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De la Cruz

von Luxlu
GeschichteAllgemein / P12
Bryce Walker Montgomery de la Cruz OC (Own Character)
21.08.2020
21.08.2020
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Prolog.


Die Leute fragen mich tagtäglich wie er eigentlich so war. Aber was sollte ich ihnen antworten? Soll ich ihnen das sagen was sie hören wollen? Wollten sie hören das er ein beschießen aggressiver Kerl war, der leicht die Kontrolle verlor? Das er ein Dealer war und er es verdient hatte im Gefängnis zu sein? Das er seine gerechte Strafe bekommen hatte? Doch so war er nicht. Immer wenn ich die Schulflure entlang ging, schauten sie mich an, als wäre ich eine verrückte und nicht mehr klar bei Verstand. Sie schauen mich mit ihren missbilligen Blick an und fragen mich ob ich nicht froh sei, dass er endlich weg war. Ich spürte, wie sie jeder meiner Bewegungen beobachteten. So als ob ich ein verdammtes Tier im Zoo wäre. Sie lachten darüber, dass ich meine verheulten Augen und großen Augenringe nicht unter dem Make up verstecken konnte. Sie hielten mich für die zurück gebliebene arme Freundin, die von ihrem Kerl so manipuliert worden war, das sie nun nicht mehr ohne ihn Leben konnte. Doch so war es nicht. Ich war nicht abhängig von ihm. Ich bin eine starke unabhängige Frau und wurde nicht von ihm gezwungen oder manipuliert ihn zu lieben. Sie kannten ihn nicht. Nicht so wie ich ihn kannte. Er war einfühlsam, liebevoll, loyal, lustig, freundlich und er hat mich verdammt geliebt. Mehr als meine eigene Mutter es tat, was auch nicht al zu schwer war. Ja, er hatte seine Probleme und nicht grade wenig. Doch, er war so nicht zu mir. Den Jungen den sie kannten, kannte ich nicht. Jedes mal, wenn sie von Monty sprachen, fragte ich mich ob sie über den selben redeten den ich kannte. Sie speiten seinen Namen nur so aus, als wäre er ein Monster, einer der es nicht verdient hatte zu Leben. Aber wer hatte ihnen die Erlaubnis gegeben über Lebenswert und nicht Lebenswert zu entscheiden? Genau, keiner. Und trotzdem taten sie es. Sie hatten beschlossen, dass es nicht Wert war um ihn zu kämpfen. Das er es nicht Wert war. Niemand hatte gekämpft. Nicht mal das Footballteam. Die ach so super Sportler hatten genau gesehen wie er zu Boden ging und wenn nicht sogar mit einen paar Tritten nachgeholfen. Und jetzt wo er im Gefängnis war und so mit komplett am Boden angekommen war, schlichen sie um mich herum um sich ein zu schleimen. „Komm Letty, ich trag deine Bücher.“ „Letty, soll ich dir einen Apfel mit bringen?“ Oder „Letty ich mach für dich die Hausaufgaben, wenn du willst.“ Zum Kotzen. Sie alle hatten Angst vor ihm. Sie hatten Angst davor was er mit ihnen tat, wenn er wieder heraus kommen würde. Und er wird herauskommen. Ich glaubte fest daran. Er hatte viel Scheiße gebaut, Drogen, Trunkenheit am Steuer, Körperverletzung, Ärgernis im Öffentlichenverkehr oder Vandalismus. Aber eins war er nicht. Er war kein verdammter Mörder. Und trotzdem wurde er des Mordes angeklagt. An den Mord seines besten Freundes. So was von lächerlich, jeder kannte die Beiden. Jeder wusste das Monty Bryce nichts angetan hatte. Monty hat Bryce vergöttert. Die beiden hatten zusammen viel erlebt. Sie hatten Nächte lang durch gesoffen, gefeiert und sich geprügelt. Doch vor allem verbannt sie die Liebe zum Football. Nachdem Bryce aber die Schule gewechselt hatte, war es anders. Monty fühlte sich verraten, aber das war noch lange kein Grund ihn um zubringen. Die Polizei sah das anders. Für sie war Monty der Täter und mit seiner Vorgeschichte war es ja kein Wunder. Dabei konnte er es nicht gewesen sein, weil in der Nacht in der Bryce starb bei mir war. Natürlich hab ich meine Aussage gemacht, aber geglaubt hat mir keiner. Sie hielten mich für die arme Freundin. Sie haben mich allen ernstes gefragt ob Monty mich gezwungen hätte, dass zu sagen. Die Polizei, die Schule und alle anderen hatten ihn aufgegeben. Sie hatten beschlossen, das er keine zweite Chance verdient hätte. Justin Foley hatten sie aber eine zweite Chance gegeben, was ziemlich ungerecht war, da der auch nicht viel besser war. Nur irgendjemand hatte beschlossen, das Justin aus seinen Fehlern gelernt hätte und alles wieder gut machen würde. Lächerliche Scheiße. Nur weil Clay ihn unter seine Fittiche genommen hatte und wenn der ach so vernünftige Clay sich so um jemanden kümmert, dann war derjenige es wohl Wert. Clay, der war doch auch nicht besser. Der hat sich die ganze Scheiße hier doch erst ausgedacht. Ich bin mir zu 100% sicher, dass er und Arnie sich den Plan ausgedacht haben. Sie haben Monty hinter Gitter gebracht.
Ich vermisse Monty jeden Tag mehr, jeden Abend betete ich, das sie ihn bald wieder laufen lassen würden. Seine Eltern bezahlen keinen Anwalt, auch sie haben ihren Sohn aufgegeben, also hatte er so einen gammeligen Pflichtverteidiger bekommen der ihn vor dem Gericht verteidigen wird. Er saß noch in U-Haft, aber nicht mehr lange. Er wird frei sein und zu mir zurück kommen. Ich weiß es.
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