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Behind a Smile

von TaniSuwa
GeschichteHorror, Liebesgeschichte / P18 / Het
Alastor Charlie Magne
16.08.2020
10.05.2021
17
73.638
7
Alle Kapitel
27 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
31.08.2020 3.358
 
Dieses Kapitel war ein Krampf! Vier mal habe ich neu Angefangen.
Ich glaube, dass ich mich auch etwas unter drück gesetzt habe und von der Idiotie jede Woche ein Kapitel raus zu bringen runter kommen muss.
Daher auch gleich die Ankündigung: nächste Woche kein Kapitel!
Ich arbeite leider die gesamte Woche ohne frei und wenn ich ehrlich bin, will ich mir wieder Zeit fürs schreiben lassen^^. Daher wird es frühstens in zwei Wochen ein neues geben.
Viel Spaß beim Lesen!


Alastor singt, ~Radio spielt~


Der Entschluss


Alastor strich sich angespannt über seinen Nacken. Er war nie ein guter Schläfer, aber die letzten Tage war es noch schlimmer gewesen. Auch grade war er schon über vierundzwanzig Stunden wach. Er hatte die Bar gemieden, auch wenn er sonst jeden Abend Gast dort war, aber er brauchte diesen Abstand zu Charlie.
Nach und nach goss er die Flaschen mit Rum in einen großen Topf, stellte die Gläser beiseite und nahm sich aus kleinen Tüten die Zutaten für den Trank: Zimt, Vanille, Folia Damianae, Wermutkraut, Chilischoten, Lavastein, Brauner Zucker und Honig. Vorsichtig rührte er alles um und Deckte es ab.
„So... die nächste Ladung Aphrodisiaka...“
Sagte er und wusch sich die Hände. Der Braunhaarige nahm den Topf und stellte ihn, ein Liedchen summend, in den Keller. Von dort aus nahm er einen anderen Topf, der schon eine Woche mit dem selben Inhalt, und brachte ihn hoch in die Küche. Alastor spülte die leeren Flaschen aus. Setzte auf die Erste einen Trichter auf den er ein Tuch zum Filtern spannte.
Nun goss er langsam den Inhalt des Topfes in die Flaschen. Nach und nach.
Als der Topf leer war, schraubte er die Flaschen fest zu. Der Inhalt sah nun nach braunem Rum aus.
Dieser Trank lies sich sehr gut verkaufen! Vor allem waren Mimzis Mitarbeiter sehr an dem Gebräu interessiert.
So schrieb er auf das Etikett ein “A“ und stellte die Falschen zum restliche Alkohol in seiner Speisekammer.
Alastor lehnte sich an die Theke und sah auf die Uhr während er sich die Wange rieb die Charlie am Sonntag geküsst hatte. Dieser Traum war so seltsam gewesen. Er konnte sich nicht erklären was in ihm vor ging. Alles in ihm schrie danach sie wieder zu sehen, aber dieses Mädchen stellte Dinge mit ihm an, die ihm angst machten. Angst: Ein Gefühl welches er seit Jahren tief in sich verschlossen hatte und von dem er ausging vergessen zu haben wie es sich anfühlte. Diese seltsamen euphorische Schauer, der durch ihn ging als sie ihn berührte, mit der Frechheit ihn nicht einmal zu fragen ob sie es durfte... So etwas hatte er nie zuvor verspürt.
Der Braunhaarige setzte sich an den Küchentisch. Er kippte mit seinen Körper den Stuhl auf dem er saß, legte seine Füße auf das Holz und zündete sich eine Zigarette an. Er warf seinen Kopf nach hinten und lauschte dem Lied ihm Radio. Nachdenklich fing er an fast flüsternd mit zu singen.

„I walk the streets of New Orleans
With a girl of my dreams
I've seen a dozen brass bands play and swing
While little children laugh, dance, and sing

I've seen old men, drunk, singin' the blues
With top hats and canes and spectator shoes
I consider myself lucky to have fallen in love
With a girl, the city, and the river of mud“


Er nahm einen kräftigen Zug von seiner Zigarette, atmete den Rauch in Ringen aus.
Vor seinem inneren Augen spiegelte sich die Silhouette von Charlie wieder.

„Let me know, let me know“

Ihr zauberhaftes Lächeln, diese unglaublich sanfte Stimme mit diesen herrlichen klang wenn sie sprach oder sang, die goldenen Locken in ihrem Bob die ihr schönes rundes Gesicht umrahmten und diese wunderschönen von Natur aus geröteten Wangen.

„Where I can go to save my soul
Let me know, let me know
Where I can go to save my soul
Where I can go to save my soul, yeah“


Mit der Freien Hand für er sich durch das Haar, sah zu seinem Schatten, während er eine weitere Rauchwolke langsam aus seinem Mund aufstiegen lies. Alastor beobachtete die schwarze Gestalt an der Wand und hörte auf zu singen, doch das Radio lief weiter.

~I had a drink with old Louie's ghost
He was the most gracious host
I've heard Gabriel singin' and playing his horn
And lived to see the day both my babies were born

I love Jelly, Fats, Fes and King
They were the ones that taught the world to swing
I consider myself lucky to have fallen in love
With the music, the city, and the river of mud~

Sein Schatten zeigte auf den Mantel an der Tür.
„Du willst raus, richtig?“
ein Nicken kam.
„In die Bar?“
Wieder ein Nicken. Alastor seufzte und sah erneut an die Decke. Dieser Traum ging ihm einfach nicht aus dem Kopf. Es war definitiv eine Warnung. Wenn er Charlie etwas an tat, würde es auch sein Untergang sein. Aber wieso? Sie war etwas Besonderes. Etwas höheres stellte sie in Schutz. Vielleicht sogar die Geister höchst persönlich? Einen Moment schloss er die Augen.

~Let me know, let me know
Where I can go to save my soul
Let me know, let me know
Where I can go to save my soul
Let me know, let me know
Where I can go to save my soul
Where I can go to save my soul~

Die letzten Strophen hallten in seinem Ohr wieder, strömten von dort aus in seine Venen, füllten seinen Körper und hinterließen ein seltsames Gefühl in seinem Magen.

~New Orleans, New Orleans
Where I can go to save my soul
New Orleans, New Orleans
Where I can go to save my soul
Where I can go to save my soul~

Alastors grinsen wurde breiter und ein amüsiertes Geräusch kam von ihm.
Er stand auf, drückte den Gasper aus und ging zum Mantel. Diesen zog er sich an.
Sein Blick viel wieder zu seinem Schatten der den Kopf schief legte.
„Wir werden sehen wo das ganze hin führt. Wer weiß? Vielleicht wird es ja unterhaltsamer als gedacht.“
So verließ der Mann das Haus.



Anthony gähnte laut und nippte an seinen Hooch. Interessiert beobachtete er Charlie wie sie etwas niedergeschlagen die Gläser verteilte.
„Was ist den mit unserer Puppe los?“
Husk schielte zu ihm, nahm einen Zug von seiner Zigarette und atmete langsam den Rauch aus.
„Sie ist traurig wegen Alastor.“
„Hä? Wieso?“
„Weil der Arsch ihr den Kopf verdreht hat und nun sich seit drei Tagen nicht mehr blicken lässt. Geschweige denn dass sich der Penner bei ihr meldet.“
„Oh! Dabei hätte ich gedacht das unser Voodoospinner auch Interesse an ihr hatte!“
„Pff, der Wichser interessiert sich nur für sich selbst. Er hätte sein Spielchen mit ihr gespielt um sie dann in den langen Schlaf geschickt.“
Anthony lacht.
„Husk, mein Hübscher. Hast du die Blicke der Beiden am Sonntag nicht gesehen? Unser großer böser Voodoodaddy ist voll in das Püppchen verknallt!“
„Der Tag an dem Alastor Morgan für jemand anders als sich selbst was empfindet, friert die Hölle zu.“
Der Blonde seufzte bei dem was Husk sagte und sah zurück zu Charlie. Diese unterhielt sich mit Gästen. Er selber hätte es ja interessant gefunden, wie sich jemand wie Alastor in einer Beziehung verhielt. Wäre eine Seite gewesen, die er nicht von ihm kannte. Der Blonde kicherte bei dem Gedanken eines liebestrunkenen Alastors der wie wachs in den Händen des blonden kleinen Rocks war. Immerhin tat dieser Becher ja gerne einen auf unnahbar mit seinem ekel vor Berührungen.
Sein Blick wanderte nun wieder zu Husk und ein seine Lippen umspielte ein schelmisches Lächeln.
„Und was ist mit dir, Husk? Gibt es bei dir jemanden der dein Herz höher schlagen lässt? Jemanden den du liebst?“
„Ich habe die Fähigkeit zu lieben bereits vor Jahren verloren.“
Grade als Anthony etwas sagen wollte, öffnete der Türsteher die Tür und lies Alastor herein. Charlie sah auf und ihre Augen weiteten sich, während sie grade einen Tisch abräumen wollte.
Selbstsicheren Ganges wie immer kam der Braunhaarige herein und ging auf die beiden Männer an der Theke zu.
„Guten Abend, die Herren.“
Mit seinem üblichen Lächeln sah zu Charlie.
„Wo wart du denn die letzten drei tage?“
Fragte Husk ihn und war gespannt was er zu sagen hatte. Es war untypisch für dem jungen Mann nicht in der Bar zu erscheinen.
„Ich hatte ein bisschen zu tun. Hast du mich etwa vermisst, alter Freund?“
„Pff...du bist sonst auch jeden Abend...“
„Still jetzt.“
Fauchte Alastor ohne sein Lächeln zu senken und ging nun an ihnen vorbei um zu Charlie zu gelangen, die ihn immer noch mit großen Augen an sah, während Anthony und Husk verwirrt drein  blickten. Sachte nahm er ihre Hand, führte sie zu seinem Mund und küsste ihre Knöchel. Es war für einen Moment so als wenn die Zeit stehen blieb als ihre Blicke sich trafen und Charlies Gesichtszüge wieder weicher wurden.
„Verzeih, dass ich auf mich warten lassen habe. Ich war etwas beschäftigt die letzten Tage.“
Flüsterte Alastor gegen die Haut ihres Handrückens. Die Blonde wagte es nicht ihre Hand aus seiner zu ziehen, doch spürte sie die Hitze und Röte in ihr Gesicht steigen.
„A-Alles gut, Alastor. I-Ich hab mich nur ein, nun, ein bisschen gewundert.“
Sie schluckte und beobachtete wie er sich aufrichtete, ihre Hand aus der seinen glitt um nun verlassen und erkaltend an ihre runter zu hängen. Grade als der Mann wieder zur Theke wollte, überkam sie eine Welle des Mutes.
„Alastor, warte!“
Überrascht über die etwas zu laut gesagten Worte, tat der Braunhaarige war sie verlangte und sah sie lieb lächelnd an.
„K-könnten wir nachher vielleicht reden? Also unter vier Augen?“
Fragte sie nervös und umklammerte ihr Tablett fest. Dann gab Alastor ein bestätigendes summen von sich.
„Gewiss doch, Liebes! Ich bringe dich gerne nach der Arbeit wieder nach Hause.“
Die junge Frau nickte und brachte nun auch ein Lächeln hervor.
Ja, sie brauchte dieses Gespräch unbedingt und es war nichts was sie hier in der Bar besprechen wollte. Doch als Alastor wieder zu Husk und Angel ging, machte sie sich wieder an die Arbeit.
Die junge Frau spürte Erleichterung in sich, da Alastor wieder da war. Sie hatte angst gehabt etwas falsch gemacht zu haben, weswegen er von ihr weg blieb. Dennoch wollte sie noch einmal mit ihm reden um auf sicher zu sein.
Immer wieder sah sie zu ihm. Jeder riet ihr sich von Alastor fern zu halten, ihn zu meiden und zu ignorieren. Sie meinten er sei kein netter Mensch. Nur Angel schien ihr Zuspruch zu geben, dem Mann näher zu kommen.
Was wussten die anderen, was sie nicht wusste? Ihr gegenüber war er nett und höflich. Vielleicht etwas exzentrisch, aber nichts was ihr sorgen machte. Sie musste heraus finden wer er war und das würde sie auch tun! Charlie wollte alles über ihn wissen. Jedes einzelne Detail und heute würde sie den Anfang machen!



