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Behind a Smile

von TaniSuwa
GeschichteHorror, Liebesgeschichte / P18 / Het
Alastor Charlie Magne
16.08.2020
10.05.2021
17
73.638
7
Alle Kapitel
27 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
20.11.2020 4.062
 
!!Triggerwarnung!!!
Ja,ja... Ich hatte diese schon in Kapitel 1 raus gehauen, aber dieses hier brauch eine Sondermeldung, mir tatsächlich selber schlecht wurde (auch wen das lesen der Recherche und nicht das schreiben der grund war). Alastor wird hier jemanden eine Geschichte erzählen die nicht jeder ab kann. Es ist ein Creepypasta und ich werde im Nachwort erwähnen um was es sich handelt.  Dieser Part wird Unterrichten angezeigt, so dass ihr überspringen könnt, wenn es nichts für euch ist!

***



Sein Blick war auf die Decke gerichtet und seine Beine und Kopf ruhten auf den Armlehnen des Sofas. Alastor Gedanken kreisten um die vergangenen eineinhalb Wochen in der Charlie fast jede Nacht mit ihm das Bett teilte. Es verlief anders als er geplant hatte. Ihm war durchaus bewusst dass es zu einer Beziehung gehörte und eine Frage der Zeit war, so etwas mit ihr zu tun aber doch nicht so und vor allem hätte er nie in seinem ganzen Leben gedacht das Charlie so... ''lebhaft'' in dieser Sache war. Es war eine ganz andere Seite seiner süßen Liebsten und auch wenn er den Akt an sich als anstrengend und seltsam empfand, so gefiel ihm diese Seite an ihr auch. Charlie zog ihn in eine ganz neue Welt der Lust und Schmerzen, die aufregend und erregend zu gleich waren. Sie zeigte ihm was sie mochte, fand heraus was ihm gefiel und ihre geschickten Finger holten ihn komplett aus seiner Komfortzone um ihn in eine ungewohnten Situation zu werfen in der er lernen musste die Kontrolle ab zu geben und sich einfach fallen zu lassen, etwas was ihm die ersten Nächte sehr schwer viel, vor allem als sie ohne das Aphrodisiaka Sex hatten.
In sein Blickfeld kroch eine Fliege über das Holz der Decke und er atmete einmal hörbar aus.
Charlie war Segen und Fluch zu gleich und sein widerspenstiger Körper sehnte sich erneut nach ihrer wärme, der zarten weichen Haut und diesem herrlich duftenden Haar. Oh dieser verfluchte Duft der sich in seiner Nase fest gesetzt hatte als wenn er aus Pheromonen bestehen würde und selbst jemanden wie ihn, der nie zuvor den Wunsch oder das Verlangen nach ein bisschen nookie hatte, wurde von ihm verführt und dazu gebracht seine Stimme laut von den Wänden schallen zu lassen. Zwischen Bissen, Küssen und Nägeln die sich ins Fleisch schnitten. Charlie versteckte seine Narben unter ihren Markierungen und zeigte damit das er ihr gehörte, jedoch tat er ähnliches mit ihr und es war ein wahres Wunder das nicht schon lange diese nervige Pachuca einer Mitbewohnerin auf seiner Türschwelle stand und ihn wie eine Bestie an schrie. Sein Blick verdunkelte sich bei dem Gedanken an Vagatha. Diese dumme Dora, die versuchte Charlie davon zu überzeugen sich von ihm fern zu halten. Es wurde langsam Zeit mit ihr mal ein ernste Wörtchen zu reden und ihr klar zu zeigen das sie sich raus zu halten hatte. Mit einer eleganten Bewegung richtete er sich auf und  streckte sich ausgiebig. Sein Blick viel auf das Wasserglas in dem er sich spiegelte. Von ihm kam ein amüsiertes Schnaufen und er griff nach seinen Zigaretten um sich einen Gasper an zu zünden. Einen Vorteil hatten diese Spiele mit Charlie ja: Er schlief gut. Sehr gut sogar. Nicht seine üblichen zwei bis drei Stunden, sondern mehr als sechs. Ja, am Wochenende hatten sie sogar Zwölf Stunden zusammen geschlafen. Der Braunhaarige  setzte sein Lächeln auf und erhob sich nachdem er einen weiteren Zug seiner Zigarette genommen hatte und den Rauch auf dem Weg zur Kellertür in einem langem Strahl ausatmete. Alastor öffnete diese und ging die Treppe hinunter. Man musste ja mal gucken ob sein Besucher endlich wach wahr, nicht wahr?
