Little Things

von NoMuggle
GeschichteRomanze, Freundschaft / P18 Slash
Harry Styles Liam Payne Louis Tomlinson Niall Horan Zayn Malik
18.08.2020
27.09.2020
41
69.291
9
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Dieses Kapitel
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16.09.2020 1.495
 
Hello Leute :)
Das heutige Kapitel musste ich in zwei Tele Teilen, weil es zu lang war. Deswegen kommt jetzt nur Teil 1

Übrigens habe ich vor einigen Kapiteln mal geschrieben, dass es vermutlich ca. 40 insgesamt werde. Tja. Was soll ich sagen. Es werden mehr. Ich weiß noch nicht, wie viele, aber es werden auf jeden Fall mehr als 40 Zumindest sind 36 geschrieben, und 6 weitere sind in Planung. Das macht dann zumindest schon mal 38. :D
Schriebt mir bitte, wer weiß, wovon ich rede ;)

ok.

jetzt aber das Kapitel :)

viel Spaß!




Schneegestöber (I)



Der nächste Montag kam, ob Harry es wollte, oder nicht. Er wäre viel lieber im Bett geblieben, denn als sein Wecker klingelte, war es draußen noch stockdunkel und er fühlte sich, als wäre es mitten in der Nacht.
Aber zur Schule musste er trotzdem. Also stand er auf, ging duschen, und machte sich dann fertig. Als er schließlich unten ankam, war es schon relativ spät. Ein Brot und ein Apfel fanden ihren Weg in seinen Rucksack, und dann setzte sich Harry hin um seinen Kaffee zu trinken. Und erst da fiel ihm auf, wie schlecht das Wetter wirklich war. Offenbar hatte es die ganze Nacht geschneit. Aber anstatt das friedliche Flöckchen von Himmel fielen, war ein richtiger Sturm losgebrochen.
„Sieht ja richtig gemütlich draußen aus!“ murmelte er.
„ich weiß…“ sagte seine Mum. „ich werd euch mit dem Auto zur Schule bringen. Damit komme ich besser voran als ein Bus. Und dann weiß ich, dass ihr sicher angekommen seid“ erklärte sie.
„oh. Ok… Danke!“ meinte Harry, und trank seinen Kaffee aus. Dann stand er auf, um sich fertig zu machen, sodass sie los konnten.

Mit Lotti, Phoebe, Daisy und Louis im Auto fuhren Harry und seine Mum in Richtung der Schule.
Der Verkehr ging schleppend voran, denn die Straßen waren voll und glatt. Außerdem konnte man kaum etwas sehen. Nur die kleinen roten Lichter vor einem zeigten, wo die anderen Autos waren.
„Eigentlich hätte ich euch einfach zu Hause lassen sollen“ murmelte Anne an der nächsten Ampel. „Aber dafür ist es jetzt auch schon zu spät“
Fünfzehn Minuten später hatten sie es dann geschafft.
Sie stiegen aus, bedankten sich noch einmal bei Anne, und liefen dann ins Schulgebäude.

Die nächsten Stunden über wurde das Wetter nicht besser. Beim Unterricht warf Harry hin und wieder einen Blick aus dem Fenster, doch man konnte nichts sehen, außer graues Flackern. Beim Mittagessen hatte sich das Wetter dann aber doch etwas beruhigt. Es schneite zwar immer noch, war aber lange nicht so windig.
„was ein Scheißwetter“ sagte Alice, als sie alle zusammen am Tisch in der Mensa saßen. Louis und Zayn hatten sich wieder zu ihnen gesellt, und inzwischen waren die Mädels etwas daran gewöhnt.
„Ich frag mich, wie ich nach Hause kommen soll“ murmelte Jessica. Sie hatte einen relativ weiten weg von hier aus.
„Das frag ich mich allerdings auch.“ Murmelte Zayn.
„Kein Problem Zayn. Ich nehm dich einfach mit zu mir. Ich würde schon eine Beschäftigung für uns beide finden“ er zwinkerte ihm zu.
„Also… erstens macht das keinen Sinn, weil es zu Louis und Harry von hier viel näher ist als zu dir. Also würden wir drei, wenn überhaupt, dich mitnehmen. Und zweitens…. Bitte fang nicht an, dich um mich zu bemühen. Ich hab gesagt, dass ich es für ein bisschen Spaß vermutlich wieder machen würde. Aber nicht ernsthaft. Ok? Kein bisschen. Kein Kribbeln. Keine Schmetterlinge. Nichts. Ich würde maximal einen hoch kriegen, wenn ich die Augen zu mache und nicht drüber nachdenke. Deswegen… verschwende deine Zeit nicht mit mir. Das kann nur schief gehen“
Das war eindeutig.

Liam jedoch musterte ihn verwirrt.


„Und wenn ich auch nur ein bisschen Spaß will?“ fragte Niall, ohne auf seinen besten Freund zu achten.
„Wir wissen beide, dass sowas nicht funktioniert. Ich könnte das vielleicht noch, weil ich straight bin. Du aber nicht. Und ich werde nicht so tun, als wäre das irrelevant“ sagte Zayn und trank einen Schluck.
„Entschuldigung…. Aber… hab ich irgendwas verpasst?“ fragte Liam jetzt völlig verwirrt.  
Harry, dem grade wieder eingefallen war, dass Liam ja früher gegangen war, sagte „Zayn und Niall haben Samstag bei der Party rumgemacht“
Liam verschluckte sich an seinem Essen „WAS?“
„ja. Nur n bisschen“ grinste Niall.
„Was meint ihr mit rumgemacht?“ fragte Liam und beäugte die beiden interessiert.
„Naja. Du weißt schon… knutschen, ein bisschen fummeln… nichts aufregendes“ meinte Zayn seelenruhig und aß weiter.
„und jetzt?“ fragte Liam.
„nichts“ meinte Zayn. „ich bin immer noch Straight und versuche jetzt deinen besten Freund davon abzuhalten, dass er sich in mich verknallt“
„wow…“ machte Liam. Dann sah er Niall an.
„nein. Ich bin nicht verknallt! Zayn ist nur einfach hot a.f.“ sagte er
„danke“ kam es von Zayn.
„bitte bitte“ machte der Blonde, und damit war das Thema beendet.  
 
