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2020 08 16: Rotschöpfe in Aktion [by Blackpaw]

OneshotHumor / P6 / Gen
Fred Weasley George Weasley
16.08.2020
16.08.2020
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16.08.2020 985
 
Tag der Veröffentlichung: 16. August
Zitat: „Es gibt kein Problem, dass wir nicht ignorieren können, wenn wir uns genug Mühe geben!“ (King Ralph)
Titel der Geschichte: Rotschöpfe in Aktion
Autor: Blackpaw
Hauptcharaktere: Fred und George Weasley
Nebencharaktere: Minerva McGonagall, Severus Snape, Graham Montague
Pairings: /
Kommentar des Autors:
Fred und George. Zu welchen Charakteren würde dieses Zitat besser passen? Zumindest für mich war sofort klar, dass ich etwas zu den beiden Chaosstiftern schreiben wollte. Und ja … das ist dann daraus geworden. Bestimmt hätte es noch etwas Verbesserungsbedarf, doch aus Zeitdruck habe ich es schließlich so gelassen. Ich hoffe ihr habt Spaß beim Lesen.
LG, Blackpaw



Die zweite Klasse war hart. Viel härter, als die erste Klasse. Erbarmungslos schwer und voll mit Konsequenzen. Nun waren sie nicht mehr die Kleinen. Die kleinen Unschuldigen, die nichts für ihre Fehler konnten. Doch irgendwie fühlte es sich auch gut an, endlich nicht mehr zu den Jüngsten zu gehören.
„Hast du sie?“, fragte eine leise, verschworene Stimme und klang dabei ganz erwartungsvoll.
„Na klar! Hab sie dem doofen Drittklässler abgeluchst und er hat nicht einmal etwas gemerkt!“, kicherte eine zweite Stimme, die sich nur um eine Spur von der ersten unterschied. Der laute Gong einer Glocke unterbrach die geflüsterte Unterhaltung kurz, ehe sich die erste Stimme wieder meldete.
„Toll! Dann schnell zu den Kerkern, bevor Snape kommt.“
Und schon huschten sie los, flink wie kleine Wiesel. Die Treppe hinab und den dämmrigen Gang entlang, bis sie vor dem Zimmer von Zaubertränke zu stehen kamen. Die restliche Klasse, inklusive den Slytherins, war bereits anwesend und auch nur wenig später erschien Snape, griesgrämig und mürrisch wie man ihn kannte.
„Mister Weasley. Schön, dass Sie diesmal rechtzeitig kommen!“, schnarrte der Professor in die Richtung eines der rothaarigen Jungen, die gerade noch rechtzeitig angekommen waren.
„Wieso sehen Sie mich an? Fred war zu spät. Ich bin George!“, entgegnete der sommersprossige Junge grinsend, woraufhin der andere das Gesicht verzog und empört erwiderte:
„Was redest du denn da? Ich bin George! Hör doch auf, mir ständig alles in die Schuhe zu schieben!“
Snape sah kurz von dem einem zum anderen und verdrehte dann die Augen.
„Wie auch immer. Solch ein Kindertheater dulde ich nicht in meinem Unterricht!“ Snape drehte sich um und schloss die Klassenzimmertür mit einem Wink des Zauberstabes auf.
„Sie dulden ja sowieso nichts in Ihrem Unterricht!“, kam da die Antwort eines der Zwillinge, der sich wohl für sehr witzig hielt.
„Wie bitte?“ Der Professor wandte sich noch einmal drohend zu den beiden Jungs um, während der Rest der Klasse bereits in das Zimmer strömte. Auch Fred und George – oder George und Fred (wer kannte die auch schon auseinander halten?) folgten ihren Kameraden wortlos. Bloß ein breites Grinsen zierte beide Gesichter.
Irgendwie freuten sie sich heute schon auf die kommende Stunde, denn dieser Unterricht, würde mit Sicherheit nicht wie geplant verlaufen …
Während Snape vorne seinen Monolog führte und die Schüler brav mitlasen, tuschelten Fred und George geschäftig an ihrem Platz und als sie schließlich ihre Zutaten aus dem Schrank holen durften, waren die beiden die ersten, die aufsprangen und betont unauffällig nach hinten schlenderten.
„Okay. Platzier sie am besten hier. Genau so. So ist es perfekt“, murmelte Fred konzentriert, während George ein ovales Etwas im Waschbecken platzierte, dass sich gleich neben dem Kasten befand. Dann angelten sie sich rasch ihre Zutaten heraus und marschierten mit unschuldigen Mienen wieder zurück zu ihrem Platz in der zweiten Reihe.
„Wie viel?“
„Keine Ahnung … 5 Minuten?“
„Okay. Das wird toll!“
Man hörte ein leises Abklatschen, dann begannen die zwei, ihre Trankzutaten zu schneiden und zu wiegen.
Aus den 5 Minuten wurden schließlich 10, dann hörte man einen Aufschrei aus der hinteren Reihe. Ein Slytherin, groß und mit kurzen, gestylten, schwarzen Haaren stand hinter seinem Kessel, die Augen weit aufgerissen. Von Kopf bis Fuß war er voll mit grünlich braunem Zeugs, seine Nachbarin hatte ebenfalls etwas abbekommen. Der Platz, an dem er stand, lag etwas schräg vor dem Waschbecken.
„Was ist jetzt schon wieder los? Mister Montague? Ich erwarte mir eine gute Erklärung!“, knurrte Snape sofort und kam bedrohlich langsam näher.
„Ich hab nichts falsch gemacht! Das kam von dort! Und … irgendwas ist explodiert!“, stammelte der angesprochene Graham etwas hilflos, ehe er auf das Waschbecken zeigte.
„Was war das denn? Ich dachte du hättest eine Stinkbombe besorgt!“, zischte Fred nun George zu, der verwirrt mit den Schultern zuckte.
„Dachte ich ehrlich gesagt auch … Aber … naja … stinken tut dieser Schleim auch ganz schön“, kicherte er und hielt sich wie zur Untermalung seiner Worte die Nase zu.
"Weasley! Raus aus meinem Unterricht!", zischte Snape da, der das Gespräch der beiden Unruhestifter mitbekommen hatte.
"Und wen genau meinen …"
"ALLE BEIDE!"
Ohne sich länger bitten zu lassen sprangen Fred und George sofort auf, packten ihre sieben Sachen und verließen betont langsam die Klasse.
"Oh Mann ist das ein Spießer!"
"Wem sagst du das!"

Kaum war die restliche Stunde vorbei, sahen sich die Zwillinge auch schon im Büro von McGonagall wieder, die sie beide missbilligend musterte. Die Hauslehrerin von Gryffindor schien alles andere als begeistert zu sein, was zwei ihrer Schüler in Zaubertränke angerichtet hatten.
"Und Ihr denkt nicht, dass es ein Problem sein könnte, eine Schleimbombe in Professor Snapes Unterricht zu platzieren? Wie ich hörte ist Montagues Umhang nun vollkommen unbrauchbar", forschte McGonagall weiter, nachdem weder Fred noch George groß Reue zu ihrem Streich gezeigt hatten.
"Es gibt kein Problem, dass wir nicht ignorieren können, wenn wir uns nur genug Mühe geben!", hallte es ihr zweistimmig entgegen, danach folgte ein Abklatschen.
McGonagall seufzte genervt auf. Was hatte sie sich mit diesen Schülern nur wieder eingehandelt …





~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~ Lulas Nachwort ~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Hach. Die beiden sind schon eine Klasse für sich. Das Zitat hier auf jeden Fall sehr gut gepasst.

Eure lula-chan
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