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Hope is the light in the darkness

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Alby Minho Newt OC (Own Character) Thomas
20.08.2020
17.09.2020
6
7.402
1
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Dieses Kapitel
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10.09.2020 1.497
 
Hallo,
hier bin ich wieder mit einem neuen Kapitel.
Leider muss ich sagen, dass ich etwas enttäuscht bin so wenig Feedback zu meiner Geschichte zu bekommen, bei über 130 Aufrufe.
Nichts desto trotz wünsche ich euch viel Spaß beim leben und eine schöne Woche.

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Ich essen den letzten bissen meines Essens und laufe dann mit Newt, der mich zu Gally bringen will, Richtung Gehöft. Mit jedem Schritt sinkt meine Motivation bei den Baumeistern zu arbeiten, Gally scheint ein nicht gerade angenehmer Zeitgenosse zu sein. Am Gehöft angekommen steuert Newt direkt auf Gally zu der gerade dabei ist einen anderen Jungen anzuschreien. „… du bist echt zu beklonkt um hier zu Arbeiten. Jetzt kann ich die ganze Arbeit selber machen!“, höre ich noch das Ende des „Gesprächs“. Na das fängt ja gut an aber da führt leider kein Weg dran vorbei, denke ich mir.
Newt legt Gally seine Hand auf die Schulter, was den anderen Jungen dazu bewegt sich erschrocken umzudrehen. „Beruhige dich Gally. Ich bringe dir Layla, sie soll heute bei euch Probearbeiten.“, sagt Newt in einem beruhigenden Ton. Als sein Blick auf mich fällt, entfährt ihm ein genervter Seufzer.
"Der Frischling,", sagt er mit einem verächtlichen Blick auf mich, „kann bestimmt auch selber sprechen, oder?".
Unsicher und ängstlich ist mein Blick auf den Boden gerichtet. Nichts desto trotz nehme ich meinen Mut zusammen und hebe meinen Blick um Gally in die Augen zu schauen. Warum ist dieser Kerl nicht nur angsteinflößend sondern dazu auch noch so imposant groß. Warum ist er nur so groß? Mit flüsternder Stimme bringe ich hervor: „Ich soll heute hier arbeiten.“. „Kannst du auch lauter reden oder brache ich bald ein Hörgerät?“, frägt er mich genervt. „Sei nicht so gemein Gally, sie ist noch neu.“, mischt sich nun Newt ein. Angesprochener grummelt nur etwas unverständliches was sich anhört wie: „Ich mach meine Sachen auf meine Art und du auf deine.“. Newt nickt mir aufmunternd zu und lässt mich mit Gally alleine. „Was mach ich jetzt mit einem Mädchen, echt unnütz das du hier arbeiten sollst. Ein Mädchen zu den Baumeistern, das hat ja sowas von keinem Wert! Komm, du arbeitest heute bei dem Strunk, Dan. Nun ja zumindest kannst du es versuchen, ich bezweifle ja dass du überhaupt was hinbekommst. Wenn ihr zusammen arbeitet können wir den Schaden wenigstens auf eine Arbeit begrenzen.", schleudert er mir an den Kopf und blickt sich suchend um. Ich traue mich nicht etwas zu sagen also nicke ich bloß. Wie fies dieser Gally ist, als ob ich, nur weil ich ein Mädchen bin, nichts kann außer dumm im Weg zu sein. Anscheinend hat er gefunden wonach er gesucht hat, denn er setzt sich jetzt in Bewegung und ich folge ihm mit etwas Abstand. Wir laufen Richtung Wald wo ein paar Jungs vor einem Stapel Holzstämmen sitzen und diese zusägt. „Du bist Layla?“, frägt der Junge den Gally gerade angemotzt hat und steht auf. Gally zuckt mit den Schultern und meint genervt: „Was weiß ich, wie die heißt.“. Ich bin lieber stumm um nicht noch mehr Minuspunkte bei dem Hüter zu sammeln. „Dan, du bist heute für sie verantwortlich!“, sind seine letzten Worte bevor er sich umdreht ohne mich noch eines Blickes zu würdigen.
Etwas verloren und vor allem eingeschüchtert stehe ich jetzt hier, wie bestellt und nicht abgeholt und weiß nichts mit mir anzufangen. „Also nochmal. Du bist Layla, oder?“, frägt mich Dan mit einem freundlichen Lächeln. „Ja.“, antworte ich ihm zurückhaltend. „Also ich bin Dan und hier neben mir sind John und Dave.“, sagt er und zeigt auf die zwei Jungs die ebenfalls lächelnd zu mir auf schauen da sie noch im Gras sitzen. „Also wir sägen erst ein paar dünne Holzstämme zurecht und ersetzen die kaputten am Aussichtsturm.“, erklärt mir Dan kurz was heute unsere Aufgabe ist und kurze Zeit später sitze ich im Schneidersitz auf dem Gras und halte in meiner einen Hand einen Baumstamm und in der anderen eine Säge. Nach anfänglicher Schüchternheit taue ich schnell auf, ich verstehe mich sehr gut mit den drei Jungs und so vergeht die Zeit wie im Flug. Nach einiger Zeit sind Dan und ich fertig und laufen mit unserem zugesägten Holz zum Aussichtspunkt. Nachdem mir Dan erklärt hat wie ich was zu tun habe beginne ich mit der Arbeit.
Ich werkle gerade an einem der Stützen des Ausgangspunktes herum. Ich bin so in Gedanken das ich mir den Hammer voll auf meinen Finger schlage. Wie kann es auch anders sein kommt genau jetzt Gally auf mich zu und ich kann mir jetzt schon sein gemotze vorstellen. „Sag mal bist du wirklich so dumm oder tust du nur so? Wie untalentiert kann man eigentlich sein?“, meckert er schon hinter mir los. Ich atme tief durch um ruhig zu bleiben. „Frischling, ich rede mit dir!“, meckert er genervt weiter. Ich drehe mich zu ihm um und schaue in seine Augen. Auch wenn Gally größer, stärker und Bedrohlicher ist als ich habe ich keine Angst vor ihm…. Wem versuche ich eigentlich grade was einzureden?  „Was haben sich die Schöpfer nur dabei gedacht ein Mädchen hierher zu schicken?! Sie ist wirklich für Garnichts zu gebrauchen.“, setzt er dann noch hinzu was meinen Geduldsfaden zum reisen bringt.
„Glaub mir, ich wäre auch lieber wo anders als mit euch hier eingesperrt zu sein! Und danke der Nachfrage, meinem Daumen geht es blendend.“, schreie ich meinem gegenüber ins Gesicht. Gally bekommt einen noch röteren Kopf als er eh schon hat und zischt mit einem gefährlichen Unterton: „Halt jetzt mal eine vorlaute Klappe, sonst setzt es was.“. Durch die Drohung aus dem Konzept geraten trete ich einen Schritt zurück. Er würde mich doch nicht wirklich schlagen, oder? Ich meine er ist Mindestens zwei Köpfe größer als ich und mindestens drei Mal so stark.
Durch das Geschrei von uns angelockt kommen die ersten Schaulustigen um zu sehen was hier vor sich geht. Ziemlich sicher das Gally mich nicht vor Zeugen schlagen würde zicke ich ihn weiter an: „Klar, komm schlag mich doch, du traust dich doch eh nicht!“. Gally scheint gleich zu platzen vor Wut. Auf einmal hebt er seine Hand um mir doch eine zu scheuern, schneller als er zuschlagen kann weiche ich ihm geistesgegenwärtig aus. Und es kommt wie es kommen muss, seine Hand landet auf dem Holz und er schreit vor Schmerz auf. Die umstehenden Jungs fangen an zu tuscheln und zu kichern, was Gally dazu veranlasst seinen hasserfüllten Blick wieder auf mich zu richten. „Renn!“, zischt er mir mit hoch rotem Kopf entgegen, was ich mir nicht zweimal sagen lasse. Ich drehe mich um und nehme meine Beine in die Hand, ich renne orientierungslos einfach in irgendeine Richtung. Schnell merke ich, dass der Hüter der Baumeister mir dicht auf den Fersen ist. Verzweifelt schaue ich mich im Laufen um wo ich hinrennen könnte, da erblicke ich Newt und einen blonden Jungen auf dem Feld. Schnell steuere ich auf die zwei zu und verstecke mich hinter den zwei. Der blonde Junge hält Gally zum Glück auf und Newt frägt ihn was los ist. „SIE IST LOS!“, schreit Gally ihn an und zeigt mit dem Finger auf mich. Mutig geworden, da ich hinter Newt und dem anderen Junge stehe sage ich tadelnd zu ihm: „Na, na Gally hat man dir den nicht beigebracht nicht mit dem Finger auf andere zu zeigen.“. Ich glaube jetzt wirklich, dass er gleich vor Wut in die Luft geht. „Steck dieses Drecksweib in den Bau!“, brüllte er weiter, außer sich vor Wut. „Drecksweib?!“, zische ich ihm jetzt ebenfalls wütend entgegen. Gerade als ich hinter den zwei Jungs hervortreten will, schiebt mich Newt wieder hinter sich und sagt an Gally gewandt: „Jetzt beruhigen wir uns alle wieder. Gally wir gehen zum Gehöf und du erzählst mir was genau vorgefallen ist und du Layla geht’s bitte wieder an die Arbeit.“. Als sein Blick auf mich fällt, sind alle Wiederworte wie verschwunden und ich gehe, mit genügend Abstand zu Gally wieder an meine Arbeit. Ich höre ihn noch hinter mir schimpfen aber umdrehen tue ich mich nicht.
Als ich am mein Essen hole, schaue ich mich um ob ich mich irgendwo dazu setzten kann. Ich habe Glück und entdecke Newt neben einem Asiatischen Jungen an einem Tisch sitzen. Erleichtert darüber, dass ich nicht alleine essen muss, laufe ich die Richtung der Jungs. „Hey, darf ich mich zu euch setzen?“, frage ich. „Klar! Du bist Layla, oder? Ich bin Minho, der Hüter der Läufer“, antwortet mir der Asiatische Junge. Ich nicke ihm müde, von dem Tag heute, nur zu. „Wer sollte sie sonst sein? Oder gibt es hier mehr Mädchen von denen nur du weist?“, lacht Newt. Minho verdreht lachend die Augen und isst sein Essen weiter, auch Newt und ich widmen uns jetzt unserem Essen. Satt stelle ich wenig später die leere Schüssel weg und gähne müde mit vorgehaltener Hand, was ein eindeutiges Zeichen ist schlafen zu gehen. Gedacht, getan. Ich verabschiede mich nach kurzer Zeit von den zwei Jungs um schlafen zu gehen.
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