Zu lange sollte der arme Becher auch nicht alleine sein.
Unten angekommen, blickte er zu Seviathan, welcher gefesselt auf einem Stuhl saß. Sein Bewusstsein war noch nicht wieder gekommen und so setzte Alastor sich auf dem Tisch vor dem Schwarzhaarigen. Dabei rauchte er entspannt seine Zigarette weiter und wippte ein bisschen mit den Beinen hin und her.  
Langsam erwachte Seviathan. Wo war er nur? Das Licht war gedämmt und es roch metallisch. Irgendwo her kannte er diesen Geruch. Seinen Kopf hebend, sah er nun in das Gesicht des Mannes, mit dem er einen Deal ausgemacht hatte. Dieses unverkennbare Dauer Grinsen eines Dämons! Der Blick es jungen Mannes ging weiter durch den Raum und er erkannte den Ort wieder. Die beiden Tische, Stühle, volle Bücherregale, die Kräutersträuße welche von der Decke hingen. Alastor schnippte und das Licht wurde heller.
„Gut geschlafen?“  
Fragte er und der junge Mann wurde blass.
„D-Du hast mich rein gelegt!“
Rief und versuchte sich von den Fesseln zu befreie welche ihm an den Stuhl banden, erfolglos.
„Du hast sie verführt und dafür gesorgt dass diese dumme Flasche nicht wirkt, wenn sie überhaupt gewirkt hätte.“
Alastor gluckste amüsiert über den Ausbruch des Schwarzhaarigen.
„Oh! Zweifle ja nicht mein Können an, mein dummer Freund, und ich kann dir so viel sagen, dass es mit dem Verführen eher anders herum war, lange bevor du hier aufgetaucht bist, waren wir schon ein Paar.“
Seviathans Augen verengten sich.
„Und dann machst du mit mir diesen Deal?“
„Natürlich. So konnte ich mir sicher sein dass sie es ernst meint und ich ihr vertrauen kann. Zum Glück ist sie ein braves und loyales Mädchen, Haha!“
Heiter klopft Alastor sich auf dem Oberschenke und der Jüngere biss ich auf die Unterlippe.
„Du wirst dich noch wundern! Charlotte ist nicht dieses liebe, unschuldige Mädchen, was sie vorgibt zu sein!“
Alastor rutschte vom Tisch herunter und drückte seinen, nun auf gerauchten, Gasper aus. Dabei hörte er Seviathan weiter zu.
„Sie... Sie ist stur und wie ein alles verzehrender gieriger Succubus! Sie wird dich auss..“
„Genug jetzt.“
Unterbrach Alastor. Er wusste doch schon das Charlie gierig danach war und auch wenn ihn das etwas überforderte, so konnte er sich darauf einlassen, für Charlie.
„Ich denke meine Beziehung hat dich nicht wirklich zu interessieren. Du solltest dir eher Sorgen um dich selbst machen.“
Meinte der Braunhaarige lächelnd und sah wie Seviathan noch blasser wurde.
„Kommen wir zu einem anderen Thema.“
Sprach Alastor heiter. Er hatte keine Lust mehr mit ihm über Charlie zu reden, denn diese ging ihn einfach nichts mehr an. Dafür könnte er wohl ein bisschen mehr Angst vertragen. Immerhin hatte der Schwarzhaarige ein ziemlich loses Mundwerk, dafür das er grade gefesselt war.
„Hast du schon einmal etwas vom Puppenmacher gehört?“
Fragte er den Becher nun einfach welcher nur ein heißeres „nein“ von sich gab.
Alastor grinste und blickte kurz zu seinem Schatten, welcher sich gierig die Hände rieb. Das würde ein Spaß werden!
Der Braunhaarige ging zu dem kleinere Tisch, auf dem allerlei Werkzeug lag und fuhr mit den Fingern drüber.
