Verschissen...

GeschichteAllgemein / P18 Slash
23.08.2020
17.10.2020
9
44.765
37
Alle Kapitel
26 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
17.10.2020 6.517
 
So, dieses Mal ein bisschen zügiger und pünktlich zum Wochenende die Auflösung des Cliffhangers am Ende des letzten Kapitels ;)
An dieser Stelle möchte ich mich auch noch Mal allgemein und für die ganzen Rückmeldungen und Sternchen und auch die Favoriten bedanken von allen, die diese Geschichte verfolgen und mit ihren Meinungen unterstützen. Ich freu mich immer wie ein kleines Kind darüber :D
Mo: Tut sie wirklich und hat dabei des Öfteren ein grenzdebiles und dezent dümmlich wirkendes Grinsen im Gesicht...
Nicci: *Schiebt Mo ganz schnell und unauffällig wieder zurück in die Kaserne, damit die armen Leser nicht wieder unnötig belästigt werden*
Viel Spaß bei Mo's Einlösen seiner Schulden xD
Bin mit dem Kapitel noch nicht so zu 100% zufrieden, also bin ich für Anregungen und Kommentare jederzeit offen :)
LG Nicci





Kapitel 9 (Woche 5, Samstag Teil 2)

Fordernd streckte Fives die Hand danach aus und etwas zögerlich übergab er sie ihm, sodass er nur noch in einem der Tops dastand, die sie als Alternative zu den T-Shirts hatten. Ein bisschen Arme zeigen würde sicherlich nicht schaden. Zufrieden registrierte er, wie Fives ihn in aller Ruhe von oben bis unten musterte und dabei nicht unglücklich aussah. Hatte er ja auch recht wenig Grund für, wie Mo fand.

Erst als er mit seinem optischen Check durch war (Mo war fast schon ein bisschen traurig, dass er das Top scheinbar zumindest vorerst anlassen sollte), drehte er sich um und begann seinen Schreibtisch frei zu räumen. Es juckte Mo in den Fingern, dichter an ihn ran zu treten, sich hinter ihn zu stellen und sich gegen dessen Arsch zu drücken, wie er es bei jedem anderen Mann, der mit ihm ins Bett wollte, ohne zu zögern gemacht hätte. Fify… ok, bei dem überlegte er es sich schon zwei Mal, ob er das wirklich wagen wollte. Der andere hatte ihm vorhin schon angekündigt, dass es bei gewissen Aktionen ein Echo geben würde, und er fürchtete, dass er schon mit dem alten Echo heute genug gefordert sein dürfte, also blieb ihm nichts anderes als sehnsuchtsvoll auf den knackigen Arsch in Tarnfarbenhose zu starren. Gut, dass Fives nicht wie andere Ausbilder durchgehend seine schicke Uniform trug, sondern die, in der man auch dreckig werden durfte. Allein das machte ihn schon sehr viel sympathischer. Und heißer. Irgendwie mochte Mo diese gebügelten Angeber Jacken nicht. Zumindest im Alltag fand er sie lächerlich.

„So, Vivy, rüber beugen und Hände flach auf den Tisch!“

Nervös starrte Mo auf das großzügig freigeräumte Stück, auf das der andere gerade deutete. Das war… echt scheiße demütigend. Er wusste wirklich nicht, was er erwartet hatte, aber… konnten sie nicht wenigstens in die Trainingshalle gehen oder so? Da war ihm das Ganze doch irgendwie ein bisschen natürlicher vorgekommen, als sich jetzt hier in diesem Büro so scheiße klischeehaft über den Schreibtisch seines Vorgesetzten legen zu müssen. Wie erbärmlich und bitter war das denn? Hilflos hing sein Blick auf der ihm zugewiesenen Fläche, die ihn jetzt schon verhöhnte, obwohl er sich noch nicht Mal einen Fingerbreit in die Richtung bewegt hatte und auch kein Verlangen hatte, daran etwas zu ändern.

„Tu es oder lass es sein, aber dann geh auch…“, wies Fives ihn an. „Ich werde dich sicherlich nicht dazu zwingen.“

Musste dieser Arsch das auch noch in so einem hässlich höhnischen Ton sagen? Konnte der es nicht einfach machen, wenn es ihm für seinen Seelenfrieden doch ach so wichtig war, dass er seine Rache für diesen einen dummen Spruch bekam. Oder… halt die zwei dummen Sprüche, wenn man genauer sein wollte. Eine Verwarnung hatte er damals ja erhalten. Er hätte sie wirklich beherzigen sollen. Jetzt war es ein bisschen spät dafür, wie er die letzten Wochen am eigenen Leib zu spüren oder eben nicht zu spüren bekommen hatte.

„Entscheide dich, Vivy“, forderte er ihn auf, was es jetzt auch nicht wirklich leichter machte, diesem peinlichen Befehl Folge zu leisten. Unfähig zu einer Entscheidung blieb er einfach regungslos stehen. Also… an sich wusste er schon ziemlich genau, was er im Grunde genommen wollte, und das war sicherlich nicht, dass er in Fives Augen für alle Zeiten ein feiger Versager war und im nächsten Training wieder im Zeitlupentempo mit irgendwelchen Anfängern die Basics der Basics durchging, bis er nicht vor Erschöpfung, sondern vor Müdigkeit und Langeweile zusammenklappte. Und das bis zum Ende der Grundausbildung. Oder eben bis zum letzten Training, das sie mit dem Captain haben würden, wann auch immer das sein würde. Auf jeden Fall würden es mehr Trainings werden, als er Lust auf Kuschelrock-Tänzchen auf der Matte hatte, bei denen man sich gegenseitig in den Bodenkampf streichelte, weil man ja was kaputt machen könnte.

