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Behind a Smile

von TaniSuwa
Kurzbeschreibung
GeschichteHorror, Liebesgeschichte / P18 / Het
Alastor Charlie Magne
16.08.2020
16.08.2021
22
92.893
8
Alle Kapitel
32 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
22.06.2021 4.399
 
Ich muss mich korrigieren...es werden keine 21 Kapitel sondern 22, da ich noch einen kleinen Bonus einbauen möchte. Euch viel Spaß beim lesen!

***



Katie öffnete die Tür ihrer Wohnung und warf genervt ihre Handtasche beiseite.
Dieser verdammte kleine Bastard, anstatt ein vernünftiges Interview zu führen, stellte er Gegenfragen. Wich dem Themen aus. Dieser minderwertige Abschaum.
Er hatte ihr erzählt, er hätte seinen Vater nie gekannt, wäre mit seiner Mutter alleine gewesen, ehe diese an einer Krankheit verstarb und wäre dann von der Dame Winkler aufgenommen worden.  Letztere hatte sie weg geschickt als Katie Nachforschungen anstellte.
Doch auch so konnte sie an Informationen heran kommen.
Sie hatte erfahren dass er seit Kindertagen mit einer Bordellbesitzerin befreundet war und es reichten ein paar tropfen Alkohol um heraus zu finden, dass dieser Untermensch einen Großteil seiner Kindheit in Boston verbracht hatte. Es war etwas kompliziert aber am Ende hatte sich ihre Hartnäckigkeit ausgezahlt. Mister Morgan war ein uneheliches Kind und nachdem seine Mutter ermordet wurde, hatte ihn sein Vater aufgenommen. Ein hohes Tier in Boston, dank einer Heirat. Warum auch immer immer mehr Frauen auf diese verdammten Mischlinge standen. Auch sein Vater starb. Dies geschah bei einer Feier und der einzige Überlebende war...Alastor! Da musste doch mehr hinter stecken. Warum sollte grade ein Jugendlicher ein solches Blutbad überleben?
Die Blonde zündete sich eine Zigarette an, ging an ihrem Arbeitszimmer vorbei und wollte grade in die Küche, da kam ihr der Geruch von verbranntem Papier in die Nase. Sie blickte zu dem Raum. Die Tür war auf? Normalerweise schloss sie diese immer ab. Doch als sie hinein trat und das Licht anschaltete, viel ihre Kinnlade hinunter.
Ihre Schreibmaschine lag kaputt am Boden und dieser war voller verbranntem Papier.
„Was zur...“
Sie sammelte die einzelnen Papierstücke auf und merkte schnell dass es sich um alle Informationen handelte, die sie über Mister Morgan gesammelt hatte. Hecktisch sah sie sich weiterer Zettel an. Jemand hatte jeden einzelnen verbrannt und und nur wenige Wortfetzen waren noch zu erkennen. Es war nichts mehr zu retten. Katie sprang auf, durchsuchte ihren Schreibtisch weiter. Es war nichts mehr da. Alle Arbeit umsonst.  
„Verdammte Scheiße, diese elende Ratte!“
Er schien jemanden angeheuert zu haben um ihre Arbeit zu zerstören, denn Geld schien er mehr als genug zu haben, so als einziger Erbe eines reichen Mannes. Es war alles genau eingefädelt! Während Katie bei ihm war für ein weiteres sinnloses Interview, war jemand auf seine Anweisungen hin bei ihr eingestiegen und hatte dieses Chaos angerichtet, da war sich die Blonde sicher. Katie warf wütend ihre Lampe vom Tisch. Das maß war voll. Sie griff nach ihrer Handtasche, ging aus ihrer Wohnung, knallte dabei die Tür hinter sich zu. Nun würde sie ihn zur Rechenschaft ziehen! Als wenn sie dieser Rückschlag aufhalten würde. Sie hatte noch viele Dinge in ihrem Kopf und würde diesen Artikel raus bringen. Oh, wie sie ihm seine verdammte Karriere zunichte machen würde!