Alastor zog den Kragen seines Mantel etwas höher. Frühlingsnächte waren doch ab und an noch etwas kalt und so wartete er vor der Gasse auf Charlie. Der Mann schnippte seinen Zigarettenstummel weg und lehnte sich etwas an die rote Backsteinwand. Nun, wenn Charlie laut Traum sein Untergang werden würde, wenn er ihr etwas tat, würde er sich mit ihr zusammen tun. Es war schlauer sich seine Schwächen zum Freund zu machen. Auch wenn er nicht verstand in wie fern Charlie ihm etwas antun könnte und warum grade sie seine Schwäche war oder viel mehr sein sollte. Aber das würde er noch heraus finden.
Der Braunhaarige spitzte die Ohren als er das Geräusch der Tür vernahm. Er löste sich von der Wand und sah die Gasse runter zu Charlie, die nun auf ihn zu kam.
Die junge Frau harkte sich bei Alastor ein, als dieser ihr den Arm reichte und beide spazierten am leicht mit neben bedeckten Jackson Square vorbei.
Als Charlie die Kirchenglocken zwei Uhr schlagen hörte, fiel ihr etwas auf.
„Sag, Alastor, musst du nicht in vier stunden wieder auf der Arbeit sein?“
Der Mann lachte einmal laut und winkte mit einer übertriebenen Geste der freien Hand ab.
„Durchaus, Liebes, aber zerbrich dir darüber nicht deinen hübschen Kopf! Ich komme mit wenig schlaf sehr gut aus.“
„Oh.“
Flüsterte die Blonde leise. Sachte drückte sie sich etwas mehr an seinen Arm, roch erneut sein herrliches Parfüm und schloss die Augen. Dieser Mann hatte es geschafft ihr in kurzer Zeit den Kopf zu verdrehen. Er behandelte sie wie das kostbarste der Welt, egal ob in der Bar oder auf ihrer kleinen Stadttour. Höflich, charmant, zuvorkommend und noch dazu ein echter Gucker! War es ihr zu verübeln sich, jung und naiv wie Charlie nun einmal war, in so einen Mann zu verlieben? In einen Mann mit einer so wunderbaren Stimme und der ein begnadeter Tänzer zu sein schien?
Er war all das was sich eine Frau wünschen konnte und Charlie wollte mehr erfahren. Wie lebte der Mann? Hatte er noch Familie? Wie verlief seine Kindheit?
So viele Fragen schwirrten in ihrem Kopf, doch zuvor gab es etwas anders zu tun, während sie im Mondschein durch die Straßen der Sichelstadt voran schritten und schon kurz vor der Maple Street waren.
„Alastor?“
Gab sie nun von sich und nahm allen Mut zusammen, als dieser ein bestätigendes Summen von sich gab. Die Blonde blieb stehen, was den Mann ebenso dazu brachte und er nun fragend, aber sein Lächeln nicht ablegend, zu ihr sah.
Charlie blickte ihm in die Augen und schluckte kurz, ehe sie die richtigen Worte fand.
„Es-es tut mir leid wenn ich am Sonntagabend so forsch war. Ich hätte dir nicht einfach einen Kuss auf die Wange geben dürfen. Es war nur so, nun, der Tag war einfach toll gewesen und ich hatte unglaublich viel Spaß. Du hast mir wirklich damit eine Freude gemacht und wenn ich ehrlich bin, würde ich dich gerne viel besser kennen lernen.“
Nervös sah sie ihm in die Augen, versuchte zu lesen was er dachte, welches ihr aber nicht gelang. Doch dann gab Alastor ein amüsiertes Geräusch von sich und legte ihr unverhofft die Hände auf die Schultern.
„Du machst dir Sorgen dass ich wegen des Kusses die letzten Tage nicht da wahr?“
Schüchtern nickte sie und versuchte seinem Blick stand zu halten, der sie förmlich durch drang.
„Oh, Liebes, ich muss zu geben dass du mich erst wirklich damit überrascht hast. Ja, ich habe durchaus nicht mit einem solchen emotionalen Ausbruch gerechnet. Gewiss nicht. Aber...“
„Es tut mir leid!“
Unterbach die junge Frau ihn schnell. Alastor kicherte und nahm nun einfach ihre Hände in die seinen.
„Lass mich bitte ausreden, Liebes.“
Bat er sie mit sanften Ton.
„Ja, du hast mich überrascht und ja, ich habe damit nicht gerechnet, zumal ich nicht unbedingt gerne ohne mein Einverständnis berührt werde. Aber du scheinst ein sehr leidenschaftlicher Mensch zu sein und ich muss zu geben, dass dich dies wirklich charmant macht, Schatz. Also: ich nehme dir das nicht übel, bitte dich aber drum mich nicht einfach so zu an zu fassen, sondern mich wenigstens zu fragen oder vor zu warnen.“
Er sah ihn ihre dunkeln Augen wie dies selbst in der Nacht noch funkelten. Eine seiner Hände, ließen die ihre los, hob sich zu ihrem Kinn und hielt dieses zwischen Daumen und Zeigefinger fest.
Sein Gesicht näherte sich dem ihrem, ging jedoch an ihm vorbei und kam zum stillstand als sie Wange an Wange waren.
„Außerdem würde auch ich mich freuen wenn wir uns näher kennen lernen würden, Schatz.“
Flüsterte er in ihr Ohr und als Charlie spürte wie nun er seine Lippen auf ihre Wange drückte, hatte sie einen kurzen Moment das Gefühl die Fähigkeit des Atmens verloren zu haben. Es war nur ein kurzer Kuss und doch hämmerte ihr Herz kräftig und laut gegen ihre Brust, drohte fast zu explodieren und in tausende kleine Splitter zu fallen.
Der Braunhaarige hob seinen Kopf wieder und lachte als er das scharlachrote Gesicht der jungen Frau sah.
„Nun, meine Teuerste, ich denke wir sind jetzt quitt, nicht wahr?“
Charlie brachte nur unverständliches stammeln hervor, den Blick nicht von ihm lösen könnend, doch ehe sie wieder zu Sinnen kam, legte Alastor seinen Arm um sie und brachte die Blonde dazu wieder in Richtung der Wohnung zu gehen, die sie sich mit Vaggie teilte. Die junge Frau erlaubte sich diese letzten paar Meter dezent an den Mann zu schmiegen, mehr von seinem wunderbaren Duft ein zu atmen und etwas vor sich her zu träumen. Seine Worte hatten Charlie zwar aus der Fassung gebracht, machten sie aber auch glücklich und ließen sie Mut schöpfen.
Er strahlte so viel Selbstbewusstsein und Überlegenheit aus, welche ihr in diesem Moment der Nähe Sicherheit gab.
Jegliche Zweifel der letzten Tage waren wie weg gewischt und ein warmes Gefühl machte sich in ihr breit. Ja, der Gedanke hier in dieser schönen Stadt mit jemanden wie Alastor an ihrer Seite den Rest ihres Lebens zu verbringen gefiel Charlie wirklich sehr.
