirklich Hunger, würde er dies zeigen und dann bekäme er ein paar Karotten, oder etwas anderes was lecker schmeckte und wesentlich satter machte als die Blumen.
„Ich kann ja nicht glauben, dass Ihr gar nicht zaubern könnt, Tyr“ nickte Skadi:
„Habt Ihr es denn nie probiert?“
„Ich hatte keinen Bedarf danach“ steckte der Halbelf die Karte wieder ein:
„Ich beherrsche aber einen einfachen Heilzauber, den habe ich von meiner Mutter gelernt. Das war kurz bevor ich Falkenring zum ersten Mal verließ, sie wollte mich nicht ohne gehen lassen. Ich kann ihn aber auch nur an mir anwenden, und dann reicht er gerade mal für ein Kratzer, oder eine Brandblase.“
„Also bringt er gar nichts“ stellte Skadi fest:
„Außer das er Eurer Mutter die Sorgen nimmt. Sicher wollte sie, dass Ihr lieber Eure Magie trainiert, anstatt des Kampfarmes.“
„Wir sollten weitergehen“ bestimmte Tyr, anstatt zu antworten, und trank seine Flasche aus, band seinen Rucksack wieder an Kürbis fest:
„Wenn wir das Schiff bekommen, sind wir vielleicht schon am Abend in Windhelm und können uns die Füße im Hjerim wärmen.“
Sal zuckte mit den Schultern und nahm die Zügel von Kürbis, dann verließen sie das warme Feuer und kehrten auf die Straße nach Dämmerstern zurück.
„Wart Ihr schon öfters in Dämmerstern“ fragte Skadi neugierig, aber auch sie hatte gemerkt das Tyr lieber nicht mehr über seine Eltern sprechen wollte.
„Ja“ er atmete tief durch:
„Mein Bruder lebt dort.“
Den beiden Frauen gingen langsam die Münder auf, damit hatten sie nicht gerechnet.
„Bruder“ staunte Sal sofort:
„Ihr habt nie von einem solchen gesprochen.“
„Er ist mein Halbbruder, er...“ Tyr rieb sich über das Gesicht:
„Er ist ein vollständiger Hochelf.“
„Arbeitet er dort? Vielleicht als Magier des Jarl“ wurde Skadi nun doch wieder neugieriger.
„Nein, er ist Kapitän eines Fischerbootes. Wobei er darauf besteht, dass es kein Boot ist, sondern ein Schiff. Normalerweise macht es mir nichts aus Dämmerstern zu besuchen, wir verstehen uns sehr gut und trinken gerne mal was zusammen im Gasthaus. Aber in den letzten Stunden musste ich doch darüber nachdenken, wie er auf die jetzige Situation, und euch Beide, reagieren wird.“
„Er wird schon gehört haben, dass Ihr mit dem Drachenblut und einer Skaal unterwegs seid“ überlegte Sal ernsthaft:
„Und sicher ist er stolz auf Euch. Wenn nicht, dann ist er ein Narr. Ihr habt ihn wirklich nie erwähnt, wieso nicht? Ist er älter oder jünger als Ihr?“
„Er ist fünfzig Jahre älter, was bei einem Hochelfen aber sowieso nichts aussagt“ seufzte Tyr und nahm dann die Zügel von Kürbis, ein bisschen wirkte es als wolle er sich daran festhalten:
„Mein Vater war der zweite Mann meiner Mutter. Hochelfen, oder Elfen an sich, sind da recht pragmatisch. Sie wissen das sie länger leben als die Menschen, Khajiit oder Argonier, die Hochelfen sogar etwas länger als die anderen Elfenvölker. Sie verlieben sich gerne und trauern wenig, und meine Mutter ist in Falkenring geboren. Sie nahm sozusagen das was da war, egal ob Mensch oder Mer. Aber auch mein Bruder hat nur wenig Magie gelernt, er fand irgendwann sein Glück in Dämmerstern und auf dem Meer braucht man so etwas wohl nicht.“
„Wie ist sein Name“ schmunzelte Skadi:
„Er scheint mir recht interessant zu sein, ich hoffe wir treffen ihn. Vielleicht kann er uns sogar nach Windhelm bringen.“
„Tarvus. Das ist der Name den meine Mutter ihm gab, irgendwann verdiente er sich noch einen Beinamen und er wird Tarvus Segelbrecher genannt. Er ist schrecklich stolz darauf und zudem amüsiert er sich immer darüber, dass ich mir so etwas noch nicht erarbeitet habe.“
„Manchmal erarbeitet man es sich, manchmal aber auch bekommt man einen solchen Namen obwohl man ihn nicht will“ nickte Skadi:
„Es ist nicht immer einfach daran sofort erkannt zu werden. Ja, ich bin stolz auf den Namen Feuerbringer, aber er bringt auch derweil etwas Ärger mit sich. Balgruuf und Ulfric wären sicher anfangs nicht so entsetzt gewesen, hätten sie mich nicht sofort an diesem Namen erkannt.“
