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Que(e)r verteilt - Ich bin was ich bin

von Yumestar
GeschichteFreundschaft, Schmerz/Trost / P16 Slash
China Deutschland England Frankreich Italien Russland
20.08.2020
22.09.2020
8
18.724
2
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20.08.2020 2.666
 
Que(e)r verteilt


Alle starrten ihn an.
Ihn. Das war das Wort, wegen welchem Frankreich mitten in der Konferenz aufgestanden war, die Hände auf den Tisch geknallt hatte und um Ruhe gebeten hatte. Die europäischen Länder schauten auf. In ihren Augen spiegelte sich das Bild eines wütenden Franzosen wider, der plötzlich nicht mehr wusste, warum er überhaupt geschrien hatte. Er setzte sich wieder hin. Das Quietschen seines Stuhles hallte in der Stille wider.
„Natürlich, dieser Franzose kann bei dem Thema seinen Mund nicht halten“, merkte England mit einem Grinsen an.
Frankreich warf ihm einen verachtenden Seitenblick zu, nicht nur wegen des Kommentars. Die Wortwahl war schuld. Dieses kleine Scheiß-Pronomen. Frankreich kreuzte die Arme vor die Brust und schlug die Beine übereinander. So richtig provokant, damit jeder verstehen würde. Und doch schien es keinen zu interessieren. Die Konferenz ging weiter als wäre nichts gewesen. Selbst Englands Kommentar ging in den Wortgefechten über, die sich die Europäer lieferten.

Frankreich hörte ihnen mit halben Ohr zu, versuchte nachzuvollziehen, was in den letzten paar Minuten besprochen worden war und was ihren Puls so in die Höhe getrieben hatte. Sie fasste sich ans Handgelenk. Ihr Herz pochte so stark, dass es ihr so unverständlich war wie das Gespräch der anderen. Doch dann, inmitten des Pools von Wortfetzen, erklangen die Worte eines Russen so deutlich wieder, dass sie diese nicht missverstehen konnte.
„Wieso verbieten wir Homosexualität nicht?“
Frankreich war nicht die Einzige, die mit Empörung reagierte. Belgien sprang auf und rümpfte die Nase, um zu zeigen, was sie von Russlands dämlichen Vorschlag hielt. Andere schüttelten ungläubig mit dem Kopf. Manche hielten sich bedacht zurück; entweder weil sie sich vor Russland fürchteten oder weil sie nicht genug über das Thema wussten. Und Deutschland stand auf, klatschte die Hände mit seinem ganzen Gewicht auf den Tisch und schrie: „Abgelehnt!“
Und damit war die Sache beendet. Russlands Worte tat man als Ausrutscher ab, der in dieser Konferenz nicht nochmal vorkam. Die Konferenz endete, ohne dass das Wort ‚Homosexualität‘ noch einmal gefallen war.

Frankreich warf sich ihre Tasche über die Schulter und machte sich auf den Weg nach draußen. Sie sehnte sich nach weiten Feldern, einem wolkenlosen Himmel, Vögel, die ihre Flügel ausbreiteten… Sie sah es vor sich. Sie überlegte, ob sie nochmal das Elsass besuchte. Oder für ein Wochenende in die Normandie verschwand. Weg von der Hauptstadt, weg von ihrer kleinen Tochter Paris, die immerzu nervte. Der Präsident würde schon einige Tage ohne sie auskommen.
„Frankreich?“
Sie spürte eine Hand auf ihrer Schulter und drehte sich um. Deutschland stand vor ihr. Seine Miene war kühl und sein Blick verriet nicht, was genau er wollte.
Deutschland senkte die Hand, als Frankreich sprach: „Was ist?“
„Wo war deine Stellungnahme? Deine Position zu…“ Deutschland schob die Oberlippe hin und her, als würde er sich für das noch viel zu fremd klingende Wort aufwärmen, „LGBT.“
Er sprach es nicht verurteilend aus, eher so als fürchtete er sich, mit einer falschen Aussprache jemanden zu beleidigen.
Frankreich nahm einen tiefen Atemzug, drehte sich um und täuschte vor, schnell wegzumüssen.
„Du kennst meine Meinung dazu, Allemagne“, rief sie zurück. Die Halle trug ihre Worte weit in die Ferne.

Frankreich versuchte zu entkommen, doch Deutschland holte sie auf und brachte sie mit einer Hand auf der Schulter zum Stillstand.
„Du kennst dich mit diesem Thema am besten aus“, sagte Deutschland. Sein Blick schien flehend und Frankreich verstand nicht genau warum, bis Deutschland weitersprach, „Alle in der Konferenz haben darauf gewartet, dass du sprichst. Du schwingst doch sonst immer so große Reden über Liberalität und freie Liebe. Wo warst du mit deinen Gedanken?“
Ja, wo war sie da nur gewesen? Frankreich erinnerte sich nur noch brüchig daran, wie Deutschland das Thema LGBT angesprochen hatte. Italien brauchte eine Erklärung. England übernahm die englischen Begriffe. Keiner fand auf Anhieb eine Definition für Transgender, nicht-binär und Intersexualität. Wo war sie da gewesen? Auf einem Stuhl. Warum war sie nicht aufgestanden? Sie wusste es nicht. Vielleicht, weil sie sonst umgekippt wäre, weil ihr Herzklopfen in dem Moment schwindelerregend gewesen war.

Frankreich fasste sich an die Stirn. Auch jetzt trieb ihr der Gedanke Schweißperlen ins Gesicht. Deutschland musste die Blässe in ihrem Gesicht bemerkt haben, denn er fragte nach, ob alles in Ordnung sei.
Frankreich winkte ab, „Es geht mir nicht so gut. Hitze.“
Tatsächlich stießen sie draußen auf einer Hitze, bei der man sich wie in einem brennenden Gebäude fühlte. Frankreich kannte das Gefühl zu gut und rieb sich über ihre Gänsehaut.
„Soll ich dich nach Hause fahren?“, bot Deutschland an. Frankreich schüttelte den Kopf. Sie machte ein paar taumelige Schritte voran, bis sie von zwei Armen festgehalten wurde.
„Du kannst in diesem Zustand nicht nach Hause gehen.“
‚Ich kann‘ wollte sie erwidern, bis ihr klar wurde, dass ihre Beine sie nicht länger tragen konnten. Sie schaffte es mit Deutschlands Arm im Nacken bis zu dem silbernen Mercedes Benz, in welchen sie sich setzte und still schwieg.

„Was ist heute nur los mit dir?“, meinte Deutschland, als er die Landstraße entlangfuhr. Das Fenster neben Frankreich war geöffnet. Den Zopf, den sie für die Konferenz trug, hatte sie bereits gelöst. Jetzt genoss sie für einen Moment den Wind, der mit ihrem langen Haar spielte. Dann widmete sie sich Deutschlands Frage.
„Wenn ich es doch selbst wüsste“, antwortete sie und stieß ein Seufzen aus. Sie wickelte einer ihrer Locken um ihre Finger und warf dann einen Blick nach draußen. Nichts als Wiesen, Bäume, Sträucher, alles grün. Alles natürlich.
Sie wandte den Blick ab, als wäre es ihr nicht erlaubt, sich mit der Schönheit da draußen zu messen. Sie fühlte sich so falsch am Ort, falsch an der Stelle, falsch im Körper.
Sie fasste sich an die flache Brust und stieß ein weiteres, schweres Seufzen aus.
„Vielleicht irgendeine Krankheit?“, unterbreitete Deutschland. Sein Blick war auf die Straße gerichtet, sodass er nicht viel von Frankreichs Verhalten mitbekam.
Frankreich schüttelte langsam mit dem Kopf. Dann antwortete er heiser, „Non.“
„Klingt aber so.“
„Ich bin nicht krank, Allemagne.“