Nach wenigen Minuten erreichten sie Wohnung, doch ehe Alastor sich verabschieden konnte, bat sie ihn kurz zu warten. Die junge Frau verschwand in das Haus. So tat der Braunhaarige was sie verlangte und legte seine Hände hinter seinem Rücken. Er wippte etwas auf seinen Füßen hin und her, bis Charlie wieder heraus kam mit seinem Sakko in der Hand, welches er ihr vor ein paar Tagen über die Schultern gelegt hatte.
„Ich hatte Sonntag vollkommen vergessen es dir wieder zu geben. Danke nochmal.“
Lächelnd nahm er ihr es ab.
„Gern geschehen, Liebes. Nun wünsch ich dir schöne Träume und wir sehen uns abends in der Bar, ja?“
Charlie nickte schüchtern lächelnd.
„Dir auch schöne Träume.“
Die junge Frau drehte sich um und ging zur Tür. Einmal sah sie noch zurück zu ihm, sah das er darauf wartete bis sie sicher drinnen war und kicherte bei diesem Anblick verliebt. Doch nun trat sie ein. Der Braunhaarige sah zu seinem Schatten.
„Blieb bei ihr bis ich dich zurück rufe.“
Befahl Alastor. Der Schatten löste sich von seinem Besitzer, glitt über den Boden hin zur Tür, durch dessen Spalt er sich quetschte. Leichten Fußes machte der Mann sich auf dem Weg, etwas abseits der Stadt zu seinem kleinen Haus an dem ein kleiner Schuppen angrenzte, vorbei an den eigen aufgezogenen Kräutern und Blumen, welche als Zutaten für seine Magie dienten.
Der Braunhaarige trat ein, zog seinen Mantel aus und ging in den Keller aus dem er ein Pulver, wie auch Kreide besorgte und wieder nach Oben ging. Er nahm die zuvor geholten Sachen und zeichnete auf den Rand des großen Standspiegel in seinem Zimmer Symbole. Aus seinem Nachtisch nahm er das Messer, Schnitt sich in die Handfläche und wischte das Blut, welches aus der Wunde trat, über die Fläche des Spiegels während er eine Formal murmelte. Er streute das Pulver über sein Blut und sah sich das Werk noch einmal an.
„Loa, ich bitte euch mich durch die Augen meines Schattens sehen zu lassen.“
Sprach Alastor und der Spiegel leuchtete kurz auf. Als das Licht erlosch zeigte der Spiegel das Schlafzimmer von Charlie. Sein Schatten glitt auf ihr Bett zu wo durch sein Meister die darin schlafende junge Frau erblickte, welche sich in einem Haufen von Kissen und Decken eingekuschelt hatte, lediglich nur noch ihr Nachthemd tragend. Charlie hatte ein Lächeln auf den Lippen und schlief bereits so tief, das sie nicht einmal merkte wie sie beobachtet wurde.
Der Mann gab ein amüsiertes Geräusch von sich, während das Blut von seiner Hand langsam auf den Boden tropfte und in den Holzboden sickerte.
„Nun, Liebes. Du willst mich also näher kennen lernen?Mh~, dann stell dich schon einmal darauf ein dass du mein und nur mein sein wirst.“
Seine Augen verdunkelten sich und sein Lächeln wuchs zu einer gruseligen Fratze. Er würde die Person, die sein Ende sein könnte, zähmen und sich untertan machen. Koste es was es wolle!

* * *

Zum Thema Voodoo: Tatsächlich bin ich im Besitz eines solchen Buches und ich werde es auch verwenden, für den ein oder anderen Zauber/ Trank. Aber einige der Zauber die Alastor anwendet sind auch frei erfunden! Daher bitte nicht nachmachen^^

Lied: Big Bad Voodoo Daddy- save my soul
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