„Wir sollten Euren Bruder bitten uns nach Windhelm zu bringen“ wischte sich Sal den Schnee aus dem Haar:
„Vorausgesetzt er ist überhaupt im Hafen, er muss ja auch Geld verdienen. Wieso habt Ihr nicht von Anfang an erzählt, dass Ihr einen Halbbruder habt?“
„Ich erzähle nicht gerne über mich und meine Familie“ wehrte Tyr ab:
„Aber Tarvus tut es, besonders nachdem er ein paar Met zu viel getrunken hat.“
„Ihr seht aber auch nicht aus, als würdet Ihr Euch schämen“ bemerkte Skadi:
„Ich würde gerne über meine Familie reden, aber es gibt nichts Gutes zu berichten. Und wenn doch, dann nichts was ich als Skaal in die Welt hinaustragen darf... oder möchte. Und über die Familie von Sal wissen wir ja auch schon einiges. Auch das ihre Mutter nicht wieder geheiratet hat.“
„Und ich habe auch keine Geschwister, nicht mal halbe. Meine Mutter wäre auch sicherlich überfordert gewesen, in meiner Pubertät zeigte sich die orkische Seite doch sehr bei mir und sie hatte alle Hände voll zu tun“ lachte das Drachenblut fröhlich auf, seufzte dann aber doch leise:
„Schade das Euer Bruder auch mit Magie nicht viel am Hut hat, er hätte sich vielleicht meinen Arm ansehen können.“
„Bittet ihn besser nicht darum, er würde Euch wahrscheinlich einen frischen Fisch darauf binden und Euch weiß machen das dies in drei Tagen die Wunde heilen wird.“
„Diese Methoden kenne ich, meine Mannschaft wollte mir auch derweil einen Fisch umbinden“ lachte Skadi fröhlich auf:
„Da habe ich ihnen gesagt, dass ich lieber sterbe als mit einem stinkenden Fisch am Arm, oder gar am Kopf, herum zu laufen. Und wie man sieht, ich habe auch ohne den Fisch überlebt. Außerdem glaube ich, dass so ein Fisch mehr schadet, als hilft, denn immerhin trifft da das eigene Blut auf ein mehr oder weniger unsauberes Tier. Eure Wunde sieht schon sehr gut aus, Sal, sicher kann Wuunferth, oder ein anderer Magier, in Windhelm, da etwas mehr machen und dann könnt Ihr auch wieder Eure Armbrust benutzen. Jetzt bin ich doch sehr gespannt auf Tarvus.“
„Er wird Euch vielleicht auch am Namen erkennen. Aber er vertraut auch meinem Urteil und wird deswegen keine Probleme machen. Und ansonsten müssen wir uns auch nicht bedeckt halten, die Sturmmäntel sind in Dämmerstern, soweit ich mich erinnere.“
„Unter Freunden bewegt man sich leichter“ nickte Sal und berührte ihre verletzte Schulter kurz:
„Gehen wir etwas schneller, ich will aus diesem verdammten Schnee raus.“

„Sein Schiff ist im Hafen“ Tyr verzog das Gesicht leicht, er ahnte wohl schon das, zumindest für ihn, die Begegnung mit Tarvus nicht besonders angenehm sein würde.
Dämmerstern war, genau wie Morthal, keine große Stadt. Es gab ein Gasthaus, das Langhaus des Jarl, zwei Minen, den Hafen und einen Schmied. Außerdem ein paar Gebäude, an einem größeren wurde gerade gearbeitet. Was Dämmerstern besonders machte, war der Hafen, in dem nicht nur das Schiff von Tarvus lag, sondern auch einige andere Fischerboote... von denen die „Stolz des Segelbrechers“ tatsächlich das größte war.
„Er scheint wirklich sehr stolz auf sich, und seine Arbeit, zu sein“ stellte Skadi, anhand des Schiffsnamens, fest:
„Gut, mein Schiff hieß „Arkay's Stolz“ aber ich sah auch davon ab es gleich nach mir zu benennen.“
„Sagtet Ihr nicht, Ihr seid auf das Schiff gekommen und habt es übernommen. Samt der Mannschaft“ erinnerte Sal sich.
„Es hieß zu diesem Zeitpunkt „Metfass“ und der Name passte perfekt zur Mannschaft. Ich änderte beides.“
Skadis Ohren zuckten leicht, das Drachenblut nahm an das bei dem Anblick des Hafens auch gleich ein paar Erinnerungen in der ehemaligen Piratin zurückkehrten. Hoffentlich taten es nicht alte Verhaltensweisen ebenso, nicht das sie Tarvus gleich sein Schiff abnehmen wollte und sie unterwegs ein paar Kaiserliche enterten.
