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Thousand and ONE Kiss

OneshotFamilie, Schmerz/Trost / P16 / Gen
Angel Dust
16.08.2020
16.08.2020
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Hy.
Ja, ich bin gerade in Schreiberlaune, daher kommt gleich noch ein Oneshot hinterher.

Amy ist mein erfundener Chara.
Ich kann sie leider nicht in der Liste angeben, da dort diese Erwähnung warum auch immer fehlt.


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Schon damals in seinen Zeiten als Mensch hatte er es niemals leicht gehabt.
Unter der Fuchtel eines grausamen Vaters, der ihn nur beschimpft, geschlagen und misshandelt hatte, einer Mutter die wie die meisten Frauen blind die Augen davor verschlossen hatte, einen Bruder der ihn zu kriminellen Machenschaften gezwungen und einer hilflosen Schwester die ihr bestes getan hatte um ihn zu beschützen.
Sein Outing hatte dann mit dem Tod seiner Schwester und einer Drogenüberdosis geendet und er war vom Regen in die Traufe geraten.
Seid guten 80 Jahren nun in der Hölle, davon mehr als die Hälfte unter der gewaltsamen, grausamen und herrischen Fuchtel des Dämonen Overlords Valentino waren die Pein in seiner Familie dagegen regelrecht lächerlich.
Geschunden, Ausgebeutet, seiner Ehre und Würde beraubt, gezwungen seinen Körper zu verkaufen, sich nicht gewollten sexuellen Handlungen unterziehen zu müssen hatten Angel nach und nach nur noch mehr zerstört.
Von ihm war fast nichts mehr übrig außer eine gequälte Hülle die zwar nach Außen hin meist Heiterkeit und Lebensfreude aus strahlte, innerlich jedoch so verfault war wie ein einst köstlicher Apfel.

Doch es gab einen winzigen Lichtblick in seinen Leben, kaum zu benennen, kaum bedeutend unter all dieser so erdrückenden Last seiner Qualen und doch war es genau dieser der ihm die nötige Kraft gab immer weiter und weiter zu machen.
Dieser Lichtblick in Form eines Blauhaarigen, gütigen Engels, der nun seid einigen Monaten an seiner Seite stand, auf ihn wartete kam er erneut gebrochen und kraftlos von seiner Arbeit zurück, die ihm Halt schenkte und ihn mit ihrer hingebungsvollen Liebe für ein kleines Weilchen heilte.
Niemals zuvor war da eine Person gewesen die es geschafft hatte sein Herz zu erobern, nicht in der Oberwelt und nicht in der Hölle und nun war es doch geschehen.
Sie brachte ihn mit ihrer bloßen Anwesenheit zum strahlen, ließ ihn vergessen und die gemeinsamen, äußerst kostbaren Augenblicke genießen.
Und alles was der Spinnen Dämon wollte war es dieses wunderbare Wesen fest zu halten, sie zu beschützen, dafür zu sorgen das Valentino sie niemals in die Finger bekam.
Sich gegenseitig beschützen, selbst wenn man wusste das man dies eigentlich gar nicht konnte.......

Warmes Wasser prasselte auf ihn hinab, wo die Tropfen auf seine frischen blauen Flecke trafen verursachten diese einen Schmerz der ihm durch Mark und Bein ging.
Nichts im Vergleich zu den Prügeln und Tritten die er vor gut einer Stunde hatte ein stecken müssen, dennoch taten sie unbeschreiblich weh.
Einige zugefügte Wunden fingen erneut an zu bluten, färbten kurz seinen weichen, weißen Flaum hell rot bevor die Flüssigkeit an seinen nackten Körper hinab floss und mit dem Seifenschaum gurgelnd im Abfluss verschwand.
Sie hatten ihn erneut gegen seinen Willen geschändet, ihre perversen Spielchen mit ihm getrieben und er konnte ihre rohe, ungezügelte Brutalität noch immer deutlich spüren da es sich weiterhin so an fühlte als hätte man ihm einen glühenden Schürhaken in den Hintern getrieben.
Wie lange er dies wohl noch ertragen konnte?

Das jemand das kleine Badezimmer betrat welches zu seinen Zimmer gehörte, bemerkte er überhaupt nicht, kämpfte der Dämon erneut mit den Tränen.
Ebenso vernahm er es nicht das eine leise Stimme mehrfach seinen Namen aus sprach.
Sein eh schon aufgewühltes Herz blieb ihm fast vor lauter Schrecken stehen als die Tür der Duschkabine geöffnet wurde, er sich erschrocken gegen die Wand presste, die Augen sich weiteten und er kurz die Illusion von Valentino im dicken Dunst auf blitzen sah welche ihn böse an lächelte.
" Oh...tut....tut mir leid, ich wollte dich nicht erschrecken aber du hast nicht reagiert. Ist alles......"
Gar nichts war In Ordnung, das sah sie ihm selbstverständlich an als er sie wie ein verschrecktes Reh an blickte das gerade dem Jäger gegenüber stand.
Sein Herz pochte ihm bis zum Hals, beruhigte sich allerdings langsam wieder als er aus machen konnte wer dort stand.
Sein kleiner, persönlicher Engel.
Jetzt konnte er die Tränen nicht mehr zurück halten, aus der Dusche heraus gestolpert, fiel er dem viel kleineren Mädchen regelrecht in die Arme, legte diese um sie, drückte sie so fest an sich das ihr fast die Luft weg blieb.
In Bruchteilen sog sich ihre Kleidung mit Wasser, Blut und seinen salzigen Tränen voll.