Was die Frau jedoch nicht wusste, sie wurde von der Person beobachtet, die ihre Arbeit zerstört hatte.
Charlie warf den verwendeten Draht in die Tonne die neben ihr stand. Schlösser knacken war einfacher als sie gedacht hätte und Anthony sei dank hatte sie einiges an Übung bekommen. Doch dann folgte die junge Frau Katie, wie sie es in der letzten Woche viel getan hatte. Oh, das hatte dieser dummen Quiff wohl überhaupt nicht gefallen. Nun würde sie gucken was die andere Frau noch so vor hatte. Es fing bereits an dunkel zu werden, etwas was Charlie das nachstellen einfacher machte. Katie ging dem Weg zu Alastors Haus und in Charlie fingen alle Alarmglocken an zu schellen, denn sie verstand sofort was hier vor sich ging.
Sie musste etwas tun, schließlich hatte Alastor nichts mit dem Einbruch zu tun.
In ihren Gedanken, was sie nun könnte, bemerkte Charlie kaum, dass sie bereits nahe des Bayouwaldes waren, welcher Alastors Haus umgab. Doch dann fasste sie allen Mut zusammen.
„Miss Killjoy, warten Sie!“
Sofort stoppte die andere Frau und sah verwirrt hinter sich um die Kleinere an zu sehen.
„Wie lange folgen Sie mir schon.“
„Lange...wie dem auch sei, Alastor hat nichts mit ihrem verwüsteten Arbeitszimmer zu tun.“
„Woher...Moment! Sie waren das?“
Charlie nickte und sah wie die Augen der Anderen im Mondschein bedrohlich funkten.
„Warte... ich hab Sie schon einmal irgendwo gesehen! Sind Sie nichts seine ehemalige Verlobte?“
„Ja...Aber ich habe vor wieder an seiner Seite zu sein.“
Katie lachte hämisch.
„Sollten sie sich als weiße Frau für so etwas nicht zu schade sein?“
Verwirrt hob Charlie eine Augenbraue während Katie auf sie zu kommt.
„Kleines... du hast einen großen Fehler gemacht. Niemand macht meine Arbeit zunichte und schon gar nicht für so einen Bastard wie diesen Alastor Morgan!“
Kaum hatte sie diese Worte gesprochen und war bei der Jüngeren angelangt, verpasste diese ihr eine Backpfeife.
„Wagen Sie es nicht noch einmal so über ihn zu reden!“
Knurrte sie, doch im selben Moment bereute sie diese Entscheidung schon, den Katie wollte sie grade packen, Charlie entwischte ihr und rannte in das Waldstück. Gut... das lief nun nicht so gut. Zum Glück war sie schneller als die andere Frau.
„Bleib stehen du kleines Miststück.“
Hörte sie die Andere fauchen und versteckte sich hinter einem Baum. Sie hörte die Schritte auf dem Waldboden, schluckte und spürte Panik in sich aufkommen.
„Komm her, du kleine Quiff. Ich werd dich in Stücke reißen. Niemand kommt mit in die Quere und pfuscht in meiner Arbeit herum.“
Katie sah den Rockzipfel der Kleineren und grinste fies.
Sie glaubte also sich verstecken zu können, nachdem sie einen Kampf begonnen hatte? So ein Naives Ding.
Katie holte ein Klappmesser aus ihrer Handtasche, schlich näher an den Baum und packte den Arm der Jüngeren, welche erschrocken auf schrie, als sie herum gerissen wurde.
Charlie erblickte das Messer und schlug es Katie reflexartig aus der Hand so dass es zu Boden viel und die beiden Frauen ihm für einem Bruchteil einer Sekunden nach sahen, doch dann befreite sich Charlie aus Katies griff, wollte erneut fliehen, wurde von der Anderen aber zu Boden geschubst.
Die junge Frau drehte sich um, doch schon setzte sich Katie auf sie und und drückte ihr die Kehle zu. Charlie versuchte nach Luft zu schnappen, doch war der Griff der Anderen zu fest, auch der versuch sie von sich runter zu bekommen,scheiterte und so suchte ihre Hand zwischen Moos, Schlamm und toten Blättern nach etwas um Katie von sich zu bekommen, irgendwas! Ein Stein, Stock, was auch immer! Doch dann spürte sie etwas zwischen ihren Fingern
Charlie schlug mit voller Kraft zu, nicht darauf achtend was sie gerade zur Abwehr nutzte. Erst als sie etwas nasses dickflüssiges auf ihrer Linken Gesichtshälfte spürte, die Seite mit der sie nach dem Gegenstand gegriffen hatte, wurde ihr bewusst dass dies Katies Messer war, welches nun im Hals der Älteren steckte. Erschrocken nahm Charlie die Hand von diesem, blickte in Katies Gesicht, welches sie mit weit aufgerissenen Augen an sah. Die Größere gab keuchende Geräusche von sich, Blut lief aus ihrem Mund, tropfte auf die Frau unter sie. Panisch drückte Charlie sie von sich herunter, sprang auf und sah erneut zu ihr, wie sie nun auf dem Rücken lag und starr geh Himmel sah.
Die junge Frau schnappte panisch nach Luft, spürte ein ziehen in ihrem Unterleib und übergab sich. Das war nie so geplant gewesen! Sie wollte sie doch nur erschrecken, ihr klar machen dass sie sich von Alastor fern halten sollte. Mehr nicht. Charlie krallte ihre Hände in ihr Haar. Was sollte sie nun tun? Sie schluckte, versuchte ihrem Atem wieder zu regulieren. Es gab nur eine Person die ihr nun helfen und der sie sich anvertrauen konnte. Hoffentlich hörte ihr diese zu. Mit zitterigen Beinen und einem Kloß im Hals lief sie aus dem Waldstück heraus, den Weg weiter zu Alastors Haus. Mit wankenden Schritten ging sie an den Beeten vorbei,  entlang des Kiesweges, krallte sich in das Holz der Tür des Hauses, klopfte und klingelte verzweifelt, während Tränen ihre Wange herunter liefen und sie ihre Stirn gegen den Eingang drücke.
„Alastor...bitte... bitte mach auf. Ich flehe dich an.“
Schluchzte sie als sie die Schritte hinter der Tür hörte.
„Bitte, ich brauche deine Hilfe, Alastor.“
Weinte sie weiter.
„Ich weiß nicht was ich tun soll.“
Panisch schnappte sie immer wieder nach Luft, doch dann ging die Tür auf, Alastor sah sie nicht einmal richtig an, zu schmerzhaft war es dies zu tun. Warum konnte sie sich nicht einfach von ihm fernhalten.
„Was willst du hier, Charlie du sollst dich von mir...“
Während er sprach, schweifte sein Blick kurz über sie und entdeckte das Blut ihn ihrem Gesicht. Es zerriss ihn innerlich sie so zu sehen und ohne das er noch groß regieren konnte, klammerte sie sich an ihn, weinte bitterlich gegen seine Brust, während seine Arme sich selbständig machten und sich um sie legten.
„Was...es...es war so nicht geplant, Alastor... ich wollte nicht das...das so etwas passiert. Bitte... bitte hilf mir. Ich brauche dich...wirklich.“
Und da war er wieder, dieser Punkt an dem Alastor merkte wie sehr er ihr verfallen war und er gegen seines besseren Wissens, ihre nähe wollte...
„Was ist passiert, Liebes?“



Einer Weile beobachtete Charlie Alastor wie er Stück für Stück Teile von Katies Leiche in den Bayou warf und mit ihr die Krokodile fütterte, welche sich gierig auf diese stürzten. Glühwürmchen flogen am anderen Ufer im Schilf herum und die Luft war schwül.
Er war so nah und doch so fern. Alles in ihr schrie danach ihn wieder zu berühren und ihm nah zu sein. Er war doch ihres.
Mit zittrigen Händen nahm sie einen erneuten Zug von der Zigarette, welche Alastor ihr zur Beruhigung geben hatte und langsam fing der Dincher an zu wirken. Ihr Verstand wurde wieder klarer und schärfer und während sie den Braunhaarigen beobachtete kam ihr eine Idee.
„Nun...sind wir wohl beide Mörder.“
Fing die Blonde ein Gespräch an. Alastor lachte auf.
„Oh,  mon chére! Das kannst du nicht miteinander vergleichen. Ich habe bei weitem mehr Menschen umgebracht als du dir in deinem hübschen Kopf zusammen reimen kannst.“
„Du meinst als Beispiel das Boston Massaker?“
„Richtig, meine Liebe.“
„Also...“
Charlie sah ihn  direkt an.
„Sollte es je heraus kommen, dass wir Leben anderer Menschen auf dem Gewissen haben, würde ich sicher recht schnell wieder frei sein, oder? Du jedoch sicher nicht oder sehe ich da etwas Falsch?“
Verwirrt sah er sie an.
„Wie meinst du das?“
Nun formte die hübschen roten Lippen zu einem hinterlistigen Lächeln.
„Ich meine, meine Eltern würden mich sicher aus dem Gefängnis holen. Es war ja nur ein einziger Mord und der ist eher aus Notwehr heraus passiert. Ein bisschen Grün an Jemanden der bestechlich ist und zack wäre ich frei. Aber du?“
Sie lies eine Pause, sah wie seine Mundwinkel nach unten glitten, seine Augen sich weiteten und er schwer schluckte.
„Ich glaube nicht dass man es bei dir noch schaffen würde, dich raus zu bekommen, selbst wenn Rosie ihr ganzes Grün aufbringen würde.“
Ihm viel alles aus dem Gesicht und er wurde bleich.
„Worauf willst du hinaus, Charlie?“
„Ach komm, Alastor, du bist doch sonst nicht so doof.“
Sie verschränkte die Arme vor ihre Brust und sah ihn weiter an.
„was ist wenn ich ganz plötzlich von Schuldgefühlen zernagt werde und unter Tränen der Polizei gestehe was ich getan habe? So aufgelöst bin dass ich auch gleich dich mit erwähnte. Wäre doch jammer schade wenn so etwas passieren würde, oder? Wenn es nur etwas geben würde was mich von meiner grausamen Tat ablenken könnte.“
Ihre Augen drehten sich gen Himmel, während sie ihren Kopf schief legte und mit dem Zeigefinger gegen ihr Kinn tippte, nachdem sie ihre Zigarette weg geworfen hatte.
„Mh... vielleicht könnte es mich ja beruhigen unsere Hochzeit weiter vor zu bereiten, immerhin würde ich dann auf andere Gedanken kommen, meinst du nicht auch?“
„Erpresst du mich grade wirklich?“
„Ich? Nein, so etwas würde ich doch niemals tun. Ich zähle nur mögliche Szenarien auf.“
Alastor war schlichtweg sprachlos. So etwas kannte er nicht von Charlie und sie traf ihn damit eiskalt. Er warf sein Messer beiseite.
„Was bei allen Loa ist in dich gefahren? Hast du dir genau überlegt was du da sagst? Es gibt noch eine Möglichkeit die du anscheinend nicht in Betracht gezogen hast, Liebes.“
Charlie blieb unbeeindruckt als er auf sie zu kam, sah ihm direkt in die Augen.
„Und die wäre?“
Er stand vor ihr, Charlie roch sein Lieblings Parfüm und atmete diesen Geruch nur zu gerne ein.
„Ich bring dich um, so wie ich es von Anfang an geplant hatte. Somit würde es keinen Zeugen mehr geben, Charlielein.“
Die junge Frau zuckte mit den Schultern.
„Mach doch. Vielleicht hast du ja jetzt dazu die Eier in der Hose.“
Kaum hatte sie ihren Satz beendet, schnellten seine Hände nach vorne, legten sich fest um ihren Hals, doch ohne zu zudrücken. Beide sahen sich mit festen Blick in die Augen, lieferten sich ein Blickduell.
„Nun... leg los, Al.“
Sie spürte wie seine Hände anfingen zu zittern, sah wie Schweiß ihm die Schläfe herunter lief und sein Kopf zu arbeiten begann. Am Ende, glitten seine Finger von ihrem Rohr und legten sich auf ihre Schultern, während sich Tränen in seinen Augen sammelten.
„Ich kann das nicht tun.“
Nun wurden ihre Augen größer.
„Warum nicht?“
Charlie erschrak als er mit einem mal auf seine Knie sackte, seinen Kopf gegen ihren Bauch drückte und sich an ihren Kleid fest krallte, während er anfing zu schluchzen.
„Ich... ich kann dich nicht töten, Charlie...dafür...dafür liebe ich dich...einfach zu sehr,“
Nun war Charlie diejenige die sprachlos war. Noch nie hatte sie Alastor so gesehen. Sachte strich sie ihm durch das Haar, senkte sich zu ihm und legte sein Gesicht in ihre Hände während ihre Daumen die Tränen weg wischten.
„Warum hast du mich denn verlassen, wenn du mich noch liebst?“
„Weil ich musste, Charlie. Ich hatte keine Wahl und es ist weiterhin nicht gut dass du nun bei mir bist.“
„Dann erzähl mir doch warum es nicht gut ist, Al. Ich will es doch nur verstehen können.“
Seine Arme hingen schlaff an ihm herunter, während seine Hände auf dem schlammigen Boden lagen.
„Der Loa dem ich diene, hat mich vor die Wahl gestellt, weil ich nachlässig war. Ich habe ihm nicht genug Seelen gebracht.“
Schluchzte der Mann und Charlie merkte wie dieser Anblick ihr das Herz zerriss.
„Marinette, wie der Loa heißt, hat mich vor die Wahl gestellt. Entweder ich besorge ihr zehn Seelen, kann dann mit dir zusammen sein, oder ich verlasse dich.“
Sachte lehnte die Blonde ihre Stirn an ihre.
„Was wäre passiert wenn wir trotzdem zusammen geblieben wären. Auch wenn du die Seelen nicht geholt hättest?“
„Sie hätte mich dazu gebracht dich um zu bringen. Charlie, dieser Loa ist der gefährlichste von allen. Sie hätte einfach von mir Besitz ergriffen und ich hätte dich getötet.“
Weiter strich sie ihm über die Wangen. Das war also der Grund warum er sie einfach verlassen hatte. Er hatte sie beschützen wollen.
„Al... wir können das zusammen durchstehen, stoß mich nicht weg. Vielleicht... kann ich ja mit dieser..Marinette? Reden?“
„Bist du des Wahnsinns? Sie wird dich nicht anhören und dich sofort mit sich ziehen!“
„Du passt doch dabei sicher auf mich auf. Vielleicht bringt es ja etwas wenn man von Frau zur Frau redet, dass...“
„Charlie! Nein. Mit Marinette kannst du nicht verhandeln.
Sie seufzte.
„Schau mir in die Augen, Alastor.“
Er tat was sie sagte, merkte wie ihm warm wurde, während ihr Blick so aufbauend war.
„Lass es mich versuchen. Und wenn es nicht klappt, gehen wir gemeinsam zu Grunde. Ich kann nicht ohne dich.“
Eine weile war er sprachlos doch ihre Worte zauberten ihm doch ein Lächeln auf die Lippen.
„Du bist wahnsinnig, Weib.“
„Dann sind wir schon zu zweit.“
Sagte sie sanft. Charlie nahm das Lederband von ihrem Hals, welches unter ihrer Kleidung versteckt war und an dem sein Verlobungsring hin. Sie hielt ihm dieses hin. Nun musste er sich entscheiden.
„Alastor. Ich werde auf ewig dir gehören nur... gehörst du mir genau so?“
Der Braunhaarige sah auf dem Ring. Diese Frage hatte sie ihn bereits schon einmal gestellt und in seinem Kopf spukte die selbe Antwort wie damals. So nahm er den Ring aus ihrer Hand, befreite ihn von dem band und  steckte ihn an seinen Finger zurück, da wo er auch hin gehörte.
„ja. Ich gehöre dir, Charlie.“


>>>>>>>>>>>>>>Sexueller Inhalt<<<<<<<<<<<<<

Fast gänzlich war das eben grade passierte vergessen als die Tür des kleinen Hauses aufsprang, Charlie Alastor gierig küsste und  ihm seine feste aufknöpfte, während er mit geschlossenen Augen sich von diesem herrlichen Gefühl trieben lies. Das Gefühl sie wieder bei sich zu haben und wie die Welt für einen Moment lang einfach anhielt.
Sachte dränge Charlie Alastor zu dem kleinen Küchentisch, zwang ihn sich auf den Stuhl zu setzten ohne dabei den Kuss zu lösen. Alastor lies dies Alles geschehen, spürte wie ihre Finger sein Hemd aufknöpften und sie sich langsam vor ihn kniete. Atemlos trennten sich ihre Lippen. Charlie öffnete den Reißverschluss seiner Hose, zog seine Shorts etwas herunter und friemelte sein Glied aus diesen Bereich. Alastor keuchte auf, als ihre geschickten Finger ihn dort berührten, sachte über seinen erhärtenden Schaft strichen.
„Wir haben ein bisschen was nach zu holen, Al.“
Hauchte sie ihm zu und ehe er Antworten konnte, lachte sie über die Spitze seines Penis. Der Braunhaarige warf den Kopf in den Nacken, krallte sich in das Holz des Tisches, der neben ihm stand, während seine Liebste sein Glied pumpte, ihre geschickte Zunge entlang des Schaftes strich und seine Eichel immer wieder mit neckischer Spitze ihres Muskelorgans reizte.
Er brachte ein tiefes Stöhnen von sich und Charlie kicherte.
„Du warst schon immer dort empfindlicher als andere.“
Er wollte etwas auf ihren Spott erwidern, doch kam er nicht dazu, da Charlie seine Männlichkeit vollständig in den Mund nahm, er spürte wie diese ein Stück ihre Kehle herunter glitt und ihm zum lauten aufstöhnen brachte.
„bei...allen...“
Jammerte er schon fast, krallte sich weiter in das Holz.
Die junge Frau wiederholte dies, knetet dabei sachte seine Hoden und spürte wie Alastor langsam seinen Verstand verlor, immer näher an sein hoch kam.
„Ch-ChArLie...st-stOPp! I-iCH...“
Sie ignorierte sein flehen, spürte wie sein Glied anfing zu pulsieren. Ein letztes lautes Stöhnen seitens Alastor und die junge Frau schluckte hastig seinen Samen, welcher in ihren Mund lief.
Keuchend beobachtete der Braunhaarige sie dabei, sah wie sie sich ein paar Tropfen von ihrem Mundwinkel wischte.
Doch als sie sich auf richtete und ihn küssen wollte, legte er ihr die Hand auf dem Mund.
„N-Nein! Erst... erst wäschst du dir den Mund aus.“
Überrascht sah sie ihn an, musste aber dann lachen.
„Wie du möchtest, zieh dich schon einmal aus.“
Kam es von ihr und so löste sie sich von dem Mann, lies ihn erst einmal wieder zu Kräften kommen und ging ins Bad. Sie öffnete den Spiegelschrank und fand such gleich ihre Zahnbürste und andere Dinge die sie hier behalten hatte. Nichts wurde weg geworfen. Sie lächelte und spülte sich erst den Mund aus, ehe sie die Zähne putzte.
Ihre Zahnsachen wieder weg geräumt entledigte sie sich gleich ihrer Kleidung und kam nackt in den Wohn- und Küchenbereich zurück. Lächelnd betrachtete sie Alastor, welcher mit dem Rücken zu ihr, ebenso unbekleidet in der Küche stand und ein Glas Wasser trank.
„Hey, Hübscher.“
Kam es kichernd von ihr und so drehte sich der Mann zu ihr um., während sie zu ihm lief. Sachte legte sie ihre Hände auf seine Wange und zog sein Gesicht zu dem ihren.
Alastor küsste sie leidenschaftlich und schlang seine Arme um ihren zierlichen Körper. Sie war alles für ihn und am Ende, passten sie besser zusammen als er je gedacht hatte.
Er war die Dunkelheit, sie das Licht, doch zusammen lebten sie in einem Spiel aus beiden und harmonierten zusammen.
Der Braunhaarige löste den Kuss, zog sie mit zum Sofa und bat sie darum sich zu setzten.
Charlie tat was er sagte, beobachtet wie nun er sich vor sie kniete und sachte ihren Fuß hob. Sie durchfuhr ein wohliger Schauer, während er eine Spur aus küssten ihren Fußrücken hoch, zum knie legte, dabei sachte ihre Wade massierte. Die junge Frau seufzte zufrieden, strich ihm sachte durch das dicke braune Haar. Doch sie hatte nicht vor ihm die Oberhand zu lassen, auch wenn sie grade seine Zärtlichkeiten genoss.
Ihre Finger krallten sich in seinen Schopf, zogen sein Gesicht hoch zu dem ihren. Sie gab ihm einen sachten Kuss, zwang ihn aber dann sich auf das Sofa zu legen. Alastor gehorchte, lies seinen Kopf auf dem Kissen der Armlehne ruhen, während Charlie auf ihn stieg. Sie beugte sich zu ihm vor, küsste seinen Hals gierig, hinunter zu seiner Brust. Er keuchte auf als sie im neckisch in die Brustwarze biss, die Andere mit neckischen Fingen reizte und bei jedem zucken seinerseits, verspielt gluckste.
Charlie rieb mit ihrer Weiblichkeit über sein Glied, belebte es durch diese Handlung wieder, lies ihn jedoch noch nicht in sich eindringen. Viel lieber wollte sie ihn noch ein wenig ärgern, es ausnutzen das er grade reumütig war. Sie hörte wie er scharf die Luft einzog, sich etwas in die Rückenlehme mit einer Hand krallte, während sich die Finger der Anderen in ihre weichen Oberschenkel bohrten.
„Sag es noch mal, Al.“
Flüsterte sie gegen seine haut, hinterließ mit dem Lippen Flecken auf seiner Brust.
Der Mann wimmerte leicht während er spürte wie Unterleib weiter über den seinen rieb.
„Wa...was soll..i-“
„Du weißt genau was ich meine.“
Knurrte sie ihm schon fast ins Ohr.
Sie biss ihn sachte in sein Ohrläppchen und schielte zu ihm, sah wie er versuchte zu überlegen und es ihm schwer viel bei dem was sie mit ihm tat.
„Ich...“
Er zog die Luft scharf ein als sie ihm sachte in den Hals biss, ihre Markierungen auf seiner gebräunten haut hinterließ.
„Ich gehöre dir. Nur ...nur dir, Charlie.“
Sie lächelte, bei dem was er sagte, hob ihren Kopf und gab ihm einen Kuss auf die Lippen.
„So ist es brav.“
Nun lies sie ihn in sich eindringen, keuchte begeistert auf. Oh wie sehr hatte sie dieses Gefühl vermisst.
„Al...mach...mach nie wieder so einen Blödsinn, verstanden?“
Charlie griff nach seinen Händen, nahm diese in seine während sie ihre Finger miteinander verwoben.
„Verstanden.“
flüsterte der Mann kleinlaut. Es war alles so richtig wie es falsch war, doch grade wollte er  nicht weiter über Marinette nach denken. Alles was er wollte war Charlie und genau so wollte sie ihn, auch wenn dies ihr gemeinsames Ende bedeutete.

>>>>>>>>>>>>>>Sexueller Inhalt Ende<<<<<<<<<<<<<


Charlie kicherte, während die ersten Sonnenstrahlen durch die leichten Seidengardinen drangen. Sie lag in den Kissen, ihren Oberkörper leicht erhoben und die Beine angewinkelt, während Alastors Kopf auf ihrem Bauch ruhte und er einen dieser furchtbaren Witze erzählte. Sachte strich sie ihm durch sein Haar. Ihre Knie waren noch immer butterweich, doch das Glück ihn wieder zu haben, ließen Schlafmangel oder schwindel keine Möglichkeit die Oberhand zu gewinnen.
Alastor hob seine Hand, legte diese auf ihre Wange und strich ihr zärtlich über ihre Haut.
„Darf ich dich etwas fragen, Liebes?“
Kam es von ihm während er ihr in die Augen sah.
„Natürlich, Al.“
„Wie kannst du mich noch lieben?“
Überrascht weiteten sich die Augen der jungen Frau.
„Inwiefern?“
„Ich bin kein guter Mensch, Charlie. Ich habe viele Menschen umgebracht, habe dich belogen, verletzt und... ich denke du hast die Zeitungen gelesen, was ich noch getan habe.“
Eine weile sah Charlie ihn einfach an, wusste nicht recht was sie antworten sollte.
„Ich glaube nicht dass du ein schlechter Mensch bist, Alastor.“
Sacht strich sie ihm über die Tasse.
„Du brauchst nur jemanden der dir halt gibt.“
Der braunhaarige versuchte ihren Gesichtsausdruck zu deuten. Er war sanft und doch schien seine frage sie etwas aus dem Konzept gebracht zu haben.
„Charlie, ich bin zu tief in den Schatten als dass ich dort je wieder hinaus kommen könnte.“
„Dann ist dem so, Alastor. Ich bin nicht die Heilige, die du in mir zu sehen scheinst. Du weiß ziemlich genau aus was für einer Familie ich komme und denk nicht ich wüsste nichts von den dingen die mein Vater tut. Ich bin nicht doof. Du bist der Mann für den ich mich entschieden habe, Al, mit alles was dazu gehört.“
sprach sie ehrlich zu ihm.
„Ich liebe dich und nichts und niemand wird da je etwas dran ändern. Spiele nur ab jetzt mit offenen Karten mit mir und lüge mich nicht mehr an oder verschweige etwas.“
Alastor hob seinen Kopf, beugte sich zu ihr und küsste sie sachte.
„Versprochen, meine Schöne.“
Flüsterte er. Er hatte weiterhin bedenken was Marinette anging. Mit ihr war nicht zu spaßen und Charlie wusste nicht worauf sie sich hier einließ, aber auf der anderen Seite wollte er nicht mehr ohne seine Liebste. Sie war alles für ihn.
„mh...was hältst du davon wenn ich uns etwas leckeres zum Frühstück machen?“
Fragte Alastor worauf Charlie breit lächelte.
„Das klinkt gut. Dann werde ich mich schnell einmal waschen gehen.“
Das paar küsste sich erneut. Charlie beobachtete Alastor wie er aufstand, sich seine Shorts und das Unterhemd anzog und die Tür öffnete. Sie selbst schnappte sich einfach sein Hemd. Doch als sie aufstand, merkte sie das ihr schwindelig wurde und ehe sie einen zweiten schritt tätigen konnte, wurde ihr schwarz vor Augen. Das letzte was sie mit bekam, ehe sie zu Boden ging war Alastor der erschrocken ihren Namen rief.



***
Endlich ist mein Komfort Paar zurück! Ihr hab sicher gemerkt dass mir die letzten beiden Kapitel nicht so gelungen sind und mir schwer vielen. Es war zum einen seltsam die Beiden nicht mehr als Paar zu schreiben, zum anderen fällt es mir schwer Frauen (In dem Falle Charlie) zu schreiben. Männer liegen mir einfach mehr, hehe!
Nun, lass ich diesen Cliffhanger mal auf euch wirken und wir sehen uns ins 20 wieder ^^
(Ich werde die Tage noch ein Kapitel Voice raus hauen, für diejenigen die diese Geschichte auch verfolgen^^)
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