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Behind a Smile

von TaniSuwa
GeschichteHorror, Liebesgeschichte / P18 / Het
Alastor Charlie Magne
16.08.2020
10.05.2021
17
73.638
7
Alle Kapitel
27 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
22.08.2020 4.142
 
Behind a Smile sollte Ursprünglich eine ganz andere Geschichte werden. Leider hab ich bei der Recherche Mist gebaut und es wieder verworfen. Nun haben wir diese hier!
In diesem Kapitel gibt es tatsächlich einen kleinen geschichtlich Einblick über einige Sehenswürdigkeiten in New Orleans. Dadurch hatte es sich für mich ein wenig langgezogen und schwermütig angefühlt. Hoffentlich seht ihr das nicht so und ihr kommt auf eure kosten. =)
Genug geredet!
Weiterhin viel Spaß euch!


Hinweis: Alastor, Charlie, Beide


Kapitel 2


Nervös strich Charlie ihr Kleid zurecht und musterte sich kritisch im Spiegel.
Saß alles? War das Make-up nicht zu aufdringlich? Das Kleid zu kurz oder hatte die Seidenstrumpfhose eine Laufmasche?
Natürlich, der Mann zeigte ihr nur die Stadt. Es war kein Date und sie gingen auch auf keine Feierlichkeiten. Dennoch traf sie sich gleich mit einem bekannten Mann. Auch Vaggie kannte sein Programm, sie schien dies und ihn aber nicht zu mögen. Charlie verstand nicht wieso. Zu ihr war er sehr höflich und charmant und gut aussehen tat er auch.
Nun kam sie aus ihrem Zimmer und ging den Wohnbereich zu Vaggie.
„Ich bin dann jetzt los.“
Die schwarzhaarige Frau, sah von ihrem Buch aus zu Charlie. Eine weile musterte sie ihre Mitbewohnerin und richtete sich dann auf.
„Du willst also wirklich dahin?“
Charlie strich sich ein paar Strähnen aus dem Gesicht.
„J-ja, sicher. Ich meine, er nimmt sich extra die Zeit an seinem freien Tag. Da kann ich ihn doch nicht einfach versetzten.“
Vaggie seufzte schwer.
„Ich fühl mich damit nicht gut dass du dich mit einem Fremden triffst. Vor alledem wenn er so arrogant wirkt.“
Sie hatte ihn nie persönlich getroffen. Aber er wirkte in seinen Shows suspekt auf die junge Frau.
„Vaggie, mach dir keine sorgen. Ich passe schon auf mich auf und wir sind die gesamte Zeit unter Menschen.“
„Lass dich nur nicht irgendwo hinführen wo dies nicht mehr der Fall ist, ja? Versprich es mir.“
„Versprochen.“
Nun lächelte Charlie. Es war schon schön zu wissen, dass jemand sich hier um sie sorgte.
„Ich weiß nicht wie lange wir unterwegs sind, aber ich schau auf jeden Fall vor der Arbeit vorbei. Bis dann.“
So verließ die Blondine die gemeinsame Wohnung und wartete auf die Straßenbahn. Was Alastor ihr wohl zeigen würde? Vor Aufregung hatte sie nicht einmal gefrühstückt. Charlie beobachte entspannt die Menschen um sich herum. Sie fühlte sich so unglaublich wohl in der Sichelstadt. Bis jetzt ist sie nur freundlichen Menschen begegnet und bekam viel Zuspruch. Sie war glücklich.
Die Straßenbahn kam und Charlie stieg ein. Sie setzte sich auf einen freien Platz, ihre Handtasche Fest im Griff und sah aus dem Fenster. Die Straßen fingen an Vertraut zu werden und langsam prägte sie sich Gesichter ein.Verträumt und mit einem Lächeln auf dem Lippen lehnte sie ihren Kopf an die Scheibe.
Als sie an der Haltestelle am Jackson Square ausstieg sah sie schon die große Statur mit dem Reiter und seinem Pferd. Gut gelaunt ging Charlie den Weg entlang und langsam erkannte sie, Schritt für Schritt, immer besser die Silhouette des Radiomoderators. Ihre Augen weiteten sich. Alastor sah so unglaublich gut aus! Die Haare schick zur Seite gekämmt, das Hemd glatt gebügelt, Ärmelhalter akribisch genau auf selber Höhe, den Kragen akkurat aufgestellt und um den Hals eine dunkelgrüne Fliege. Auch seine Weste war dunkelgrün mit schwarzen Rücken, Revers und Hose.
Über seinem rechten Arm hing ein Sakko und in der linken weiß behandschuhten Hand war eine fast auf gerauchte Zigarette.