„Ich sagte dir bereits, dass ich nicht darauf stehe, wenn du meine Zeit verschwendest“, wies er ihn vorwurfsvoll auf diesen Fakt hin. „Entweder du stehst jetzt wie angekündigt zu deinen Schulden oder du gehst und wir sehen uns Montag im Training. Aber erwarte nicht, dass ich mich noch länger von dir verarschen lasse.“

Mo knurrte leise und unwillig. Hatte der gerade ernsthaft den Nerv zu behaupten, dass er ihn verarschen würde? Er hatte hier gerade echt ein Problem, konnte der Arsch nicht wenigstens einen Hauch von Rücksicht darauf nehmen, dass das jetzt gerade wirklich nicht wirklich alltäglich für ihn war? Noch nie hatte er sich so sehr gewünscht, dass ihm Fives Meinung einfach egal wäre. Dass er nicht das Gefühl hatte, das hier wirklich durchziehen zu müssen, damit der andere wieder eine bessere Meinung von ihm hätte. Und vor allem wünschte er sich,  dass er nicht heiß auf diesem kleinen Wicht wäre und dass ihm auch noch heiß wurde, wenn der so einen fordernden Ton anschlug. Vor allem letzteres war verstörend.

Es schnipste einmal direkt vor seiner Nase, als er sich nach Ewigkeiten immer noch nicht rührte, und er zuckte leicht zusammen. Sein Blick schnellte zurück zu Fives, der mit auffordernder Miene zu ihm hoch sah.

„Entscheide dich, Vivy…“, forderte er ihn erneut auf und Mo beobachtete nervös, wie sich ein wissendes Grinsen auf Fifys Gesicht breit machte. Sein Vorgesetzter kam noch einen kleinen Schritt dichter als er ohnehin schon war, streckte die Hand nach oben in Richtung von Mo’s Hals aus. Diese Geste allein reichte schon, um seinen Puls in die Höhe schnellen zu lassen. Es war nicht so, dass er die Nähe seines Trainers nicht gewohnt war, aber jetzt dieser Gesichtsausdruck, dieser gefährlich gemächliche Griff zu seinem Nacken, von dem aus er Mo ohne Probleme auf den Boden befördern könnte, da er nie im Leben seine Hände schnell genug nach vorne bekommen würde, um sich in irgendeiner Form wehren zu können…

Doch die Hand kam nie in seinem Nacken an, sondern richtete nur eine Falte am Träger seines Tops, ehe Fives wieder auf einen normalen Abstand ging und Mo aufgewühlt zurückließ. Fuck ey, allein diese dämliche Andeutung, was Fives hätte machen können, riss ihn voll aus der Bahn! Das jetzt noch stärkere Zucken im Mundwinkel seines Trainers machte es beim besten Willen nicht besser. Es ließ ihn irgendwie das Gefühl bekommen, dass er ihm durch diesen kleinen Test irgendetwas bestätigt hatte. Etwas, das Fify schon vermutet hatte und sich jetzt sicher war. Vermutlich hatte er nur seine Wirkung testen wollen und scheiße ja, selbst diese dumme winzige Geste, bei der ihn nur gerade so Fives Finger gestreift hatte, machte ihn schon verrückt. Das war doch unnormal!

„Über den Tisch, Vivy!“, kam der erneute Befehl. „Jetzt oder dem wahrsten Sinne des Wortes entsprechend nie.“

Mo presste unwillig die Lippen aufeinander. Das war dann wohl sehr eindeutig die Nachricht, dass das hier seine letzte Chance war. Vermutlich hatte er tatsächlich schon genug gehabt und gekonnt nicht genutzt. Spätestens als er auf einmal die Hand des anderen in seinem Rücken spürte, wusste er, dass er eigentlich schon lange entschieden hatte, dass er das jetzt hier durchziehen musste. Der leichte Druck in seinem Rücken nahm ihm die Entscheidung ab. Es war jetzt wirklich keine Berührung, gegen die er sich nicht hätte wehren können. Zumindest körperlich wäre er dazu in der Lage gewesen. Geistig allerdings spätestens dann nicht mehr, als die Hand höher glitt und dieses Mal tatsächlich in seinem Nacken landete und dort lächerlich sanft liegen blieb. Wann er die Schritte zum Schreibtisch gegangen war, wusste er nicht so genau, aber die überdeutliche Berührung in seinem Nacken brachte ihn dazu, sich runter zu beugen, bis er sich auf seinen Unterarmen abfing. Jesus, er tat das hier gerade wirklich! Resigniert und peinlich berührt legte er seinen Kopf auf den geballten Fäusten auf. Er hatte doch einen Schaden! Fives hatte einen Schaden! Da half es auch wirklich nichts, dass Phil ihm irgendwann Mal rausgesucht hatte, dass es außerhalb des Dienstes zulässig war, seine Vorgesetzte zu ficken. Oder… sich eben von ihnen ficken zu lassen. Was es in so ziemlich genau gar keiner Hinsicht besser machte!

„Breitbeiniger hinstellen!“, bekam er direkt den nächsten Befehl und spürte, wie der andere ihm leicht von Innen mit den Stiefeln gegen die Knöchel trat,  um ihn anzudeuten, was er meinte. Leicht vorwurfsvoll und mürrisch wegen des Befehls, blickte er über seine Schulternach hinten zu Fives. Sein Bedürfnis, dieser Aufforderung nachzukommen, war ausgesprochen gering. Letztendlich verlor er dieses Blickduell leider ziemlich schnell und sah wieder nach vorne. Er gehorchte nicht, sperrte sich allerdings auch nicht dagegen, als Fives seine Füße weiter auseinander schob, was doch sehr eindeutige Assoziationen mit sich brachte, die ihm noch ein bisschen wärmer werden ließen.

Was machte der nur mit ihm, dass er hier mitmachte?! Dass ihn irgendwas an dieser ganzen Situation so sehr packte, dass er es widerstandslos mit sich machen ließ?

Er musste sich fest auf die Lippe beißen, als der andere ihm ziemlich schamlos die Hände auf den Arsch legte und diesen leicht zu massieren begann. Es war nicht so, dass das noch nie jemand bei Mo getan hatte, aber es war ihm ganz sicher noch nie so präsent gewesen, wie in diesem Moment. Das war kein beiläufiges notgeiles Kneten, das war eine sehr gezielte Berührung und kam ihm fast schon wie eine Vorbereitung auf das Kommende vor.

