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Behind a Smile

von TaniSuwa
Kurzbeschreibung
GeschichteHorror, Liebesgeschichte / P18 / Het
Alastor Charlie Magne
16.08.2020
16.08.2021
22
92.893
8
Alle Kapitel
32 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
28.07.2021 3.291
 

Verzeiht die lange Wartezeit. Meine Muse hat sich verabschiedet und ich habe in derzeit andere Dinge erledigt und geschrieben, doch nun geht es weiter mit unseren Chaospaar^^
viel Spaß beim Lesen!

Alastor singt, Charlie singt, beide singen.

***



Das Letzte Jahr zog an Alastors innerem Auge vorbei.
Sein Blick war starr an die Wand gerichtet, während er das Amulette, an dem er grade Bastelte, fest in den Händen hielt.
Was war nur passiert, dass alles eine solche Wendung nahm? Er erinnerte sich an diesen einen Abend. An dem Abend wo er in Husks Flüsterkneipe saß, seine Augen suchend nach dem nächsten Opfer und sein Blick eher beiläufig zu der sich öffnenden Tür glitt. Da stand SIE. Blonde Locken, zu einem schicken Bob geschnitten, umrahmten dieses puppenhafte Gesicht mit der zarten, weißen Haut und den rosigen Wangen, große schwarze Augen blickten zu der Theke, an der er saß und diese herrlich blutrot bemalten Lippen, welche sich zu einem Lächeln formten. Das schönsten Lächeln welches er je sah. Er erinnerte sich wie sein Herz für einen Schlag aussetzte, der Duft ihrer Parfüms als sie sich neben ihn setzte und wie ihre wundervolle melodische Stimme ihn ansprach. Damals noch denkend wie wundervoll sich ihre Seele in seiner Sammlung machen würde, wie verzück Marinette über ein solches Opfer wäre und wie schön Blut auf ihrer Haut aussehen musste, hatte er sie näher an sich heran gelassen, hatte ihr die Stadt gezeigt, sich von ihr berühren lassen. Nicht gemerkt wie sie ihn immer weiter aus seiner Einzelgängerart heraus zog, ihn in ihr Licht zerrte. Sie fing an heilig für ihn zu werden. Ein Engel auf Erden der einen Dämon zähmte. Es gab immer ein paar gemeinsame Interessen. Musik, Tanz, Theater, einen guten Tropfen Alkohol und die selbe Liebe für schlechte Witze. Doch waren dies nur die offensichtlichen Dinge, die sie vereinten. Nicht Offensichtliche hatte er selbst nicht bemerkt oder wahr haben wollen. Die Schatten die in ihrem Licht tanzten ignorierend, hatte er sich immer mehr auf sie eingelassen und war in so vielen Bereichen unvorsichtig geworden. Doch diese Wochen der Trennung hatten gezeigt, dass er nicht mehr ohne sie wollte, sie brauchte und dass er auch mit seinen neunundzwanzig Jahren immer noch ein naiver Junge war, der von ihr vorgeführt wurde.
Nun saß er hier in seinem Keller, versuchte alles um einen Schutz gegen Marinette für Charlie auf zu bauen und stand am Rande der Verzweiflung. Sein Kopf fühlte sich an als wenn er jederzeit explodieren würde.
Aus dem einstigen Einzelgänger war ein Liebhaber, Verlobter, baldiger Ehemann und nun auch DAS geworden. Vater. Ja, er würde Vater werden.
In seine Ohren hallten in Dauerschleife die Worte des Arztes wieder.
