Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Behind a Smile

von TaniSuwa
GeschichteHorror, Liebesgeschichte / P18 / Het
Alastor Charlie Magne
16.08.2020
10.05.2021
17
73.638
7
Alle Kapitel
27 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
01.03.2021 2.838
 
Entschuldigt erneut das Warten, ich kam nicht wirklich zum schreiben, da die Arbeit mehr zu einem Kampf mutierte, als alles andere und ich bin froh wenn ich um August/ September meinen neuen Job antreten kann. Viel Spaß nun mit Kapitel 13!

***


Der Gehstock klackerte geräuschvoll auf dem Kopfsteinpflaster während in der Luft ein Geruch von frischem Brot lag. Lucifers Gesicht wanderte durch die Gesichter der Menschen, die seinem Weg kreuzten.
Wo auch immer seine Tochter hier war, er würde sie finden. Zu schade das diese Vagatha nicht wusste wo Mister Morgan mit Charlotte lebte. Der Chef vom Radiosender wollte es ihm auch nicht verraten, aber es war schon mal gut zu wissen, dass der Becher Urlaub hatte.
„Wir finden sie schon, Luci.“
Sprach nun Lilith mit ihrer ruhiger melodischer Stimme, welche bei ihrem Mann eingeharkt war und eher in die Schaufenster blickte, als auf andere Dinge zu achten.
„Ich hoffe! Und dann mach ich diesen Sap einen Kopf kürzer!“
„Lucifer... lass ihn uns doch erst einmal kennen lernen. Vielleicht passt er ja zu Charlotte.“
„Pfff! Ich will den gar nicht kennen lernen. Setzt unserer Tochter Flausen in die Ohren, verlobt sich einfach mit ihr! Zu meinen Zeiten hat man noch bei den Eltern um die Hand der Liebsten gehalten.“
„Ja...und mein Vater hat Nein gesagt. Wir haben trotzdem geheiratet.“
„Das war etwas ganz anderes!“
Lilith verdrehte die Augen.
„Vielleicht hätte ich mich doch lieber für deinen Bruder Michael entscheiden sollen.“
„Wie bitte!?“
„Nichts, nichts, Luci. Ich hab mit mir selbst gesprochen.“
Winkte die Größere nun ab und strich sich ein paar der blonden Strähnen hinter ihr Ohr.
Sie liebte ihren Mann, aber er konnte doch sehr anstrengend sein. Einer der Gründe warum ein Kind mehr als genug war. Zum Glück war Charlie nie ein anstrengendes Kind gewesen, auch wenn sie ihren eigenen Kopf hatte.
Genervt seufzte der Kleinere als er erneut Musik vernahm.
„Wir sind nun schon drei Stunden unterwegs und hören schon die siebte Straßenband! Was zur Hölle läuft in dieser Stadt nur Falsch?!“
„Ich finde es wundervoll.“
Kurz schielte der Blonde zu seiner Frau. Nun, es war logisch gewesen dass sie dies alles hier mochte, so viele verschiedene Menschen, die ganze Musik und diese freundliche Aura der Stadt. Dinge die Lilith und Charlotte magisch anzogen. Wie die Mutter, so die Tochter!
Etwas gestresst kniff Lucifer seine Augen zusammen, massierte sich den Nasenrücken. Diese Suche war jetzt schon anstregend. Viele Leute kannten diesen Mann, ja sogar Charlotte war bereits sehr bekannt als Frau an seiner Seite, doch niemand wusste oder sagte ihm wo er wohnte. Die einzige Information die Vagatha ihnen geben konnte war, dass er wohl abseits der Stadt wohnen sollte. Doch abseits dieser gab es nur Häuser der Cajun, anderer Immigranten und den Bayou. Sollten sie nun an jedes einzelne Häuschen anklopfen und nach diesem Nudnik fragen? War durchaus eine schlechte Idee wenn man mit maßgeschneiderten Kleider aus Paris dort hin ging, wo die Leute von der Hand in den Mund lebten und ihre Nahrung genau einteilen mussten. Irgendwo dazwischen war seine geliebte Tochter!
Eine Kinderstimme drang in sein Ohr, wurde mit jeden Schritt lauter, so dass diese Lucifers Aufmerksamkeit erregte und er seine Augen öffnete. Der Bonzen sah einen Jungen, der auf einer Holzkiste stand. Neben ihm eine weitere Kiste mit Zeitungen, eine davon in der Hand und die neusten Nachrichten ausrufend.