„Der Puppenmacher war ein Chirurg aus London, der vor einigen Jahrzehnten die Armut des Landes ausnutzte und aus verschiedenen Waisenhäusern kleine Mädchen im alter von Neun bis Elf kaufte.“
„A-aber das ist doch gut, oder? Ich meine, er hat den Mädchen ein neues Zuhause gegeben.“
Unterbracht Seviathan ihn und Alastor lachte laut. So ein Nudnik!
„Oh, ob es sich für die Mädchen lohnt, wirst du erfahren wenn du mir zu hörst.“
Seviathan wusste nicht was er grade fühlen sollte. Dieser Mann vor ihm, mit diesem freundlichen lächeln, war ein Monster und bei seinen Worten, wurde ihm immer bewusster dass diese Geschichte keine Gute war. So fuhr Alastor fort.
„Er nahm die Mädchen auf, wusch sie und päppelte die halb verhungerten Dinger auf. Doch wenn sie Gesund waren und sich vom Leben im Waisenhaus erholt hatten, nahm er sie mit in seine Klinik.“
Er nahm sein Messer und strich etwas mit dem in einem Lederhandschuh gehüllten Finger über die Klinge.
„Dort betäubte er sie und bereitete sie für eine Operation vor.“
Sein Grinsen wurde zu einer fiesen Grimasse.
„Er amputierte ihnen die Beine bis zu den Knien und die Arme bis zu den Ellenbogen.“
Sein Blick wanderte zu Seviathan der verwirrt zu ihm sah.
„a-aber wieso?! Sie waren doch gesund!“
„Damit sie sich nicht mehr bewegen konnten aber das ist noch nicht alles. Er schneidet ihnen die Stimmbänder durch, damit sie nicht reden können.“
„Wozu? Das sind doch noch Kinder!“
Alastor ignorierte Seviathans Worte.
„Nachdem er an den Knochen der Mädchen Metallstangen mit Schlaufen befestigt hatte, lies er erst einmal die Wunden verheilen, pflegt die Wunden um sie vor Infektionen zu schützen. Natürlich nur wenn sie die Prozedur überlebten. Aber das taten sie meistens.“
Er sah wie der Jüngere immer blasser wurde und nicht verstand was diese Geschichte sollte. Es war einfach nur eine kleine psychische Folter und dass war das, was Alastor am meisten Spaß machte.
„Wenn alles verheilt war, betäubte er sie erneut um ihnen die Zähne heraus zu ziehen, damit sie nicht beißen konnten. Auf das Zahnfleisch fixierte er ein gummiartiges Gebiss, damit es ästhetisch aus sah. Wenn auch dies verheilt war folterte und erniedrigt er sie auf brutale Art und Weise Monate lang. Bis sie psychisch wie auch Mental nichts weiter als leere Hülle und unterwürfige Sklaven waren. Am Leben und dennoch Tod. Zum Schluss entfernt er ihre Augen, tauschte sie durch welche auf Glas aus, und sorgte dafür das sie taub wurden.“
Seviathan übergab sich nun. Warum erzählte dieser Becher ihm diese Geschichte und wer tat jungen Mädchen so etwas an?
Er brauchte eine weile um sich wieder zu fang und sah, alleine vom zu hören, müde und erschöpft zu Alastor.
„W-warum tat er das?“
„Er nannte es Lolita Sklaven Spielzeug. Diese Mädchen wurden lebende Sexpuppen.“
„Was zur... warum erzählst du mir so etwas? Verdammt noch mal! Was für ein kranker Mensch tut so etwas Mädchen an?!“
Alastor gluckst amüsiert.
„Die Welt ist voll mit Menschen wie ihm. Mag sein dass in deine Welt volle Geld und Luxus so etwas nicht üblich ist, aber viele Menschen aus deiner Schicht haben ihre versteckten widerwärtigen Perversionen und sie haben auch das nötige Grün um diese hinter verschlossenen Türen ausleben zu können.“
Er sah wie der Schwarzhaarige an fing zu zittern.
„Und du hast nun so etwas mit mir vor, oder warum erzählst du mit das?“
Nun brach Alastor in Gelächter aus.