Lange Zeit herrschte im Auto Schweigen. Deutschland konzentrierte sich darauf, in dem beginnenden Regen keinen Unfall zu bauen. Sein Blick war etwas zu seriös, so wie Frankreich fand, aber passend zu einem ernsten, kühlen Mann.
„Ich schließe das Fenster“, informierte Deutschland ihn und Frankreich nickte stumm. Dann machte sie den Fehler und schaute direkt in die Spiegelung. Sie sah sich selbst. Ein jungaussehender, blondhaarige Mann, welchem die langen Haare um die Nase wehten. Er hatte sich dezent geschminkt, etwas Rouge, ein bisschen Lippenstift, die Wimpern schwach tuschiert. Dieser Mann kam ihr fremd vor. Frankreich erkannte sich in der Spiegelung nicht wieder und lehnte den Kopf nach hinten. Dann schloss sie die Augen und stellte sich vor, was wäre, wenn der Mensch nie die Geschlechter erfunden hätte. Wäre sie dann von Natur aus nicht-binär gewesen? Ein Neutrum? So wie sie es in der deutschen Sprache war?

„Geht es?“, fragte Deutschland, der doch einen kurzen Blick nach hinten riskiert hatte. Er glaubte wohl immer noch, dass die mordmäßige Hitze an Frankreichs Zustand schuld war.
„Hm-hm“, machte Frankreich, um zu signalisieren, dass sie es schon schaffen würde. Sie konnte Deutschland nicht darüber aufklären. Noch nicht. Was würde er bloß über sie denken? Schlimmer noch; Würde er sie mitten auf der Landstraße sitzen lassen, wenn er erfahren würde, dass sie non-binär war? Und dass sie sich ständig fragte, wer sie eigentlich war? Und wie sie fühlte
An manchen Tagen fühlte sie sich wohler, wenn sie mit offenen Haaren und einem Kleid durch die Straße lief. An anderen Tagen wollte sie lieber etwas männlicher sein, den Bart wachsen lassen und sich ‚gewöhnlich‘ kleiden.
Heute engten sie die kurze Hose und das ärmellose T-Shirt ein. Sie konnte es gar nicht erwarten, nach Hause zu kommen. Dann könnte sie die Kleidung abstreifen und in ihr Nachtkleid schlüpfen. Und dann wäre die Welt zumindest für eine Nacht in Ordnung.

„Hier ist in Ordnung“, sagte Frankreich, als sie im Südwesten Deutschlands ankamen. Deutschland musste noch etwas mit der Landesregierung im Saarland klären. Sie konnte unmöglich verlangen, dass er sie noch weiter fahren würde.
„Bist du dir sicher?“, fragte Deutschland und fuhr langsamer. Die Scheibenwischer bewegten sich schneller, um Herr über den Sturm zu werden, der draußen wütete. Regen trommelte auf das Autodach. Der Wind fegte Papiere und leere Dosen über die Straße. Die Welt da draußen schrie förmlich ‚Nein‘ zu Frankreich.
„Oui“, antwortete sie und löste den Gurt. Dann drückte sie die Autotür auf und war draußen.
„Wenn etwas ist, zögere nicht, dich zu melden“, rief Deutschland ihr hinterher.
Frankreich antwortete mit dem Knallen der Tür. Sie wollte nicht so laut sein. Sie war nur wütend. Wütend, weil sie es wieder einmal nicht geschafft hatte, zu reden.
Stattdessen ging sie fort in den Regen, ohne sich überhaupt zu verabschieden.
Aus Deutschlands Sicht war dies zwar merkwürdig, doch die Franzosen waren ihm immer ein Stück sonderbar. So zuckte er mit der Achsel und machte sich auf den Weg, ohne zu dem Franzosen zurückzublicken.

