Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Bibi und Tina - in jedem Sturm steckt ein neuer Anfang

GeschichteLiebesgeschichte / P12
Alexander von Falkenstein Bibi Blocksberg Graf Falko von Falkenstein Holger Martin Susanne Martin Tina Martin
21.08.2020
10.09.2020
22
24.256
4
Alle Kapitel
27 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
21.08.2020 560
 
Holger steht gedankenverloren an die Anbindevorrichtung neben Max und Moritz, den beiden Schattland Ponys, gelehnt. "Holger." "Holger" ruft seine Mutter ihm zu. Aber erst als sie ihn am Arm berührt blickt er auf und schaut sie an. "Mutti, was gibt es denn?" "Solltest du nicht langsam mal die Reitstunde vorbereiten?" fragt Frau Martin und lehnt sich neben ihrem Sohn an. "Ein bisschen Zeit habe ich noch, und die Ponys sind ja schon gesattelt" erwiedert Holger ruhig. "Ja, eben, hast du heute nicht eine deiner Erwachsenen Reitstunden?" fragt Frau Martin mit einem Lächeln. "Mist" ruft Holger und stößt sich von der Anbindevorrichtung ab. Seine Mutter hält ihn am Arm fest und zieht ihn wieder neben sich. "Ich helfe dir gleich, dann schaffen wir das noch locker. Aber vorher erzählst du mir, was mit dir los ist." "Nichts" erwiedert Holger ein bisschen zu schnell. "Holger, ich kenne dich, du bist ständig in Gedanken, wirkst nachdenklich und traurig. Und so zerstreut habe ich dich noch nie erlebt. Du hast doch was." Als Holger darauf nicht antwortet stößt Frau Martin ihn liebevoll mit dem Ellenbogen an. "Liebeskummer?" fragt sie. Holger seufz. "Ja" "Manchmal hilft es darüber zu reden" sagt Frau Martin sanft. "Wenn du meinst... Ich bin schon ziemlich lange in sie verliebt. Erst fand ich sie einfach nur faszinierend, dann wurde eine Schwärmerei daraus, die immer stärker wurde. Und jetzt geht sie mir einfach nicht mehr aus dem Kopf. Egal was ich auch dagegen tue." erzählt Holger. "Weiß sie davon?" "Nein, bloß nicht, dass würde so vieles verkomplizieren. Das mit ihr und mir geht sowieso nicht." Zum Ende hin ist Holgers Stimme immer leiser und trauriger geworden. "Warum nicht?" fragt Frau Martin nach. "Zum einen, weil ich fünf Jahre älter bin und sie noch nicht mal volljährig ist. Und zum anderen ist sie Tinas beste Freundin, dass kann ich Tina nicht antun." meint Holger resigniert. "Also ist es Bibi..." stellt Frau Martin fest. Holger nickt und schaut zu Boden. "Dachte ich es mir doch." Holgers Kopf schnellt nach oben. "War das so offensichtlich?" fragt er beunruhigt nach. "Nein, nur für mich, denke ich. Du bist eben mein Sohn, da sehe ich sowas. Das Alter ist nicht das Problem. Bald ist Bibi volljährig und fünf Jahre sind nun nicht so viel. Aber was meinst du damit, das du es Tina nicht antun kannst?" "Ich kann Bibi doch nicht einfach fragen, was sie von mir hält, nicht dass sie sich hier nicht mehr wohl fühlt und uns seltener besuchen kommt. Sie ist Tinas einzige richtige Freundin. Das währe furchtbar für sie." Frau Martin legt ihren Arm um Holger und lehnt ihren Kopf an seinen Kopf. "Holger, du musst auch Mal an dich denken. Versuch einfach heraus zu finden, wie Bibi auf dich reagiert, wenn sie in ein paar Tagen her kommt. Tina hat doch Sommerschule. Da kannst du doch Mal ein bisschen was nur mit Bibi Unternehmen. Frag sie, ob sie Lust hat mit dir aus zu reiten, dass ist Recht unvergänglich und wenn es euch beiden gefällt, dann lad sie ins kino ein oder so."
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast