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Hope is the light in the darkness

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Alby Minho Newt OC (Own Character) Thomas
20.08.2020
17.09.2020
6
7.402
1
Alle Kapitel
5 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
17.09.2020 1.109
 
Hallo ihr Lieben,
hier bin ich wieder pünktlich zum Donnerstag mit einem neuen Kapitel.
Ich kann euch leider nicht sagen wann das nächste Kapitel online kommen wird, da ich zu einem ab Montag eine beruflich Veränderung habe und zum anderen da ich erst wieder ein Kapitel hochladen werde, wenn ich mind. zwei Reviews bekommen habe. Es ist echt schade das ich um Feedback betteln muss, bei über 200 Aufrufe.
Ich wünsche euch allen eine schöne Woche.
Grüße eure Tayra
______

Ich finde mich am nächsten Morgen beim Frühstück wieder. „Hey Layla, alles in Ordnung?“, höre ich Newt hinter mir. Er setzt sich neben mich und fängt ebenfalls an sein Frühstück zu essen. „Denkst du, du schaffst das heute bei den Schlitzern?“, frägt er mich zwischen zwei Bissen von seinem Frühstück. Ich nicke ihm zu und esse schnell weiter, den Gedanken an den bevorstehenden Tag verdrängend. Wie kann jemand nur so eine schreckliche Tätigkeit von Tag zu Tag ausüben, die armen Tiere. Das verdrängen klappt leider nicht so gut, mein Appetit vergeht mir bei dem Gedanken ziemlich schnell. Newt schaut mich mitleidig an als ich die halbvolle Schale mit Essen von mir weg schiebe.
Kurze Zeit später stehen Newt und ich vor dem Blutshaus, er hat netterweise angeboten mich zu meinem heutigen Arbeitsplatz zu begleiten. Er unterhält sich einen Moment mit Winston, dem Hüter der Schlitzer und dreht sich dann mit einer Verabschiedung an uns um und lässt mich mit dem Hüter der Schlitzer allein. „Okay, Lalya dann komm mal mit.“, spricht mich Winston an und wir betreten das Blutshaus. Als ich über die Türschwelle trete, schlägt mir ein unangenehmer Geruch nach totem Tier und Blut entgegen. Angeekelt verziehe ich das Gesicht und kann nur zögerlich einen weiteren Schritt in das Gebäude machen. Nur mit Mühe halte ich mein Frühstück bei mir. Ich folge Winston an mehreren noch von Blutbefleckten Haken und Messern vorbei. Die Jungs die gerade dabei waren irgendein Tier auseinander zu nehmen und schauen mich grinsend an, als ich an ihnen vorbei laufe. Der Hüter dreht sich zu mir um, mit der Frage ob ich das heute schaffen werde? Selbstsicher antworte ich ihm: „Ja, ich kann das.“. So ganz überzeugend klingt das in meinen Ohren nicht aber Winston scheint es nicht zu bemerken. Als der Junge vor einem Tisch halt macht auf dem schon ein totes Schwein liegt, ist mein erster Gedanke: Oh Gott, wie soll ich das heute nur überleben.
„Also gut, nimm das Messer und mache einen vorsichtigen schnitt von hier nach dort.“, erklärt mir Winston, hält mir ein großes Messer hin und zeigt von der einen Seite des Schweinebauchs bis zur anderen. Ich starre fassungslos auf das tote Tier vor mir und muss erst einmal Schlucken, mein Hals war staub trocken und das Messer in meiner Hand zittert leicht. „Bist du sicher, dass du das schaffst? Sag Bescheid bevor du umkippst, das könnten wir hier gerade noch gebrauchen!“, ruft ein Junge der neben Winston steht schadenfroh. Ich beachte ihn einfach gar nicht und lege das Messer an der besagten Stelle an und denke mir: Layla, jetzt reis dich zusammen, das Tier ist schon Tod ich muss nur einen Schnitt machen. Und ich tue es, ohne weiter nachzudenken. Dort wo das Messer einen Schnitt hinterlässt fliest sofort Blut, jetzt habe ich wirkliche mühe mein Frühstück bei mir zu behalten. „Sehr gut, Layla. Ich habe echt gedacht du wirst es nicht machen, aber jetzt zeige ich dir wie du das Fleisch abschneidest zu zerlegst.“, sagt der Hüter und nimmt mir das Messer aus der Hand. Nachdem ich Winston eine ganze Weile zuschaue wie er das arme Tier zerlegt merke ich wie ich immer blasser werde. Das wird definitiv nie meine Tätigkeit werden und wenn Alby mich hier hinschicken will, gehe ich freiwellig ins Labyrinth. Da Winston Mitleid mit mir hat und mir die Arbeit nicht noch länger antun möchte nach dem Mittagessen, bei dem ich eh kaum einen Bissen runter bekommen habe, bietet er mir an das ich mich um die Tiere kümmern kann. Dankend und erleichtert nehme ich sein Angebot an. Also folge ich ihm hinter das Blutshaus und sehe eine Art Schuppen. Winston holt einen Eimer aus einer großen Kiste hervor, den er mir dann in die Hand drückt.
"Hier, du kannst die Tiere füttern, gemistet haben wir heute Morgen schon", sagt er dann freundlich. Erleichtert atme ich aus, ich habe zwar meinen Teil heute geleistet aber Schlachten gehört definitiv nicht zu den Tätigkeiten die ich nochmal machen möchte.
Ich nehme also den Eimer in die Hand und schaue dem Jungen zu der in eine anderen Kiste greift, die neben der ersten steht. Er klappt den Deckel nach oben und zum Vorschein kommt das Futter der Tiere.
"Alle Tiere bekommen das gleiche, mit der Schaufel dort kannst du das Futter in deinen Eimer füllen.". Ich nicke, um ihn somit zu zeigen, dass ich das gesagte verstanden habe. "Wenn du dann fertig bist, kannst du den Eimer wieder in die Kiste stellen. Und dann kannst du Feierabend machen.". „Alles klar und danke Winston.“, sage ich ihm dankbar. Er wiederum winkt nur ab und geht wieder zurück in das Blutshaus. Ich glaube er ist ziemlich genervt von mir, trotz dass er so nett war heute. Aber eine große Hilfe war und bin ich heute nicht. Seufzend beginne ich mit der Schaufel den Eimer zu befüllen und fange an die einzelnen Tiere in ihren Gehegen zu füttern. Den restlichen Tag verbringe ich dann damit die Tiere zu füttern und sie zu streicheln. Der Teil der Arbeit ist wesentlich angenehmer. Als ich dann fertig bin und den Eimer zurück in die Kiste stelle, bemerke ich das es schon zu dämmern begonnen hat.
Jetzt merke ich auch wie mein Appetit zurück kommt und beschließe zu Bratpfanne zu gehen um mein Abendessen abzuholen. Als ich mir mein Essen abgeholt habe, den Mitleidigen Blick den mir Pfanne zuwirft ignorierend, sehe mich suchend nach jemanden um, den ich kenne und zu dem ich mich setzen kann.
Ich setzte mich schließlich zu Newt, Chuck und Winston. Die drei schauen mir mit einem Mitleidigen Blick entgegen. „Ist alles Okay bei dir?“, frägt mich Newt besorgt als ich mich neben ihn setzte. Ich schaue ihm, wie so oft, in seine braune Augen und antworte: „Ja alles gut.“. Ich hoffe die anderen nehmen mir das ab aber alle scheinen mir das abzukaufen, nur Newts Blick liegt noch auf mir. „Sie war ziemlich tapfer. Nicht viele der Jungs haben das durchgezogen was Layla heute geschafft hat.“, sagt Winston mit einem anerkennenden Nicken in meine Richtung. Wir unterhalten uns noch eine Weile, bis es dann Zeit für mich wird schlafen zu gehen.
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