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Behind a Smile

von TaniSuwa
Kurzbeschreibung
GeschichteHorror, Liebesgeschichte / P18 / Het
Alastor Charlie Magne
16.08.2020
16.08.2021
22
92.893
8
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04.06.2021 2.984
 
Alastor rieb sich angestrengt die Schläfe während sich die Frau ihm gegenüber ihre Sachen zurecht legte und dabei mit ihren dürren Fingern immer wieder nach ihrem Tee griff um an diesem zu nippen.
„So unentspannt, Mister Morgan?“
„Nein, nein, alles gut!“
Winkte er ab. Sein Blick schweifte durch das Café. Er sah eine Kellnerin, die ein älteres Ehepaar bediente und immer wieder lachte, einen Herren in seinem Alter mit Schnauzer, welcher eine Magazin las und seiner unmittelbaren nähe eine,sjchräk hinter ihm, eine junge Frau die vollständig hinter einer Zeitung verschwand und nicht zu erkennen war.
Killjoy räusperte sich um die Aufmerksamkeit des Mannes ihr gegenüber zu erhalten.
„So, wir können loslegen wenn auch Sie so weit sind,“
Alastor verdrehte innerlich die Augen. Er hatte wirklich keine Lust auf dieses Interview, doch immerhin war ihm Zeit gegeben worden sich genau zu überlegen was er dieser dummen Dora vor sich sagen wollte. Diese sah ihn erwartungsvoll an.
„Stellen Sie mir Ihre Fragen.“
Sofort umspielte die schmalen Lippen ein bösartiges Grinsen.
Sie würde versuchen ihn aus der Reserve zu locken und ihm die Worte im Mund zu verdrehen, daher musste er auf der Hut sein, denn von dieser Frau ging etwas gefährliches aus. Doch er war nicht Dumm etwas zumindest solche Dinge anging.
Jedoch merkte Alastor nicht, dass er beobachtet wurde und zwar genau von der jungen Frau, die sich hinter ihrer Zeitung versteckte. Normalerweise würde sein Schatten ihn alarmieren, doch hier gab es eine Ausnahme. Immerhin hatten sie eine Vereinbarung mit der dunklen Gestalt.
Die Blonde legte die Zeitung nieder, hatte direkten Blick auf die Frau, die bei IHREM Verlobten saß.
Alastor sah sie nur ein bisschen von der Seite. Wie sehr sie ihn doch vermisste. Seinen herrlichen Geruch, die angenehme Stimme, seine sanfte und liebevolle Art, die er ihr entgegen brachte und wie er sie wie das Wertvollste der Welt behandelte. Charlie schluckte als sie merkte wie sich Tränen in ihren Augen bilden wollten. Nein, grade war Weinen sehr unpraktisch.
Die Blonde hatte sich den Rat ihrer Mutter zu Herzen genommen und tat das Selbe wie Alastor einst. Sie beobachtete ihn heimlich. Husk hatte ihr das Arbeiten verboten, da sie wegen ihrer ständigen Übelkeit und Stimmungsschwankungen zum Arzt gehen sollte, also hatte sie sogar Zeit ihren Liebsten nach zu stellen.
Warum verstanden Husk und Anthony nicht dass sie zurzeit einfach gestresst war. Sobald sie Alastor wieder hatte, würde sich das alles schon noch legen und wenn er wieder ihres war, so wie er es immer versprochen hatte, würde sie ihn nie wieder gehen lassen! Sie würde ihn ganz schnell vor dem Altar zerren, schwanger werden und ihn damit an sich binden. Charlie hatte auch bereits heraus gefunden dass Alastor den Hochzeittermin nicht abgesagt hatte und sie würde einen Teufel tun dies selbst in die Hand zu nehmen.
Ihr Blick glitt über die Frau. Wenn dies da seine neue war, was fand er an ihr?
Gut..es gab parallelen zwischen ihr und Charlie. Aber sie war so... nicht schön? Die Frau wirkte unglaublich zickig und bösartig und so wie Alastor sich dauernd die Schläfe rieb, seine Brille ab nahm um seien Nasenwurzel zu massieren, stresste ihn ihre Anwesenheit. Die junge Frau kannte ihn zu gut. Sie sah wie sein Kopf arbeitete, er steif da saß und immer etwas zu antworten schien, wenn sie sprachen und zwischendurch schrieb sie Dinge auf. Vielleicht sollte Charlie auch anfangen diesem Rock zu folgen um mehr über sie heraus zu finden.