Als er sie sah, winkte sie ihm zu und sein Lächeln wurde breiter. Der Mann kam ihr entgegen.
„Ah! Miss Charlie! Wunderschön sehen Sie heute aus, einfach reizend, wirklich.“
Ihre von Natur aus roten Wangen wurden noch intensiver.
„Danke, Mister Alastor. Das Kompliment gebe ich gerne zurück.“
Er lachte und reichte der jungen Frau seinem Arm. Sofort harkte sich die Blonde ein und der Geruch seines Parfüms stieg ihr in die Nase. Er roch nach einer Mischung aus Vanille, Sandelholz und Haselnuss mit Moschus als Basisnote. Für sie hatte es etwas Weihnachtliches und veranlasste Charlie sich bei ihm wohl zu fühlen.
„Oh, als erstes zeige ich ihnen alles um den Jackson Square herum.“
„Ich richte mich ganz nach Ihnen, Alastor.“
Interessiert sah er zu der Dame runter. Sie war so angenehm anders. So frisch, erheiternd und dieses faszinierende Lächeln! Herrje, noch nie hatte er eine so einzigartige Frau kennen gelernt. Sie würde ihn sicher gut Unterhalten. Doch dann schritten sie voran und Alastor fing an ihr von der Stadt zu
erzählen.
„Das Gebiet in dem wir uns befinden, von der Canal Street bis hin zur Esplanade Avenue, heißt Vieux Carré, auch bekannt als French Quater.“
„Ich nehme an das ist groß?“
„Durchaus, meine Liebe. Es sind 13 Blocks um genau zu sein.“
Er erzählte weiter. Charlie war immer erstaunter von dem Mann. Alastor konnte zu allem etwas sagen und hatte zeitgleich die passenden Geschichten dazu. Die junge Frau lauschte jeden einzelnen Wort, sog alles in sich auf und klebte an seinen Lippen, die eine so angenehme Stimme hervor brachten. Er zeigte ihr die Bourbon Street, ging mit ihr an Kunstvoll verzierten Balkonen vorbei, sahen sich Galerien, Kunst- und Antiquitätenläden an. Der Mann führte sie zu Madame John's Legacy, ein im französischen Kolonialstil gehaltenen Haus, zum Garden District, mit seinen üppigen Gärten und die St. Louis Cathedral. Mal zu Fuß, mal mit der Straßenbahn. Doch grade als sie wieder aus der Bahn ausstiegen, knurrte Charlies Magen laut. Sie lief rot an und Alastor lachte.
„Oh, Liebes. Sagen Sie doch dass Sie hungrig sind. Ich kenne ein wunderbares Restaurant mit französisch-kreolischer Küche, exquisit sag ich Ihnen.“
Die junge Frau überlegte kurz, nun ja, sie hatte noch nichts gegessen aber ein Essen war von ihr auch nicht eingeplant gewesen. Doch dann nickte sie.
„Sehr gerne, Mister Alastor.“
„Dann Folgen Sie mir, Liebes!“
Kam es von den Braunhaarigen und so führte er die junge Frau in Antonies Restaurant.
Von Außen sah es aus wie eines diese bunten Wohnblöcke mit eisernem Balkon.
„Das ist ein Familienrestaurant und wurde 1840 gegründet. Durch den hohen Grundwasserspiegel haben sie keinen Weinkeller sondern eine Weingasse.“
Sie hörte ihm aufmerksam zu. Es war erstaunlich was es hier nicht alles gab.
„Lassen sie uns eintreten, Miss Charlie.“
Er öffnete ihr die Tür und als die junge Frau hinein ging, weiteten sich ihre Augen. Das Restaurant war viel größer als es von außen vermuten lies. Es hatte etwas rustikales aber auch elegantes und wirkte dennoch gemütlich. Während die Beiden zu einem freien Platz schritten, wanderten Charlies Augen umher. Es war gut besucht und in der Luft lag der Geruch bin frischem, gut gewürztem Essen. Die Menschen unterhielten sich und lachten zusammen. Eine wirklich herrliche und familiäre Stimmung herrschte hier.
Alastors schob ihr einen Stuhl vor, auf den sich die Blonde dankend setzte.
Nun nahm auch er platz und ein Kellner kam zu ihnen um ihre Getränke auf zu nehmen und ihnen die Karte zu reichen. Beide bestellten sich einen Kaffee und so beobachtetet der Braunhaarige Charlie wie sie sich ratlos die Karte an sah. Sein Blick wanderte zu ihren schönen schlanken Hals. Wie herrlich dieser wohl zwischen seinen Händen lag? Und wie wunderschön rotes Blut auf dieser fast weißen Haut aussehen würde? Sie könnte sein Meisterwerk werden! Er musste nur warten, bis sie irgendwann nicht mehr zu Husks Bar gehörte.