„Bei allen Loa und so wahr mir der letzte Funken beistand Gottes zur Verfügung steht: Nein! Um Himmels willen! Ich habe gar kein Interesse an so etwas niedrigen. Ich will nur Seelen für meine Freunde und ein paar Zutaten für Tränke und der gleichen sammeln.“
„Zutaten?“
„Richtig.“
Mit dem Messer in der Hand ging er auf Seviathan zu.
„Jedes einzelne Organ...“
Er tippte mit der Messerspitze gegen die Brust des Jüngeren, zeigte danach mit dieser auf dessen Magen. Obwohl ihm der Geruch von Erbrochenem in die Nase stieg, lächelte er.
„...kann für einen Trank, Salbe oder Paste verwendet werden, die gegen oder bei Krankheitsbefall des jeweiligen helfen kann.“
Der junge Mann schaffte es ein kleines Stück mit den Stuhl von ihm weg zu rücken.
„H-hey! Der Deal war, dass du meine Seele bekommst wenn ich sterbe!“
„Richtig. Ich bringe dich um, bekomme deine Seele, weide deinen Körper aus und werde dafür sorgen das keiner ihn je wieder findet. Niemand wird wissen wo du bist und was passiert ist. Das Beste daran ist, dass meine süße Charlie ihre Ruhe vor dir haben wird.“
Seviathans Augen weiten sich und Schweiß lief ihm langsam die Schläfe herunter. Erneut versuchte er nun sich von den Fesseln zu befreien, doch je mehr er an ihnen zog, umso fester wurden diese.
„Verdammt das kann doch nicht dein Ernst sein! Du kannst doch nicht einfach Leute umbringen, weil du sie von Charlie fern halten willst! Das würde sie nicht einmal wollen!“
Alastor griff nach dem Kinn des Anderen und hob es an.
„Oh, das ist mir durchaus bewusst dass meine Schöne es nicht gut heißen würde, was ich mit anderen Menschen anstelle, denn während ich der Schatten bin ist sie das Licht. Wir sind verschieden und brauchen doch den jeweils Anderen um zu existieren.“
Der Schwarzhaarige schluckte.
„Das ist keine Liebe, sondern Obsession.“
„Oh, vielleicht ist es auch einfach beides und damit kann ich leben, denn Charlie ist mein und ich werde ihre reine Seele beschmutzen und ihr die aufregenden Seiten der Schatten zeigen, auf das ihr Licht noch heller in meiner Dunkelheit strahlen kann!“  
Sein Grinsen wurde teuflischer und lies die weißen Zähne aufblitzen, während aus seinen Augen Wahnsinn sprach.
„Und nun kommen wir zu dir, mein naiver, junge Freund!“



Alastor wische sich den Schweiß von der Stirn und sah sich das Chaos an. Zu Frauen war er bei der Prozedur immer vorsichtig und sachte gewesen, aber bei Männern sah es anders aus. Seviathan lag mit offenem, von Schnitten verzierten Körper in einer Blutlache auf dem großen Tisch. Um ihn herum standen Gläser mit Formaldehyd worin sich seinen Organe befanden. Lediglich der Darm hing aus ihm heraus, denn einen solchen hatte Alastor noch in Reserve. Seine Kehle war durch geschnitten und die leeren Augenhöhlen wirkten als wenn sie den Braunhaarigen an starrten, auch wenn ihnen die Augäpfel fehlten.
Da hatte sich der Junge mit dem falschen angelegt.
Ja, Alastor konnte Menschen Wünsche erfüllen, ihnen macht und Ruhm, die Liebe ihres Lebens oder Gesundheit schenken, aber alles zu einem angemessenem Preis. Üblicherweise hatte er es nicht Eilig die Seelen seiner Opfer ein zu sammeln, aber dieser Nudnik war ihm ein Dorn im Auge und wollte ihm seine Liebste nehmen. Die erste und einzige Frau, für die sein verdorbenes schwarzes Herz schlug und welche die innere Kälte in ihm zum schmelzen brachte.
Alastor schnippte mit den Fingern und das Blut auf seinem Körper verschwand. Niemals würde er zu lassen das jemand ihm Charlie weg nahm und schon gar nicht so ein Hohlkopf wie dieser von Eldrich. Während sein Blick über den Körper des armen Bechers glitt, wurde ihm irgendwie flau im Magen. Dieser Kill war nicht so befriedigend wie sonst.
