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Behind a Smile

von TaniSuwa
Kurzbeschreibung
GeschichteHorror, Liebesgeschichte / P18 / Het
Alastor Charlie Magne
16.08.2020
16.08.2021
22
92.893
8
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10.05.2021 2.809
 
In letzter Sekunde auf Toilette geschafft, übergab sich die junge Frau auch gleich.
Das in den letzten Tagen passierte nagte an ihr und leider reagierte ihr Körper sehr heftig auf diese Stress.
Er hatte ihr wieder nicht alles erzählt...und konnte ihr nicht sagen dass er sie nicht mehr liebte.
Charlie erhob sich erschöpft.
Es war alles wie ein schlechter Traum und in mitten in dessen Sturms standen Alastor und sie.
Das alles geschah nicht einfach von heute auf morgen. Wenn Charlie alles Revue passieren lies, hatte es im Januar angefangen und je mehr sie über die letzten Monate nach dachte um so mehr wurde ihr bewusst, dass etwas passiert sein musste, warum Alastor sich von ihr getrennt hatte und dies nicht passiert war, weil er es wollte sondern musste.
Doch was war mit ihr? Sie liebte einen Mörder, einen Menschen der anderen Leid zu fügte, jemand der Familien zerstörte und der schwarze Magie praktizierte.
Es störte sie weniger als es sollte, denn sie wollte ihn nach wie vor zurück. Verlor sie sich selbst in dem ganzen Spiel? Irgendwo zwischen diesem wundervollem Leben mit Alastor und seinen Lügen hatte sie sich verloren und ihre Prinzipen über Bord geworfen ohne es selbst zu merken. Machte sie dies nicht zum Mittäter?
Die Blond ging zum Waschbecken und putzte sich die Zähne um den ekelhaften Geschmack des erbrochenen los zu werden. Tränen liefen ihr die Wangen herunter während sie ihr Spiegelbild betrachtete und sie fuhr sich durch das Haar, krallte sich darin fest.
Wie sehr sie Alastor doch vermisste. Sie liebte ihn nach wie vor. Er war alles für sie und doch stand sie ihr nun alleine, seinen Verlobungsring mit einem Lederband um ihren Hals hängend.
Doch ein Klopfen an der Badezimmertür holte sie wieder in die Realität zurück und die junge Frau schreckte hoch.
„Alles gut, Püppchen?“
Rief Anthony von der anderen Seite aus.
„J-ja!“
Schnell wusch sich Charlie das Gesicht und kam aus dem Badezimmer heraus.
Besorgt legte der Mann seine Hand auf ihre Schulter.
„Hast du schon wieder gekotzt?“
„Ja.“
Du solltest damit langsam wirklich zum Arzt.“
„Alles gut, Angel. Das ist nur der Stress.“
„Bushwa und das weiß du. Schon bevor Grinsebacke dich hat sitzen lassen ging es dir morgens nicht gut.“
Charlie seufzte und Anthony verdrehte die Augen.
„Das du auch nicht hören kannst... nun ja... ich muss zur Arbeit. Du weißt ja wo alles steht.“
Kam es doch etwas genervt von ihm, sich daran störend dass sie nicht hörte, und er verließ das Haus.
Die junge Frau setzte sich auf das Sofa. Sie war für eine weile bei Anthony unter gekommen, denn bei Rosie bleiben, in diesem Zimmer wo sie so viele Nächte mit Alastor verbracht hatte, wollte sie nicht. Zu viele Erinnerung.
Charlie war an einem Punkt angekommen, an dem sie nicht weiter wusste. Zwischen dem verlangen Alastor für sich wieder zu gewinnen und den Zwiespalt über die Toleranz seiner Taten war es als wenn sie sich in der Dunkelheit bewegte, in der kein Licht schien und sie verzweifelt einen Ausweg suchte. Ein wahres Kopflabyrinth.
Vielleicht war es schlau sich einen Rat einzuholen von jemanden der mehr Lebenserfahrung hatte als sie und immer souverän und ruhig wirkte, egal wie aussichtslos die Situation war.
Sie stand sie auf ging zu dem Telefon, welches auf der Kommode im Wohnbereich stand.
Nach kurzen zögern nahm Charlie den Hörer. Nach einem kurzen Gespräch mit einer Telefonistin, wurde sie zum Haus ihrer Eltern verbunden und Charlie setzte sich auf dem Ohrensessel der neben den Telefon stand. Eine Bedienstete ging ran, doch diese leitete die junge Frau gleich zur hauseigenen Bibliothek weiter, wo ihre Mutter grade auf einer Chaiselongue lag und las.
Charlie atmete erleichtert aus als sie das „Hallo“ ihrer Mutter hörte.
„Hallo, Mama.“
„Äpfelchen! Schön dich zu hören.“
Kam es gut gelaunt von Lilith und sie richtete sich etwas auf um zu sitzen.
„Wie geht es euch Beiden denn?“
„Ich... ich weiß nicht.“
Wieder spürte Charlie wie sie mit den Tränen kämpfen musste.
„Mama... Alastor hat mich verlassen und... und ich weiß einfach nicht was ich tun soll.“
„Er hat was?!“
Rief Lilith empört, so das Charlie kurzzeitig den Hörer von sich fern hielt, ihn aber dann wieder an ihr Ohr brachte.
„Er hat mich verlassen, Mama.... aber... es ist alles so seltsam. Er hat mir nur so Halbwahrheiten erzählt, als wenn er sich eigentlich gar nicht von mir lösen möchte und ich will ihn auch unbedingt wieder zurück, trotz der Dinge die er mir gesagt hatte.“
Sie seufzte schwer und wische sich die Tränen aus dem Gesicht.
„Ich...ich hab das Gefühl mich selbst zu verlieren, Mama.“
„In wie fern?“
„Es ist... weißt du, ich hab schon lange gewusst dass Alastor mir etwas verheimlicht und nicht immer ganz die Wahrheit sagte.. er...“
Kurz schloss sie die Augen.
„Er hat mir gestanden dass er für einige Vermisstenfälle verantwortlich ist, die in New Orleans passiert sind...“
„Die Vermisstenfälle sind Mordfälle, richtig?“
Unterbrach Lilith Charlie, welche verwirrt drein sah.
„J-Ja, Er sagte dass er mit Blutmagie zu tun hat und auch für Seviathans verschwinden zu tun hat und...“
„Das dachte ich mir schon.“
Perplex sah Charlie drein.
„Wieso?“
„Deine Freundin, die uns angerufen hat, meinte etwas von Voodoo und als dein Vater und ich das erste Mal auf dich und Alastor in New Orleans trafen, wurde sein Lächeln breiter als Seviathans verschwinden angesprochen würde.“
Charlie war dies nie aufgefallen, daher schwieg sie eine weile, verwundert darüber dass ihre Mutter dies alles so entspannt nahm.
„Ich... Mama...sollte ich nicht eigentlich schockiert darüber sein, was er mir sagte? Zur Polizei gehen und den Abstand begrüßen den er zu mir nimmt? Aber das Gegenteil ist der Fall. Ich will ihn zurück, will wieder in seiner nähe sein und vermisse ihn. Das ist doch nicht normal, oder?“
Sie hörte wie ihre Mutter ein amüsiertes glucksen von sich gab.
„Charlotte, mein liebes Äpfelchen, für andere Frauen ist dies sicher nicht normal, aber du, du bist meine Tochter. Für uns Beide sind andere Dinge ausschlaggebend um jemanden so sehr zu Lieben, Dinge die uns dazu verleiten über Mord und irgendwelche seltsamen Rituale hinweg zu sehen. Wir brauchen Freiheit und die Sicherheit diese auch jeder Zeit zu haben. Wir sind auf unabhängige Weise abhängig von Männern die unsere Selbständigkeit verstehen und sie unterstützen. Denn alleine, lässt sich dieser Kampf nicht bewältigen.“
„Worauf willst du hinaus, Mama?“
„Freiheit hat ihren Preis, Äpfelchen. Wir Beide stehen stellvertretend für eine neue Generation von Frauen, welche genau wissen was sie wollen. Die nicht devot zuhause sitzen, essen auf den Tisch bringen, Kinder hüten und darauf warten dass ihr Mann von seiner Affäre zurück kommt. Alastor hat dir Freiheit gegeben, richtig? Dich sehr unterstützt und war immer für dich da, hab ich recht?“
„J-ja. Er hat mir auch immer gut zugesprochen bei vielen Dingen die ich mich nicht traute.“
„Siehst du. Genau dies ist der Grund warum du ihn wieder haben willst und nicht zur Polizei gehst. In deinem Inneren weißt du dass er der Mann fürs Leben ist und ich denke schon dass er dich sehr Liebt. Es hat also sicher einen Grund warum er sich so Entschieden hat und du musst ihm zeigen, dass er sich irrte und wie unersetzbar und wichtig du für ihn bist.“
Charlie heilt sich den Kopf.
„Meinst du ich bekomme das hin?“
„Natürlich! Männer sind dumme Wesen und jeder dumme Mann braucht eine intelligente Frau, die ihm den Rücken stärkt und die nebenbei bemerkt seine Schritte durchaus lenken kann. Siehe deinen Vater und mich. Er ist nicht die hellste Kerze auf der Torte, aber er würde alles für mich tun und so tue ich alles für ihn. Auch er hat mich einmal verlassen kurz vor unserer Verlobung. Er wollte mir nicht von seinen Leichen in seinem Keller erzählen, dachte ich würde mich von ihm distanzieren wenn ich davon erfahren würde, doch ich habe nicht locker gelassen uns siehe uns nun an. Wir sind glücklich verheiratet und haben eine wundervolle Tochter.“
Die junge Frau hörte ihrer Mutter zu. Davon hatte sie nie etwas gewusst aber es machte ihr Mut.
„Was muss ich tun?“
„Schlage ihn mit seinen eigenen Waffen. Er wird keine Möglichkeiten haben dich zu vergessen.“
„mh....“
Sie dachte über all dies nach. Es war zumindest einen versuch wert.
„Ich werde mein bestes geben. Danke, Mama.“



Alastor nahm seine Brille ab und fuhr sich angestrengt über das Gesicht, wobei sein Daumen und Zeigefinger gegen seine Nasenwurzel drückten. Sein Lächeln war lediglich noch eine angespannte  Fratze und sein Schlaf genau so schlecht wie vor der Zeit mit Charlie. Er vermisste sie. Sehr sogar.
Nie hätte er gedacht jemanden so sehr lieben zu können und ohne seinen schönen Engel fühlte er sich so unglaublich leer. Doch am Ende war es die richtige Entscheidung. Marinette hatte klar zu verstehen gegeben, dass er alleine bleiben sollte. Alastor schob sein Mikrofon beiseite und setzte seine Brille wieder auf. Diese unglaubliche Leere in ihm... Er hätte sich niemals auf dieses dumme Gefühl namens Liebe einlassen dürfen.
„Morgan! Antanzen!“
Riss ihn sein Chef aus seinen Gedanken und fragend sah er zu diesem.
„Ich bin auf Sendung.“
„Egal, Arsch hoch, mit kommen.“
Der Braunhaarige verdrehte die Augen, tat aber was man ihm Auftrug und folgte seinem Chef. Was hatte er nun schon wieder angestellt?
Im Büro seines Chefs saß bereist eine blonde Frau mit strengen Gesicht, blonden Haaren die zu einer kurzen fächerartigen Frisur gestylt wurden. Sie war groß und sehr dürr, hatte aber trotzdem einiges an Oberweite und Hüften. Ihr Gesicht wirkte schon wie das einer Zickigen Frau und die schmalen Lippen, die rot bemalten waren, unterstrichen dies nur. Sie erinnerte ihn ein wenig an eine Gottesanbeterin.
„Miss Killjoy? Dies hier ist Mister Morgan.“
Die Frau hob eine Augenbraue, kaum erkennbar unter ihrem seitlichen Pony.
„Ein Farbiger ist die Stimme von New Orleans?“
„Freut mich auch sehr Sie kennen zu lernen, Miss Killjoy.“
Meinte Alastor darauf, innerlich die Augen verdrehend. Rassisten starben wohl nie aus.
Sein Chef zuckte mit dem Schultern.
„Mir doch egal was für eine Hautfarbe er hat. Solange er seinen Job vernünftig macht und mir Geld einbringt...“
Meinte er und blickte zu Alastor.
„Und dieser Bengel bring eine menge Grün.“
„Wie dem auch sei... Mister Morgan? Ich komme von Louisiana Weekly und soll mit Ihnen ein Interview führen, da Ihre Zuhörer sicher mehr über Sie erfahren wollen. Über den berühmten Alastor Morgan, die Stimme von New Orleans, welche in ganz Louisiana zu hören ist, bla bla bla.“
„Ich war erst vor kurzem in der Zeitung und habe kein Interesse erneut dort auf zu tauchen.“
Meinte Alastor. Er wollte nicht über sein Leben reden und vor allem würde es sicher auch fragen zu Charlie geben die er nicht beantworten wollte.
Die Frau schlug die Beine übereinander.
„Ich erinnere mich. Das war doch in der Times-Pecayune, nicht wahr?“
Er nickte zustimmend.
„Kann ich nun wieder weiter arbeiten?“
„Natürlich.“
Kam es von seinen Chef.
„Aber melden sie sich bei Miss Killjoy noch mal für das Interview.“
Alastor schwieg einen Moment, doch dann verabschiedete er sich von den beiden Anwesenden und ging wieder in seine Kabine. Warum konnte er nicht einfach ein bisschen Ruhe haben? Derzeit könnte er diese mehr als nur gebrauchen doch dann nahm er seine Kopfhörer auf und schaltete das Mikrofon an. Die Show musste weiter gehen.



Langsam öffnete Charlie die Tür des kleinen Hauses. Sie trat mit Anthony ein und holte tief Luft.
„Wollen wir gleich alle deine Sachen mitnehmen, Püppchen?“
„Nein. Ich habe vor wieder zu kommen und zu dann bleiben.“
Meinte sie und strich über die Kommode gegenüber der Tür. Dies hier war doch auch ihr zuhause.
„Meinst du dass das so einfach wird? Unsere Grinsebacke ist sehr stur.“
Lächelnd sah sie zu Anthony.
„Ich weiß aber ich kann mindestens genau so stur sein und ich will ihn wieder zurück.“
Der Blonde sah die junge Frau fragend an. Hoffentlich ging sie dabei nicht zu Grunde...
Anthony beobachtete wie sie zur Küche ging, sich und ihm ein Glas Wasser eingoss und auf das Bücherregal starrte, welches in diesem Bereich stand.
„Ich hab eine Idee.“
Kam es von ihr.
„Hilf mir mal das Regal zu verschieben.“
Bad sie ihn und ging auf dieses zu.
„Hä? Was soll das bringen?“
So ganz verstand der Strichjunge ihr vorhaben nicht.
„Alastor versteckt dahinter etwas. Ich hab mich bis jetzt nicht getraut zu gucken es dahinter ist, aber nun ist es eh egal und hilft mir vielleicht mehr über ihn zu erfahren.“
„Wie kommst du darauf dass er etwas da versteckt?“
„Angel...“
Sie sah zu ihm.
„Ich hab ihn einmal dabei erwischt wie er es wieder ordentlich hin gestellt hat und sich danach mit dem Rücken an dieses lehnte. Außerdem kann man die leichten Kratzer auf dem Boden sehen, vom ständigen hin und her schieben.“
Anthony sah sich die eben erwähnten Kratzer an und grinste.
„Detektiv Magne schlägt wieder zu.“
Sagte er kichernd und half ihr nun. Das Regal beiseite geschoben, standen sie vor einer Tür. Charlie zögerte nicht, öffnete diese und sah nun auf eine Treppe die nach unten führte.
„Ein Keller? Ich dachte hier wäre der Grundwasserspiegel zu hoch für Keller.“
Kam es überrascht von Anthony während Charlie bereits auf der ersten Stufe stand.
„Vielleicht auch wieder möglich durch irgendeine Magie...“
„...oder es ist ein Sexfolterkeller! Das wäre heiß.“
Perplex sah Charlie ihn an, musste aber dann lachen.
„Das bezweifle ich bei jemanden wie Alastor stark, aber ja, es wäre schon eine pikante Vorstellung.“
So Folgte Anthony ihr in einen dunklen Raum, der einen seltsamen Geruch hatte.
„Riecht nach Blut.“
Meinte der Blonde und zündete sein Feuerzeug an, damit sie etwas sehen konnten. Charlie blickte um sich. Der Raum war kalt, hatte zwei Tische und Stühle, wobei auf dem Kleineren allerlei Werkzeug lag. Es gab viele Kerzen, welche Anthony entzündete, an der Decke hingen Kräuter aller Art und vor der Treppe gab es ein Regal mit alten Büchern und Einmachgläsern. Die junge Frau trat näher an dieses und erschrak. In den Gläsern befanden sich... Organe! Erneut kämpfte sie mit ihrer Übelkeit, doch riss sie sich schnell wieder zusammen und schüttelte ihren Schauder ab.
„Alles gut, Püppchen?“
Fragte Anthony besorgt, als die letzten Kerzen brannten und er zu ihr blickte.
Charlie nickte und nahm sich mit zittrigen Händen eines der Bücher. Sie schlug die Seiten auf, sah Symbole, Bilder und Rezepte für verschiedene Dinge. Auf einer bestimmten Seite blieb sie stehen.
„Das ist das Rezept für dieses komische Aphrodisiaka was Alastor her stellt!“
Sagte sie zu Anthony und zeigte ihm dieses, welcher eine Braue hob.
„Du kennst das Rezept?“
„Ja, ich habe Al gebeten es mir bei zu bringen.“
Sie schlug das Buch zu und steckte es ohne weiter nach zu denken in ihre Tasche.
„Meinst du es ist so eine gute Idee ihn zu bestehlen?“
„Bushwa, Angel. Ich leihe es mit nur aus.“
Der junge Mann verzog sein Gesicht und zuckte mit den Schultern. Doch mit einem Mal lief Beiden ein kalter Schauer über den Rücken und die Kerzen flackerten seltsam. Charlie drehte sich zu der Treppe und sah sie. Die schwarze Gestalt, welche aus Alastors Schatten entstanden war. Diese sah nicht wirklich glücklich darüber aus, zwei Eindringlinge in diesem Keller vor zu finden und das blaue Licht, welches Mund und Augen symbolisierte, fing an sich rot zu färben. Charlie sah diese mit großen Augen an, während Anthony sich schnell vor sie stellte.
„Ah! Wir... wir wollten nichts böses, wirklich! Dein Herr brauch nichts davon erfahren, ja? Wir gehen auch sofort wieder! Bei allem es dir heilig ist, Charlie...leg das Buch zurück!“
Rief er Charlie zu, doch diese dränge sich vor ihn.
„Angel... es ist gut.“
Meinte sie und blickte zu der Gestalt, welche die Hände in die Hüften stämme.
„Du wirst mir nichts tun, oder?“
Schatten legte den Kopf schief.
„Ich weiß dass du es nicht wirst, denn er würde es nicht wollen, richtig?“
Langsam färbten sich Augen und Mund wieder blau und das flackern der Kerzen kam zum stillstand. Charlie seufzte erleichtert auf.
„Schatten, ich will weder dir noch Alastor etwas böses. Ganz im Gegenteil. Ich möchte Alastor zurück, denn ich liebe ihn. Aber um mein Ziel zu erreichen, könnte ich Hilfe gebrauchen. Würdest du mir helfen?“
Die Gestalt dachte nach. Würde er damit nicht seinen Herren verraten? Anderseits ging es diesem ohne die junge Frau nicht gut und er versank in der Dunkelheit. Zusätzlich mochte der Schatten Charlie.
„Ich bitte dich vom Herzen. Ohne Alastor fühle ich mich so verloren. Ich brauche ihn.“
Kam es verzweifelt von ihr. Doch nun nickte der Schatten. Er würde ihr helfen. So zog er sich wieder zurück und lies die Beiden in ruhe. Charlie quietschte freudig auf, während Anthony sie verwirrt ansah.
„Beim ersten fick der heiligen Jungfrau Maria! Hast du grade seinen eigen Schatten dazu gebracht Grinsebacke zu verraten?!“
„Nein, nein. Er will auch nur für Alastor das Beste.“
Püppchen... du steckst voller Überraschungen.“
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