„Ich kenne kein einziges Gericht auf dieser Karte.“
Unterbrach sie seinen Gedanken resignierend.
Alastor sah wieder zu ihrem nun verzweifelten Gesicht.
„Mh, gibt es irgendetwas was Sie überhaupt nicht mögen, Liebes?“
„Nein, nicht das ich wüsste.“
Sein lächeln wurde breiter.
„Dürfte ich Ihnen den etwas aussuchen? „
„Ja gerne! Dann bin ich gespannt was Sie mir bestellen.“
Kam es gut gelaunt von ihr.
„Nun, wo wir uns schon etwas besser kennen, wollen wir nicht da vielleicht das Sie ablegen?“
Fragte Alastor die Blonde nun und sofort funkelten die dunklen Augen der jungen Frau.
„Sehr gerne. Sehr, sehr gerne sogar.“
Sie klatschte begeistert in die Hände und Alastor merkte wie ein Blitz seinen gesamten Körper durchzog. Verdammt, was war mit ihm los? Irgendetwas war anders an Charlie und der junge Mann konnte es sich nicht erklären. Ihre Art war so belebend.
„Erzähl mir doch ein bisschen von dir, Charlie. Woher kommst du, was hast du vorher gemacht?“
Fragte der Braunhaarige sie als der Kellner ihnen den Kaffee servierte. Alastor bestellte nun für sie beide Gumbo, ein Eintopf der typisch für diese Gegend war und zum Nachtisch eine Portion Beignets für Charlie, welche ein frittiertes Brandteiggebäck mit Puderzucker und Honig waren.
Charlie bereitet ihren Kaffee vor und überlegte was sie dem Mann von sich preisgeben sollte. Für die Wahrheit kannte sie ihn einfach noch nicht gut genug.
„Nun, ich komme aus New York und bin hier her gekommen wegen einer Meinungsverschiedenheit mit meinen Eltern.“
„Eine Meinungsverschiedenheit?“
„Ja, also eigentlich eher mit meinen Vater und dies seit längerer Zeit schon. Ich hab es einfach nicht mehr ausgehalten.“
Interessiert stützte Alastor seine Arme auf den Tisch, faltete seine Hände zusammen und lies sein Kinn auf seinen Handrücken ruhen. Charlie sah auf ihre Tasse und strich sich ein paar Strähnen hinter ihr Ohr.
„Warum grade New Orleans?“
„Weil...“
Sie blickte ihm wieder in die Augen. Er hatte eine so schöne Augenfarbe, fast wie Karamell.
„Ich hab so viel über diese Stadt gelesen und gehört. Sie ist als Wiege des Jazz bekannt und hat so viele wunderbare Musiker hervor gebracht. Für mich war sofort klar, wo ich leben möchte.“
„Also bist du Musikliebhaberin?“
Sie nickte.
„Ja! Ich komme aus einer sehr musikalischen Familie.“
Nun hatte sie noch mehr seine Aufmerksamkeit. Wenn Alastor etwas wirklich mochte, dann war es Musik. Er war selbst sehr talentiert in diesem Bereich, konnte singen und mehrere Instrumente spielen.
„Dann kannst du gewiss dass eine oder andere Instrument spielen, oder?“
„Ja und ich hatte auch Gesangsunterricht.“
„Oh, wie wunderbar!“
Kam es nun heiter von Alastor. Fragend sah sie ihn an und verstand seine Begeisterung nicht.
„Da kommt mir gleich eine gute Idee, Liebes!“
„Welche denn?“
Er winkte ab und sein lächeln wurde seltsam.
„Alles zu seiner Zeit, Schatz.“
Die junge Frau legte den Kopf schief und beobachtete den Mann wie er seine Arme vom Tisch nahm, nach seiner Tasse griff und an seinem Kaffee nippte.
Was hatte er vor? Doch dann seufzte sie und fand sich damit ab überrascht zu werden, immerhin schien Alastor nicht preis geben zu wollen was er plante.
Charlie beobachtete den Kellner wie er mit ihrem Essen kam und es vor sie stellte.
Alastor wünschte ihr einen guten Appetit und beide prosteten sich mit einem Glas Wasser zu.
Die junge Frau nahm den ersten Löffel und im selben Moment, wo ihr Essen ihre Zunge berührte, weiteten sich ihre Augen.
„Das ist unglaublich Lecker!“
Kam es Überrascht von ihr und Alastor lachte.
„Willkommen in New Orleans, Liebes!“



Husk füllte die Gläser auf dem Tablett und schob es Charlie hin. Diese nahm es dankend entgegen und ging alles an die Getränke verteilen.
Er und Alastor sahen ihr nach. Doch dann drehte der Braunhaarige sich wieder zur Theke und zündete sich einen Gasper an.
„Und du hast ihr also wirklich die Stadt gezeigt?“
Fragte Husk den Braunhaarigen, der grade den Rauch ausatmete.
„Gewiss doch, alter Knabe. Ich sagte dir doch dass ich ihr nichts tue. Zumindest so lange sie bei dir arbeitet.“
„Und wenn sie das irgendwann nicht mehr tut?“
Husks Augen verengten sich und er blickte den Anderen kritisch an wie sein Grinsen breiter wurde.
„Dann ist sie nicht mehr Teil unseres Deals“
Alastor nippte an seinem Drink.
„Und dann kann es dir egal sein was ich mit ihr anstelle.“
Der Schwarzhaarige biss sich auf die Unterlippe. Die Kleine war ihm sympathisch und er hoffte, dass er sie vor Alastor beschützen konnte. Charlie unterbrach seine Gedanken und sagte ihm was sie brauchte. Grade als er wieder nachschenken wollte, lies der Türsteher ein allseits bekanntes Gesicht hinein: Anthony.
„Ah! Das Püppchen hat also wirklich 'nen Job!“
Sagte er grinsend und lümmelte sich an die Theke.
„Angel! Schön dich wieder zu sehen.“
Kam es begeistert von der Blonden worauf er abwinkte. So ging Charlie wieder die Gäste bedienen und Anthony sah nun auch Alastor.
„Ah! Unser großer böser Voodoodaddy ist ja auch hier! Herrlich. Zwei echte Gucker mit mir an einer Theke.“
Beide älteren Männer seufzten genervt, dennoch goss Husk Anthony Kicherwasser ein. Dieser trank sofort einen kräftigen Schluck und schielte wieder zu Alastor.
„Heute sind Sie ja ein richtiger Joe Brooks, Mister Grinsebacke. Gibt es ein Schlafküken zu beeindrucken?“
Das Lächeln des Braunhaarigen wurde schief als sich der Strichjunge zu ihm beugte um ihn genauer zu betrachten. Schelmisch leckte sich der Blonde über die Lippen.
„Nichts was Sie zu interessieren hat, Mister Anthony.“
Kam es von Alastor und er sah zu der Straßenband, die ebenso fast jeden Abend mit ihren Instrument diesen Joint besuchte. Sein Lächeln wurde breiter und so drückte er seinen Dincher aus.
„Husker? Wärst du so freundlich das Radio aus zu machen?“
Ohne auf Husks verwirrten Blick zu achten, ging er zu den Männern, welche ihn auch gleich bemerkten.
„Meine Herren, hätten Sie vielleicht Interesse daran etwas mit mir und unserer wunderschönen Bedienung zu musizieren?“
Charlie drehte sich verwirrt um, als Alastor auf sie zeigte.
„Na, gewiss doch, Mister Morgan!“
Sagte einer der Becher grinsend und alle standen auf um sich zu platzieren.
„Nun, Charlie, Wollen wir?
Die junge Frau winkte hektisch ab und sah ihn mit großen Augen an.
„N-Nein! Ich bin am arbeiten.“
Der Mann grinste und lauschte den ersten Klängen des Liedes. Seine Arme ruhten elegant hinter seinem Rücken und sachte wippte Alastor etwas mit ehe er seine Stimme erhob.