Ihre Gedanken wurden von Alastors Schatten unterbrochen, welcher auf den Sitzt neben ihr klebte und sie fragend an sah. Charlie lächelte ihn an.
„Kannst du mir sagen wer diese Frau ist, lieber Schatten?“
Der Schatten nickte und zeigte auf Charlies Zeitung. Diese war vom Louisiana Weekly.
„Ist sie von der Zeitung?“
Der Schatten nickte.
„Muss ich mir sorgen wegen Konkurrenzen machen?“
Nun schüttelte er den Kopf.
„Mh... sollte ich sie trotzdem im Auge behalten?“
Ein erneutes nicken.
Charlie seufzte und lehnte sich zurück.
„Gut zu wissen. Ich danke dir.“
Der Schatten verschwand wieder und Charlie nippte an ihrem Kaffee. Drei Zucker, ein großer Schuss Milch, genau so wie sie ihn mochte. Sie erinnerte sich an Tage, wo sie wegen der Arbeit länger schlief und Alastor frei hatte. Er hatte ihr oft Frühstück ans Bett gebracht und ihren Kaffee nach ihrem Geschmack zubereitet. Frisch geschnittenes Obst, Brote oder Brötchen, liebevoll belegt mit Eiern, Wurst, Käse oder Marmeladen. Wie er sie langsam wach küsste und ihr süße Nichtigkeiten ins Ohr flüsterte. Nein, sie glaubte ihm nicht, dass Beziehungen nichts sein Ding waren. Er liebte sie weiter und sie würde heraus finden, warum er sie verlassen hatte, komme was wolle! Seinen Schatten hatte sie immerhin schon zur Unterstützung.
Doch während sie überlegte, wie sie Alastor zurück gewinnen konnte, stand die andere Frau wütend auf. Sie warf dem Braunhaarigen noch eine rassistische Beleidigung an den Kopf und ging. Da Alastor ihr nicht nach sah, ergriff Charlie die Chance und folgte ihr hinaus.



Anthony nahm einen letzten Zug von seiner Zigarette. Sein Blick schweifte über den Barbereich des Bordells, beobachtete Freier, die mit dem Arbeitern flirteten, Mädchen und junge Männer, die in aufreizender Kleidung auf Chaiselonguen saßen und immer wieder kicherten, während sie aus Teetassen Schwarzgebrannten tranken und sich für mögliche Kunden provokant rekelten. Prostitution war schnell verdientes Geld. Wenn man gut war, konnte man gutes Grün daran verdienen, auch wenn viele Menschen dies als „schmutzigen und widerlichen“ Beruf ansahen, so machte Angel sein Job Spaß. Hier konnte er das gesellschaftliche verpönte ausleben, welches seine Sexualität dar stellte, lernte viele verschiedene Menschen kennen, bekam Geschenke von Verehrern. Ja, der Blonde liebte seinen Job. Dennoch musste man vorsichtig sein, denn es gab nicht immer Zuhälter die ihre „Ware“ gut behandelten. Dies war etwas was auch er schmerzlich feststellen musste, nachdem er aus Italien geflohen war und nach New York kam um ein neues Leben an zu fangen. Seine Gedanken schweiften zu dieser Zeit. Er war so jung und naiv gewesen, hatte sich in einen Mann verliebt der ihn ausnutzte und ihm die Luft zum atmen raubte. Von einer gewalttätigen Familie zu einem gewalttätigen Liebsten, der ihn  auf den Strich brachte, ihn anlog dass Anthony es ja für sie gemeinsam tat und ihn im selben Atemzug schlug, brachte man nicht genug Geld nach Hause. Wäre er nicht eines Tages auf den jungen Kreolen mit der schwarzen Magie getroffen, hätte mit ihm keinen Deal gemacht und mit ihm und diesen grummeligen Mann mit nach New Orleans gekommen, wäre er sicher schon Jahre tot. Eine namenlose Leiche, John Doe, unter vielen und ein Mord der niemanden interessierte denn man war ja nur „ein bedeutungsloser Stricher“.
Alastor hatte ihm die Arbeit bei Mimzi beschert, welche ihn sofort angenommen hatte, hatte ihm das Leben gerettet und als Gegenleistung nach seinem Tod seine Seele verlangt und in darum gebeten ihm gelegentlich ein paar gefallen zu tun.
Alastor hatte ihn von den Drogen befreit, mit dem ihm sein Rex gefügig gemacht hatte. Ihm die Freiheit geschenkte, auch wenn er dies nur aus eigenem Vorteil tat, war Angel ihm dankbar.