Der Regen prasselte unaufhörlich auf die Erde nieder. Sie watete durch das nasse Gras, welches ihre Sneaker befeuchtete. Sie streifte sich diese von den Füßen und lief barfuß weiter. Die Freiheit kitzelte sie, sodass sie lachen musste. Sie hielt sich die Hand vor dem Mund, doch nahm diese schnell runter, als sie merkte, dass niemand sie lachen hören würde. Ihre Stimme klang tief, doch sie schlug einen höheren Ton an. Einfach ausprobieren. So wie sie damals im Chor versuchte, Sopran zu singen. Hatte nicht geklappt. Egal. Schiefes Gelächter klang immer noch besser als schiefer Gesang.
Frankreich blieb an einer der Burgruinen stehen. Welche es war, konnte sie nicht sagen. Wahrscheinlich eine, die von Deutschland gebaut worden war. Als Elsass noch zu Deutschland gehörte. Jetzt gehörte ihr wieder der Kies unter den Füßen, die grüne Landschaft, dieses brüchige Burgskelett. Sie drückte die klapprige Tür auf, die nur noch an einer Befestigung baumelte. Dann kletterte sie über die Steine, die von Windböen mitten in den Weg gefegt worden waren. Auf den steinernen Oberflächen glitten die Regentropfen wie im Wettbewerb hinunter. Einer wollte schneller als der andere sein. Und doch konnte Frankreich nicht sagen, welcher Regentropfen schneller auf die nackte Bodenfläche traf. Der Regen verwischte alle Spuren und machte sie gleich. Sie waren Gewinner und Verlierer. So fühlte sie sich. Wie eine Gewinnerin und wie eine Verliererin.

Frankreich verstaute seine Tasche unter einem Mauervorsprung, unter dem ihre Dokumente und andere Habseligkeiten sicher gewesen waren. Dann sprang sie auf einer der Mauern. Sie rutschte mit den Füßen weg -so rutschig waren die Steine bereits vom Regen geworden- und fiel in den Dreck. Beim zweiten Versuch hielt sie sich mit den Händen fest, drückte sich hoch und fasste oben Fuß. Dann zog sie sich mit Mannskraft hoch. Sie schüttelte sich und schob mit dem Handrücken den Dreck von ihren Armen runter. Kurz blieb ihre Hand stehen und sie wunderte sich über die Kräftigkeit ihrer Arme. Die feinen Härchen ekelten sie an und sie rieb sich über die Arme, doch das machte es nicht besser. Sie machte in dieser arm-verschränkten Position ein paar Schritte vorwärts. Dann einen Schritt zurück. Sie erschreckte sich vor den muskulösen Beinen. Welche waren das? Sie waren ihr so fremd, obwohl sie diese kannte und auch mochte.
Mit der Kraft dieser Beine sprang sie über einen großen Riss in der Mauer. Sie landete, doch sie wollte es nicht wahrhaben und stürzte auf die Knie. Die Steine schürften ihr die Haut auf. Blut mischte sich mit Wasser. Bald konnte man nicht mehr sagen, ob in der wässrig-roten Flüssigkeit mehr Regen oder Blut vorhanden war. Frankreich wünschte sich, dass es die gleiche Menge gewesen wäre.

Lange blieb sie fast regungslos auf der Steinmauer sitzen, bis sie glaubte, selbst zu einer Statur geworden zu sein. So wie die Adlerstatur vor ihr. Bei dieser war der Kopf abgefallen, der nun vor den Krallen auf dem Sockel lag. Die Brust war ebenfalls leicht eingerissen, sodass Frankreich eigentlich nur noch mutmaßen konnte, dass es ein Adler war. Vielleicht war es auch ein Falke. Oder ein Hahn. Sie schloss die Augen, drückte beide ihre Arme gegen die Brust und hielt den Atem an. Eine Statur sein. Das wäre es gewesen. Dann hätte sie auf dem Stuhl sitzen bleiben können und niemand hätte gefragt, warum sie nicht aufgestanden war. Sie hätte sagen können: ‚Weil ich eine Statur bin.‘
Und alle hätten es hingenommen… Wäre sie auch wirklich eine Statur gewesen.
Aber sie war keine. Sie war ein Land, nein, ein zum Mensch gewordenes Land. Damals noch das Königreich Frankreich, später die Republik Frankreich. Seit 1792.

