Jahrtausende alte Sehnsucht [Der gestiefelte Kater]

von Tankii
OneshotAbenteuer, Romanze / P12
Der gestiefelter Kater Die Sphinx
19.08.2020
19.08.2020
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Der gestiefelte Kater wollte die Waisenkinder von San Lorenzo mit etwas besonderen überraschen, da sie so ausgezeichnete Schüler sind. Als er klein war machte seine Waisenhausmutter manchmal Turrón für die Waisenkinder. Leider gab es ein Problem der Zucker im Waisenhaus war alle, deswegen entschied der gestiefelte Kater sich Pajuna zu fragen ob sie ihm Zucker ausleihen kann. Als er im Wirtshaus angekommen ist, war sie aber grade nicht da, jedoch der Zucker stand gut lesbar beschriftet hinter der Theke auf einem Regal, also nahm er sich den Zucker mit und meinte „Es ist ja sicher kein Problem, wenn ich mir was Borge.“.
Als die Waisenkinder schon ungeduldig wurden, weil sie nicht ins Waisenhaus durften, war der gestiefelte Kater nun auch endlich fertig mit Backen und lüftete die Überraschung. Die Kinder aßen die Plätzchen sofort alle auf, plötzlich wurden sie ganz aufgedreht und hyperaktiv. Dulcinea wies ihn darauf hin das sie niemals von normalen Zucker so aufgedreht sein könnten und die beiden gingen ins Wirtshaus um mit Pajuna zu sprechen, von der er den Zucker ja hatte.
Sie erklärte ihnen das Zucker nur eine Abkürzung ist für "Zauberhaft Uralte Caramelkristalle zur Energiereife" und das diese pro Kristall heilende und energiebringende Fähigkeiten haben. Jedoch erklärte sie ihnen auch das man nie mehr als ein Kristall gleichzeitig nehmen darf, da man sonst immer energiegeladener werden bis sie schließlich für Jahre einschlafen. Zum Glück wusste Pajuna auch das es ein Heilmittel dagegen gibt, nämlich der Sand aus der Sanduhr des Eurythion. Welcher jedoch von der fürchterlichen Bestie bewacht wird, nämlich der Sphinx. Der gestiefelte Kater sagte dazu nur „Ich habe von dem Wesen gehört. Halb Katze, halb Vogel heißt es und ich glaube sehr launisch.“, er war sichtbar zuversichtlich das Gegenmittel bekommen zu können und machte sich direkt los auf diese gefährliche Reise.

Direkt als der gestiefelte Kater in finsterer Nacht am Schrein der Sphinx ankam, erblickte er die schlafende Kreatur. Ihr Körper sah aus wie eine Katze ohne Fell mit langen Ohren und goldgelben Flügeln, zusätzlich schmückten sie verschiedene Piercings, Tattoos und ein Pelzkragen. Sie saß direkt vor der gut sichtbaren Sanduhr und schlief. Der gestiefelte Kater schlich auf leisen Pfoten ihr entgegen und sie wachte auf. Ihre Augen erstrahlten in einem hellen weißen Licht, sie breitete ihre Flügel aus die anfingen lila zu schimmern. Plötzlich erlöschen die Lichter und das Glitzern, sie schaute ihn direkt an und sprach mit einer bedrohlich hallenden Stimme „Sterblicher! Knie nieder vor der allmächtigen Sphinx!“, was sie mit einem lauten aufstampfen ihrer rechten Vorderpfote unterstrich. Er antworte ihr mutig „Ich komme wegen der Sanduhr von Eurythion.“.
Die Sphinx klappte ihre Flügel wieder zusammen und erwiderte genervt „Na klar, als wüsste ich nicht wieso du hier bist, schnarchlangweilig.“ und legte sich entnervt wieder auf ihren Schrein. Total überzeugt sagte der gestiefelte Kater erst „Ich..“ und lies ein verwirrtes „.. was?“ folgen. Mit dieser Aussage hatte er nicht gerechnet. Die Sphinx erklärte ihm „Ich mach das hier ja erst seit etwa tausend Jahren.“, dann ahmte sie den Kater mit verstellter Stimme nach „Ich bin hier wegen der Sanduhr von Eurythion.“ und erklärte wieder weiter während sie um sich zeigte „Siehst du hier vielleicht irgendetwas anderes? Du bist wie alle, es ist jawohl so klar das es um die Sanduhr geht.“ worauf sie genervt ausatmete und meckerte „Dieser Job ist echt mies und kein interessiert's, alles nur wegen dieser Uhr voller Sand.“.
Total überrascht von diesem sehr ungewöhnlichen Auftreten fragte der gestiefelte Kater „Also.. Kann ich die Sanduhr da mitnehmen?“. Die Sphinx antworte ihn empört „Oh. Mein. Gott. Sag mal bist du noch ganz dicht? Natürlich kriegst du die Sanduhr nicht! Ich habe dir doch ebend gesagt, dass ich das Ding seit etwas tausend Jahren bewache und jetzt geb ich sie irgendeinen Kater in zu großen Stiefeln?“, der Kater erwiderte empört „Also ich hab ja nur.. findest du die zu groß?“ und hob seine linke Vorderpfote um zu demonstrieren das der Stiefel nicht rutscht. Die Sphinx seufzte nur und sagte ihren Text auf „Der der die Sanduhr will muss die Rätsel der Sphinx lösen.“.