Sein Atem beschleunigte sich noch mehr, als die forschen Hände ihn an der Hüfte griffen und ein Stück nach hinten zogen, um vorne an seinen Gürtel zu kommen. Beschämt ließ er es zu, dass Fives ihn öffnete. Der Grund, warum er es tat war ihm leider mehr als präsent. Und natürlich würde Fify ihm die Tracht Prügel nicht durch die Hose verpassen. Gott, war das demütigend! Einen Wimpernschlag später stand er mit blankem Arsch vor dem anderen. Wie ein billiges Flittchen vornüber gebeugt.

„Schön stillhalten...“, wurde er belustigt zurechtgewiesen, da ihn diese Pose schon etwas unruhig machte. „Und ich sagte Hände flach auf die Tischplatte!“

Es klatschte einmal und gleichzeitig spürte er ein leichtes Brennen von seiner rechten Arschbacke ausgehend. Fives hatte ihn wirklich geschlagen. Ihm wurde heiß. Auf viele, viele unterschiedliche Arten, die ihn eindeutig überforderten.

„Hatte ich mich irgendwie unklar ausgedrückt?“, wurde er ein zweites Mal streng zurechtgewiesen. Hilflos brauchte er ein paar Momente, ehe ihm einfiel, dass er die Hände flach auf dem Tisch ablegen sollte, was er eilig nachholte.

„Schon besser“, lobte der andere ihn und streichelte ihm ernsthaft tätschelnd über den Arsch. Knurrend wollte er sich wieder aufrichten und dem anderen zeigen, was er von diesen lächerlichen Worten und diesem noch lächerlicheren Streicheln hielt, wurde jedoch mit einem stahlharten Griff im Nacken daran gehindert und schwungvoll wieder nach unten gedrückt. Dieses Mal eindeutig nicht mehr so harmlos wie die Berührung von vorhin. Woher dieses miese, kleine Fliegengewicht auch immer die Masse nahm, so viel Kraft da rein zu legen.

„Unten bleiben!“, wurde er nachhaltig daran erinnert, was von ihm erwartet wurde, unterstützt von einem fiesen Drücken des Ellenbogens des anderen in seinen Rücken. „Wenn du dich nicht dran hältst, werde ich mit anderen Mitteln dafür sorgen, dass du es tust! In diesem Raum gibt es genug passende Gegenstände, um dich bewegungsunfähig zu bekommen.“

Mo schluckte. „Ich denke, es geht auch so...“, lenkte er ein, auch wenn die Vorstellung, sich wirklich absolut gar nicht mehr gegen Fives wehren zu können... Er sollte aufhören darüber nachzudenken! Die Vorstellung gefiel ihm auf eine Weise, die wirklich nicht die war, die er haben wollte. Er war dem Winzling so schon gnadenlos unterlegen und leider ein bisschen sehr unangenehm von seiner Meinung zu ihm abhängig, damit er endlich wieder ein vernünftiges Training bekam. Sonst wäre er doch überhaupt nicht in dieser misslichen Lage. Er wollte in Fives Augen kein Feigling sein, er wollte nicht irgend so ein Depp aus dem Training sein, der kaum Beachtung wert war.

Er stieß scharf die Luft aus, als ihn der nächste Schlag traf. Nicht, weil dieser übermäßig schmerzhaft gewesen wäre. Er hatte generell erwartet, dass es schlimmer werden würde, schließlich kannte er Fives Schlagkraft aus dem Training und erinnerte sich leider noch sehr gut an den Wortlaut seiner Drohung. Vermutlich würden die nächsten Treffer sich auch noch Mal ein gutes Stück steigern, wie er fürchtete, aber schon das hier brachte ihn gerade schon genug aus dem Konzept. Es verwirrte ihn, war ihm extrem peinlich und unangenehm, aber gleichzeitig auch... Dafür gab es keine Worte. Sein Kopf konnte das Gefühl, das Fives ihm gerade gab, nicht verarbeiten. Es war schon irgendwie unschön, aber gleichzeitig auch nicht schlecht. Die Hand, die ihn dominant runter drückte, im Kontrast zu der, die erneut ausholte, um ihm wie Lucky Luke den Hintern zu verdreschen, als wäre er Billy The Kid, hatte eine viel zu intensive Wirkung, mit der er noch nicht so richtig klar kam. Das hier war… mehr als nur irgendein Schlag, den man halt Mal im Training einsteckte. Sehr, sehr viel mehr. Besser und schrecklicher zugleich.

Ein wenig hilflos ergab er sich diesem Gefühl, traute sich nicht, sich noch einmal aufzurichten, wollte es vielleicht auch gar nicht. So ganz sicher war er sich dabei nicht. Einziger Fakt: Er tat es nicht, ließ Fify gewähren und versuchte sich an dieses Gefühl zu gewöhnen und bloß kein Geräusch über seine Lippen kommen zu lassen, sodass es wenigstens beim verräterischen, schweren Atmen blieb, das ihn verriet.

„Die passive Rolle steht dir“, raunte Fives auf einmal ziemlich unvermittelt und plötzlich in sein Ohr, was definitiv nicht das gewesen war, was er hatte hören wollen! Grimmig schnaubend richtete er sich halb auf, um Fives dafür den Hals umzudrehen, dass der so einen Scheiß auch noch laut aussprechen musste, und kassierte dafür so einen heftigen Schlag auf seinen ungeschützten Arsch, dass ihm ein leiser, erst ziemlich spät unterdrückter Schrei entwich. Fuuuuck, ey, konnte der hart zuschlagen! Nicht, dass er das nicht schon vorher gewusst hatte, dass Fives sich ziemlich wenig scheute, knallhart durchzuziehen, aber das jetzt mit der flachen Hand auf den Arsch zu bekommen… Und die getroffene Stelle auch noch grob zu massieren, statt den Schmerz wenigstens in Frieden abklingen zu lassen… Er hasste ihn.