Minuten später lag Angel immer noch nackt und vor sich hin schlurzend auf seinen Bett, ließ es zu das Amy sich um seine Wunden kümmerte.
Mit was hatte er das verdient?
War sie ihm wirklich vom Himmel geschickt worden als Preis für all seine so lang erlittenen Qualen?
Wobei einen die Hölle ja nichts schenkte, er begriff es einfach nicht.
" Alles gut, hier kann dir niemand etwas tun." versuchte ihre ruhige Stimme ihn zu beruhigen.
Wieder und wieder blitzten unschöne Bilder der letzten Tortur in ihm auf, jedes Mal wenn ihre Hände auf seinen Körper trafen......doch verdammt......es war Amy.......seine Amy die sich erneut so liebevoll um ihn kümmerte und nicht diese Schlächter für die er nichts weiter war als ein Stück an Fleisch das sie nach ihren Belieben benutzen konnten.
" Wenn du nur wüsstest....." flüsterte er, fuhr sich über das Gesicht um die Reste der Tränen davon zu wischen.
Den Oberkörper ein wenig auf gerichtet, was ihm ein leises Wimmern entlockte, griff er nach dem rechten Arm der Blauhaarigen, versuchte diese nun näher an sich heran zu ziehen, ihm fehlte allerdings noch immer schlicht weg die Kraft dies zu bewältigen.
" Ich kann es mir vorstellen und es schmerzt mich tiefer als ich sagen kann."
Könnte sie nur seine Schmerzen übernehmen, sie würde es auf der Stelle tun um ihm ein bisschen an Seelenfrieden zu schenken.

Lippen schlossen sich über Lippen.
Wie gut das tat jemanden zu küssen den man auch tatsächlich küssen wollte.
Es war unbeschreiblich berührt zu werden ohne gleich mit Schlägen oder anderen Brutalitäten rechnen zu müssen.
Es war wundervoll von jemanden Zärtlichkeiten zu erfahren von dem man wusste das er einen wahrhaftig liebte.
Ihr kleiner Körper spendete Wärme in all dieser Kälte die ihm überall und ständig entgegen schlug, am liebsten würde er immer hier mit ihr liegen, sie nie wieder los lassen.
Sie gab ihm etwas das nicht einmal Cherry ihm hatte geben können und dafür war er so dankbar.
Würde ihm dies entrissen wüsste er nicht was er tun würde, aber sicherlich würde er dann wirklich ein für alle Male auf geben da ihm der Willen fehlte weiter zu kämpfen.
" Amy." flüsterte Angel in den nächsten Kuss hinein, strich ihr sachte über den Rücken so wie eine ihrer Hände sich in dem fulminösen Flaum seiner Brust vergrub.
" Danke das du erneut für mich da bist."
Er konnte ihr nicht oft genug dafür danken, das sie ohne zu klagen die Tatsache ertrug das der Dämon wohl nie ihr alleine gehören würde, das sie ihn mit unzähligen anderen teilen musste die ihn kein Stück gut behandelten, sie dagegen machtlos war.
Der nächste Kuss.....fast hätte er vor gerade vorhandenen Wohlbehagen laut geseufzt.
Dieses wundervolle Mädchen wusste ganz genau was sie tun musste um ihn kurze Zeit alles andere vergessen zu lassen.

Sein Körper entspannte sich, er schloss die Augen als ihre Hände sich aus dem Flaum lösten, an der Seite ganz langsam und behutsam um ihm nicht weh zu tun hinab glitten.
Ihre Nähe war mehr wert wie alles Gold der Welt.
Das Rascheln von Kleidung ließ ihn kurz auf blicken, schenkte er ihr ein Lächeln als er sah wie sie sich ihrer Oberbekleidung entledigte, den dann nun nackten Oberkörper gegen seinen drückte.
Fast schien es ihm als würde sich ihre wohltuende Wärme mit der seinen verbinden und nun endgültig alle Kälte in seinen Innersten vertreiben.
Ein weiterer Kuss, eine weitere Berührung bei welcher er kurz die Luft an hielt, jedoch dann nach ihrer Hand griff um diese zu stoppen.
" Bitte, ich kann nicht......." Nein, die Gedanken an die erst ertragene Pein lagen noch viel zu nahe an der Oberfläche, er brauchte Zeit, Zeit um es in seiner Seele zu vergraben wie alles andere und wieder nach Vorne zu blicken.
" Entschuldige." kam es über ihre Lippen, legte sie ihren Kopf auf seiner rechten Schulter ab, die Hand erneut auf seiner Brust.
" Du musst dich nicht entschuldigen, ich würde ja gerne....aber es geht einfach nicht, noch nicht. Und ehr muss ich mich entschuldigen das ich schon wieder deine Zeit und Anwesenheit so in Beschlag nehme."
Angel kam sich so erbärmlich vor das sie ihn jedes Mal wieder und wieder trösten und umsorgen musste kam er zerstört von Valentino zurück.
" Wofür ist eine Freundin denn da? " fragte Amy ihn, schmiegte sich an seinen Hals.

Ja, genau.....für was war eine Freundin da?
Dafür um seine kaputte Seele ein ganz winziges bisschen zu heilen.
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