Der Kater wusste jedoch das er in Rätseln nicht so gut ist, deswegen versuchte er seinen Charme spielen zu lassen und sagte „Das die Sanduhr das einzige wunderschöne ist was man hier sehen kann ist nicht war. Ihr seid auch einen schönen Blick wert.“. Die Sphinx sah ihn ein wenig fassungslos an und wurde rot, so etwas hat sie in tausend Jahren noch nicht erlebt, es schmeichelte ihr jedoch ungemein. Dennoch musste sie auf die Rätsel bestehen und sagte „Jedenfalls Eins von Fünf musst du lösen. Wenn du auch das fünfte Rätsel nicht löst, dann ess' ich dich. Das sind die Regeln.“, danach stampfte sie auf den Boden, wodurch wieder lilafarbener magischer Glitzer aufwirbelte und sagte „Das erste Rätsel. Und überlege gut gestiefelter Kater. Möcht wohl wissen wer das ist, der immer mit zwei Löffeln isst.“.
Bevor der Kater auf das Rätsel antwortete erwiderte er nur „Ihr müsst aufpassen, so gottgleich euer Antlitz ist, das ich nicht in Versuchung komme euch zu fressen. Ihr wundervolle Schönheit und die Antwort ist ganz klar Rot!“. Die Sphinx erschrak und errötete, sichtbar beschämt und verwirrt über die Antwort. Sie fragte noch einmal total verwirrt nach „ähm Rot..? Warte deine Antwort ist Rot? Ist das jetzt dein Ernst oder was?“. Er erwiderte stammelnd „Vielleicht doch Blau?“ und sie war empört von seiner Dummheit, jedoch auch entzückt. Irgendwie schien sie diese plumpe Art des gestiefelten Katers zu mögen. Dennoch breitete sie ihre Flügel aus, welche wieder anfingen lila zu glitzern und schlug sie zusammen, so dass der Kater weggeweht wurde und wieder dort auftauchte wo er los gegangen war.
Zurück in San Lorenzo, sah der Kater, das die Kinder noch aufgedrehter waren und bereits anfingen zu vibrieren. Er war fest davon überzeugt das Heilmittel besorgen zu können und machte sich wieder auf zu Sphinx. Kaum wieder am Schrein der Sphinx angekommen, warte sie bereits auf ihn. Der gestiefelte Kater sagte „Ich muss diese Sanduhr haben!“, die Sphinx antwortete genervt und enttäuscht „Okay, ich geb dir noch ein Rätsel.“. Er antwortete erfreut „Ausgezeichnet, vorhin war ich nicht bei der Sache, weil eure unbeschreibliche Schönheit abgelenkt hat.“ Darauf musste die Sphinx kichernd wegschauen, sagte dann aber bestimmend „Die reichen brauchen es, aber die armen haben es und wenn man es isst bleibt man hungrig. Was ist es?“. Der Kater drehte sich um und begann zu zählen, die Sphinx sah das und sagte „Zählst du? Ich verrate dir es ist keine Zahl!“. Doch der Kater antwortete „Sieben!“ und die Sphinx erwiderte genervt „Ich habe dir grade gesagt das es keine Zahl ist!“. Darauf erwiderte der Kater, „Ja, aber das ist die Anzahl der wunderschönen Kinder die wir bekommen könnten.“. Die Sphinx war überwältigt vom Charme des Katers, aber schickte ihn wieder mit einem wehen ihrer leuchtenden Flügel zurück nach San Lorenzo.
Der Kater ritt jedoch direkt zurück zum Schrein der Sphinx, noch bevor er etwas sagen könnte sagte die Sphinx ihr neues Rätsel auf „Ich hab immer Hunger und fresse am liebsten Holz, der Finger den ich berühre wird schon bald heiß. Was bin ich?“. Komplett von sich überzeugt antwortete der gestiefelte Kater „Wenn ich euch sehe bekomme ich auch Lust etwas zu vernaschen und heiß seid ihr auch. Ihr müsst es sein.“. Die Sphinx kicherte und sagte „Nein.. es ist Feuer.“ und schickte ihn wieder mit einem Flügelschlag zurück.
Unbeirrt ritt der gestiefelte Kater zurück zu der reizenden Sphinx, welche bei seiner Ankunft direkt sagte „Was ist voller Löcher und verliert trotzdem kein Wasser?“. Überlegend schaute sich der Kater um und erwiderte „Ich kann es schon einmal nicht sein, wenn ich von euch getrennt bin, kann nichts meinen tränen trocknen. Eventuell ist es Roberto Ortiz?“. Auch wenn es ihr inzwischen schwer fiel musste sie ihn zurück nach San Lorenzo schicken, dabei wollte sie ihn doch langsam für sich behalten.