Der Blonde drückte seinen Dincher aus, verabschiedete sich in den Feierabend und ging hinaus. Er
streckte sich draußen noch einmal ausgiebig, bis er jemanden reden hörte. Neben den Gebäude befand sich ein öffentliches Telefon und es viel der Name Tom Tranch, welcher einer seiner Stammkunden war. Somit hatte er doch sicher das Recht auch mal zu lauschen, nicht wahr?
Anthony schielte etwas um die Ecke und sah eine blonde, drahtige große Frau die hämisch lachte.
„Haha. Tom, du dummer, dummer Mann. Es ist unsere heilige Pflicht als Reporter dafür zu sorgen dass unsere Leser alles über „die Stimme von New Orleans“ erfahren. Jedes kleinste Schmutzige Detail. Selbst wenn er nicht so kooperativ ist wie ich es mit wünschen würde, aber was soll man von einen dummen Mischling schon erwarten,“
Sie blickte kurz in Angels Richtung, welcher sich aber schnell genug verstecken konnte. Die Frau redete doch von Alastor!
„Ich sage dir eins, ich werde alles über ihn heraus finden, werde dafür sorgen dass dieses arrogante Stück Scheiße alles verliert und er zurück zu den Arbeiten seiner Vorfahren muss. Auf die beschissenen Plantagen um dort so hart zu arbeiten bis er zusammen klappt! Es bedarf nur einen Artikel auf der ersten Seite und ein bisschen eigen Recherche in seiner Vergangenheit.“
Angels Augen weiteten sich. Schnell schlich er davon, war wieder vor dem Eingang, sah jedoch zurück und krachte beim gehen in jemanden, worauf er und die Person zu Boden gingen.
Der Blonde schüttelte seinen Kopf und wollte grade los meckern, da bemerkte er noch, dass es Charlie war.
Verwirrt stand er auf und half der jungen Frau auf, welche sich schmerzhaft den Hinter rieb.
„Was machst du denn hier, Püppchen?“
„Ich folge jemanden...“
Die junge Frau richtete ihren Hut.
„Jemanden mit dem Alastor grade ein bisschen was zu tun hat.“
„Das ist nicht zufällig so 'ne hässliche, blonde Alte?“
Fragend sahen die großen Obsidianaugen ihn an.
„Doch.“
Er nahm sie am Arm und zog sie in das Bordell hinein in eine Ecke, damit sie reden konnten.
„Ich hab grade ein Telefonat von ihr mit bekommen. Sie will Alastor schaden und gräbt wohl auch sehr in seiner Vergangenheit herum.“
Charlie erschrak.
„Das müssen wir verhindern! Wenn sie heraus findet wofür er alles verantwortlich ist kann ihm das zum Verhängnis werden, Angel!“
„Ich weiß.“
Die junge Frau lief ein wenig auf und ab, überlegte die nächsten Schritte.
„Ich muss herausfinden wo sie wohnt...und ich werde sie im Auge behalten.“
Kam es entschlossen von ihr und Anthony hob eine Augenbraue.
„Und dann? Willst du sie kalt machen, oder was?“
„Nein... ich muss sie einfach nur davon abhalten weiter zu recherchieren und wenn ich dafür in ihre Wohnung einbrechen muss...“
„Uh, du böses Mädchen! Nun, wenn ich helfen kann sag be...“
Weiter kam er nicht denn dann unterbach ihn Mimzi.
„Angel! Was zur Hölle macht DIE hier?!“
Rief die mollige Frau und stemmte die Hände in die Hüften, dabei sah sie Charlie abfällig an, welche die Augen verdrehte.
„Ich rede nur kurz mit Angel über wichtige Dinge.“
„Und? Könnt ihr das nicht wo anders tun? Du vergraulst noch meine ganzen Kunden.“
Charlie biss sich auf die Unterlippe während Mimzi böswillig grinste.
„Wie fühlt es sich denn an, wenn man plötzlich verlassen wird, Kleine? War so ein dürres Ding wohl doch nichts für meinen Lieben Al-Schatz.“
„So eine aufgeschwemmte Qualle anschneiden aber noch weniger.“
Konterte die junge Frau, worauf die Andere sie wütend an funkte.
„Was erlaubst du kleines Miststück dir?“
„Nichts. Aber meinen Antrag hat er sofort angenommen, obwohl wir uns erst ein halbes Jahr kannten und deinen? Ihr kennt euch schon jahrelang und er weißt jeden deiner Anträge immer und immer wieder ab. Nur mal so als Denkanstoß.“
Ohne weiter auf das Gewetter und Gefluche von Mimzi zu achten, ging Charlie hinaus, worauf auch Anthony ihr folgte.
Der Blonde grinste schelmisch.
„Mensch, Püppchen! Da hast du's ihr aber gegeben. Donnerlittchen!“
„Sie soll sich nicht so aufspielen. Dafür hab ich grade keine Zeit.“
Nein, Mimzi hatte dazu kein recht Alastor für sich zu beanspruchen. Charlie gehörte sein erstes Mal, er hatte ihren Antrag angenommen und sich mit ihr eine Zukunft ausgemalt, all dies gehörte ihr und nicht Mimzi und sie würde sich dies alles nicht nehmen lassen.



Den Fedora weiter ins Gesicht gezogen, schnippte Alastor seine Zigarette beiseite, während die kühle Frühlingsluft der Nacht über seine Wangen strich.
Er zog den Krangen seines Mantels ein Stück höher, blickte die Straße entlang, dicht gefolgt von seinem Schatten, welcher darauf acht gab, dass niemand ihnen folgte, vor allem keine Miss Killjoy. Das tat diese gerne mal und glaubte er würde es nicht bemerken. Diese dumme Dora. Doch war sie die Einzige? Manchmal hatte er das Gefühl dass ihn noch wer hinterher lief, doch schlug sein Schatten keinen Alarm. Wurde er doch nach Paranoid? War es das was aus ihm wurde, weil Charlie nicht bei ihm war? Wie sehr er sie doch vermisste, ihr bezauberndes Lächeln, die Art und Weise wie sie seinen Namen aussprach, ihn berührte, was sie Beide taten in den sicheren vier Wänden ihres...nein, seines Hauses.
Aber sie verblüffte ihn weiterhin. Er hatte erwartet dass sie zur Polizei gehen würde, hatte sein Schicksal in ihre Hände gegeben, mit seinem Geständnis, aber dies war nicht geschehen. Die gesamten drei Wochen hatte er auf einen Zugriff der Polizei gewartet, aber nichts passierte.
Seine Gedanken schweiften zu dem Morgen an dem er die Frau die er über alles liebte verlassen hatte. Wieso reagierte sie weit aus weniger schockiert über seinen Schatten oder die Morde, als er es sich ausgemalt hatte? Sie hatte sich sorgen um ihre Beziehung gemacht, nicht um anderen Menschen wie es normalerweise bei ihr der Fall war.
Charlie war... so viel mehr als man auf dem ersten Blick erahnen konnte. Sie waren über ein Jahr ein Paar gewesen und noch immer kannte er nicht alle Seiten von ihr. Vielleicht waren sie sich in dieser Hinsicht gar nicht so unähnlich?
Doch nun hatte er sie ziehen lassen und in seinen Augen gab es kein Weg zurück mehr. So war es gut und sie in Sicherheit, auch wenn er daran zugrunde gehen würde.
Eines gab es aber noch. Ein letztes einmischen in Charlies Leben, da es eine Person gab, von der er sie weiterhin fern halten wollte. Eine Person die ihr nicht gut tat und immer versucht hatte einen Keile zwischen ihnen zu ziehen. Auch wenn er nun wieder seinen Modus Operandi verwenden konnte, wollte er hier eine Ausnahme machen, denn Besagte würde nie freiwillig in sein Haus kommen. Alles was er brauchte hatte er dabei, Kreide, Handschuhe, Messer und spezielles Pulver. Gut versteckt unter seinem Mantel.
Die dunklen Straßen waren Menschenleer, in den Häusern die meisten Fenster schwarz als er die Maple Street erreichte und auf ein gewisses kleines Mehrfamilienhaus zusteuerte. Sein Schatten glitt in das Türschloss des Flures, schloss dieses auf und gab seinen Herren freien Weg. Dieser stieg die Treppe empor, erreichte bald gewünschtes Ziel und erneut öffnete sein Schatten ihm die Tür. Leise trat Alastor in die Wohnung hinein. Nichts erinnerte mehr daran dass einst Charlie hier gelebt hatte, ihr Parfüm lag nicht mehr in der Luft, alles was sie einst hier dekoriert hatte, war verschwunden und sammelten sich in seinem Haus.