Sie aßen zu Ende auf, und machten sich dann wieder auf den Weg in ihre Klassen. Schließlich war auch die Mittagspause zeitlich begrenzt. Niall, Harry und Liam bogen in den Raum ein, und Louis blieb mitten auf dem Gang stehen.
„ist da schon jemand außer euch dreien drin?“ fragte er.
„nö“ machte Niall und setzte sich auf seinen Platz.
„gut“ kam es von Louis, der den Raum betrat, die Tür hinter sich schloss und Harry dann einen Kuss gab. „das habe ich heute noch nicht gemacht, und langsam wurde es Zeit“ murmelte er, und bekam dafür ein Lächeln von seinem Freund.
„wurde es“ murmelte der und küsste Louis erneut. Der zwinkerte ihm nochmal zu und verabschiedete sich dann.

Mit der Zeit kamen immer mehr Schüler ins Klassenzimmer, und pünktlich zum Klingeln betrat ihre Klassenlehrerin Mrs. Morgan den Raum.
„so liebe Leute“ sagte sie, und setzte sich aufs Pult „ich habe eine anstrengende Pause hinter mir. Das Kollegium hat nämlich die letzten Minuten damit verbracht, eine Lösung zu finden, wie wir mit der Momentanen Wetterlage umgehen.“
Sie räusperte sich. „Das Ergebnis ist, dass gerade alle Klassen dieser Schule die selben Information bekommen, nämlich, dass er Nachmittagsunterricht ausfällt.“
Ein begeistertes Murmeln ging durch die Klasse.

„Ich weiß, dass das gerade sehr angenehm für euch klingen mag, aber ganz so schön ist das nicht. Wir werden gucken, dass wir euch alle so schnell wie möglich nach Hause bekommen. Der öffentliche Nahverkehr liegt seit drei Stunden komplett lahm, und bis auf einige Hauptverkehrsachsen sind die meisten Straßen der Stadt unbefahrbar. Das ist nichts, was sich nicht mit dem Richtigen Werkzeug wieder hinbekommen lässt, aber dafür wird die Stadt ein, zwei Tage brauchen. Dazu kommt, dass für die nächsten Tage starke Unwetter vorhergesagt sind. Also wäre es gut, wenn wir alle zu Hause sind, bevor das losgeht.“

Sie machte eine Pause, und zog einen Zettel hervor.
„Ich habe hier eine Liste mit euren Namen und Telefonnummern von Eltern. Eine E-Mail an alle Eltern ist schon verschickt. Aber jetzt müssen wir gucken, dass auch jeder von Euch zu Hause ankommt. Am Einfachsten haben es die, die zu Fuß nach Hause können. Da wo die Eltern euch mit dem Auto einsammeln können, ist es auch unproblematisch. Genauer müssen wir gucken, was mit denen ist, die nicht so einfach hier weg kommen“
Niall, Harry und Liam warfen sich einen Blick zu.

„Der Plan ist folgender: Ihr überlegt euch, ob und wie ihr hier gut weg kommt. Sprecht euch mit Freunden ab, redet mit euren Geschwistern und euren Eltern. Dafür müsst ihr nicht im Klassenraum bleiben. Wer sich auf den Weg nach Hause macht, wie auch immer, meldet sich beim jeweiligen Klassenlehrer ab. Dann wissen wir, wer los ist“
Und das wurde dann gemacht.

„Ich frage Mum, ob ihr mit zu uns könnt. Das ist bestimmt kein Problem“ sagte Harry gleich. „Es ist zwar ein gutes Stück bis nach Hause, aber selbst bei dem Wetter sollte es nicht länger als eine Stunde dauern“ erklärte er. „und dann müssen wir die drei kleinen finden, und mit Zee und Lou reden“  
Also machten sie sich auf den Weg.
Die ersten, die sie fanden waren Louis und Zayn. Die waren nämlich grade auf dem Weg zu ihnen gewesen. Sie erzählten den dreien von Ihrem Plan, und es stellte sich raus, dass sie genau das gleich geplant hatten.
„okay. Dann suche ich Lotti, und du Phoebe und Daisy und wir treffen uns vor eurem Klassenzimmer?“ fragte Harry.
„ja. Machen wir“ kam es von Louis.
„Oder… ich hole Lotti, und du versuchst deine Mum zu erreichen.“ Schlug Zayn vor.
„Ja. Noch besser“
Und so machten sie es.

Bis alle wieder auf einem Haufen waren, hatte Harry acht Mal versucht, seine Mutter am Telefon zu kriegen, aber sie war nicht ran gegangen.
„ich erreiche sie nicht“ teilte Harry der Gruppe mit, als sie zusammen standen.
„Macht nichts“ beschloss Louis. „wir haben alle Schlüssel, und in so einer Situation wird sie schon nicht verbieten, dass Freunde mitkommen, die ansonsten nicht nach Hause kommen. Wir gehen uns jetzt von unseren Lehrern abmelden, und dann gehen wir los. Du kannst ja in der Zwischenzeit weiter versuchen, sie ran zu bekommen“
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