„Unten bleiben“, befahl er in einem Ton, der ihn leider gruselig schnell gehorchen ließ. Wie machte der das? Mit gebrüllten Befehlen, die einen willkürlich hin und her scheuchten, kannte er sich hier seit einigen Wochen ja ziemlich gut aus, aber die befolgte er, weil es sein Job war und er dafür bezahlt wurde. Diesen Befehl befolgte er eher, weil… es schlicht und ergreifend wirklich ein Befehl war. Er hatte gerade wirklich einen Heidenrespekt vor Fives. Das hatte zuvor noch kein Mensch in so einem Ausmaß geschafft und er konnte sich nicht vorstellen, dass da jemals je wieder jemand dran kommen könnte, wie an diesen Zwerg, der genau wusste, was für eine Wirkung er auf Mo hatte, dabei hatte Mo nicht einmal selbst gewusst, wie weit diese Wirkung ging. Denn sie erstickte gerade jedes Aufbegehren in ihm im Keim, dabei brodelte es in ihm. Sehr!

„Ich glaube, es ist schon lange überfällig, dass dir Mal jemand eine vernünftige Lektion erteilt…“, redete Fives weiter und goss damit auch noch Öl ins Feuer, was Mo wütend die Kiefer aufeinander pressen ließ.

„So frech und vorlaut, wie du ausnahmslos jedem gegenüber bist, der es in deinen Augen nicht verdient hat, normal behandelt zu werden, wundert es mich wirklich, dass du damit noch nie so richtig hart auf die Schnauze gefallen bist. Denn es gibt wirklich nicht viele Menschen, die du wirklich respektierst, nicht wahr?“, fragte er ironisch. „Und die Chance eines Fremden für dich zu so einer Person zu werden, sinken rapide proportional zur der Körpergröße oder mit der optischen Ähnlichkeit zu einem Frosch, nicht wahr?“

War ja klar, dass er darauf noch rumhacken musste! Ok… bei der Körpergröße hatte Fives wohl recht, schließlich hatte sein Witz darüber ihn erst in diese knifflige Situation gebracht. Aber konnte der Froggy da nicht ein wenig außen vor lassen? Der war schon ein gewisser Stimmungskiller.

Er kassierte einen weiteren Treffer, der sich gewaschen hatte. Nicht so schlimm wie der letzte, aber schon deutlich weniger zärtlich als die vergleichsweise wirklich niedlichen Klapse am Anfang. „Das sind übrigens keine rhetorischen Fragen von mir. Ich erwarte wirklich eine Antwort…“, erklärte Fives, wofür der Schlag dann wohl gewesen war.

„Auch große, gut aussehende Menschen müssen sich Respekt erst verdienen...“, murrte er zu seiner Verteidigung, auch wenn es bei Fives vermutlich stimmte, dass er da die Größe vielleicht ein wenig sehr stark in seinem ersten Eindruck mitgewirkt hatte. Es hätte ihm klar sein müssen, dass es beim Militär keine zweitrangigen Ausbilder im Kampfbereich gab, aber Fives Größe war halt schon ziemlich lachhaft für einen Nahkampftrainer. Aber gut, bei ihm traute sich auf jeden Fall keiner zu jammern oder sich zu beschweren, wenn man Mal einen größeren Gegner hatte, bei dem die Technik angeblich nicht funktionierte. Wenn Fives sie bei Mo vorführen konnte, obwohl Mo sich schon auch recht realistisch wehrte, blieb da nicht mehr viel Platz zum Rumheulen, man war dann halt einfach schlecht, aber die Technik konnte da nichts für, denn Fives Techniken funktionierten alle.

„So? Also behandelst du alle Menschen gleich?“, fragte Fives amüsiert.

Mo verkniff sich eine Antwort. Sie würde nicht die sein, die Fify hören wollen würde. Denn nein, das tat er nicht, hatte da aber auch wirklich keinen Bock drauf. Die ganze Welt behandelte einen scheiße, also warum sollte man sich dann für irgendjemand anderen, der es nicht verdient hatte, den Arsch aufreißen und sich verbiegen und verstellen, nur damit sich jemand wertgeschätzt fühlte und verhätschelt werden konnte? Ne, dafür war ihm seine Zeit echt zu wertvoll!

„Ganz ehrlich, deine Grundeinstellung ist der größte Dreck!“, warf Fives ihm vor, verstärkte seine Aussage drei Mal kräftig mit der Hand, und irgendwie traf ihn die Aussage tatsächlich ein bisschen mehr als es sollte. Er wusste ja selbst, dass es kacke war, aber war halt so. Er würde ganz sicher nicht für irgendjemanden zum Gutmenschen mutieren. Aber der Vorwurf war schon… nicht gerade schön.

„Vor allem bei mir hätte dir klar sein sollen, dass manche Sprüche ein wenig unangebracht waren…“, erwähnte der andere mit einer dunklen Stimme, die Mo eine Gänsehaut im Nacken verursachte. „Schließlich weißt du, dass du mir körperlich nichts entgegenzusetzen hast und mir vollständig unterlegen bist.“

Mo stöhnte beschämt auf und gab erstickt japsende Geräusche von sich, als er wieder Fives Hand auf seinem Arsch zu spüren bekam. Mehrfach. Dann spürte er sie auf einmal hauchzart seinen inneren Oberschenkel hochfahren. Zielgerichtet auf seinen Schritt, auch wenn er davor provokant abstoppte, wieder ein Stück zurück strich, nur um wieder ein kleines bisschen dichter an seine Eier oder seinen Schwanz zu fahren. Sein Schwanz zuckte leicht bei den Andeutungen und der Vorstellung, dass Fives ihm gleich womöglich eine deutlich angenehmere Art der Aufmerksamkeit schenken könnte und war irgendwie scheinbar schon länger härter als er sein sollte. Zwar auch noch nicht vollständig hart, aber nun Mal auch nicht mehr so ganz schlapp.



„Du willst, dass ich weiter gehe“, sprach der andere es jetzt direkt an. Es war keine Frage, sondern eindeutig eine Feststellung.

Ein leises undefinierbares Geräusch kam Mo über die Lippe, als die dreisten Finger jetzt um seine Wurzel herum tanzten. Provozierend, versprechend und gleichzeitig vollkommen nutzlos, was seine Befriedigung anging. Trotzdem sammelte sich allein durch diese Andeutung mehr Blut in seinem Schritt.

Er keuchte auf, als Fives ihm fies in den Hintern kniff, dass er sich gegen den kühlen, unbequemen Tisch mit der harten Kante drückte, um dem Schmerz zu entfliehen. „Wenn du nicht mit mir redest, werde ich dir bei deinem wachsenden Problem auch nicht helfen können…“, nutzte der Sadist seine Macht auch noch aus. „Ich werde nichts machen, worum du mich nicht bittest. Und ob ich es machen werde, wenn du mich darum bittest… nun, das werden wir dann sehen. Es wird sicher davon abhängig sein, wie überzeugend du mit deiner Bitte sein wirst.“

Die Hand verschwand wieder von seiner Wurzel und stattdessen spürte er sie wieder auf seinem Arsch, der mittlerweile leicht vor sich hin glühte, was noch verstärkt wurde, so wie Fives darüberstrich. Überraschenderweise tat der leichte Schmerz seiner Erregung nicht einmal einen wirklichen Abbruch. Der etwas stärkere, als der nächste Schlag ihn traf, ebenfalls nicht. Die drei folgenden, die abwechselnd die linke und rechte Seite trafen, ebenfalls nicht. Wieder entglitt ihm ein Stöhnen als Fives seine Hände links und rechts an seiner Hüfte ansetzten und dann sehr vielversprechend in Richtung seines Schwanzes glitten, nur um dann wieder an ihm vorbei zu streifen und Mo wahnsinnig zu machen. Wie konnte man es so lange herauszögern, jemandem einen zu wichsen?! Es war doch offensichtlich, was Mo wollte. Und was Fives wollte. Also warum dieser ganze andere Mist mit dem Hinausgezögere?

„Was willst du, Vivy…?“, fragte Fives ihn provokant, während seine Hände genau auf der Höhe blieben und dort vielversprechend auf und ab strichen.

„Wichs mich!“, keuchte er und sprach es einfach direkt aus. Er war gerade viel zu ungeduldig für alles andere. Der Sex von gestern Abend war einfach kacke gewesen und er war immer noch untervögelt!

Fives lachte auf. „Du meinst so?“, fragte er und widmete sich auf einmal sehr, sehr intensiv seinen Schwanz, schenkte ihm einen unendlichen Tunnel, kreiste kurz darauf mit dem Daumen kräftig über seine Eichel, während er mit der anderen Hand den Schaft massierte und brachte ihn ziemlich laut und zustimmend zum Stöhnen. Ok, das war Mal ein Handjob! Ein ziemlich geiler, gekonnter und hemmungsloser Handjob.

Und vor allem ein kurzer Handjob, denn viel zu schnell ließ Fify wieder von ihm ab und das Nächste, was er wieder zu spüren bekam, waren drei Schläge auf seinen Arsch, die ihn leise schreien ließen.

„Dachte ich mir doch, dass du genau das wolltest, aber ich glaube, du hast vorhin nicht wirklich auf meine Formulierung geachtet“, fuhr Fives im bedrohlichen Plauderton fort. „Ich hatte gesagt, dass du mich um Dinge bitten darfst, aber solche Befehle werde ich ganz sicher nicht von dir annehmen! Das gerade eben war nur ein Vorgeschmack darauf, was du haben könntest, wenn du es schaffst, mich zu überzeugen, aber deine letzte arrogante Wortwahl kannst du knicken. Damit kommst du vielleicht sonst weiter, aber bei mir sicher nicht.“

Verfickter Scheißkerl! Der dreckige Wichser wollte ihn ernsthaft zum Betteln bringen?! Wie er diesen eingebildeten Kampfzwerg hasste! Er bettelte um gar nichts! So nötig hatte er es dann doch nicht! Sollte der sich einen anderen Stiefellecker suchen, der ihn gerne anflehte, doch bitte genommen zu werden, aber er sicher nicht! Wenn Fives ihn nicht wichsen wollte, konnte er das auch wunderbar selber erledi… Fuck man! Er schrie auf, als der andere seine Hand abfing, die sich gerade auf dem Weg zu seinem Schwanz gemacht hatte, um sich selbst ein bisschen Abhilfe zu verschaffen, wenn Fives ihm schon nicht helfen wollte. Aber dieser schien von der Alternative recht wenig zu halten und hatte ihm den Arm innerhalb einer Sekunde auf den Rücken gedreht und presste seinen Oberkörper daran wieder zurück auf den Schreibtisch, wo er sich mühsam mit einer Hand abfing und anschließend sich schnell den Mund zuhielt. Fuck, hier sollte sie definitiv keiner hören! Fuck, Fuck, Fuck. Und Fuck tat das weh! Hektisch klopfte er ab, woraufhin der Griff ein klein wenig lockerer wurde. Ohne dass er endgültig wieder losgelassen wurde, kassierte er mehrere Schläge auf den Arsch, die ihn wimmern ließen und zu schnell waren, als dass er sie hätte zählen können. Aber sie waren heftig.

„Versuch noch ein Mal, dich selbst anzufassen und ich fessle dich die gesamte Nacht nackt auf meinen Schreibtisch und sorge dafür, dass es noch ein paar sehr, sehr lange Stunden werden, bevor ich dich gehen lasse und du dir selber einen wedeln kannst!“, drohte Fives ihm eindringlich. „Also entweder fragst du mich ganz lieb und brav, ob ich dir helfe, oder du wartest, bis ich mit dir fertig bin. Aber ohne meine Erlaubnis, wird nicht Mal dein kleiner Finger auch nur ansatzweise in die Richtung deines Schwanzes rutschen, haben wir uns da verstanden?“

Mo schluckte heftig.

„Ja“, brachte er irgendwie über die Lippen. Das war wohl deutlich gewesen.

„Gut, also was machst du ab sofort?“, fragte Fives sicherheitshalber nach.

„Meine Finger bei mir lassen“, erwiderte er etwas überfordert und schweratmend, als hätte er zwei Stunden Fifys Spezialtraining hinter sich.

„Richtig und was wirst du nicht machen?“, hakte er noch weiter nach. Dabei hatte Mo es doch schon einmal ausgesprochen! Reichte diesem scheiß Sadisten das nicht?! Naja, offensichtlich ja scheinbar nicht, denn er wartete nach wie vor auf eine Antwort.

Hilflos ergab er sich seinem Schicksal, das er sich vermutlich dieses Mal wirklich selbst eingebrockt hatte. „Ich werde… mich nicht selber anfassen“, versprach er leise krächzend.

„Sehr gut, Vivy, geht doch“, wurde er auf eine echt ekelhafte Weise gelobt. „Denn solange du hier bist, bleibt dieses Privileg ausschließlich mir vorbehalten!“, raunte er noch bestimmend und irgendwas an diesem Satz ließ ihn rau stöhnen und seinen Schwanz noch härter werden. Vor allem als Fives daraufhin noch einmal demonstrativ bewies, dass es sowieso um ein großes Vielfaches besser war, wenn er es tat. Lustvoll stöhnte Mo auf und lehnte sich ein Stück zurück, um ihm noch mehr Platz zu schaffen. Dass er dabei gegen Fives stieß (was schon echt mehr weh tat als er erwartet hatte…) und sich ziemlich sicher war, eine Beule in der Hose zu spüren, törnte ihn noch ein klein wenig mehr an. Wär auch echt frustrierend gewesen wenn der elende Kampfzwerg keinen Steifen gehabt hätte!

Nur viel zu schnell hörte der andere leider damit auf, ihm zu beweisen, wie gut er darin war, es jemandem mit der Hand zu besorgen. Los ließ er seinen Schwanz nicht, aber er wichste ihn jetzt so lasch und langsam, dass es wirklich grauenhaft war. Es brachte einfach ziemlich genau gar nichts, war aber die ganze Zeit ein Hinweis darauf, dass es durchaus da sein könnte und verdammt gut wäre, wenn Fives da weiter machen würde, statt ihn hinzuhalten. Aber er zog das durch. Gnadenlos. Ständig war er da, neckte ihn, ärgerte ihn und ließ seine Finger grauenhaft langsam über seine pralle Erregung wandern. Mo biss sich auf die Lippe, versuchte halbherzig aus dem Griff herauszukommen und verbiss sich die Schimpfworttirade, die ihm auf den Lippen lag.

„Du könntest es so viel einfacher und schöner haben…“, erinnerte Fives ihn und ließ im Schneckentempo seinen Finger über seine freigelegte Spitze gleiten. Er versuchte in die Hand zu stoßen, was sich als dumme Idee herausstellte, da sein Schwanz daraufhin komplett losgelassen wurde, und Fives sich stattdessen wieder seinem Versprechen widmete, Mo die nächsten Tage nicht sitzen lassen zu können. Und er bekam so langsam wirklich das Gefühl, dass es auch genau so enden würde. Denn es tat allmählich wirklich weh, dabei konnte er sonst eigentlich schon gut etwas einstecken. Nervös versuchte er den Schlägen auszuweichen, woraufhin er nur einen noch sehr viel Stärkeren kassierte, der ihn wieder leise schreien ließ. Verzweifelt biss er sich in den Zeigefinger, um nicht noch mehr Laute über seine Lippen kommen zu lassen. Sein Arsch fühlte sich mittlerweile wirklich (genau wie angekündigt) blau an und Fives dominanten Berührungen machten es echt nicht besser. Noch nie, absolut nie war ihm jemand so dreist gegenübergetreten. Noch nie hatte er sich so dominiert gefühlt, in jeder Hinsicht und er kam echt nicht drauf klar, dass es seinem Schwanz gefiel.

„Ahhh, reicht das nicht langsam?“, flehte er leicht, als er erneut getroffen wurde.

Fives lachte leise. „Sag bloß, dein Masochismus kennt doch Grenzen…“, wurde er aufgezogen. Mo hatte keine Ahnung was das war, aber der Ton machte leider schon deutlich, dass es ihm nicht gefallen würde.

„Mein was?“, fragte er etwas mühsam.

„Deine Schmerzgeilheit“, erklärte Fives amüsiert und bestätigte Mo, dass er es gar nicht so genau hatte wissen wollen.

„Ich bin nicht schmerzgeil!“, wehrte er direkt ab, was den anderen nur wieder lachen ließ.

„Oh, Vivy, du bist ein Masochist von der feinsten Sorte!“, schnurrte Fives ziemlich überzeugt von seiner Meinung.

„Was?! Nein ich…“, setzte er an und wurde unterbrochen, als auf einmal wieder die Hand an seinem Schwanz war und ihn zum Keuchen brachte.

„Halt einfach den Rand, solange du hier mit Latte stehst, nachdem ich dir den Hintern schön in grün und blau gespankt habe!“, kommentierte Fives genüsslich. „Es ist vollkommen egal, was du sagst, dein Schwanz beweist etwas anderes, nicht wahr?“

Verzweifelt biss er sich wieder in den Handrücken, als sein armer Arsch noch Mal getroffen wurde, als müsste Fify hier noch irgendwas beweisen. Verdammter, dreckiger Scheißkerl! So langsam hasste er ihn wirklich!