Er dufte es nicht vermasseln. Charlie musste beschützt werden, um jeden Preis. Dabei war zweitrangig was mit ihm geschah. Vielleicht konnte er Marinette dazu bringen, lieber ihn zu sich zu holen als seine Verlobte. Doch vorher mussten sie Beide alles absichern und dafür sorgen dass Charlie nicht mit leeren Händen da stand, falls es ihm das Leben kosten würde. Sie würde es brauchen. Alles was er besaß, das Erbe seines Vaters, welches auf einem Konto in der Bank versauerte. Ihr sollte alles gehören denn, wenn er schon nicht für sie da sein konnte, wie sein Vater einst, wollte er sie dennoch umsorgt wissen.
„Al?“
Riss ihn die sanfte Stimme seiner Liebsten aus den Gedanken und er blickte zu ihr, wie sie in ihrem Nachthemd an der Treppe stand und ihn besorgt an sah.
„Liebes. Du solltest nicht hier unten sein und der Arzt sagte du sollst dich ausruhen und nicht durch das Haus turnen.“
„Ich mag aber nicht mehr liegen.“
Sie ging auf ihn zu, legte ihre Arme von hinten um ihn.
„Was machst du da?“
Sein Blick viel auf auf das Amulette.
„Etwas um dich zu beschützen. Ich muss vieles vorbereiten wenn ich Marinette gegenübertraten will und in derzeit sollst du geschützt sein.“
„Was musst du den vorbereiten?“
Fragte sie und strich ihm durch sein unordentliches Haar. Er hatte sich nicht zurecht gemacht, aber sie mochte den etwas „verwahrlosten“ Alastor.
„Ich muss neue Kerzen ziehen, brauche einen Hahn und noch einige andere Dinge, welche ich erst Freitag auf dem Wochenmarkt bekomme, nun...vielleicht hat Rosie auch noch ein paar Sachen die ich ihr abkaufen kann.“
Seine Vorräte waren leider aufgebraucht und er hatte nach ihrer Trennung nicht die Muse gehabt alles auf zu füllen.
„Kann ich dir helfen.“
„Charlie...du sollst dich ausruhen.“
„Ach, komm schon, Al.“
Sie seufzte und legte ihre Hände auf seine Schultern.
„Ich kann jetzt nicht den ganzen Tag nur im Bett verbringen. Mir geht es gut. Ich bin Schwanger und nicht Todkrank...“
Alastor legte das Amulett auf den Tisch, drehte sich auf seinen Stuhl etwas zu ihr. Ohne Aufforderung setzte sich Charlie auf seinen Schoß, umklammerte ihn fest. Er hatte nichts gesagt. Nachdem der Arzt die Diagnose gestellt hatte, war er wie erstarrt gewesen, hatte den Mann zur Tür begleitet und für sie etwas zu Essen gemacht, ehe er sich in den Keller verabschiedet hatte.
Sie spürte wie nun auch er seine Arme um sie legte.
„Al, bist du böse mit mir?“
Seine Augen weiteten sich.
„Warum soll ich böse mit dir sein?“
„Wegen dem... nun ja..Baby?“
Ein Lächeln bildete sich auf seinem Lippen.
„Ich gebe zu, ich bin überfordert, doch am Ende ist dies unser gemeinsames Werk, nicht nur das einer einzelnen Person. Dazu gehören immer zwei.“
„Und nun sind wir drei.“
Eine weile sah er in ihre großen, dunklen Augen, doch dann gab er ihr einen Kuss auf die Stirn.
„Richtig. Nun sind wir drei. Ist nur die Frage, wie lange.“
„Wie meinst du das?“
„Ich werde mit Marinette alleine reden, daher...“
Charlie sprang schockiert von seinem Schoß auf.
„Nein! Das tust du nicht! Ich hab dir gesagt, wir stehen das zusammen durch und zur Not gehen gemeinsam unter.“
Alastor blieb ruhig, sah wie ihr Gesicht vor Empörung rot wurde.
„Richtig, das sagtest du, aber da waren die Gegebenheiten noch andere. Liebes, ich kann dich nicht zu Marinette gehen lassen. Es betrifft nicht mehr nur uns zwei.“
Der Braunhaarige beugte sich zu ihr, legte ihr sachte die Hand auf ihren Bauch.
„Die Dinge haben sich geändert. Ich kann dich... euch... nicht in diese Gefahr bringen.“
Charlie war den Tränen nahe, legte ihre Finger nun auf seine Hand.