Wobei, letzteres würde Ulfric ganz sicher gefallen.
„Gehen wir hin und sprechen mit ihm. Ich glaube zwar nicht, dass er Zeit hat uns nach Windhelm zu bringen aber wir können es ja versuchen“ seufzte Tyr und sie gingen zum Hafen runter. Dort luden gerade ein paar starke Nord Erze auf ein anderes Schiff, Skadi und Sal blieben gleichzeitig stehen um sich die Männer kurz genauer anzusehen.
Tyr wartete und schwieg, das war auch das erste mal das Sal sich für so einen Anblick wirklich interessierte. Oder es offen zeigte, im Grunde wusste er ja nicht was im Kopf des Drachenblutes wirklich vor sich ging. Er wusste noch nicht mal richtig, was sie darüber dachte der Dovahkiin zu sein. Ob es sie belastete, oder nicht, ob sie stolz darauf war oder viel lieber zurück in Cyrodiil wäre... in ihrem alten Leben.
„Sollten wir nicht erst kurz beim Jarl vorbei sehen“ fragte sie plötzlich neugierig.
„Bei Skalde... lieber nicht“ wehrte Tyr sofort ab:
„Man weiß bei ihm nie wie er reagiert. Und ich habe keine Lust mich lange mit ihm zu beschäftigen.“
„Er scheint kein angenehmer Mann zu sein“ stellte die ehemalige Piratin fest.
„Aber er ist Ulfric loyal ergeben, und das ist das Wichtigste“ entgegnete Tyr und sie traten an das Schiff seines Bruders heran, weit und breit war aber nichts von einem Hochelfen zu sehen:
„Ist Tarvus hier?!“
„Wer will das wissen“ knurrte einer der Seemänner, er schien Tyr nicht zu kennen, genau wie alle anderen die an Deck arbeiteten.
„Sein Bruder. Ist er unter Deck?“
„Siehst aus wie ein dreckiger Bastard, nicht wie der Bruder eines anständigen Seemannes.“
„Hat er seinen Leuten nicht von Euch erzählt“ hakte Sal nach.
„Höchstens im Suff, und dann haben sie alles am nächsten Morgen wieder vergessen“ seufzte der große Krieger.
„Ich sehe nach, ob er in seiner Kajüte ist“ bestimmte Skadi und zeigte ein leicht unheilvolles Grinsen, dann betrat sie das Deck und sofort hörten die Männer mit ihrer Arbeit auf:
„Arbeitet weiter, sonst werdet ihr es bereuen.“
„Sie ist in ihrem Element“ murmelte Sal:
„Wir sollten sie machen lassen. Es wird ihr auch gut tun, ein paar Seemänner rund zu machen.“
„Kleine Mädchen haben hier nichts zu suchen“ knurrte der Matrose, mit dem sie zuvor gesprochen hatten, und trat an sie heran, als sie gerade die Tür zur Kajüte erreichte.
„Dann solltet Ihr vielleicht das Schiff verlassen“ schlug Skadi ihm vor und klopfte an, im gleichen Moment packte der Seemann sie, im nächsten sprang er mit brennender Kleidung, und kreischend wie ein kleines Mädchen, ins Wasser.
„Wie er es sagte, kleine Mädchen haben hier nichts zu suchen“ bestimmte Skadi und betrat dann die Kajüte.
Dort heraus war sofort ein entsetzter Schrei zu hören.
„Das war Tarvus“ stellte Tyr fest.
„Ich nehme stark an, er hat Skadi sofort erkannt und möchte sie eigentlich lieber nicht auf seinem Schiff haben“ schmunzelte Sal:
„Wir werden ihn aber sicher davon überzeugen können, dass sie ihre Piratentätigkeit aufgegeben hat.“
„Oder sie macht es selbst, denn er ist noch nicht hier auf dem Deck und ruft voller Angst nach den Wachen.“
„Ist er ein mutiger Mann“ fragte das Drachenblut.
„Auf dem Meer und nur in Anwesenheit seiner Männer. Und wäre ihm da Skadi in die Kajüte gekommen, hätte er nicht gekreischt, sondern sie gleich angegriffen. Sobald aber der Boden unter ihm fest ist, sein Schiff im Hafen vor Anker liegt, ist er unsicher und tritt lieber gerne die Flucht an. Er kennt jeden Tropfen Wasser des Geistermeeres, aber er kann nicht erkennen wann ein Baum umzufallen droht oder wie man einem wildgewordenen Bären entgegen tritt.“
Der Seemann kam aus dem Wasser, er hatte keine sichtbaren Wunden und knurrte nur böse.
„Ich glaube das war Euch eine Lehre“ nickte Sal ihm zu, lächelte dabei ebenso unheilvoll wie Skadi zuvor.
„Weiber, pah. Und dann gleich mit Magie kommen. Eine richtige Schwertmaid hätte mich mit einer Waffe, oder gleich mit blanken Fäusten angegriffen“ schnappte er ihnen entgegen:
„Und wer seid Ihr überhaupt?“
„Ich bin diejenige, die Euch mit meinem Thu'um ganz einfach ins Wasser zurückbefördern könnte“ zeigte Sal ihre scharfen Zähne, woraufhin der Mann für einen Moment erstarrte, dann sie ansah, Tyr, und dann zur Tür der Kajüte.
„Verflucht“ schimpfte er und trollte sich schnell unter Deck.
Skadi kam aus der Kajüte und ein großer, kräftiger Hochelf folgte ihr. Er sah Tyr tatsächlich ähnlich, außer das er sein hellbraunes Haar zu einem Zopf geflochten trug und auch seinen Bart mit einer solchen Frisur versehen hatte. Über der muskulösen Brust trug er ein einfaches Leinenhemd, dazu eine alte Lederhose und entsprechende Stiefel.
„Tyr“ donnerte er seinem Bruder entgegen und holte sich eben diesen auch gleich in die Arme, er war tatsächlich ein wenig größer als der Krieger, was wohl daran lag das auch sein Vater ein Hochelf war:
„Wieso schickt Ihr mir diese verdammte Piratin in die Kajüte. Ich hab mir fast eingepisst.“
„Eure Leute wollten uns nicht zu Euch lassen“ drückte Tyr den Fischer fest an sich:
„Darf ich Euch Sal vorstellen, Salestra Arethi, das Drachenblut.“
„Also stimmen die Gerüchte, Ihr begleitet sie durch Himmelsrand.“
„Zusammen mit einer Skaal, ja“ er deutete kurz auf Skadi, die den nassen Seemann gerade mit besonders amüsierten Blicken bedachte.
„Verdammte Piratin“ schnaubte Tarvus:
„Aber ihr scheint ihr zu vertrauen.“
„Ja“ nickte Sal:
„Sie hat dieses Leben aufgegeben und sich uns angeschlossen. Und sie ist wirklich sehr hilfreich, eine gute Freundin.“
„Gut, dann muss ich mich ja um meinen kleinen Bruder nicht sorgen... was macht ihr hier?“
„Wir wollen von hier aus nach Windhelm und dachten, wir fragen einmal bei Euch an, ob Ihr uns hinbringen könntet“ verkündete Tyr, woraufhin sein Bruder ihn sehr neugierig musterte:
„Natürlich nicht umsonst. Wir wollen nur den schnellsten Weg nehmen, und der geht nun mal über das Meer.“
„Ich bin eigentlich in Windhelm nicht gerne gesehen. Skalde hier, der kennt mich und kauft auch meinen Fisch. Aber sonst meide ich eher die Gebiete der Sturmmäntel.“
„Ich glaube da müsst Ihr Euch keine Sorgen machen“ wehrte Sal ab und betrat das Deck:
„Ulfric sieht uns als seine Freunde an, ich bin selbst Thane von Windhelm und wenn der Krieg vorbei ist, wird es auch sicher Tyr werden. Wenn man uns an Deck sieht, wenn wir im Hafen einfahren, dann wird sich keiner beschweren. Wann können wir ablegen?“
„Mmh mmh“ brummte Tarvus und sah zu seinem Bruder, der zustimmend nickte:
„In einer Stunde. Müssen die Netze bereit machen, dann liefern wir euch ab und fahren dann gleich ins Revier, dann haben wir keine Leerfahrt gemacht. Und lasst euer Geld stecken, denke es wird mir eine Ehre sein das Drachenblut zu transportieren. Das Pferd lasst gleich hier, laden es sofort auf und ihr geht inzwischen ins Gasthaus.“
Er bekam die Zügel von Kürbis und führte den Hengst an Deck, Skadi kam zurück zu den Beiden.
„Gehen wir ins Gasthaus“ fragte sie neugierig:
„Ich könnte jetzt gut einen heißen Eintopf gebrauchen.“
„Ja, gehen wir ins Gasthaus“ forderte Sal sie auf und setzte sich daraufhin in Bewegung:
„Ein Eintopf wird jetzt auch mir gut tun.“
„Ist Tarvus eigentlich gebunden“ fragte Skadi neugierig den großen Krieger, als sie zum Gasthaus hoch gingen, und wurde daraufhin entsetzt angesehen:
„Er sieht gut aus. Er riecht ein wenig nach Fisch, aber er sieht wirklich gut aus.“

(Danke für die Sternchen, Favos und den Buchregal-Eintrag :D)
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