„Extrablatt! New Orleans beliebtester Radiomoderator feierte Verlobung! Alles wissenswerte lesen sie hier!“
Krächste der Bengel laut. Sofort lies der Blonde seine Frau los, lief auf die andere Straßenseite, wurde dabei beinahe angefahren und gab den jungen eine Münze. Er entriss ihm fast die Zeitung und kehrte zu Lilith zurück, die ihn verwundert an sah.
„Luci...du sollst vorsichtiger sein.“
Er hörte ihr nicht einmal zu und sah sich den Artikel an. Das Foto zeigte deutlich Charlotte, welche glücklich an einem großen, jungen Mann mit dunklen Haaren, breiten Schultern und gebräunter Haut geschmiegt war. Sie posierten für das Foto und sofort empfand der Blonde Hass für diesen Mann, der ihm seine Tochter nahm und dabei dieses selbstgefällige arrogante Lächeln auf den Lippen trug.
„Das darf doch nicht wahr sein!“
Fluchte er. Lilith verdrehte erneut die Augen und nahm ihm die Zeitung einfach weg.
„Oh! Was für ein hübscher junger Mann! Ich muss sagen, Charlotte hat Geschmack. Da möchte man ja gerne auch noch mal jung sein.“
„wie bitte?“
„Nichts, Nichts, Lucilein.“
Kurz schnaufte der Mann empört, doch nahm er sich das Papier zurück und las sich den Artikel durch.
„Die Feier war in der so genannten Winkler Villa... Vielleicht finden wir die eher und dort auch mehr Informationen.“
Die Größere zuckte mit den Schultern. Das Einzige was sie wollte, war ihre Tochter sehen und wenn diese Jemand nettes gefunden hatte, mit den sie ihr Leben verbringen wollte, freute sich Lilith für Charlotte!
„Gut, dann lass uns diese Villa suchen und... Luci?“
„Ja, meine Schöne?“
„Benimm dich bitte...“



Heißes, duftendes Wasser umschloss ihre Haut, während Charlie es sich in der Wanne bequem machte, die einiges größer war, als die zuhause.
Perfekt! Es war alles durch und durch Perfekt! Auch wenn der grade genossenen Luxus in Rosies Villa wirklich gut tat, so hatte Charlie gelernt, dass sie dies alles nicht brauchte um zufrieden mit sich und ihrem Leben zu sein. Sie war frei, konnte gehen wohin sie wollte, hatte Freunde gefunden, die für sie da waren, einen Job, die Möglichkeit einen noch besseren zu bekommen und diesen wundervollen Mann an ihrer Seite, der sie bei all ihren vorhaben unterstützte, ihr so viel Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein geschenkt hatte und versprach ihr zu gehören. Noch nie hatte sie sich so wunderbar und besonders gefühlt und die frühere Einsamkeit war wie weg geblasen.
Die junge Frau seufzte zufrieden als sich zwei gebräunte Arme um sie schlossen. Charlie entkam ein kichern, schmiegte ihren Rücken mehr gegen Brust und Bauch ihres Liebsten, der sein Kinn auf ihre Schulter legte.
„Na, Schatz?“
„Na, Liebste“
Sie sahen sich zufrieden in die Augen und Charlie gab Alastor einen Kuss auf die Wange.
„Kopfschmerzen schon Besser?“
„Ja, ich war nun zum Glück nicht sturzbetrunken. Auch wenn der Navyrum von Husker wirklich direkt in Leber und Hirn schoss.“
„So schlimm?“
Kicherte sie schadenfroh, wurde dafür etwas mehr an den Mann gedrückt der ihr einen leichten Klaps auf den Oberschenkel hab.
„Lass und gleich mit Rosie noch einen Kaffee trinken und dann nach Hause, Charlie.“
„Gut, aber lass uns noch irgendwo etwas essen gehen.“
„Und morgen ins Theater?“
„Oh ja!“
So steig das Paar aus der Badewanne, zog sich um und spazierte entspannt den langen Flur, Richtung Essbereich entlang. Es war bereits vier Uhr Nachmittags und Rosie war sicher dort um Kaffee und Kuchen zu genießen. Doch als Alastor die Tür öffnete, sie Beide Rosie grade begrüßen wollten, durchfuhr Charlie der Blitzt, als sie sah, dass die Ältere nicht alleine war und wer bei ihr am Tisch saß: Ihre Eltern.
„Hallo, Charlotte. Lange nicht gesehen.“
Sagte ihre Mutter mit sanften Ton, während ihr Vater mit verschränkten Armen bockig in seinen Stuhl versank, sie wütend anstarrte. Sie fror förmlich ein, sah die Beiden einfach nur an. Auch Alastor sah verwirrt drein, musterte das Ehepaar Magne genau und begriff, dass es sich hier um Charlies Eltern hielt. Sie hatte viel von ihrem Vater. Die rosigen Wangen, die schneeweiße Haut. Doch ihre Schönheit, die endlos langen Beine und Wimpern, so wie dieser zarte Goldton ihrer Haare, kam von ihrer Mutter. Rosie stand auf und ging an ihnen vorbei. Sachte legte sie Alastor die Hand auf die Schulter.
„Hierbei kann ich euch Beiden nicht helfen.“
Flüsterte sie ihm zu und verließ den Raum. Geistes gegenwärtig nahm der Braunhaarige die Hand seiner Verlobten und lächelte ihr sanft zu.
„Alles wird gut, meine Liebste, nichts kann uns mehr trennen.“
Aus ihrer Trance gerissen sah sie ihn mit großen Augen an und nickte, ehe sich Beide dem Ehepaar gegenübersetzten, Alastor schob Charlie den Stuhl vor und stellte sich bei den Beiden vor, wobei er Lilith einen Kuss auf den Handrücken gab und Lucifer die Hand reichte, welche jedoch nicht einschlug. So setzte er sich einfach.
„Ich komme nicht zurück!“
Sprach Charlie sofort. Schweigen legte sich über die vier als einer von Rosies Bediensteten Kaffee verteilte, die Kanne auf den Tisch, zusammen mit Zucker und Milch stellte und wieder verschwand. Erst jetzt fing Lucifer an zu „sprechen“
„Dass hast du nicht zu entscheiden!“
„Doch! Es ist mein Leben!“
Lucifer Sprang von seinem Stuhl auf und schlug mit den Fäusten auf den Tisch.
„Dein Leben? Du bist 21! Was weißt du schon vom Leben?!“
Sofort tat es ihm die Blonde gleich.
„Ich weiß dass ich nicht Seviathan heiraten will!!“
Kurz sah Alastor weg als dieser Name viel. Gut... dieser Goof war zum Glück weg und nicht mehr Charlies Problem. Er bemerkte nicht einmal wie ihn Lilith beobachtete.
„Lucifer, Charlotte... benehmt euch bitte und setzt euch hin.“
Mahnte die Größere nun mit ernster Stimme und Beide setzten sich hin.
„Papa... nun hör zu. Ich werde hier bleiben. Ich liebe Alastor und will mit ihm mein Leben verbringen. Wir sind vielleicht in vielen Sachen sehr unterschiedlich, aber wir haben auf sehr viel gemeinsamen. Wir singen und tanzen zum beispie....“
Weiter kam sie nicht, da sie sofort von ihrem Vater unterbrochen wurde.
„Was denkst du was du hier tust? Denkst du singend mit diesem Nudnik durch die Straßen tanzen wäre die Erfüllung?! Das Leben ist kein Musical, Charlotte!“
„Oh.“
Mischte sich Alastor nun ein.
„Da mögen Sie reicht haben, Mister Magne, aber wenn es das nicht ist, machen wir es zu einem.“
Charlie sah sofort lächelnd zu ihm.
„Wissen Sie... Ihre Tochter ist für mich etwas ganz besonderes, so abgedroschen das auch klingen mag, so ist es auch die Wahrheit und denken sie nicht nur weil ich lediglich Radiomoderator bin und dazu auch noch eine dunklere Hautfarbe habe, dass ich nicht für Charlie sorgen kann. Sie scheinen die Dinge nur oberflächlich zu betrachten, dabei steckt in mir und ihr so viel mehr.“
„Viel mehr? Sie handeln nicht mal mit Aktien!“
„Oh, dass werde ich auch gewiss gar nicht erst anfangen! Ich glaube nicht dass dies lange gut gehen wird, zu viele Köche versalzen die Suppe, wie meine liebe Mutter immer sagte.“
Grade als Lucifer wieder sprechen wollte, schnitt Lilith ihn ab.
„Ich finde Ihre Einstellung lobenswert, Mister Morgan. Sie scheinen ein gescheiter, junger Mann zu sein.“
Im Gegensatz zu ihrem Mann, war Lilith durchaus begeistert von ihrem Schwiegersohn in Spe. Er war nicht nur hübsch an zu sehen, nein, auch sehr höflich, schien etwas im Kopf zu haben und  alleine durch die Blicke die er mit ihrer Tochter austauschten, diese minimalen Gesten der Zuneigung die sie immer wieder teilten, merkte sie, dass er es wirklich ernst mit Charlie meinte. War es nicht genau dass worauf es ankam?
„Ich will aber keine Enkel von dem da! Was ist der eigentlich? Mexikaner? Deutscher? Sind Deutsche eigentlich farbig??“
Fragte der Blonde und verschränkte bockig die Arme.
Alastor wollte grade andeuten dass er Kreole war, doch Charlie dränge sich vor, mit einem bösen Lächeln auf den Lippen.
„So?“
Ihr grinste wurde breiter und sie sah ihren Vater provokant an.
„Vielleicht ist ja das Erste schon unterwegs.“
Kam es von ihr. Augenblicklich verschlucke Alastor sich an seinem Kaffee, von dem er grade trank, drehte schnell seinen Kopf zu ihr.
„Ch-Charlie?!“
Leicht trat sie ihm auf dem Fuß, versuchte ihn damit zu symbolisieren dass er ruhig sein sollte, während ihr Vater rot vor Wut anlief.
„Du bist Schwanger?! Von diesen Palookas?!
„Vielleicht.“
„Bushwa!“
„Glaub was du willst, Dad!“
Mit diesen Worten stand sie auf, zog ihren Verlobten förmlich mit.
„Das Gespräch ist für uns zu Ende. Ich werde nicht mit zurück kommen, sondern hier blieben wo ich hin gehöre. Mama? Lass uns Beide Morgen einfach mal im Café Du Monde treffen, so gegen Nachmittag?“
Lilith lächelte, ignorierte ihren vor Wut kochenden Mann und den verwirrten Alastor dabei.
„Gerne, Kind. Ich möchte alles über deine Zeit hier erfahren.“
Beide Frauen nickten sich zu, doch dann verließ das junge Paar den Raum.
„IST DAS IHR ERNST?!“
Rief der Blonde wütend.
„Luci... sie hat dich angelogen. Wäre sie schwanger, hätte sie nicht Kaffee getrunken und so überrascht wie der arme Bengel eben war, ist ihr diese Idee uns, oder eher dich, damit zu schockieren ganz spontan gekommen.“
„Meinst du?“
„Ja...“
Lucifer atmete erleichter aus.
„Ein Glück.“
„Luci?“
Als ihr Mann zu ihr sah, packte die Größere ihn augenblicklich am Kragen.
„Ich warne dich, stößt du unsere Tochter noch weiter weg von uns, werde ich dir sehr sehr weh tun und du kannst dich darauf einstellen den Rest deines Lebens auf dem Sofa zu schlafen, denn selbst die Gästezimmer werde ich abschließen und die Schlüssel weg werfen! Du hattest deinen Wunschschwiegersohn. Charlie wollte ihn nicht und er ist spurlos verschwunden. Nun bin ich an der Reihe und ich Wünsche mir Mister Morgan an ihrer Seite. Hast du verstanden?“
Überrumpelt und Angsterfüllt sah der Bonzen seine Frau an. Sie war an sich eine ruhige, entspannte Person, doch wütend konnte sie dem stärksten Mann der Welt in die Flucht schlagen.
„Haben wir uns Verstanden, Mister Magne?“
„J-ja...schon gut, schon gut!“
So lies sie ihn los. Lucifer richtete sich erst einmal die Fliege und sah nachdenklich auf seinen Kaffee.
Gut... die Runde ging an Charlotte...aber was wenn niemand mit bekam, dass Morgan etwas passierte? Wenn er einfach still und heimlich verschwand? Es gab sicher die eine oder andere Person in New Orleans die für ein bisschen Grün alles taten, und die gab es nur zu suchen.

Mit einem klirren warf Alastor Husk das Geld auf dem Tresen und nahm diesem die Flasche Rum ab.
„Da hat sie dich aber sicher aus den Schuhen gehauen.“
Meinte der Barmann und beobachtete den Jüngeren, wie er die Flasche in seine Tasche steckte.
„Durchaus. Zum Glück war es ein Bluff. Aber es hat mir auch gezeigt dass ich an vieles nicht gedacht habe. Dieses ganze Liebesding ist immer wieder seltsam.“
Gestand er ihm.
„Jap. Das ist es wirklich. Und du willst vor ihr nun das Aphrodesiaka machen? Ist das so schlau?“
„Nicht ganz.. sie will das ich ihr zeige wie man es macht.“
Überrascht atmete Husk den Rauch seines Gasper aus.
„Und sie hat noch nie gefragt, warum du so etwas kannst?“
„Nein, seltsam oder?“
„Ja, schon.“
Beide sahen sich kurz an und zuckten mit den Schultern.
„So gerne ich die Kleine habe, manchmal denke ich die hat genau so einen Schuss weg wie du, Alastor.“
„Mh... Möglich ist das. Sie war heute mit ihrer Mutter ein bisschen im der Stadt bummeln. Misses Magne hat ihr verraten dass Vagatha ihnen erzählt hat, wo sie nun ist. Herrje, ich hab sie noch nie so wütend erlebt. Aber wie dem auch sei. Ich muss los, Anthony bekommt noch seine Flasche von dem Aphrodisiaka.“
Husk hörte ihm zu. Er hatte Charlie noch nie wirklich wütend gesehen und konnte sich kaum vorstellen wie diese in einem solchen Zustand war. Aber dann viel ein allbekannter Name.
„Der schon wieder. Aber gut... und lass dich nicht von Charlies Alten zu sehr nerven. Du weist doch was man sagt: Siehst du im Bayou den Schwiegervater winken, wink zurück und lass ihn sinken.“
Alastor musste auflachen bei dem was Husk sagte, doch dann verließ er das Speakeasy und machte sich auf dem Weg zum Hafen. Seine Gedanken kreisten um die Begegnung vom gestrigen Tag. Das waren also seine Schwiegereltern. Wenn Alastor ehrlich war, konnte er ihre Mutter weitaus ernster nehmen als diesen Clown von Vater. Doch es hatte ihm auch zum nachdenken gebracht. Als Charlie log und meinte dass sie vielleicht bereits schwanger war... ihm war das Herz in die Hose gerutscht und er hatte angst bekommen. Ein Kind? Er? Gut, sie taten nicht wirklich viel damit es nicht geschah...aber er war definitiv nicht bereit für so etwas. Würde er überhaupt ein guter Vater werden? Immerhin hatte er nie ein gutes Beispiel dafür gehabt. Gestresst blieb er am Hafen, kurz vor Anthonys Wohnung, stehen und rieb sich die Schläfen. Der Kopf des Braunhaarigen dampfte. Er verstand nicht was Charlie mit ihm anstellte, wie sie ihn nach und nach umkrempelte, ihn an sich band und zu ihrem machte, Marinette saß ihm im Nacken, wartete auf ein neues Opfer, schon viel zu lange, nahm ihm langsam seine eigentliche Macht, dann dieser Cholerische Schwiegervater und nun die Erkenntnis, dass aus ihnen zwei bald drei werden könnten. Wieso hatte sich dies alles geändert? Er war doch immer zufrieden mit seinem Leben gewesen. Zufrieden schon, aber glücklich?
Mit müden Augen wanderte sein Blick die Straße entlang, während er sich eine Zigarette anzünden wollte. Glück gegen Macht? War dies wirklich der richtige Weg? In seinen Gedanken, merkte Alastor nicht wie sein Schatten versuchte ihn zu warnen, er seine Aufmerksamkeit auf sich ziehen wollte. Das Letzte was Alastor spürte war ein dumpfer Schlag auf dem Hinterkopf, wie alles dunkel wurde, noch bevor er den Boden erreichen konnte.


***
Kleiner Cliffhanger gefällig? Bitteschön^^
Kapitel 14 ist auch schon vorbereitet und dank Urlaub sehe ich positiv drein, dass es auch diesen Monat kommen wird!
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast