Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Dennis Silberstein 4 und das gefallene Königreich

GeschichteAbenteuer, Fantasy / P12 / Gen
Engel & Dämonen Fabeltiere & mythologische Geschöpfe Kobolde & Feen Ritter & Krieger Zauberer & Hexen
22.08.2020
06.03.2021
30
40.962
1
Alle Kapitel
16 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
17.10.2020 1.417
 
Dennis sprang zur Seite und konnte gerade so der riesigen Pfote ausweichen, die ihn fast zermalmt hätte. Ihr Gegner war ein riesiges Monster, die ihn an das “Schmusekätzchen” dieser einen Hexe erinnerte. Nur das dieses “Kätzchen” zusätzlich noch riesige Vorderzähne hatte, wie bei einem Säbelzahntiger. Arktos stand hinter dem Biest, sprang rauf und rammte sein Schwert in den Rücken. Das Monster jaulte auf und versuchte verzweifelt den Krieger von seinem Körper zu werfen. Andere Gladiatoren schossen Pfeile auf die Katze und versuchten sie so zu erledigen. Das war genauso effektiv wie die Angriffe des Faunes mit seinem Dolch. Aus Rache hatte ihn das Monster mit seiner Pfote geschlagen und den armen Teufel gegen die Wand geworfen. Und dort lag er und bis jetzt regungslos da. Dennis stach mit seinem Schwert in die Pfote der Bestie. Das Jaulen hatte nun eine neue ungeahnte Tonhöhe erreicht. Vektor warf nun seine Lanze. Diese landete im Hals des Monsters. Erschöpft sank es zu Boden. Schon stürzten sich alle Gladiatoren auf ihren gemeinsamen Feind und stachen und hackten mit aller Brutalität auf ihn ein. Der Boden hatte sich rot gefärbt und sie alle sanken erschöpft auf den Boden. Morris, ihr Trainer, klatschte begeistert. >>Hervorragende Arbeit! Morgen bei den Spielen müsst ihr das genauso machen, wie heute!<<
Am nächsten Tag wollte der Herrscher der Crutus Saturn seine Soldaten und Generäle feiern, die ihm so viele hervorragende Sklave gebracht haben. Die Leichen der getöteten Kämpfer wurden von ihnen weggebracht in eine Kammer, von der aus sie ins Krematorium gefahren wurden.
In ihrer Zelle angekommen stupste ihn Vektor an, um seine Aufmerksamkeit zu erhalten. >>Ich habe einen Plan wie wir hier rauskommen!<<, flüsterte er geheimnisvoll und sah sich kurz um, um sicherzugehen, dass niemand unerwünschtes mithörte. >>Nach das Monster in die Arena gelassen wird, schleichen wir uns blitzschnell durch sein Tor.<<
>>Und das soll klappen?<<, fragte Dennis zweifelnd.
Vektor versuchte eindeutig sich zu beherrschen, um nicht auszurasten. >>Du kannst ja auch gerne hierbleiben und versauern bis du tot bist.<<, zischte er.
>>Schon gut. Schon gut.<<, sagte Dennis zähneknirschend. >>Wir machen es!<<

Am nächsten Tag um die Mittagszeit standen die Gladiatoren kampfbereit in ihrer Zelle und warteten auf ihren Einsatz. Seine Eminenz hatte vor seinem Volk gesprochen und ihnen erklärt, wie tapfer seine glorreichen Soldaten doch gewesen seien. Dennis stellte sich einen typischen römischen Kaiser in seiner Rüstung und einem Lorbeerkranz auf dem Kopf vor. Morris gab ihnen ein Zeichen und das Eisentor öffnete sich. Die Gladiatoren gingen brav in einer Reihe in die Mitte der Arena. Sie drehten sich zur Tribüne um und streckten ihre Schwerter aus. >>Wir, die dir zu Füßen liegen, schwören glorreich zu kämpfen und zu sterben!<<, riefen sie brav im Chor. Dennis konnte Saturn nirgendwo sehen. Die Gladiatoren verteilten sich in der Arena. Dennis und Vektor positionierten sich möglichst nah am Tor. Das Tor öffnete und das Monster trat raus. Es handelt sich dabei um dieselbe Katze, wie bei ihrem Training. Sie warteten bis das Biest einige Schritte hinaus trat. Als sie sich sicher waren, dass dies reichen würden, sprinteten sie los und rannten durch das Tor. Zu Dennis erstaunen war das hintere Tor ebenfalls offen. Zwei Soldaten liefen ihnen über den Weg. Dennis verpasste seinem Gegner einen Schlag mit Griff seines Schwertes. Vektor hingegen hatte Probleme seinen Gegner zu besiegen. Der junge Halbelde sprang zu ihm hinüber und schlug den Soldaten K.O. Vektor sagte nichts dazu. Die beiden Männer gingen hastig weiter und hielten sich in Deckung, wenn sie Soldaten sahen. Hinter ihnen ertönte eine Stimme, >>Da hinten sind zwei flüchtige Sklaven! Nehmt sie gefangen!<< Dennis und Vektor rannten durch die Gänge schaltete jeden Soldaten aus, der sich ihnen in den Weg stellte. Weiter hinten ging ein kleines Tor runter. Vektor legte einen Zahn zu und ging durch das Tor. Bevor Dennis es erreichte kappte Vektor die Seile, die das Tor trugen. Krachend fiel es hinunter. >>Was soll das?<<, fragte Dennis zornig. >>Ich werde Celes befreien und von hier verschwinden. Du wärst mir nur ein Klotz am Bein.<<, sagte Vektor hämisch und rannte davon. Wütend schlug Dennis gegen das Tor. Doch er fing sich wieder und versuchte einen anderen zu finden. Er sprintete durch die Gänge und versuchte einen anderen Weg hinaus zu finden. Dennis bog um die Ecke und dort stand Claudius Magnus mit gezogenem Schwert. Die beiden Kämpfer machten sich bereit und ihr Duell begann. Ihre Klingen schlugen so stark gegeneinander, das Funken sprangen. Anders als Arktos setzte der General eher auf Kraft, als auf Geschwindigkeit. Ein harter Schlag des Generals sorgte dafür, dass Dennis Schwert gegen die Wand schlug. Dennis versuchte seine Verteidigung zu durchbrechen und irgendwie hindurch zu schlüpfen. In seiner schweren Rüstung kann er ihn unmöglich verfolgen. Die Soldaten sind nur in der Masse gefährlich. Blitze zuckten in Dennis Hand. Eine Ladung Elektrizität traf Magnus in der Brust. Blitzschnell versuchte Dennis hindurch zu schlüpfen. Mit einem Mal hatte er unbeschreibliche Schmerzen. Er stolperte. Die Welt drehte sich und Dennis schlug hart auf den Boden auf. Eine warme Flüssigkeit war an seinem Körper. Benommen drehte er den Kopf und sah einen abgeschlagenen Arm neben sich liegen. Es war nicht nur irgendein Arm. Es handelt sich hierbei um seinen Arm! Langsam schwanden ihm die Sinne und Dennis verlor das Bewusstsein.

Dennis öffnete langsam seine Augen, konnte aber nichts als verschwommene Bilder erkennen. Sein Mund war geknebelt. Was zur Hölle ging hier vor?
Ein stechender Schmerz durchströmte seinen Körper, der von seiner linken Seite ausging. Der Halbelde schrie ins Knäuel, das in seinem Mund steckte. Der Schmerz erreichte eine immer größere Dimension, wurde mit jeder Sekunde unerträglicher und Dennis verlor erneut das Bewusstsein,

Als er wieder aufwachte waren seine Arme und Beine angekettet. Die Schmerzen in seinem linken Arm waren unerträglich. Es dauerte eine Weile bis er sich wieder an die letzten Geschehnisse erinnern konnte. Man hatte ihn auf der Flucht seinen Arm abgetrennt. Vektor hatte ihn verraten und zurückgelassen. Sein linker Arm wurde ihm abgeschlagen, doch warum war er wieder an seinem Körper? Noch etwas benommen sah er sich in dem Raum um. Eine Menge gefährlich aussehender Apparaturen standen dort. An der Seite standen einige Zylinder aus Glas, in denen sich eine graue Flüssigkeit befand. Eine Tür wurde geöffnet und drei Männer traten ein, unter ihnen befand sich General Claudius. Einer der Männer trug einen Mantel aus weißem Fell. Sein Gesicht war von einer Kapuze bedeckt und er trug eine katzenartige Maske mit roten, dicken Linien. Der letzte Mann war ohne Zweifel Saturn. Der Herrscher der Crutus trug ein prächtiges weißes Gewand und auf seinem Kopf war, wie Dennis es erwartete, ein Lorbeerkranz aus Gold. >>Ich habe schon viel über dich gehört, Dennis Silberstein. Mein Vater hatte kurz vor seinem Tod einige große Pläne mit dir.<< Dennis brauchte eine Weile um diese Informationen aufzunehmen. Wer war bitte der Vater dieses Mannes?  >>Doch nun bist hier in meinem Herrschaftsgebiet, was bedeutet, dass du nun mir gehörst!<<, sprach Saturn weiter. Er wandte sich nun an seinen General. >>Päppelt ihn etwas auf und bringt ihn dann in die Arena!<<
Magnus verbeugte sich und Saturn und der Mann im weißen Mantel verließen den Raum wieder. Nun kamen einige Personen mit weißen Mänteln in den Raum. Sie gaben Dennis irgendwelche Kapseln und eine komisch aussehende, grüne Flüssigkeit. Sein Körper erholte sich langsam. Die Müdigkeit verschwand etwas, doch die Schmerzen blieben. Magnus geleitete Dennis mit zwei Soldaten hinein in die Arena. Sie blieben am Rand stehen und Dennis sah nun eine gigantische Menschenmasse, die jubelten und johlten. >>Mein verehrtes Volk, <<, ertönte Saturns Stimme über ihnen, >>heute wird der Sklave bestraft, der mehrere tapfere Soldaten tötete. Wir werden dieses Subjekt für seine schändlichen Taten bestrafen!<<
Dennis wurde nach draußen gestoßen. Magnus hielt ihm eine Peitsche hin und der Halbelde nahm sie. >>Bestrafe ihn oder du wirst die Konsequenzen dafür tragen.<<, sagte der General leise. Dennis Blick wanderte auf den Gefangenen. Es war Vektor. Sein Hemd war aufgerissen und hing in Fetzen an ihm. Dennis trat hinter Vektor und sah ihn ausdruckslos an. Der Halbelde warf die Peitsche weg, hob die Hände und Blitze prassten auf Vektor ein. Der Gefangene fing an zu schreien.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast