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Legends.

von 4Lucy44
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Hinata Shouyou Kageyama Tobio OC (Own Character) Oikawa Tooru Tendou Satori Ushijima Wakatoshi
19.08.2020
19.08.2020
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19.08.2020 1.083
 
Kapitel 1: Ankommen

„Deine Schwester kommt heute zurück?", fragte der kleine Oranghaariger seinen Freund, als beide nebeneinander in der Umkleide standen und sich fürs Training umzogen.

„Ja!", grinste Tobio seltsamerweise breit und nickte eifrig mit dem Kopf. Man sah ihn schrecklich selten das er seine Emotionen so offen zeigte. Er schien sich wirklich sehr darüber freuen, dass sie wieder kam.

Wie von selbst fuhr ein Kälteschauer Hinatas Rücken entlang und schüttelte sich mehrere Male hintereinander. „Kageyama! Es ist gruselig, wenn du so grinst!"

„Argh! Hinata, du Idiot!"

„Deine Schwester?! Ist das nicht die berühmte Kageyama, Haruka?!", drängelte sich Tanaka oberkörperfrei zwischen den beiden und sah erwartungsvoll seinen Nebenmann an.

Mit einem Mal war der ganze Umkleideraum, welcher vor kurzem noch voller Leben und Gespräche getaucht war, still und jeder schien auf eine Antwort vom schwarzhaarigen zu warten.

„Ähm, ja das ist sie. Warum fragst du, Tanaka?"

„WAS?!"

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„Versammelt euch!", drang die laute Stimme des Ass der Shiratorizawa durch die Turnhalle. Ein lautes Knallen folgte sogleich vom Volleyball, welcher auf dem Boden aufkam und das Quietschen der Turnschuhe auf dem Boden. Es war ungeschriebenes Gesetz, dass sobald der Kapitän rief, alles stehen und liegen gelassen wird. Egal, was man gerade tat.  

„Hört mal her. Wir kriegen morgen Besuch von einer Legende, welche ihr wohl alle kennen mag!"

°

„Hey, Wakatoshi! Wie findest du, dass uns die Legende Kageyama, Haruka morgen beim Training besucht?", fragte ihn sein rothaariger bester Freund und stellte sich mit seinem typischen breiten Grinsen vor ihm. Seine Hände steckten lässig in seiner grauen Jogginghose.

„Wie soll ich das schon finden?", fragte sein grünhaariger Freund mit seiner neutralen Stimme und dem ausdruckslosen Gesichtsausdruck.
„Aiiiii~ Toshi~! Du brauchst es gar nicht zu leugnen! Ich hab dein vorfreudiges Lächeln gesehen, als der Couch uns gesagt hat das sie uns besuchen kommt um uns zu helfen und mit uns zu trainieren." , zog der rothaarige ihn auf.

"Also, ich freue mich sehr darauf.", fügte er noch hinzu und ließ sich auf die Sitzbank im Umkleideraum fallen. Seine Füße und Arme von seinem Körper entlang gestreckt, sah er zum Ass weiterhin grinsend hoch.

„Und selbst, wenn es so wäre, Tendou. Hat das überhaupt nichts zu sagen. Sie ist eine gute Spielerin, sehr ehrgeizig, eine Legende eben. Wer würde sich da nicht drüber freuen? Es ist immerhin eine große Ehre, oder findest du nicht?", fragte er seinen besten Freund und zog sich die Trainingsjacke über. Seine Sporttasche schulterte er, bevor er sich auf dem Weg aus der Umkleide machte.

An der Türschwelle blieb er jedoch stehen und drehte sich noch einmal zu seinem besten Freund um.

„Das sie gut aussieht und einen netten Charakter zu haben scheint, ist lediglich ein angenehmer Nebeneffekt."

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„Mama!", rief ich breit grinsend, glücklich darüber endlich wieder zu Hause zu sein. Ich fiel der älteren und kleineren Frau sofort in die Arme. Fest drückte ich sie an mich und vergoss ein paar wenige Tränen.

„Mein Kind. Oh, mein Kind. Wie schön, dass du wieder da bist.", lächelte sie und drückte sie langsam von mich weg. Wir sahen uns für ein paar Sekunden lächelnd in die Augen, solange bis meine Mutter mich ganz los ließ und mich an meinem Vater übergab. Auch dieser drückte mich fest gegen seine starke Brust und unterdrückte sich einige wenigen Tränen. Wir sagten nichts, denn auch ohne Worte verstanden wir, wie sehr wir uns vermisst hatten.

Sobald wir uns gelöst hatten fiel mein Blick auf den dritten im Bunde und meine Lippen verzogen sich zu einem sanften Lächeln.

"Tobio.", hauchte ich leise den Namen meines Bruders. Ihn hatte ich mit Abstand am meisten vermisst. Schon als Kinder pflegten wir ein ganz besonderes Band zueinander. Wir waren nicht nur Geschwister, sondern auch beste Freunde. Und auch als ich mein zu Hause verließ, brach der Kontakt nie ab. Er war zwar nicht mehr so intensiv wie damals gewesen, aber er war nie wirklich weg. Und auch jetzt wo wir einfach uns gegenüber standen, wusste ich es.

Nichts hat sich verändert.

Wirklich nichts.

Weinend fielen wir uns in die Arme.

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Nach dem Abendessen saß ich draußen im Garten auf der Treppe, welche zu diesem führte. In meinem Händen hielt ich meinen alten Volleyball und spielte mit diesen. Immer wieder ließ ich ihn zwischen meinen Händen kreisen, oder prellte ihn einige Male immer wieder auf dem Boden. Mein Blick war dabei stets zum dunkeln Himmel der Nacht gerichtet. Auf meinen Lippen legte sich wie von selbst ein leichtes, sanftes Lächeln als mir die vielen Sterne auffielen.

"Warum bist du zurück gekommen?", riss mich auf einmal eine männliche Stimme aus meinen Gedanken. Ohne auch nur einen Blick zur Seite zu werfen, wusste ich das sich mein kleiner Bruder neben mich auf die Treppen gesetzt hatte und seinen Kopf auf seine Knien gebettet hatte.

Früher saßen wir oft am Abend so auf der Treppen, schwiegen uns an und beobachteten die Sterne oder redeten über alles mögliche. Auch wenn der Moment nicht allzu besonders erschien für die Außenwelt, habe ich diese kleinen Momente mit meinem Bruder so unfassbar sehr genossen und geliebt.

Sie waren magisch für mich.

"Mhm?", brummte ich ihm fragend entgegen. Nicht weil ich seine Frage nicht verstanden hatte, sondern eher weil ich ihre Aussage nicht ganz verstanden hatte. Freute er sich nicht, dass ich wieder hier bin? Viel mehr wünschte er sich, ich wäre nie zurück gekommen?

"Warum bist du zurück gekommen, Haruka? Nur wegen deiner Verletzung?", fragte er und hob seinen Kopf leicht an, um mich ansehen zu können. Auch ich wandte mein Kopf nun zu ihm und sah ihm in die Augen, "Doch, genau deswegen."

"Das kannst du vielleicht Mom und Dad erzählen, aber mir nicht. Ich kenne dich, Haruka, besser als jeder andere. Jedenfalls glaube ich das. Und die Haruka, welche ich kenne, würde nie wegen einer Verletzung ihre Leidenschaft aufgeben. Geschweige denn eine Zwangspause einlegen. Also, nochmal, warum bist du zurück?", hob Tobio seine Stimme etwas und sah mir mit seinem ausdruckslosen, fast schon kalten Blick in die Augen.

"Ich habe den Spaß an Volleyball verloren."

Kapitel 1: Ankommen Ende

Fortsetzung folgt..........

Kritik und Verbesserungsvorschläge sind erwünscht!
Wie fandet ihr es?
Eure Lucy~


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*Beschreibung*

Name: Kageyama, Haruka
Spitzname: Haru, Yama
Größe: 1,71 cm
Augenfarbe: schwarz
-trägt außerhalb des Spielfeldes eine Brille
Haare: glattes, schwarzes, schulterlanges Haar
- volle Lippen
Kleidungsstil: sehr eigen, schwarz, violet, rot, weiß, grau
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