In San Lorenzo, waren die Kinder nun inzwischen sehr langsam geworden und begannen vor Hitze zu glühen. Sie hatten nicht mehr viel Zeit, also machte der gestiefelte Kater sich gleich wieder los. Als er ankam fragte ihn die Sphinx „Willst du das nun wirklich machen Kater, das ist dein fünftes Rätsel. Wenn du das nicht löst, muss ich dich essen und weist du, ich hasse das, es macht einfach echt kein Spaß.“. Doch der Kater war überzeugt von sich und sagte „Raus mit dem Rätsel, Schönheit. Ich werd' nicht scheitern und wenn ich es löse bekomme ich nicht nur das Stundenglas sondern auch euch!“. Die Sphinx war überrascht und mehr als geschmeichelt von der Überzeugung des gestiefelten Katers, jedoch lies sie sich darauf ein und sagte „Okay, also dann. Ich komme immer, bin aber niemals da. Ich komme niemals an, bin aber immer nah. Was bin ich?“. Der Kater antwortete prompt und ohne weiteres nachdenken „Ihr werdet es sein.“, die Sphinx war über die Antwort traurig, obwohl sie ihr gefiel, ist sie an ihre Aufgabe gebunden. Sie sagte ihm „Morgen ist die Antwort. Dann werde ich dich wohl essen müssen.“. Der Kater erwiderte mutig „Schluss mit den Rätseln, für mich zählen keine Worte, für mich zählen nur Taten!“ und sprang auf die Sphinx zu, welche sich bedroht fühlte und ihre Vorderpfoten begannen rot zu leuchten und sie sprang ihm entgegen. Der Kater wich jedoch aus, die Sphinx war jedoch schneller und sprang auf ihn zu. Als sie dachte sie hätte ihn gefangen, lag vor ihr jedoch nur noch der Hut des gestiefelten Katers. Sie setze sich hin, hob ihn auf und sah ihn sich an. Sie dachte er wäre geflohen und war ziemlich traurig.
Doch dann tauchte der gestiefelte Kater wieder auf und sagte „Haha, als würde ich euch alleine lassen können. Wir gehören zusammen.“. Die Sphinx packte ihn, sagte „Leider muss ich dich essen. Ich hasse meinen Job.“ und führte ihn zu ihrem Maul. Er blickte sie nun mit seinen süßen Blick an und sie sagte dazu „Das Funktioniert nicht bei mir, ich hab x-mal erlebt wie die Helden um Gnade betteln. Versuch es gar nicht, nichts kommt an mich ran.“ Der Kater gab es aber nicht auf und begann zufrieden zu schnurren während er sagte „Dann muss es wohl so sein, dann bin ich immerhin für immer bei euch.“.
Die Sphinx seufzte laut, sagte „Ich geb's zu. Du bist echt mega Süß! Es ist wirklich schwer für mich, dir zu widerstehen.“, setzte ihn auf die Sanduhr ab und setzte ihn seinen Hut wieder auf. Worauf sie enttäuscht von ihm weg ging, ihren Kopf gegen eine Säule schlug, bei jeden auftreffen einen Teil des Satzes sagte „Ich.. hasse.. diesen.. blöden.. Job.. so sehr!“. Der Kater fragte sie nun „Also kann ich dich und diese Sanduhr nun mitnehmen?“, die Sphinx antworte ihn traurig „Nein, du kannst die Sanduhr nur haben wenn du das Rätsel gelöst beantwortest. Das ist so was wie ein Gesetz.“. Er antwortete ihr „Ich dachte du wärst die allmächtige Sphinx.“, sie erwiderte ihn „Das bin ich ja auch.“. Doch er sagte „Es gibt etwas das auch du nicht kannst.“, empört stellte sie sich auf und antwortete „Es gibt nichts das ich nicht kann!“. Darauf sagte der Kater „Dann beweise es! Sphinx, du kannst nicht dieses Gesetzt außer Kraft setzen.“.
Die Sphinx gab ihn die Sanduhr und sagte „Nimm die blöde Sanduhr. Ich mach das schon seit x-millionen Jahren und es war immer schnarchlangweilig. Ich will nur den Menschen hin und wieder ein wenig helfen. Nenn es von mir aus etwas gutes tun. Ich will etwas gutes sein wie Kindergärtnerin oder so.“. Der gestiefelte Kater erwiderte „Dann komm mit mir, ich brauche dich und ich kenne Kinder die deine Hilfe brauchen.“. Sie blickte zu ihn auf und ging mit ihm mit, zusammen flogen sie nach San Lorenzo und der gestiefelte Kater zerschlug die Sanduhr über der Stadt, wodurch er alle Kinder heilte und landete mit der Sphinx in San Lorenzo. Er sagte der Sphinx „Vielen Dank für deine Hilfe, hast du vielleicht Lust mit mir zusammen hier in San Lorenzo zu bleiben.“, sie erwiderte „Na Logo, du und die Stadt sind toll, aber was könnte ich denn hier gutes tun?“. Der Kater erklärte „Wirt haben ein Problem mit Banditen die in die Stadt kommen.“ und die Sphinx verstand und beschütze nun die Stadt zusammen mit dem gestiefelten Kater.
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