Erst recht, als er seinen aktuellen Zustand dann noch ausnutzte und er mit einem Mal einen Finger auf seinem Eingang spürte. Nichts machend, nur da liegend und ihn aus dem Konzept bringend. Sein Atem wurde hektischer. Fify wollte das wirklich durchziehen. Und er… war gerade willig wie Sau, wenn das bedeuten würde, dass er endlich kommen dürfte. Er wagte stark zu bezweifeln, dass er jemals einen Orgasmus derartig, künstlich herausgezogen hatte. Warum sollte man sich beim Sex auch selbst quälen? Rein, raus, fertig und beide waren zufrieden. Simpel, schnell, manchmal vielleicht noch in einer zweiten Runde ein bisschen langsamer, damit man es genießen konnte, aber sicher nicht, wenn man so notgeil war, wie er gerade! Und wenn er jetzt dafür das erste Mal seit Ewigkeiten wieder Bottom werden musste… Ach scheiß drauf, dann war das halt so. Würde schon geil sein mit Fify und nicht so wie mit der Flachpfeife von damals. Die hatten ihm nur bewiesen, dass er mit seiner Rolle als Top sehr glücklich und zufrieden war und nie wirklich etwas vermisst hatte. Die Position sagte ihm einfach generell mehr zu, weil er selber gerne den dominanten Part einnahm. Den er jetzt wohl leider ohnehin sehr offensichtlich nicht hatte… Aber wenn Fify jetzt drauf bestand… es war ihm gerade echt egal. Der Winzling würde schon keinen XXL-Schwanz haben, der ihm das Arschloch sprengen würde, also konnte der bitte einfach machen? Und ihm bei der Gelegenheit bitte auch endlich wieder den Schwanz wichsen? Das wäre schon echt geil.

Doch statt endlich anzufangen, strich Fify nur über seinen Arsch weiter rüber und ließ ihn frustriert brummen.

„Ach komm schon, jetzt mach’s doch einfach“, grummelte er leise und gefrustet. „Ich krepier hier gleich!“

Fives änderte absolut gar nichts an seinem Tempo, sondern lachte nur leise. „Keine Sorge, so schnell stirbt man nicht an einer Erektion. Wir haben noch ganz viel Zeit zu zweit, ehe wir anfangen müssten, uns darum Sorgen zu machen. Bei weitem genug Zeit, um dich noch zum Betteln zu bekommen.“

„Alter, fick dich“, fuhr er den Mistkerl jetzt laut an. „Ich bin ganz sicher nicht hier, um…“

Er schaffte es nicht, den Satz zu Ende zu sprechen, da es ein weiteres Mal auf seinen Arsch klatschte. Schmerzerfüllt zuckte er unter der Hand weg und schlug hilflos und wütend auf die Tischplatte, um irgendwie Dampf abzulassen. Fifys Gesicht wäre dafür jetzt schon eigentlich das verlockendere Ziel, wie er fand. Stattdessen klopfte er ein bisschen hilflos auf dem Tisch ab, was die Schläge Gott sei Dank aufhören ließ.

„Nein, heute werde ich dich ficken, Vivy!“, wiedersprach der andere ihm auf einmal ziemlich dicht an seinem Ohr und ließ jetzt tatsächlich seinen immer noch auf den Rücken gedrehten Arm endlich wieder los. Er platzierte Mo‘s rechte Hand neben seiner anderen und drückte sein Handgelenk dabei nachdrücklich nach unten, als wortlose Erinnerung daran, dass sich sein Arm gefälligst kein Stück mehr zu bewegen hatte.

Und er zog das wirklich knallhart durch, bis Mo darum bettelte. Er hätte wirklich nicht gedacht, dass er jemals auf so ein erbärmliches Niveau herabsinken und beim Sex, beziehungsweise um Sex betteln würde. Er hatte immer gedacht, dass er sowas einfach nicht nötig hätte, aber Fives belehrte ihm eines Besseren, indem er eine stoische Geduld bewies und Mo Ewigkeiten lang auf diesem einen Level hielt. Einmal hatte er noch versucht, es sich heimlich selbst zu machen, doch das war gewaltig nach hinten losgegangen, sodass er es sich ganz sicher kein drittes Mal getraut hatte. Stattdessen hatte er irgendwann einfach kapituliert und das über die Lippen gebracht, was Fives hören wollte. Glücklicherweise wusste er nicht mehr so genau, was es war, aber es war wirklich schlimm gewesen.

„Willst du kommen?“, fragte Fives schon wieder. Nicht, weil er die Antwort nicht kannte, sondern nur, um es noch weiter hinauszuzögern, Mo noch weiter zu quälen und ihn noch mehr betteln zu hören.

„Ja!“, stöhnte er. „Bitte mach endlich irgendwas!“

„Darf ich auch an deinen niedlichen Arsch ran?“, bohrte er weiter und dieses Mal wehrte er sich auch gegen diese Frage kein Stück mehr, sondern nickte nur hilflos.

„Das wollte ich hören“, säuselte Fify zufrieden. „So Großmäulern wie dir muss man manchmal schließlich zeigen, dass sie nicht am Ende der Nahrungskette stehen.“

Wieder stöhnte Mo bei den Worten auf. Diese Art wie Fives es schaffte, ihn nur mit Worten zu demütigen und zu steuern… Selbst mit seinen Worten setzte er immer zielsicher genau da an, wo es den krassesten Effekt hat. Fives wollte ihn dominieren. Vollständig. Tat er doch sogar schon fast komplett. Und jetzt… tat Mo nach wie vor nichts, um sich gegen diesen letzten Schritt zu wehren.