„If you're running low you know where to go,
Lets feel alive, I'm jumpin' Jive
If you need a lift I'm the cat with the gift,
I'm heart and soul, I'm cool creole.“


Der Mann fing an in Charlestonmanier zu tanzen und die Gäste klatschen im Takt, erfreut über die spontanen Unterhaltung. Charlie umklammerte ihr Tablett und drückte es fest an ihre Brust, doch schon kam Alastor auf sie zu getanzt.

„If you go with the flow down to "Basement Joe"
With your greenbacks and your cadillacs
You'll find me with the honeys and the VIPs
I'm Mister Nice, come and roll the dice.

The latest craze of the dance floor days is right here in my pocket
There are things that can give you wings but I'll give you a rocket.“


Er war ein unglaublicher Sänger und mit den letzten Worten hielt er ihr seine Hand hin um sie zu animieren mit zu machen.
Die Band übernahm den Refrain.

„Come and try my Dixie biscuit.

Dixie biscuit, bababa

You can't lose so why not risk it,
That's right“.

Charlie sah fragend zu Husk, dieser lächelte sie an und nickte der Blonden zu. Sie sollte ihren Spaß haben. Kurz zögerte die junge Frau, doch dann nahm sie die Hand des Mannes und fing an mit ihm zu tanzen. Sie wartete darauf das die Trompete ihr Solo beendete und sang nun auch.

„When the lights are low but you've got the glow
Lets do the hop until we drop.“


Alastor gluckste begeistert. Sie hatte eine wirklich wunderbare Stimme. Sanft und Kraftvoll. Dämon und Engel zu gleich. Sein Herz machte einen Sprung als sie ihm in die Augen sah und er nicht einmal merkte wie seine Wangen sich in ein zartes Rot färbten

„The fillies fly when you feel this high,
Just standing room at the boogie saloon.
No jelly beans on the mezzanine
Don't hit the pipe if you ain't ripe
So blow your wig if you really dig,
Lets lose control let the good times roll“


Husk und Anthony beobachteten wie sie zusammen die Beine und Arme schwangen, einige Gäste hatten sich dazu gesellt und amüsierten sich.
Der Blonde sah verwirrt den Blick den die Beiden austauschten.
„Ach du Scheiße! Siehst du das auch, Schnucki?“
Der Ältere war so perplex das er den Spitznamen nicht einmal registrierte den der Kleinere ihm gerade gegeben hatte. Gab es also doch jemanden der das schwarze Herz des Radiohost zum leuchten brachte?
Charlie und Alastor sangen zusammen die letzten Strophen wie auch des erneut kommenden Refrain.

„Its all around the sight and sound I'll give you some assistance
Fun is free if get dizzy with me, don't put up no resistance“


Sie sangen und Tanzten fast den gesamten Abend, natürlich musste Charlie nebenbei auch arbeiten, aber dennoch hatten sie weiter ihren Spaß. Als Husk die Bar schloss, brachte Alastor Charlie nach Hause. Er legte ihr sachte sein Sakko über die Schultern, damit sie nicht fror.
„Ich muss sagen, du hast mich schwer beeindruckt, Liebes! Selten habe ich so eine äußerst himmlische Stimme vernommen.“
Charlie kuschelte sich etwas in das Kleidungsstück und roch sein Köln in dem Gewebe.
„Das Kompliment gebe ich gerne zurück. Du steckst voller versteckter Talente, nicht wahr?“
„Hoho, Liebes! Nichts was man mit der Zeit nicht heraus finden könnte. Nun, Ich muss gestehen dass der Tag wirklich sehr amüsant war. Das sollten wir wiederholen! Vielleicht dann eine kleine Tour mit dem Schaufelraddampfer durch den Bayou?“
„Das klinkt wunderbar, Alastor.“
Der Mann sah sie sanft an, dann neigte er sich etwas, nahm ihre Hand und gab ihr einen Kuss auf ihre Knöchel als sie ihr Ziel erreichten.
„Ich wünsche eine angenehme Nacht, Miss Charlie.“
Flüsterte er gegen ihre weiche Haut, den Blick nicht von ihren Augen lösend, doch grade als er sich wieder erheben wollte, spürte er ihre freie Hand an seiner Wange, wie diese sein Gesicht näher an ihres zog und ihre Lippen, die seine andere sachte küsste.
„Das wünsche ich dir auch, Alastor. Komm gut nach Hause.“
Sie löste sich von ihm und ging mit hoch rotem Kopf hinein, vergessend dass sie noch sein Sakko trug. Drinnen schloss sie die Tür und drückte ihren Rücken gegen das Holz.
Oh je! Sie war nicht einmal drei Tage hier und fing schon an sich in jemanden zu verlieben.
„Oh, Charlie. Du dummes naives Ding.“
Sagte sie zu sich selbst. Aber wer konnte solch einem charmanten Gentleman schon widerstehen?
Alastor hingegen stand perplex auf der Straße. Sie hatte es gewagt ihn ohne seine Zustimmung zu berühren und doch fühlte sein Körper keinen Ekel, wie es üblich für diesen war, wenn ihn Fremde einfach anfassten. Stattdessen verspürte sein Fleisch Euphorie und sein Gesicht glühte. Das war für Alastor nicht normal. Ganz und gar nicht. Irgendwas stelle diese Puppe mit ihm an und er verstand einfach nicht was es war. Doch er musste etwas dagegen tun. Charlie musste weg, bevor sie noch mehr mit ihm anstellte was er nicht kontrollieren konnte, und zwar schnell.



//Alastor beugte sich über sie, strich ihr sachte ein paar Strähnen aus ihrem hübschen Gesicht und lies seine Hände auf ihren Wangen ruhen. Die schwarzen Augen sahen ihn erwartungsvoll an, während ihre zarten Hände über seinen Rücken streichelten.
„Oh, Liebes. Wer hätte gedacht das wir beide so schnell hier enden?“
Fragte er sie und beobachtete wie die Lippen der Blonden unter ihm vor Aufregung zitterten. Bei diesen herrlichen Anblick konnte er nicht anders als sich zu ihr runter zu beugen und sie leidenschaftlich zu küssen. Ihre Nägel krallten sich in sein Fleisch und er spürte wie sie mit ein stimmte und ihr nackter Körper sich an den seinen presste. Schüchtern löste sich die junge Frau nach einer gefühlten Ewigkeit von seinen Lippen.
„Alastor, Bitte. Ich-ich möchte das...“
Weiter kam sie nicht da er ihr wieder einen sachten Kuss aufdrückte.
„Dein Wunsch sei mir Befehl, meine Schöne.“
Hauchte er und richtete sich wieder etwas auf. Seine Hände glitten von ihrer Tasse hinab zu ihrem schlanken Hals und legten sich um diesen. Das Lächeln des Braunhaarigen wurde breiter.
Wie perfekt lag dieses Rohr in seinen Händen! Genau wie er es sich vorgestellt hatte.
„Oh, Charlie-Liebes. Weißt du eigentlich, dass du grade fast die Erste gewesen wärst?“
Ihre Augen weiteten sich und sahen ihn verwirrt an.
„In wie fern 'fast die Erste'?“
Er lachte etwas.
„Die Erste mit der ich das Bett teile. Doch ich denke, ich würde lieber andere Sachen mit dir anstellen, Schatz.“
So drückte er zu und Charlie versuchte nach Luft zu schnappen.
„A-Ala...stor...“
Keuchte sie in einem erstickenden Ton, versuchte den Mann von sich runter zu drücken, kratze ihm panisch über das Gesicht, riss ihm dabei fast die Brille von der Nase, doch der Braunhaarige blieb standhaft. Auch der Tritt in seine Seite, wurde ignoriert. Wie sie um ihre Leben kämpfte erregte ihn auf einer ganz anderen ebene. Ja! Sie würde sein Meisterstück werden. Doch langsam verließ sie die Kraft. Charlie wurde immer schwächer und ihre wunderbaren Obsidianaugen drehten sich nach oben, bis das Leben aus ihnen vollständig verschwand und ein letzter Ruck ihren nun toten Körper durchfuhr. Vorsichtig nahm er seine Hände von ihr und Blickte auf die rotblauen Spuren auf ihrer weißen Haut, die sie hinterlassen hatten.
„So ist es brav, meine Schöne.“
Flüsterte er und strich ihr sachte über die Wange.
Der Mann griff in seiner Nachtschublade nach dem Messer und sah wieder auf ihre wunderschönen weißen Haut.
„Alles wird gut, Charlie.“
Die Klinge schnitt in ihre Porzellanhaut, angefangen an ihrer Brust bis knapp vor ihrer Weiblichkeit. Ein Zweiter folgte unter ihrer rechten hin zu der Linken Brust. Heißes Blut floss aus den Wunden über das weiß ihrer Haut, tränkten das Laken rot.
„Wollen wir doch mal Gucken ob dein Inneres genau so einzigartig schön ist“
Sagte er mehr zu sich selber. Er beugte sich erneut über sie und gab ihr einen liebevollen Kuss auf die Stirn. Sie war so herrlich weich und zart! Seine Lippen wanderten weiter, hinterließen immer wieder keusche Küsse auf Schläfe, Wangen, Hals. Bewegten sich ihren Arm entlang, bis er ihre Hand hob und auf deren Rücken weitere verteilte.
„Alastor?“
Der Mann zuckte zusammen als er die engelhafte Stimme vernahm, die von Charlie stammen musste.Verwirrt sah er in ihre toten Augen und lies sein Messer aus seiner Hand gleiten.
„Charlie?“
Etwas seltsames machte sich in ihm breit, schnürte Magen und Kehle zu. Er hob seine Hand, legte sie auf ihre Wange, strich sachte mit dem Daumen über diese. Nun hatte er dass was er immer wollte, doch warum fühlte er sich so schwer?
Vorsichtig hob er ihren Kopf und drückte ihn gegen die Beuge seines Halses. Er verstand nicht warum, aber seine Augen füllten sich mit Tränen.
„Charlie, oh, liebe Charlie...“
Kam es mit zittriger Stimme von ihm. Sie sollte sein Meisterstück werden. Sein Magnum Opus.
Doch als ihm bewusst wurde, nie wieder ihre Stimme zu hören, mit ihr zu singen, tanzen, lachen, war es nicht das hoch, was er sich erhofft hatte.
„Was hast du mit mir angestellt? Oh, was habe ich nur getan?“
Schluchzte er unter Tränen. Plötzlich verspürte er einen starken Schmerz in seinem Bauch. Alastor schrie auf aber ehe er weiter reagieren konnte, drückte ihn etwas von Charlie weg, mit einer Kraft das er nach hinten weg fiel mit dem Rücken auf dem Bett. Reflexartig und unter schmerzen griff er nach der Stelle an seinem Bauch und spürte das Messer, welches er zu vor an Charlie benutzt hatte. Keuchend versuchte er es hinaus zu ziehen, bis eine weiße Hand sich auf den Griff legte. Der Braunhaarige sah auf, folgte dem Fluss des Armes hoch zu den Schultern und sah nun in Charlies Gesicht. Seine Augen weiteten sich. Die Skala ihrer Augen waren Scharlachrot, ihre Iris Golden und ihre Pupillen ähnelten den einer Raubkatze. Ihr grinsen war teuflisch und unnatürlich breit. Sie zog das Messer hinaus, worauf Alastor aufschrie.
„Du hast dein Ziel erreicht, nicht wahr, Alastor?“
Fragte sie. Ihre freie Hand hielt ihren Bauch und langsam Bewegte sie sich über ihn um sich auf die Lenden des Mannes zu setzten.
„Ch-Charlie?“
Die Blonde beugte sich vor, griff mit beiden Händen nach seinem Hals, ohne das Messer los zu lassen, lies ihr Inneres und Blut auf ihn nieder.
Er spürte ihre Organe auf seine Haut, wie das noch warme Blut auf ihm trocknete, doch Alastor konnte ihr nur in die Augen sehen.
„Wenn du mein Untergang sein willst, dann werde ich dich mit mir ziehen.“
Sie hob ihre Hände, die Klinge nun fest in beiden, über ihren Kopf.
„Wir sehen uns in der Hölle wieder, Alastor Morgan.“
Mit diesen Worten schnellten das Messer auf ihn zu...//
Alastor riss die Augen auf, panisch keuchend und schweißgebadet.
Der Mann griff blind nach seiner Brille, erhob sich und setzte sich diese auf.
Orientierungslos sah er sich in seinem Zimmer um. Der Blick des Braunhaarigen viel auf seinen Schatten der ihn fragend an sah.
„Mein alter Freund, wir haben ein Problem.“
Kam es atemlos von Alastor, während die schwarze Gestalt den Kopf schief legte.
„Wir brauchen das Mädchen lebend.“
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