Der Mann nahm seinen Hut ab. Stich sich diese widerspenstige Strähne nach hinten, die wie immer nicht einmal die beste Pomade zurück halten konnte und legte seinen Mantel ab.
Kurz lies er seine Schultern kreisen, seine Halswirbel knacken und durchsuchte die Wohnung, bis er ein Geräusch aus dem Bad hörte. Der Braunhaarige versteckte sich in einer Ecke, welche nicht von dem Lichte der sich öffnenden Tür getroffen wurde und wartete auf sein Opfer.
Dieses Trat aus dem Raum, gähnte laut und wolle grade in Richtung ihres Schlafzimmer gehen, da packte Alastor die junge Frau, welche aufschreien wollte, doch hielt der Mann ihr die Hand vor dem Mund, so dass dieser erstickte.
„Einen wunderschönen guten Abend, liebe Vagatha.“
Flüsterte er ihr zu, während sich die Schwarzhaarige versuchte zu befreien, panisch um sich schlug.
„Nicht so stürmisch, Liebes!“
Sein Schatten wickelte sich um ihren Körper, brachte ihre Arme dazu sich an ihren Leib zu pressen und ließ ihr keine Möglichkeit sich zu befreien, die schwarze Gestalt zwang Vaggie dazu sich zu Alastors zu drehen.
„Lang ist es her, nicht wahr?“
Fragte er während er langsam seine Hand von ihrem Mund nahm.
„Was zur Hölle wollen sie ihr!“
Rief sie, doch Alastor nahm das Pulver aus seiner Tasche und pustete ihr dieses ins Gesicht.
„Was zur Hölle...“
Sie wollte um Hilfe schreien, kam aber nicht mit der Stimme lauter.
„Eine kleine Vorsichtsmaßnahme. Leider notwendig bei einer solch ungestümen Dame wie Sie es sind.“
„Was wollen Sie von mir, Morgan!?“
Sein übliches Lächelnd wurde zu einem finsteren grinsen.
„Wir haben noch eine kleine Rechnung offen, Miss Hernandez. Sie haben sich etwas zu oft für meinen Geschmack in Charlie und mein Leben eingemischt.“
„Verdammt noch mal, Sie haben doch gewonnen! Sie haben Charlie und die Polizei glaubt mir auch nicht. Sie haben mich sogar ausgelacht als ich davon erzählte. Was wollen Sie noch!?“
versuchte sie zu rufen.
Angst hatte sich in ihr breit gemacht, stiegen ihr vom Scheitel in den Zeh, während sie weiter versuchte sich zu befreien.
„Was ich will?“
Alastors Augen Funkelten im seichten Licht, welches noch vom Bad aus in seine Richtung strahlte, seine Umrisse preis gab.Sie wusste also nicht von der Trennung.
Charlie war lange sein Ventil gewesen, etwas was ihn davon ab hielt zu Morden, sein inneres in Glückseligkeit stürzte und dieses feuer in ihm kontrollierte, so dass es ihn nicht mehr verzerren konnte. Dies war nun vorbei. Es war als wenn sich ein dunkler Mantel um ihn legte, während Marinette ihm ins Ohr hauchte, dass sie mehr Seelen brauchte. Er spürte wie seine Narben anfingen zu ziehen, das kribbeln in seinen fingern.
„Ich will nur das erledigen, was ich schon lange hätte tun sollen!“
Der Mann nahm das Messer, welches an seinem Gürtel hing, aus dessen Tasche. Ein sehr hochwertiges Jagdmesser, mit Verzierungen auf der klinge und mit Leder beschlagenem Griff. Der Braunhaarige ging auf sie zu, doch alles Geschreie nützte der jungen Frau nichts, denn niemand würde sie hören.


***


Entschuldigt das erneute lange warten auf ein neues Kapitel. War doch etwas stressig in letzter Zeit und mein Kopf war leer. Doch nun habe ich zwei Wochen Urlaub und sehe optimistisch drein mindestens ein weiteres Kapitel in dieser Zeit zu schreib. Wir nähren uns schließlich dem Ende!
Nach Behind a Smile wartet auf euch The Voice of New Orleans, welche Alastors Vergangeheit dar stellt, so wie ich sie mir vorstelle mit den informationen die wir bereits über den guten haben. Eventuell wird es auch mit eine weiteren Person zusammen einen Charleston FF geben, aber der wird dauern da wir beide wenig zeit haben.
Seif Weiter gespannt. Was wohl die Liebe Charlie nun vor hat?
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