Stattdessen nahm er überdeutlich die Berührung an seinem Arsch wahr, wo auf einmal ein feuchter Finger war, der dann auch auf einmal sehr schnell und mit überraschend wenig Widerstand in ihm verschwand. Und dieser Finger war ihm gerade so übermäßig präsent, dass er nicht einmal verarbeiten konnte, was da gerade eigentlich so genau passierte. Es war geil. Alles andere war schon ziemlich unwichtig. Waren es schon zwei Finger in ihm? Oder drei? Er wusste es wirklich nicht so genau. Er stand viel zu dicht vorm Kommen dafür, während Mo sich Zeit ließ. Himmel Herrgott noch Mal, so lange konnte doch kein beschissenes Vordehnen dauern! Selbst ein ungeübter Arsch war dehnbar genug, dass man dafür keine fünf Stunden einberechnen musste und außerdem war ja wohl… Fuuuuuck! Er japste nach Luft, als Fives auf einmal den magischen Punkt in ihm streifte und… Er hatte dessen Wirkung nicht direkt vergessen, aber ey er konnte schwören, dass Fify das leider sehr viel effektiver nutzte als sämtliche der wenigen Tops, die Mo je gehabt hatte. Ob er was anders machte als die oder ob es einfach diese andere Szene war, wusste er nicht, aber die Wirkung war echt krass. Er fühlte sich wirklich dominiert. Getoppt, gefickt (auch wenn’s bisher nur die Finger waren), unterworfen. Er konnte es nicht beschreiben. Gefickt beschrieb es wohl tatsächlich am besten, denn er fühlte sich eindeutig mehr gefickt als jemals zuvor. Körperlich und geistlich und fuck man! Waren Fifys Finger effektiv! Er hatte nicht Mal gewusst, dass man sich so derartig gefickt fühlen konnte. Dieser Punkt war bei Fives echt jenseits von Gut und Böse.

Wobei… vielmehr war Fives wohl leider das personifizierte Böse, da er die Finger wieder so weit zurück gezogen hatte, dass er nicht noch einmal gegen kam. Dieser hässliche, heiße Scheißkerl! Als ob der das Pünktchen versehentlich nicht wieder fand! Der wusste ganz genau wo das war, aber stattdessen laberte der irgendein unnötiges Zeug vor sich hin.

„Sind wir da etwa empfindlich?“, hörte er ihn raunen. Ja man, war er! Jeder Mann war das! Vor allem er, wenn Fify es war, der einen fingerte. Also sollte der sein nerviges Maul halten und endlich zur Sache kommen!

„Mach endlich!“, fauchte er etwas gereizt… und bekam die Quittung sofort. Dreckssadist, man, sein Arsch tat doch schon außerirdisch, exorbitant weh! Selbst ohne Berührung, also mit einem weiteren Schlag einfach erst recht.

„Bitte…“, korrigierte er sich eilig. „Es tut mir leid, Bitte mach… ahh, keine Ahnung, mach irgendwas. Außer Schläge.“ Den letzten Satz hängte er schon ziemlich flehend dran. Für ganze Sätze war er definitiv gerade nicht mehr leistungsfähig genug.

„Sag es!“, befahl Fives ihm rau und klang scheiße sexy mit seiner verruchten, selber erregten Stimme. Der hörte man doch gerne zu. Außer man stand dermaßen dicht vorm Abschuss wie er. Dann machte sie einfach nur noch Hirnpüree aus der rosaroten Denkmasse in seinem Schädel. „Sag mir, was du von mir willst!“

Und Mo kapitulierte. „Fick mich!“, flehte er, um diesem grausamen Spielchen ein Ende zu bereiten. „Bitte“, setzte er sicherheitshalber noch einmal nach. Es war ihm inzwischen tatsächlich einfach egal.

„Wenn du so fragst, gerne“, raunte Fives und Mo spürte, wie sich die Finger aus ihm zurückzogen. Fify hatte wirklich gute Arbeit beim Vordehnen gemeistert. Es müssen schon mindestens drei gewesen sein und er hatte überhaupt kein Problem damit gehabt. Hatte ja auch beschissen lange genug gedauert! Dass er in der Zwischenzeit nicht eingeschlafen war, grenzte an ein Wunder.

Den Unterschied zwischen den Fingern und dem Schwanz spürte er dann doch. Vielleicht hatte er die Schritte davor auch schon gespürt, da ihm dieses jetzt verstärkte Ziehen doch nicht ganz unbekannt vorkam. Es wurde gerade einfach alles von allen möglichen Sinneseindrücken überlagert. Da war gerade einfach unglaublich viel. Und es war ziemlich geil. Er war viel zu geil! Nicht mehr lange und er würde wirklich durchdrehen. Fify war ein verschissener Foltermeister!

Mo gab etwas unkontrollierte Geräusche von sich, während Fives in ihm verharrte und ihm Zeit gab, sich daran zu gewöhnen. Auf der einen Seite vielleicht schon leider auch eine ziemlich gute Idee, aber auf der anderen Seite eben auch einfach nur extrem kacke, da er geil war. Und das so ziemlich genau alles andere vollkommen irrelevant werden ließ. Er wurde in den Arsch gefickt? Ok. Störte ihn gerade echt nicht. War geil, also mehr als nur ok. Er wurde von Fify in den Arsch gefickt? Na und? Warum ließ der sich damit so Zeit? Hätte er die Erlaubnis und Möglichkeit, sich zu bewegen, hätte er es längst getan, wurde so jedoch dominant von Fives in Position gehalten und leicht gegen den Tisch gepresst.

„Bereit, dir das Hirn und deine beschissenen Weltansichten aus dem Kopf ficken zu lassen?“, fragte der andere ihn provokant und er sagte ja. Einfach nur ja, egal worum genau es eigentlich gerade ging, und dann brachte Fives endlich das Kunststück zustande anzufangen. Und Halleluja, das ließ ihn verstehen, warum es hieß, dass man das Hirn rausgevögelt bekam. Bei ihm traf es auf jeden Fall volle Kanne zu. Also so richtig hart und extrem und… er kam (nach einer lächerlich kurzen Zeit), schrie seine Lust vermutlich lauter raus, als ihm im Nachhinein gefallen dürfte, und wurde gnadenlos weiter festgehalten und durchgefickt, spürte immer wieder, wie sich der Schwanz in ihn bohrte, bis auch Fives zu kommen schien, ehe er endlich erschöpft auf dem Tisch zusammenbrechen konnte. Scheiße war das intensiv gewesen!
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