Alastor hatte früh gelernt Spaß daran zu haben anderen schaden zu zu fügen, sie zu foltern, auf zu schlitzen und nach und nach ihnen die Innereien zu entnehmen. Mit jeden einzelnen Schnitt, jede weiteren Wunde machte sich üblicherweise Zufriedenheit in ihm breit. Aber nicht dieses mal.
Etwas änderte sich. Die Zahl seiner Morde war nicht mehr so hoch wie früher und das Bedürfnis Leben zu nehmen war geringer geworden. Angestrengt fuhr er sich über den Nacken und drehte sich um um unzufrieden mit seiner Arbeit die Treppe hinauf zu steigen. Das Chaos würde er später mit den Geistern und seinem Schatten beseitigen. Der Braunhaarige ging ins Bad um sich etwas frisch zu machen und sich neue Kleidung an zu ziehen. Danach nahm er seinen Schirm und ging hinaus in den Regen. Alastors Blick wanderte gen Himmel. Es regnete schon seit Tagen fast ohne Unterbrechung und nichts deutete darauf hin, dass sich dies bald änderte. Auf kurz oder lang würden die Ufer des Mississippi und des Bayou überträten, die Stadt fluten und einiges an Chaos anrichten. Er selber hatte in seinem Haus nichts zu befürchten da dies durch einen Zauber geschützt war. Diesen hatte seine Mutter höchst persönlich gesprochen und er war weiterhin aktiv. Ja, Susan war ohne Menschenopfer mächtig geworden, etwas wozu er keine Geduld und Zeit gehabt hatte. Sein Vater hatte genau diesen Tod verdient und auch wenn er sich von diesem befreit hatte in dem er den Weg der Menschenopferung ging, musste er diesen nun weiter führen um Marinette zufrieden zu stellen. Es gab kein zurück mehr, aber er empfand dies im Grunde auch nicht als schlimm. Nur dank dieser konnte er seinen Schatten nutzen um Charlie zu beschützen. Er folgte ihr oft und behielt sie im Auge, so das Alastor gleich eingreifen konnte wenn etwas passierte.
Alastor würde sie beschützen und nicht zu lassen dass ihr jemand weh tat. Jeder der sie nur schief an sah, würde sterben und der Weg zum Tode würde qualvoll sein. Er würde dieses seltsame ungute Gefühl, welches sich derzeit in ihm breit mache, ignorieren.
Seine Füße trugen ihn leicht und ganz von alleine in die Sichelstadt. Sein Ziel war Husks Speakeasy am Jackson Square, denn das was er nun gebrauchen konnte, nach einer solch erfolgreichen Schlachtung, war ein gutes Glas Gin Tonig mit zwei, drei Eiswürfeln darin.
Die Seitengasse war schnell erreicht und nach dem klopfen, durfte er sofort hinein.
Husk sah von der Bar auf und verdrehte die Augen als er Alastor sah, goss ihm aber sofort etwas ein und stellte das Glas auf den Stammplatz des Braunhaarigen, doch bevor Alastor die Theke erreichen konnte, sprang ihn jemand in den Rücken und zwei schlanke, blasse Arme schlangen sich um ihn, in einer Hand ein leeres Tablett.
„Al!“
Rief Charlie heiter und kuschelte sich kurz an ihn. Der Mann lächelte und drehte sich in ihrem Armen zu ihr um. Sachte hob er ihr Kinn mit Daumen und Zeigefinger an um ihr einen sachten Kuss auf die Lippen zu geben.
„Schönen guten Abend, mon cher!“
Er legte seine Hände auf ihre Wangen und drückte diese leicht.
„Ich hoffe du hast den gestrigen Tag ohne mich genossen.“
„Nein...Ich hab dich vermisst.“
Er lachte und küsste sie erneut sachte. Sie konnte so unglaublich niedlich sein!
„Ich setz mich an die Bar, nicht das ich dich noch ablenkte.“
„Ja, bringst du mich nachher nach hause?“
„Natürlich.“
Er löste sich von ihr, setzte sich nun zu Husk, wo er sich gleich für seine Drink bedankte und einen Schluck zu sich zu nehmen, während er Charlie etwas beobachtete. Heiter tänzelte sie zwischen den Tischen hin und her, sammelte Gläser ein, die sie zum Tresen brachte und verteilte neue. Ab und an unterhielt sie sich mit den Gästen. Sie kichert immer wieder heiter auf und er selbst merkte nicht einmal wie sein Blick verträumt wurde, bis ein räuspern ihn in seiner Faszination unterbrach und der Braunhaarige sich zu Husk umdrehte.
„Meine Herren... verknallt bist du ja noch nerviger...“
Knurre der Barmann und verdrehte die Augen.
„Warst du damals anders?“
Fragte Alastor ihn überraschend und so hörte er kurzzeitig auf Gläser zu polieren. Er hatte nun damit gerechnet das der Becher, wie sonst auch, nicht drauf einging oder es abwinkte. Immerhin lies Alastor sich nicht gerne in die Karten gucken. Doch dann räusperte Husk sich.
„Nein...ich war viel zu sehr in Sara verliebt.“
Husk Gesichtsausdruck wurde nostalgisch, jedoch auch Traurig. Der Braunhaarige musterte ihn eine weile und nahm erneut einen Schluck es seinem Glas.
„Ich habe noch nie für einen anderen Menschen so empfunden und wenn ich ehrlich bin, verstehe ich dieses plötzliche Gefühl nicht, auch wen ich weiß das es Liebe ist.“
Gestand er ehrlich und Husk sah ihn ungläubig an. Dieser Holzkopf wirkte so beunruhigen menschlich. Irgendetwas  stellte Charlie mit ihm an, was seine Gesichtszüge weich, seine Augen leuchtend und sein Herz wärmer machte. Nie hätte Husk gedacht dass so etwas Alastor passieren konnte, doch seit dem dieser jung Rock in das Leben des Radiomoderators getreten war, änderte sich etwas.
„Liebe kann man auch nicht verstehen, Alastor. Sie kommt und geht wie sie will und für jeden Menschen gibt es einen Anderen, es ist nur die Frage, ob du dich darauf einlässt oder nicht.“
Ein kurzes amüsiertes Geräusch kam von Alastor.
„Du bist nüchtern, hab ich recht?“
„Ja...Klappe jetzt..“
Der Braunhaarige kicherte und zündete sich nun eine Zigarette an.
Es war erstaunlich wie weise Husk sein konnte wenn er nichts trank. Er würde wohl rechten haben und auch wenn Alastor das alles nicht verstand, würde er seine Charlie nie wieder her geben. Ihr Berührungen, Duft und ihr Lächeln war zu seiner eigene Droge geworden und genau diesen Rausch brauchte er.
Immer wieder trafen sich sein Blick mit dem der jungen Frau, welche ihm ihr schönstes Lächeln schenkte und der Mann merke wie genau dies sein Herz erwärmte.



Charlie wischte die letzten die letzten Tische ab und sah zu Husk.
„Soll ich dir noch irgendwo bei Helfen?“
„Ne...geh ruhig schon nach hause... Alastor wartet sicher schon auf dich.“
Heiter bedankte sich Charlie und ging noch schnell auf die Toilette. Die junge Frau wusch sich die Hände und sah eine weile in den Spiegel. Charlie gluckste amüsiert und nahm ihr Halstuch ab, unter dem sie einige Flecken und leichte Bissspuren an ihren Hals versteckt hatte. Vorsichtig fuhr sie sich mit den Fingerspitzen über diese und ihr Herz schlug höher.
Vier Monate war sie nun hier in New Orleans. Vier Monate in der sie so viel neues kennen gelernt hatte, Freunde gefunden hatte die nicht ihren Status als reiches Mädchen ausnutzen wollten und diesen unglaublichen Mann getroffen hatte, der stets darauf bedacht war für ihr wohl zu sorgen, der ihr diese unglaubliche Stadt nahe gebracht hatte und ihr hoffnungslos den Kopf verdrehte.- Nein, einen anderen Mann konnte sie sich nicht mehr an ihrer Seite vorstellen. Zwischen ihnen stimmte einfach alles. Als wenn sie füreinander gemacht waren. Noch nie hatte sie für jemanden so bedingungslose Liebe empfunden.
Doch es gab etwas was einen Schatten auf dieses Glück warf und so senkte sich Charlies Lächeln.
Vaggie. Oh, sie mochte Vaggie als Freundin wirklich sehr und solange nicht des Thema Männer angesprochen wurde, hatten sie viel Spaß zusammen und das Leben in ihr gemeinsamen Wohnung war sehr angenehm, aber ihr ewiges Genörgel an Anthony und vor allem an Alastor war sehr anstrengend. Es wurde schlimmer nachdem ihr aufgefallen war, das sie nun mit ihm schlief und so langsam fühlte sie sich nicht mehr wohl in der gemeinsamen Wohnung. Sie wollte Vaggie nicht vor dem Kopf stoßen, aber Charlie wollt auch nicht mehr hören wie schlecht Alastor doch für sie war, denn es war genau das Gegenteil.
Seufzend legte sie sich das Halstuch wieder an und wusch sich noch einmal das Gesicht, ehe sie aus der Toilette ging, sich von Husk und den Türsteher verabschiedete um hinaus zu Alastor zu gehen, welcher grade seinen Dincher weg warf und den letzten Rest Rauch au seiner Lunge atmete. Er hielt ihr den Schirm hin, damit sie mit unter konnte und reichte Charlie den arm, welche sich nur zu gerne an diesen klammerte.
Sofort steig ihr der Geruch seines Parfüms in die Nase, vermischt mit einem hauch seines Zigarettenrauches. Zufrieden schloss sie kurz die Augen als er ihr einen Kuss auf die Stirn gab und spürte in sich wieder diese angenehme Ruhe. Nein. Es war kein Fehler sich auf Alastor ein zu lassen.
Schweigend und eng aneinander gingen sie langsam Richtung Maple Street die Ruhe war nicht unangenehm, sondern entspannend und angenehm, doch in Charlie arbeitete es. Wenn sie ehrlich war, hatte sie keine Lust nach Hause zu gehen, aber sie wollte Alastor auch seinen Freiraum geben.
Doch am Ende beschloss sie ihm die Entscheidung zu lassen.
„Alastor?“
Von ihm kam ein summendes Geräusch.
„Kann ich heute Nacht bei dir schlafen?“
Fragte Charlie und sah ihm direkt an. Überrascht blieb der Braunhaarige stehen und er blickte in ihre Augen während seine Wangen sich röteten.
„Charlie... so sehr ich deine Gegenwart in den Nächten schätze, so sollten wir doch zumindest ein ganz klein wenig vorsichtig sein wenn wir, nun..du weißt schon was, machen.“
Verwirrt erwiderte sie seinen Blick und wenn sie genauer drüber nach dachte, hatte er recht. Nun viel ihr auch auf, dass sie immer miteinander schliefen, wenn sie die Nacht über bei ihm war und sie vielleicht etwas zu gierig war.
„Oh Gott, Alastor! Ich meine nicht das wir..ähm... ES dann tun! Nein, nein! Ich wollte einfach nur bei dir schlafen...nicht mit dir.“
Winkte sie nun schnell ab.
Beide sahen sich eine weile mir roten Kopf an. Doch dann mussten sie doch lachen. Es war schon erstaunlich, dass sie beide es nicht beim Namen nannten.
„Al, ich mag nur grade nicht zu Hause sein, weil ich etwas Streit mit Vaggie.“
Sanft stellte er sich vor sie und strich ihr über die Wange.
„Nun, Natürlich darfst du, Liebes.“
Sie sahen sich mit verträumten Blick an. So war es gut. Sie sollte sich von dieser Vagatha entfernen und der beste weg dahin, war es wenn sie bei ihm schlief.

***

Na, ihr? Was ist denn da mit Alastor los? Man weiß es nicht, hehe!
Die Creepypasta die Alastor hier erzählt heißt Lolita Slave Toy. Auf Wattpad findet man diese zb. und ich musste beim Lesen wirklich inne halten. Für BAS sie selbst zu schreiben war einfacher, da ich nicht  aus der Sicht des Chirurgen schreiben musst und Alastor keine ekeligen Gedanken beschrieb.Ich danke euch fürs Lesen und werd mich auch gleich auf Kapitel 10 stürzten!
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