Seit über 200 Jahren trug sie diese Zweifel in ihrem Herzen, die jedes Jahr ein klein wenig mehr wurden. Sie verglich diese gerne mit Blumen. Die Zweifel blühten wie Knospen auf, doch der betrachtende Mensch sah nur die äußerliche Schönheit, die Blüte des Wesens, das tief im Inneren schlummerte. Und niemals schaute der Mensch bis ins Innere oder drang in die Tiefe. Zu komplex und unverständlich war diese Welt, in der links und rechts keine Richtungen waren, oben und unten verkehrt herum sein konnten und tausend Türen zu keinem Raum führten. Zu viele Rätsel hatte der Mensch aufgegeben, zu die er selbst keine Lösung wusste. Er wollte nur Antworten. Der menschliche Geist wollte etwas Definierbares haben und lehnte das, zu dem man keine Erklärung fand, mit allzu großer Leichtigkeit ab.
Frankreich nannte es ‚die schreckliche Seite der Menschen‘.
Doch die Länder waren nicht anders. Sie bauten auf Verfassungen, Gesetze und ihren Regierungen auf. Sie brauchten das Definierbare, das Erklärende. Unklarheiten und Missverständnisse konnten zu Aufständen, Revolutionen und Krieg führen.
Frankreichs Herz zog sich zusammen. Sie fasste sich an die Brust und spürte wie es klopfte. Lauter als der Regen. Lauter als der Wind. Lauter als die Natur. Sie biss die Zähne zusammen, nahm einen tiefen Atemzug und blies die Sorgen aus sich heraus.
Doch sie kamen zurück. Sie wurde die Zweifel nicht los. Und die Wut. Diese unaufhörliche Wut blieb. Sie tobte stärker als der Sturm und fegte heftiger über das Land, als es eine Windböe je könnte.
Warum hatte sie nichts gesagt?
Warum hatte sie die anderen nicht aufgeklärt?
Warum konnte sie das unwohle Gefühl nicht endlich ablegen und mit Selbstbewusstsein zu den anderen Ländern sprechen?
Sie würde sagen: ‚Schaut mich an! Manchmal fühle mich wie eine Frau, ich trage gerne Frauenkleider und ich schminke mich, und manchmal bin ich auch gerne der Mann, den ihr kennt und liebt. Ich bin eben so. Akzeptiert es.‘  
Sie hatte ihre Chance vertan.
Die einzige Frage, die blieb:
Würde man ihr eine zweite Chance geben?

Herzlichen Willkommen zu dieser Fanfiktion, die gleichzeitig ein kleines Experiment meinerseits ist.
Diese Fanfiktion soll nicht nur der Unterhaltung, sondern auch der Aufklärung dienen. Was genau ist LGBT? LGBT ist die Abkürzung für „Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender.“ Diese Fanfiktion beschäftigt sich mit diesen Themen; also gilt: don’t like it, don’t read it (and please don’t discriminate).
Ich selbst schreibe nicht aus Erfahrung, sondern auf Grundlagen von Recherchen, Erfahrungsberichten und medialen Beiträgen. Dies ist mein Beitrag für mehr Akzeptanz und Toleranz gegenüber jenen Menschen, die ‚aus der Norm fallen‘. Anderssein ist völlig okay! (Es muss nur einmal in der Gesellschaft ankommen.)
Deswegen beschäftigt sich die Fanfiktion mit dem Anderssein und den Kampf zur Akzeptanz. Hierbei lasse ich auch die Situation und Rechtslage aus anderen Ländern miteinfließen. Bitte vergibt mir die Fehler, falls ich falsch recherchiert habe.
Auch mit dem Pronomen, das ich für Frankreich benutze, werde ich wohl noch etwas hapern. Für mich, die Frankreich stets als männlich gesehen hat, ist es schwer, ‚ihn‘ als weiblich zu sehen. Aber ich denke, dass sind auch die Probleme, die Außenstehe haben, wenn eine ihnen nahe stehende Person sich outet. Man ist erst überfordert, aber dann gewöhnt man sich allmählich daran.
Ich möchte mit euch gemeinsam, LGBT erforschen und verstehen. Falls sich jemand besser damit auskennt als ich, kann er sich gerne in den Reviews oder per privater Mail melden. Vielleicht lerne ich dadurch :D  

Ich wünsche allen viel Spaß beim Lesen!
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