„Dir darf nichts passieren, denn sonst wird unser Kind nie die Möglichkeit haben, das Licht dieser Welt zu erblicken.“
Tränen liefen ihre Wangen herunter und sie fing an zu zittern.
„Al...wie soll ich das ohne dich schaffen? Ich kann doch kein Kind alleine groß ziehen.“
„Du bist nicht alleine, meine Schöne. Du hast Freunde und Familie hier. Rosie, deine Eltern, Husker, Anthony. Sie sind alle da um dir beiseite zu stehen und solange du mich nicht vergisst, werde ich auf ewig bei dir sein.“
„Du bist doch vollkommen Bescheuert.“
„Nein, Nein, Charlie. Ich habe selten so klar gesehen wie jetzt. Auch wenn sich mein Kopf völlig überfüllt anfühlt. Ich werde dafür sorgen dass es dir und unserem Kind an nichts fehlen wird, im Ernstfall. Ein Woche hab ich dafür Zeit und ich werde sie vollkommen nutzen. Es müssen Dinge abgeklärt werden und Vorkehrungen getroffen werden.“
„Ich könnte dir doch trotzdem helfen.“
Verzweifelt wischte sie sich die Tränen weg.
„Und wenn es nur kleine Sachen sind. Vielleicht... vielleicht beim Kerzen ziehen? Bitte schleiß mich nicht wieder aus, ich möchte zumindest versucht haben, etwas bei zu tragen und wenn es nur Kleinkram ist, Al, bitte.“
Der Mann seufzte. Dieses sture Ding.
„Gut, mir wird sicher etwas einfallen, aber übernimm dich nicht.“
Ein nicken kam von der Blonden und sie drückte seine Hand Fenster an ihren Bauch. Dort wuchs es heran, seit mehr als zwei Monaten und es war ihr nie in den Sinn gekommen. Doch dort lag es. Etwas was aus ihrer Liebe entstand. Ein Kind. Ihr Kind.
„Charlie? Lass uns etwas verrücktes tun.“
Kam es nach einem Augenblick der Stille von Alastor.
„Etwas verrücktes?“
„Ja, bist du dabei?“
Verwirrt strich sie sich ein paar Haarsträhnen aus dem Gesicht. Er sagte ihr nicht worum es ging, sondern wartete nur auf eine Antwort.
„Ja. Ich bin dabei, egal was es ist.“
Nun stand der Braunhaarige grinsend auf, nahm ihre Hand und ging mit ihr die Treppe hinauf.
„Und was hast du nun genau vor?“
„Wir werden den Pfarrer anrufen.“
„Warum?“
„Wir gucken ob wir unsere Hochzeit vorverlegen können.“
Dieser Mann verwirrte sie immer mehr und ihre Augen weiteten sich.
„Wie? Aber wir sollen wir zwischen dem ganzen Chaos noch eine Hochzeit planen und das innerhalb von einer Woche?“
„Oh, nur wir beide werden dort sein, es wird eine spontane und heimliche Hochzeit. Wir können nach dem wir alles überstanden haben, immer noch groß feiern, Liebes.“
Nun zauberte er ihr ein Lächeln auf die Lippen.
„Wie kommt dieser spontane Entschluss?“
„Nun...“
Sie standen vor dem Telefon und Alastor lies ihre Hand los.
„Wenn mir etwas passieren sollte, wird unser Kind ein Bastard und ich habe selbst erlebt wie es ist als ein solcher auf zu wachsen, dass soll nicht noch mit meinem Kind passieren. Außerdem erbst du als meine Frau alles was ich habe. Auf der Bank ist noch das gesamte Vermögen meines Vaters. Es wäre deines, wenn etwas schief geht. Aber es gibt noch einen Punkt.“
Sachte strich er ihr über die Wange, sah in ihre verwirrten Augen.
„Ich möchte hören wie dich jemand Misses Morgan nennt, dass wir offiziell Mann und Frau sind und uns dies, auch wenn es nur kurz sein sollte, keiner nehmen kann.“
Charlie brauchte eine weile um alles zu verarbeiten. Er hatte recht, es war das Beste was sie machen konnten.
„Gut, machen wir das!“



Charlie reichte dem Schatten grade gezogene Kerzen, welche dieser hoch hing.
Die Stimmung war seltsam ruhig, nur unterbrochen von leichten Klängen aus dem Radio, in dem kleinen Haus. Alles war akribisch geplant und dennoch hatte Alastor stunden der Ruhe für sie Beide einbezogen, bis er sich Marinette stellte. Ihr Blick viel auf ihm und sie sah wie er weitere rote Kerzen zog. Ein Schweißtropfen rann seine Stirn herunter während er konzentriert seiner Arbeit nach ging.
„Warum ziehen wir die eigentlich selbst und kaufen sie nicht einfach.“
Sprach die Blonde ihn nun an. Sie brauchte einfach ein Gespräch, wollte jede Silbe aus seinem Mund aufsaugen. Falls ihm etwas passierte, musste sie sich seine Stimme einprägen.
Alastor stockte in seiner Arbeit. Erinnerungen kamen in ihm hoch. Erinnerungen als er als junger Knabe Rosie genau so eine Frage gestellt hatte.
„Nun, alles was wir verwenden um einen Loa zu rufen, ist gleichzeitig ein Geschenk an ihn und man freut sich eher über selbstgemachte Geschenke, als über gekaufte, nicht wahr?“
Sprach er im ruhigen Ton. Charlie sah auf das flüssige Wachs. Das machte schon Sinn.
„Und warum rot?“
„Rot ist Marinettes Lieblingsfarbe. Jeder Loa hat seine eigen Farben, Dinge, Opfergaben die er bevorzugt diese Dinge brauchst du um ihn zu rufen.“
„Rot ist ihre Lieblingsfarbe... so wie bei dir?“
Er lachte.
„Ja Rot ist auch meine. Vielleicht sogar aus dem selben Grund.“
„Welcher ist der Grund.“
Er stockte sah sie eine weile neutral an.
„Liebes, willst du wirklich in meine tiefen dunklen Seiten noch mehr eintauchen?“
Die junge Frau legte ihre Hand auf ihren Bauch, doch ihre Augen funkelten entschlossen.
„Ja, das will ich. Du wirst in wenigen Tagen mein Ehemann sein und wir erwarten ein Kind. Ich denke ich hab ein Recht darauf alles über dich zu Erfahren.“
Der Braunhaarige nahm die Kerzen aus dem Wachs und reichte diese nun seinem Schatten. Es war erstaunlich wie wenig Angst Charlie zeigte. Sein Schatten wurde behandelt wie ein weiterer Mensch in dem Raum. Es war für ihn nach wie vor seltsam, dass sie über das was er tat beschied wusste und sie es einfach so akzeptierte.
„Ich mag die Farbe Rot, weil es die Farbe von Blut ist. Bevor wir uns kannten, gefiel es mit zu sehen, wenn meine Opfer langsam verbluteten und wie es langsam ihre Haut färbte.“
„Und das war es auch was du damals bei mir sehen wolltest, richtig?“
„Ja.“
Er ging auf sie zu, legte ihre Hand unter ihr Kinn und hob es an.
Kurz schielte Charlie zur Seite, sah das kleine Schälmesser auf der Theke liegen und blickte zurück in seine Augen.
„Du solltest damals mein Opus Magnum werden. Ich hab mir damals, als ich dich das erste mal sah, genau ausgemalt, was ich tun wollte, hatte mir genau überlegt wo ich meine Schnitte setzten würde um deine schöne weiße Porzellanhaut mit roten Strichen zu verzieren. Doch kam alles anders.“
„Denkst du oft noch darüber nach?“
Sein Daumen strich über ihre Lippen. Sie kratzte an seiner dunklen Seite und er fragte sich was sie damit bezwecken wollte.
„Gelegentlich, ja. Aber Lebend habe ich viel mehr von dir.“
Bevor Charlie weiter reden konnte, drückte er seine Lippen auf die ihren.
Er nahm ihre Hand in die seine, legte seinen anderen Arm um ihre Hüften und fing an sich sachte im Takt der Musik zu bewegen, welche weiterhin im Hintergrund spielte. Ihre Lippen lösten sich, doch ihre Blicke hafteten erneut aufeinander.
Doch dann fing Charlie an zu dem Lied zu summen und öffnete bald darauf den Mund auf das er ihre schöne stimme hören konnte.

Feels like fire
I'm so in love with you.

Dreams are like angels
They keep bad at bay - bad at bay
Love is the light
Scaring darkness away – yeah.


Alastor lehnte seine Stirn an die ihre, lauschte jeden Ton, während sie langsam und eng weiter tanzten. Charlie war alles für ihn. Sie machte ihn einfach wahnsinnig mit ihrer Art und Weise. Die Leichtigkeit mit der sie vieles sah und ihrer herrlichen sanften Persönlichkeit, die ihre feurigen dunklen Ecken hatte.


I'm so in love with you
Purge the soul
Make love your goal


The power of love
A force from above
Cleaning my soul
Flame on burn desire
Love with tongues of fire
Purge the soul
Make love your goal


Sachte legte die Blonde ihre Hände auf seine Wangen, spürte seinen Atem auf ihrer Haut, während sie sich innig in die Augen sahen.


I'll protect you from the hooded claw
Keep the vampires from your door
When the chips are down I'll be around
With my undying, death-defying
Love for you


Envy will hurt itself
Let yourself be beautiful
Sparkling love, flowers
And pearls and pretty girls
Love is like an energy
Rushin' rushin' inside of me – yeah


Egal was nun kommen würde, Alastor würde für Charlie immer ihre große Liebe sein. Wie sollte sie für einen anderen Mann je solche Gefühle hegen, wie für ihn? Sie könnte ihm alles verzeihen, verstieß gegen ihre eigene Moral und Prinzipien, hatte für ihn getötet. Leicht strichen ihre Daumen über seine Wange. Dieses Leben hier war IHR Musical und es war noch nicht zu ende.


The power of love
A force from above
Cleaning my soul
Flame on burn desire
Love with tongues of fire
Purge the soul
Make love your goal


This time we go sublime
Lovers entwine - divine divine
Love is danger
, love is pleasure
Love is pure - the only treasure


I'm so in love with you
Purge the soul
Make love your goal


The power of love
A force from above
Cleaning my soul
The power of love
A force from above
A sky-scraping dove
Flame on burn desire
Love with tongues of fire
Purge the soul
Make love your goal


Aufgehört sich zu bewegen, befanden sich Charlie mit dem Rücken zu der Theke.
Alastor hatte weiter seine Stirn an die ihre gelehnt, während die Hände der jungen Frau nun auf seinen Schultern ruhten


I'll protect you from the hooded claw
Keep the vampires from your door

Flüsterte er ein letztes Mal.
In Charlie machte sich unglaubliche Ruhe breit. Donnerstag Abend würde sie seine Frau sein, dank Rosie hatten sie bis auf den Hahn bereits alles beisammen für die Beschwörung, so dass sie sich Freitag einen Tag als Paar nehmen konnten, ja, Alastor hatte sich sogar für diesen von der Arbeit abgemeldet und Samstag Nachmittag wollte er sich Marinette stellen. Er war bereit dazu, aber sie?
War sie fähig dazu weiter zu Leben, wenn er sich für sie und das Kind opferte? Nein, eigentlich stellte sich diese Frage nicht. Selbst wenn sie nicht dazu in der Lage war, hatte sie keine andere Wahl, denn das Baby unter ihrem Herzen hatte ein Recht dazu das Licht der Welt zu erblicken. Es entstand aus ihrer Liebe und brauchte sie.
„Al?“
„Ja, Charlie?“
„Kannst... kannst du mir ein bisschen was von deiner Magie zeigen? Ich möchte sie verstehen können und vielleicht auch in der Lage sein unser Kind zu beschützen.“
Er hab seinen Kopf sah sie eine weile schweigend an.
„Ja, dies kann ich tun.“
Vielleicht war es nicht verkehrt.
Charlie drehte ihren Kopf zur Seite, sah das Schälmesser neben sich.
„Du würdest also gerne sehen wie rote Striche auf meiner Haut aussehen, ja?“
Eine Augenbraue des Mannes hob sich.
„Ja, aber...“
Er stockte als sie das Messer nahm, mit ihm in ihren zierlichen Händen spielte.
„Dazu muss ich ja nichts zwangsläufig sterben, oder?“
Sie verwirrte ihn. Was hatte diese chaotische Frau nun wieder vor?
Sie setzte die Klinge an ihrer Schulter an und zog sie leicht über ihre Haut. Erst war nur ein kleiner Schnitt zu sehen, der nicht tief zu sein schien, doch dieser fing langsam an sich rot zu verfärben, bis Blut aus ihm heraus trat, langsam über das weiß ihrer Haut am Schlüsselbein floss.
„Charlie, du kratzt da wirklich an sehr gefährlichen Ecken in mir.“
„Dann zeig sie mir. Du wirst mir nichts tun, Alastor. Ich weiß es.“
Er schluckte, beobachtete das Blut weiter. Ja, genau so schön hatte er sich den Kontrast vor gestellt. In ihm wuchs ein feuriges Verlangen, doch anders als er erwartet hatte, wollte er nicht selbst weitere Schnitte setzten, sondern beugte sich vor, hinab zu dem kleinen Rinnsal an Rot und leckte ihn weg, bevor ihre Kleidung beschmutzt wurde. Seine Zunge fuhr den Weg hinauf zu der Schnittstelle, welche er innig zu Küssen begann.
Charlie gab ein wohliges Seufzen von sich, setzte sich auf die Theke und lies ihn gewähren.
Er schmeckte ihr süßes Blut. Eine Süßigkeit die ihm gefiel. Ihm, der er immer süßes verabscheut hatte. Was tat sie nur mit ihm? Es war nach wie vor ein Rätsel für den Mann. In einem Moment zog sie ihn aus der Dunkelheit ein Stück hinaus ins Licht, nur um sich mit ihm wieder in diese fallen zu lassen und dann wieder raus ziehen zu wollen. Nein, das alles hier war nicht sein Spiel, sondern ihres und er war nur eine Schachfigur mit der sie ihr Vergnügen hatte, frei auf ihrem Spielrett bewegen konnte und es machte ihm überhaupt nichts aus. Sollte sie ihn für was auch immer benutzten, er war ihres und auch Marinette würde daran nichts ändern können. Charlie war sein Engel, seine Königin, seine Dämonenprinzessin, Segen und Fluch gleichermaßen und die Frau, die ihm ein Kind schenkte. Etwas woran er nie gedacht hatte. Er war ihr Sklave. Ein Sklave, der sich nach der nähe seiner Herrin sehnte und für sie alles geben würde.

***
Lied: The Power of Love – Covered by Oomph!
Sie haben einfach beide einen an der Klatsche XD
Ich muss gestehen das ich aus dem Hazbin Fandom ausgestiegen bin, aber nach wie vor Liebe ich dieses Pairing und werde wohl auch zukünftig mit ihnen Arbeiten. Es ist noch viel geplant, meine Lieben!
Nur ist hier nun die Frage... Wie wird Marinette reagieren? Kann Alastor einen guten Deal mit ihr raus schlagen? Und Charlie? Ist sie dazu in der Lage einfach zu warten?
Wir sehen es dann im Finalen Kapitel!
Danke für Lesen <3
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